Archiv für September 2009

Die kleine Zwölfe – Kindergeschichte als gemeinnütziges Projekt

Montag, 28. September 2009

aktionen4Die Leverkusener Autorin Britta Heinrichs hat eine Kindergeschichte veröffentlicht, die sich mit dem Thema ‘Ausgrenzung/Mobbing’ befasst. Der Druck wird durch Sponsoren und Spenden finanziert. Der Vertrieb erfolgt provisionsfrei in verschiedenen Verkaufsstellen (bisher nur) in Leverkusen.

Der komplette Erlös (2 Euro pro Heft) wird an Kindereinrichtungen und Elterninitiativen für themenbezogene Projektarbeit gespendet.

Die Geschichte “Die kleine Zwölfe” handelt von einer Elfe, die so gar nicht elfenhaft ist, und aufgrund ihrer Tollpatschigkeit und ihres Aussehens von den anderen Elfen ausgegrenzt wird. Doch aufgrund ihrer Tapferkeit und ihres Mutes erobert sie sich ihren Platz unter den Elfen.

Die in Form einer Broschüre erhältliche Kindergeschichte richtet sich an Kinder im Kindergarten- und frühen Grundschulalter. Illustriert wurde sie von dem 10jährigen Aaron Polnik mit wunderschönen Bildern nach dessen eigenen Vorstellungen.

Vor kurzem hat die Junioren-Nationalspielerin Elli Garcia Almendaris von den TSV-Bayer 04-Handball-Elfen offiziell die Patenschaft über “Die kleine Zwölfe” übernommen und begleitet das Projekt durch Lesungen und ihre Mitarbeit bei Veranstaltungen.

Quelle: Offenes-Presseportal
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Stottern: Plakate für mehr Selbstbewusstsein

Samstag, 26. September 2009

Anlässlich des Welttages des Stotterns im Jahre 2008 hat die Bundesvereinigung der Stotterer-Selbsthilfen zu einer bundesweiten Plakat-Aktion aufgerufen. Der Berliner Landesverband suchte sich als Zielgruppe die Jugend der Hauptstadt aus. Noch immer ist Stottern ein vermeintlicher gesellschaftlicher Makel, den viele Betroffene zu verbergen versuchen. Mit der Plakat-Aktion soll auch ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden, damit auch sie sich trauen, sich zu äußern.

In Deutschland gibt es etwa 800.000 Stotternde. Viele von ihnen sind in Selbsthilfegruppen organisiert. Die Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe fasst sie zusammen und hat anlässlich des Welttages des Stotterns eine Plakat-Aktion ins Leben gerufen, die auf das Problem aufmerksam machen und eine Lobby für die Betroffenen schaffen soll. Denn noch immer gilt Stottern als „Fehler“ und viele Betroffene trauen sich wörtlich nicht, „den Mund aufzumachen“, weil sie Angst haben, ausgelacht zu werden.

Weg aus der sozialen Isolation für Stotternde

Der Landesverband Stotterer-Selbsthilfe Berlin spricht mit seinem Plakat ausdrücklich Jugendliche an. „Ich stottere – na und?“ lautet das Motto der Poster. Damit beschreibt es eines der wichtigen Ziele aller Stotterer-Selbsthilfegruppen: die Stärkung des Selbstbewusstseins. Die Betroffenen lernen, ihre sprachlichen Schwierigkeiten zu akzeptieren und ihre Ängste vor dem Sprechen abzubauen. Das verbessert ihre Kommunikationsfähigkeiten und stellt den Weg aus der sozialen Isolation dar, die viele aus Angst vor dem Sprechen für sich wählen.

In den Selbsthilfeeinrichtungen, die es sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene gibt, finden Eltern von stotternden Kindern ebenso wie Lehrer und Erzieher Hinweise zum Umgang mit dem Handicap „Stottern“. Betroffene selbst finden hier Kontakte zu Logopäden, einen Ort zum Erfahrungsaustausch und die Erkenntnis: „Ich bin nicht allein“.

Quelle: pressemitteilung.ws
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International verbrieft und dennoch missachtet: Das Recht auf medizinische Versorgung in Europa

Samstag, 26. September 2009

Médecins du Monde veröffentlicht die zweite Untersuchung des „European Observatory on Access to Healthcare“ über den Zugang zur medizinischen Versorgung von Menschen ohne Aufenthaltstitel in Europa. Die Ergebnisse der Untersuchung basieren auf den Erfahrungsberichten von 1220 Menschen ohne Aufenthaltstitel aus elf europäischen Ländern. Analysiert wurden vor allem die Arbeits- und Wohnbedingungen der Betroffenen sowie ihr Zugang zu medizinischer Hilfe. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Situation von Kindern und schwangeren Frauen.

Eine restriktive Gesetzgebung, Informationsmängel, bürokratische Hindernisse sowie Diskriminierung führen zu Versorgungsmängeln:

- Gesundheitliche Probleme sind kein Migrationsgrund: Die befragten Menschen flüchteten vor allem vor Armut, Bedrohungen und Freiheitsentzug und emigrierten mit dem Ziel, ihren Kindern eine Zukunft zu sichern. Die Gewalt, die sie vor, während und nach ihrer Migration erfahren haben, sowie ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen beinträchtigen ihren Gesundheitszustand erheblich.

- Die Betroffenen sind mit zahlreichen Hindernissen konfrontiert, um Zugang zu einer Krankenversicherung, zur Vorsorge sowie zu medizinischen Leistungen zu erhalten.

- Die medizinische Betreuung der Betroffenen ist unzureichend: 45% der Gesundheitsprobleme wurden überhaupt nicht behandelt.

- Selbst schwangere Frauen und minderjährige Kinder erhielten keinen Schutz: Lediglich 48% der schwangeren Frauen wurden während ihrer Schwangerschaft betreut.

Eine zentrale Forderung: Die Einhaltung des Rechtes auf medizinische Versorgung in Europa.

Ärzte der Welt – Médecins du Monde fordert das neu gewählte Europäische Parlament auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen. Dieser soll einen gleichberechtigten barrierefreien Zugang zur medizinischen Versorgung aller in Europa lebenden Menschen – unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus oder ihren finanziellen Möglichkeiten – zum Ziel haben. Eine strenge Trennung zwischen Gesundheits- und Einwanderungspolitik ist unabdingbar.

Wir fordern insbesondere:

- Das ausdrückliche Verbot jeglicher Übermittlung personenbezogener Daten an die Ausländerbehörden.

- Länderübergreifende und effektive Maßnahmen in allen europäischen Staaten, die besonders minderjährigen Kindern und schwangeren Frauen einen Gesundheitsschutz garantieren und einen freien Zugang zur Vorsorge sowie zu medizinischen und rehabilitativen Leistungen ermöglichen.

- Den Schutz von schwer erkrankten Einwanderern, für die kein ausreichender Zugang zur medizinischen Versorgung in ihrem Herkunftsland besteht. Diese Menschen dürfen nicht abgeschoben werden!

In Deutschland bietet u.a. unser Projekt open.med in München eine basismedizinische Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung an. Als Teil des Netzwerkes von Médecins du Monde beteiligte sich open.med aktiv an der jetzt in Brüssel vorgestellten europäischen Studie und befragte Patienten, die ohne Aufenthaltstitel in Deutschland leben. Eine Pressekonferenz am 23. November in Berlin wird die wichtigsten Ergebnisse dieser Arbeit vorstellen und das Thema speziell aus deutscher Sicht beleuchten.

Ärzte der Welt ist der deutsche Zweig der internationalen humanitären Organisation Médecins du Monde (MDM). Wir unterstützen hilfsbedürftige Bevölkerungsgruppen in Krisensituationen – wie Krieg, Naturkatastrophen, Krankheit, Armut und Ausgrenzung.

Quelle: openBroadcast
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20 Millionen Menschen in Ostafrika hungern

Freitag, 25. September 2009

20 Millionen Menschen sind am Horn von Afrika von einer akuten Hungerkrise bedroht, warnt die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg. Die anhaltende Dürre führt zu Ernteausfällen, Viehhirten verlieren ihren Tierbestand. „Die Unterernährung nimmt rapide zu, vor allem bei kleinen Kindern“, berichtet CARE-Nothilfekoordinator Mohammed Khaled. „Wir müssen jetzt handeln, um diese Krise in den Griff zu bekommen.“

Der Vorsitzende von CARE Deutschland-Luxemburg, Heribert Scharrenbroich, erklärte in Bonn: „Ursache für diese immer wiederkehrenden Dürren ist auch die Veränderung des weltweiten Klimas, wofür vor allem die reichen Länder Verantwortung tragen.“ Dennoch trügen „ebenso die Regierungen vieler afrikanischer Länder Mitschuld an der derzeitigen Krise. Denn sie treffen nicht ausreichend Vorsorge gegen solche Engpässe, die viele Menschen mit dem Tode bedrohen.“

Scharrenbroich forderte die Regierungen der betroffenen Länder auf, „auch selbst größere Mitverantwortung zu übernehmen, wenn es um das Überleben ihrer eigenen Bevölkerungen geht.“

Aus der gesamten Region berichten CARE-Mitarbeiter, dass Vieh verendet, weil es kaum noch Wasser und nutzbares Weideland gibt. Die Preise für Nahrungsmittel und Wasser sind mittlerweile stark angestiegen. Kinder können nicht mehr zur Schule gehen, weil sie bei der Beschaffung von Nahrung helfen müssen. In Somalia haben nicht nur der Bürgerkrieg, sondern auch jährlich wiederkehrende Dürren die Zahl der Flüchtlinge weiter ansteigen lassen. In Äthiopien verschlimmern akute Durchfallerkrankungen die Situation für die Menschen: Durch chronischen Hunger und Unterernährung ist ihr Immunsystem ohnehin angeschlagen. Auch in weiten Teilen Kenias herrscht Wasserknappheit.

CARE engagiert sich mit über 14.000 meist lokalen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in 69 Ländern für die Überwindung von Armut, Hunger und Krankheit. CARE blickt auf 60 Jahre Erfahrung im Bereich der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit zurück, hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und hilft unabhängig von politischer Anschauung, religiösem Bekenntnis oder ethnischer Herkunft. Für seine sorgfältige Verwendung von Spendengeldern trägt CARE Deutschland-Luxemburg das DZI-Spendensiegel und wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC)mit dem ersten Platz des Transparenzpreises 2008 ausgezeichnet.

Quelle: openBroadcast
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Die Internetplattform Gute-Tat.de berät zum Thema Ehrenamt in Hamburg und bietet vielfältige Projekte für soziales Engagement

Donnerstag, 24. September 2009

Jeder in Hamburg kann helfen – Gute-Tat.de zeigt wie.

Die Bereitschaft Hamburger Bürger und Bürgerinnen sich sozial zu engagieren ist hoch, dabei kann Ehrenamt unterschiedliche Formen annehmen. Auf welche Art und Weise und wo man sich engagieren kann, sind zentrale Fragestellungen bei der Entscheidung, ehrenamtlich tätig zu werden. Durch die Beratung der Mitarbeiterinnen der Stiftung Gute-Tat.de erhalten Interessierte einen Überblick über die Möglichkeiten, sich ehrenamtlich einzubringen. Die Stiftung bietet ein breites Spektrum an langfristigen und kurzzeitigen Projekten „vor der eigenen Haustür“, bei denen sich jeder auf einfache Weise und eigene Art einbringen kann.

Nach einer Studie der Prognos AG, die im Frühjahr veröffentlich wurde, zeigen Hamburger Bürger und Bürgerinnen eine hohe Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren. Eine Beratung von Interessenten kann dabei helfen, dass das Interesse auch in einem Engagement mündet. Bei Fragen zu den Formen und Möglichkeiten sozialen Engagements in Hamburg, steht die Stiftung Gute-Tat.de zur Seite. Neben der Beratung und Betreuung interessierter Menschen, bei denen die Möglichkeiten und Wünsche des Engagements besprochen und ausgearbeitet werden, bietet die Stiftung vielfältige Projekte für ein unkompliziertes Engagement in Hamburg. Auch Projekte, die nur ein einmaliges oder kurzzeitiges Engagement erfordern, werden vermittelt. Die aktuell laufenden Projekte werden auf der Internetplattform der Stiftung ausgeschrieben. So können interessierte Menschen jederzeit einen Einblick bekommen und aus einem Angebot vielfältiger Projekte eine Auswahl treffen. Jeder kann mit den eigenen Talenten gezielt dort helfen, wo es für sie am sinnvollsten ist. Sollten in der aktuellen Angebotsvielfalt keine zusagenden Projekte vorhanden sein, suchen die Mitarbeiterinnen von Gute-Tat.de Hamburg aktiv nach passenden Projekten.

Wer sich in Hamburg ehrenamtlich engagieren möchte, findet bei Gute-Tat.de Ansprechpartner, die sie zum Thema Ehrenamt beraten und sie in gemeinnützige Organisationen vermitteln. Informationen zu der Stiftung können über die Webseite www.Gute-Tat.de, bei dem wöchentlichen Informationsabend (Donnerstags 18.30 Uhr, CityCampus, Alter Wall 38, Raum 313) oder telefonisch unter 040-278 85 242 eingeholt werden.

Die gemeinnützige und mildtätige Stiftung Gute-Tat.de wurde Ende 2000 gegründet. Stiftungszweck ist, hilfsbereiten Menschen durch das Internet einen Überblick über soziale Projekten bzw. Organisationen und deren Bedarf an ehrenamtlichem Enga¬gement, Sachmitteln und finanziellen Mittel zu geben. Die Stiftung ist überparteilich, überkonfessionell und unabhängig. Die Initiative „Heute ein Engel“ richtet sich an engagierte Bürger und Bürgerinnen in Berlin, München und Hamburg. „Heute ein Engel“ vermittelt und betreut Ehrenamtliche schwerpunktmäßig an Kurzzeitprojekte von gemeinnützigen Organisationen.

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Neues Volksbegehren zum Flughafen Tempelhof

Donnerstag, 24. September 2009

gesellschaft4Weltkulturerbe, Regierungsflughafen und mehr Bürgerrechte stehen zur Abstimmung.

Das vom Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de über den Dachverband Volksgesetzgebung e.V. eingereichte neue Volksbegehren “Für das Weltkulturerbe Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik” liegt jetzt dem Abgeordnetenhaus von Berlin zur Abstimmung vor.

Darüber hinaus wurde für die fünf Vertrauensleute das Recht auf Anhörung im Parlament für die zugehörige Drucksache 16/2515 beantragt. Gemäß. § 28 Abs.3 der Geschäftsordnung des Abgeordnetenhauses besitzen die Vertrauensleute eines zugelassenen Volksbegehrens ein parlamentarisches Rederecht.

Der Berliner Senat hatte das Volksbegehren “Für das Weltkulturerbe Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik” im Mai grundsätzlich zugelassen, allerdings mehrere für die Initiatoren des Volksbegehrens, dem Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de, entscheidende Passagen gestrichen.

Peter Martin, Vorsitzender des Dachverbands Volksgesetzgebung e.V: “Wir sehen darin einen unzulässigen Verwaltungseingriff in die Autonomie des Gesetzgebers, da die Gewaltenteilung – Legislative, Judikative, Exekutive – verfassungsrechtlich garantiert ist. Der Senatsverwaltung steht es nach unserer Meinung nicht zu, als gesetzgeberische Zensurinstanz aufzutreten. Volksbegehren sind ja gerade ein Mittel, auch für die Regierung unangenehme Bestimmungen zu erlassen. Deshalb haben wir beim Verfassungsgerichtshof Berlin gegen die Streichungen Klage eingereicht.”

Das Volksbegehren “Für das Weltkulturerbe Tempelhof und mehr Transparenz in der Politik” wurde am 29. April 2009 bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport beantragt. Von den Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de eingereichten 24.946 Unterschriften wurden 21.414 anerkannt.

Die nach der Verfassung von Berlin für die Zulässigkeit des Volksbegehrens erforderliche Unterstützung von mindestens 20.000 Wahlberechtigten, wurde damit erreicht. Das Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de strebt mit dem Volksbegehren einen weitgehenden Denkmalschutz und einen authentischen Erhalt als UNESCO Weltkulturerbe an. Mit einem umfangreichen Recht auf Informationsfreiheit, Offenlegung von Interessenkonflikten und Verbot von Aufsichtsratsmandaten für Senatsmitglieder, soll der problematischen Berliner Klüngelwirtschaft ein Ende bereitet werden.

Darüber hinaus vertritt der Dachverband Volksgesetzgebung e.V. inzwischen eine weitere Volksinitiative zur Novellierung des Rechts auf Bildung. Weitere Informationen dazu sind unter www.be-4-tempelhof.de oder www.volksgesetzgebung.eu nachlesen.

Quelle: Offenes-Presseportal
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Mit Muggeln bezahlen / BIGGE ENERGIE sponsert „Miteinander für eine Welt“

Donnerstag, 24. September 2009

Die Muggelkirmes steht in einer langen Tradition. Für BIGGE ENERGIE ein klarer Fall, dieses einzigartige Fest in Olpe, das am Sonntag, den 20. September, mit dem 100. Kirchweihfest der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus gefeiert wird, als Sponsor zu unterstützen.

Unter dem Motto „Miteinander für eine Welt“ startet um 14.00 Uhr das fünfstündige Programm mit rund 100 Buden, Spielen und zwei Bühnen. Auf der BIGGE ENERGIE-Bühne präsentieren sich zahlreiche Highlights, darunter Akrobaten, Tänzerinnen, Clowns und Musiker. Bereits am Abend zuvor wird auf dem Marktplatz mit einem großen Open-Air-Konzert das Gefühl der Seventies versprüht – mit Glamourrock u.a. von the Rubettes, Sweet und der Sauerländer Kultband Breitsaite. Der Name Muggelkirmes leitet sich übrigens von der Währung Muggel ab. Muggeln sind wie Bargeld und werden an allen Ständen als Zahlungsmittel angenommen. Der Erlös der Kirmes fließt in kirchliche Entwicklungsprojekte in Brasilien, Indien und Afrika.

Einen besonderen Akzent zur Muggelkirmes setzt in diesem Jahr die Aktion „Schutzengel“. Während der Kirmes werden die Besucher und Besucherinnen gebeten, einen Hand- oder Fingerabdruck auf einem Plakat zu hinterlassen. Ziel ist es, insgesamt 10.000 Menschen zu finden, die sich diesem Projekt anschliessen. Die farbigen Abdrücke auf je einem kleinen Plakat werden an einer langen Wäscheleine quer über den gesamten Festplatz gespannt. Das ergibt dann, so hoffen die Veranstalter, eine Kette von zwei Kilometern. Mit der Aktion „Schutzengel“ werden Projekte für Mädchen im Alter von acht bis sechzehn Jahren gefördert, die bereits im Kindesalter aufgrund von Zwangsprostitution an Aids erkrankt sind.
Spaß und Unterhaltung und das alles für einen guten Zweck. Ein Besuch lohnt sich also!

Quelle: Offenes-Presseportal
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Mit vereinten Kräften gegen G8 / Eine Initiative gegen das Abitur in 12 Jahren

Mittwoch, 23. September 2009

gesellschaft3Das Abitur nach zwölf Jahren (auch achtjähriges Gymnasium, G8 oder Gy8), wurde 2004/2005 deutschlandweit (wieder)eingeführt.
Bereits zuvor, aber vor allem nach der Einführung wurden immer wieder Stimmen in den westlichen Bundsländern dagegen laut und das Thema ist, durch den immer weiter zunehmenden Leistungsdruck auf heutige Schüler, aktueller denn je.

Gegen das Abitur in 12 Jahren sprechen vor allem die nahezu unzumutbar vollen Stundenpläne, mit bis zu 36 Zeitstunden Schule die Woche, heutiger Abiturienten und der damit verbundene Dauerstress für alle Beteiligten.

Dieses Problem hat nun auch der zweifache Vater, Dr. Erwin Lammenett, zu spüren bekommen. Seine Kinder besuchen beide das Gymnasium und benötigen viel Unterstützung. Daher hat der Vokabeltrainerentwickler beschlossen, gegen das Abitur in 12 Jahren vorzugehen.
Um die Schulzeit wieder auf die vollen 13 Jahre zu verlängern, hat Dr. Lammenett eine groß angelegte Unterschriften Sammlung auf der Websiteseite seines Vokabeltrainers begonnen.
Ziel ist es, bis Ende des Jahres 10.000 Stimmen gegen das „Turbo-Abitur“ zu sammeln – und die Chancen stehen nicht schlecht, denn die Interseite des Vokabeltrainers hat natürlich jeden Tag genügend Publikum aus den betroffenen Gruppe.

Hier noch einige wichtige Punkte gegen G8:

  • Planlose Einführung von G8: 2013 werden 2 Jahrgänge gleichzeitig Abitur machen
  • Unzumutbare Wochen-Unterrichtszeit von bis zu 36 Std. in der Sek.-Stufe I
  • Überforderung der Schüler durch das Tempo der Lernstoffvermittlung
  • Weniger Zeit zur Charakter und Persönlichkeitsentwicklung
  • Zunahme körperlicher und psychischer Erkrankungen
  • G8 führt zwangsläufig zu einer Verschärfung der Auslese, weniger HochschülerInnen.
  • Schulwechsel von Realschulen und Hauptschulen auf Gymnasien nahezu unmöglich.
  • Überwiegend finanz-politische Motivation für G8

Wenn auch Sie gegen Gymnasium in 8 und das Abitur in 12 Jahren sind, dann unterschreiben Sie jetzt unsere Beschwerde unter:
www.az6-1.de

Quelle: Offenes-Presseportal
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Freiheitsgedanken / Freier Jugend-Literaturwettbewerb in Hessen

Mittwoch, 23. September 2009

Junge Menschen fühlen sich bedroht. Nicht etwa durch Gewalt oder Terror, sondern durch die Gesetze, die vorgeben, sie genau davor schützen zu wollen. Überwachung, Zensur und Abbau von Bürgerrechten. Leben unter Kontrolle. Gefilmt von Kameras, überwacht durch einen Staat. Das macht jungen Menschen Angst.

Einige wehren sich lautstark. Nehmen Teil an Demonstrationen, Mahnwachen oder treten in Parteien ein. Protest kann aber auch lautlos sein. Still. Leise. Heimlich. Dem Begriff „Freiheit“ literarisch zu begegnen und dem lautlosen Protest eine Stimme zu geben. Das ist das Ziel des Literaturwettbewerbes „Freiheitsgedanken“. Junge Literaten aus Hessen können über Ihre Ängste schreiben und wir hören ihnen zu.

Gut einen Monat lang können interessierte hessische Nachwuchsautoren zwischen 15 und 26 Jahren ihre Texte einsenden. Eine aus Piraten, Literaten, Verlagsangehörigen und Germanisten zusammengesetzte Jury begutachtet die Texte und trifft eine Auswahl. Die Gewinnertexte werden in Buchform unter dem Titel „Freiheitsgedanken“ im Culex – Verlag veröffentlicht. Die Texte der Autoren bleiben dabei unter Creative Commons Lizenz.

Stephan Urbach, Vorsitzender der Main-Kinzig Piraten und Initiator des Projektes freut sich sehr über die Realisierung: „Die Aktion des Hessische Landesverbandes der Piratenpartei, die in Kooperation mit dem Culex – Verlag durchgeführt wird, ist für alle ein Gewinn. Für den Verlag, die Piratenpartei und natürlich die jungen Schreiber. Einmal natürlich, weil hier jeder seine Stimme für Freiheit erheben und mit ein bisschen Glück sogar veröffentlichen kann. Aber auch, weil hier neue Lizenzmodelle ausprobiert werden können. Nicht nur theoretisch. Sondern praxisnah. Im Buchhandel. Werbung auf der Buchmesse inklusive.“

Michaela Paarmann, Inhaberin des Culex – Verlags, ist begeistert von dem Literaturprojekt und der Kooperation mit der Piratenpartei Hessen: „Nicht nur, dass sich schon einige Gedanken zum Thema ›Freiheit‹ in unserem Verlagsprogramm finden. Der Wettbewerb passt somit hervorragend zu unserem Motto ›Variationen des Denkens‹. Mit diesem Wettbewerb haben junge Talente die Chance, zu ihren Ängsten, Sorgen & Nöten gehört und gelesen zu werden. Und wir können zeigen, dass sich Verlagsarbeit auch ohne Knebelverträge lohnt.“

Vom 23. September an bis einschl. 30. Oktober diesen Jahres können die Hessischen Jungtalente ihre Texte einreichen. Das Buch wird dann kurz vor Weihnachten beim Culex – Verlag erscheinen und im regulären Buchhandel zu beziehen sein.

Alle Infos zum Wettbewerb finden sie unter:

http://www.freiheitsgedanken.net/node/7

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Matthew 25: Ministries

Dienstag, 22. September 2009

Matthew 25: Ministries (M25M) ist eine im Jahr 1990 gegründete non-profit Hilfsorganisation aus Cincinnati, Ohio, die bedürftigen Menschen in aller Welt hilft, unabhängig von ihrer Rasse, ihrem Glauben oder ihren politischen Überzeugungen.

Matthew 25: Ministries hat im Laufe der Jahre viele Preise und Ehrungen erhalten, unter anderem den „Seal of Excellence“ für unabhängige karitative Arbeit. Damit werden nur die besten amerikanischen Wohltätigkeitsorganisationen ausgezeichnet. Angelegt werden die höchsten Maßstäbe in der öffentlichen Rechenschaftspflicht, in der Wirksamkeit des Programms und im Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Die Empfänger sind in erster Linie Kinder und ältere Menschen in Kliniken, Waisenhäusern und Schulen in Ländern der Dritten Welt. Nationale Lieferungen gehen an die Ureinwohner Amerikas, in Katastrophengebiete und an viele lokale Organisationen zur Linderung von Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit und Armut.

Matthew 25: Ministries legt immer auch einen besonderen Wert auf Ausbildung, das Schaffen von Arbeitsplätzen und besondere Hilfen für Kinder. Denn nur wenn die grundlegenden Bedürfnisse eines Menschen erfüllt sind, hat er die Chance, selbstständig zu werden und selbstbestimmt zu leben.

Hands of Hope

Es existiert ein englischsprachiges, sechsminütiges Video über Matthew 25: Ministries mit dem Namen Hands of Hope.

Wieviel Prozent der Spenden fließen in Hilfsprogramme?

Über 99% der eingehenden Geldspenden fließen in direkte Hilfe.

Woher kommt der Name Matthew 25: Ministries?

Pastor Wendell MetteyDer Gründer von M25M ist Pastor Wendell Mettey, der im Jahre 1990 mit einer Gruppe von Ärzten und Krankenschwestern eine Reise nach Nicaragua unternahm. Nach 20 Jahren blutigem Bürgerkrieg, einem US-Wirtschaftsembargo und einer Reihe von Naturkatastrophen stand das Land praktisch vor dem Ruin.

Nach dieser Reiseerfahrung gab Mettey sich selbst ein Versprechen: Er wollte einen Weg finden, um den Menschen in Nicaragua zu helfen. Also begann er, mit Wirtschaftsunternehmen zu kooperieren und deren Produkte für die Bedürftigen zu nutzen. Er entwickelte ein System, mit dem er Restposten, Überschussproduktionen, Auslaufwaren und andere Werte weitergeben konnte. Aber es ging nicht nur um Bekleidung und Sachgegenstände, sondern auch um persönliche Betreuung, medizinische Versorgung und den Aufbau von Bildungseinrichtungen.

Hilfen gingen bisher in mehr als fünfunddreißig Länder weltweit, unter anderem in die vom Tsunami verwüsteten Regionen in Indien und Indonesien, in die von Katrina zerstörten Staaten Louisiana, Mississippi und Alabama und das vom Erdbeben erschüttert Nord-Pakistan.

Da Wendell Mettey von Beruf Pastor ist, mag es niemanden verwundern, dass er sich bei der Namensgebung für seine Organisation auf die Bibel bezieht. In Matthäus, Kapitel 25 geht es schlicht um Nächstenliebe:

Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; ich bin ohne Kleidung gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.

M25M versucht einfach, sich an diesen Zeilen zu orientieren, indem sie die Hungernden mit Nahrung versorgen, die Durstigen mit sauberem Wasser, die Nackten mit Kleidung, die Obdachlosen mit einer Unterkunft, die Kranken mit medizinischer Versorgung und die Gefangenen mit menschlichem Beistand.

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