Archiv für Januar 2009

Ein Projekt geht in die Schule

Mittwoch, 28. Januar 2009

“Helfende Schulen” erhalten nun eine separate Kategorie auf playandhelp.org. Dort werden wir zukünftig über aktuelle Entwicklungen und neue Vernetzungen informieren. Alle Schulen, die mit playandhelp.org kooperieren, können in Kürze auch von eigenen Projekten berichten und sich mit ihrem Profil, ihrem Leistungsspektrum oder besonders interessanten Aktionen auf unserer Website unter dem Link “Helfende Schulen” vorstellen. Schickt uns dazu bitte per Mail entsprechende Texte und Bilder sowie Verweise, falls ihr auf externe Inhalte weiterleiten möchtet.

Seit einigen Wochen entwickeln wir gemeinsam mit Pädagogen verschiedener Schulformen ein Konzept, um playandhelp.org für viele Klassenstufen nutzbar zu machen. Es werden fächerspezifische und fächerübergreifende Unterrichtsmaterialien erstellt, Aufgaben und Lösungsbeispiele für unterschiedliche Lernbereiche erarbeitet sowie Vorlagen für Projektwochen, Arbeitsgemeinschaften und Schülerfirmen entworfen. So soll sich der Lernort Schule ausdehnen und die Möglichkeit bieten, praktische Erfahrungen in einem authentischen Projekt zu sammeln. Die ersten Unterrichtseinheiten werden im Februar 2009 durchgeführt und ausgewertet.

Schule, Neue Medien und Schülerfirmen

Beim Umgang mit dem Internet können Schülerinnen und Schüler viel für das Zusammenleben außerhalb dieses Mediums lernen. Sie erfahren Spielregeln unserer Gesellschaft, indem sie die Grenzen des Klassenzimmers verlassen, mit außerschulischen Lerninhalten konfrontiert werden und mit anderen Personen und Institutionen in Kontakt treten.
Diesbezüglich lässt sich heute der Begriff der Medienkompetenz viel weiter fassen und bezieht sich längst nicht mehr nur auf den Computer als Werkzeug der täglichen Arbeit. Kommunikation und Zusammenarbeit sowie das Mitgestalten und Bearbeiten von Inhalten über die Systeme des Web2.0 ergänzen mittlerweile das Bildungsziel. Somit bieten Neue Medien vielfältige Möglichkeiten zur Förderung eines problemlösenden, eigenständigen und kooperativen Lernens.

Die Entwicklung und Bedeutung des Internet reflektiert den Zustand unserer Gesellschaft, in der Informationen und Wissen immer wichtiger werden. Diese Flut von Informationen produktiv zu verarbeiten, in individuelles Wissen umzuwandeln, die Angebote zu nutzen und an deren Gestaltung teilnehmen zu können, wird immer stärker Herausforderung unseres Bildungswesens. Dazu gehört natürlich auch die kritische Auseinandersetzung und der verantwortungsbewusste Umgang mit dem Medium selbst.

Das eigene Handeln und dessen soziale Auswirkungen lassen sich in einem solchen Prozess hilfreich spiegeln. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler feststellen, dass sich das auf die eigene, nationale Gesellschaft bezogene Denken vom globalen Denken auf Grund der Eine-Welt-Problematik nicht mehr trennen lässt. Genau diese Vernetzung führt zu komplexeren Strukturen und weiterreichenden Folgen und Einflüssen bei den eigenen Aktivitäten. Wie in jeder Partnerschaft und in jedem Team, sind sowohl wirtschaftliche als auch soziale Projekte nur dauerhaft tragfähig, wenn alle Beteiligten sich mit Offenheit, Respekt und Kritikfähigkeit, aber auch mit Kompromissbereitschaft und geistiger Beweglichkeit einbringen. Jede lebendige Gemeinschaft befindet sich in einem diskurs zwischen permanantem Wandel und der Wahrung von Werten. Die Chance jedes Einzelnen besteht darin, diesen Prozess von innen heraus mit zu gestalten.

Auch Schule muss ihre Methoden und Inhalte erweitern und verändern, wenn sie die Schülerinnen und Schüler darauf vorbereiten will, den Anforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Wie lernen wir im Sinne der Nachhaltigkeit zu wirtschaften? Wie schaffen wir für alle gesellschaftlichen Gruppen die gleichen Entwicklungsbedingungen? Wie bekämpfen wir Armut, Krieg und Ausbeutung? Wie vermitteln wir jedem eine individuelle soziale Handlungskompetenz?
Nachhaltige Schülerfirmen sind eine sehr sinnvolle pädagogische Methode, um diese Inhalte zu „erfahren“. Auf diese Weise wird ein Stück andere Wirklichkeit in die Schule geholt. Ein Motivationsschub für Teamwork, Entscheidungsfreude, Konfliktlösung und Verlässlichkeit. Hierbei sollte allerdings immer das Lernen und nicht das Geldverdienen im Mittelpunkt steht.

Bei der Gründung von Schülerfirmen gibt es eine ganze Reihe von Fragen zu klären, von der rechtlichen Absicherung bis zur Rechtsform, vom Geschäftsplan bis zur Organisationsstruktur, vom Personalbedarf bis zur Buchführung seien nur einige beispielhaft erwähnt. Sich Informationen und Antworten zu all diesen Fragen zu beschaffen ist dann schon der erste Schritt des Lernens.
Learning by doing vermittelt Kompetenzen praxisnah. Solche Schlüsselqualifizierungen stärken den Menschen in seiner Persönlichkeit und in seinem späteren Berufsleben. Dies hat einen positiven Einfluss auf das Zusammenleben in unserer Gesellschaft.

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Liste der Hilfsgüter 2008

Freitag, 16. Januar 2009

Erste-Hilfe-Versorgung
(Bandagen, Pflaster, antibiotische Salben, orthopädische Klammern)

Medizinisches Gerät
(Katheter, Nahtmaterial, Spritzen, OP-Handschuhe, OP-Bandagen)

Krankenhausartikel
(Bettwäsche, Vorhänge, OP-Bekleidung, Patienten-Kleidung, Bettwäsche)

Personal-Hygienemittel
(Shampoo, Seife, Lotionen, Zahnpasta, Zahnbürsten, Deodorant)

Schulartikel
(Notebooks, Papier, Stifte, Bücher, Ordner, Umschläge)

Reinigungsmittel
(Seife, Waschmittel, Universalreiniger)

Neue und gebrauchte Kleidung
(Männer, Frauen, Kinder und Säuglinge)

Neue Schuhe
(Männer, Frauen, Kinder und Säuglinge)

Nahrungsmittel
(Konserven, nicht verderbliche Lebensmittel, Bohnen, Reis, Mais, Speiseöl)

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