Archiv für Oktober 2009

NABU: EU will Deutschland trotz Verstoß gegen Vogelschutzrichtlinie schonen

Samstag, 31. Oktober 2009

Miller: Empfindliche Lücken im Schutzgebietsnetz

Mit Unverständnis hat der NABU auf die Entscheidung der Europäischen Kommission reagiert, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen der unzureichenden Meldung von Vogelschutzgebieten einzustellen.

„Viele Bundesländer haben im Zuge dieses Verfahrens neue Vogelschutzgebiete ausgewiesen, dennoch bleiben bis heute empfindliche Lücken im Schutzgebietsnetz“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Während die Europäische Kommission noch im Sommer 2007 angekündigt hatte, gegen sieben Bundesländer den Europäischen Gerichtshof (EuGH) anzurufen, gibt sie sich jetzt mit den zwischenzeitlichen Nachmeldungen zufrieden. Der NABU sieht dagegen in vier Bundesländern (Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz) immer noch teilweise erhebliche Defizite.

Mit der am 2. April 1979 in Kraft getretenen EG-Vogelschutzrichtlinie haben sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zum Schutz der wildlebenden Vogelarten und ihrer Lebensräume verpflichtet. Diese Schutzgebiete für europaweit gefährdete Vogelarten wie Weißstorch, Schwarzstorch, Kranich, Rotmilan, Uhu und Eisvogel sollten bis zum Jahr
1981 ausgewiesen werden. Da viele Bundesländer diese Verpflichtung mehr als zwanzig Jahre nach Inkrafttreten der Richtlinie nur unzureichend erfüllt hatten, strengte die Europäische Kommission nach einer Beschwerde des NABU im Jahr 2001 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland an.

Neben den unbestrittenen Fortschritten und Verbesserungen in vielen Bundesländern, die mit der NABU-Beschwerde erreicht werden konnten, bleiben offene Fragen bestehen. Miller: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass Länder wie Nordrhein-Westfalen mit 4,7 und Niedersachsen mit 7,1 Prozent der Landesflächen ihre Verpflichtungen erfüllt haben sollen, während andere Länder wie Sachsen, Hessen oder Brandenburg zwischen
13,5 und 22 Prozent ihrer Landesfläche gemeldet haben.“

Die Kommission hatte im Vorfeld ihrer Entscheidung mehrfach betont, dass sie im Gegenzug zur Einstellung des Verfahrens von den Ländern eine bessere Pflege der ausgewiesenen Schutzgebiete verlangt. Rheinland-Pfalz hatte der Kommission statt der Meldung von weiteren Schutzgebieten die Erarbeitung eines „großangelegten Schutzprogramms“ für den Rotmilan zugesagt, das aber bislang ebenso wenig vorliegt wie die Mehrzahl der Pflegepläne. „Die Kommission gibt sich hier mit ungedeckten Schecks zufrieden“, so Leif Miller. Dies sei angesichts des fortschreitenden Artensterbens völlig unverständlich.

Quelle: NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.

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Soziale Kompetenz kommt in der Hochschulausbildung zu kurz

Freitag, 30. Oktober 2009

Nur jeder siebte Hochschulabsolvent scheitert bei der Bewerbung um einen Job an fachlichen Anforderungen. Viele Personaler bemängeln bei Einstellungsgesprächen jedoch große Defizite in der sozialen Kompetenz der Kandidaten. Für vier von zehn Bewerbern werden fehlende Soft Skills zum Ausschlusskriterium. So bewerten beispielsweise mehr als sieben von zehn Unternehmen Teamfähigkeit als wichtigste Voraussetzung für Jobanwärter. Außerdem müssen sie selbstständig arbeiten, Einsatzbereitschaft zeigen und über Kommunikationsstärke verfügen. Doch zwischen den Anforderungen der Arbeitgeber und dem, was die Bewerber tatsächlich mitbringen, klafft häufig eine große Lücke. Der Grund: Während die soziale Komponente bei den Unternehmen hoch im Kurs steht, kommt deren Förderung in der Hochschulausbildung meist zu kurz.

Nur jedem vierten Student werden in der Uni praxisbezogene Inhalte, wie etwa Teamfähigkeit oder kommunikative Kompetenz vermittelt. Gerade bei stark verschulten Bachelorstudiengängen steht an den Hochschulen meist das reine Fachwissen im Vordergrund. „Staatliche Unis können aufgrund der strengen Lehrplanvorgaben in der Regel nicht so flexibel auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes reagieren“, sagt Mirko Knappe, Geschäftsführer der Northern Business School (NBS) in Hamburg. „Dabei wäre für die Studenten neben fachlichem Know-how auch die Ausbildung der Persönlichkeit besonders wichtig.“

Bei dem berufsbegleitenden Studium an der NBS wird eine zu starke Konzentration auf theoretische Inhalte einerseits durch eine gezielte Förderung von Soft Skills, andererseits auch durch die Unterstützung von erfahrenen Praktikern vermieden. So beinhaltet der Lehrplan der NBS neben den regulären Lehrveranstaltungen beispielsweise kostenlose Zusatzseminare zur persönlichen Weiterentwicklung, wie „Business Behavior“, “Grundlagen der Rhetorik” oder „Zeitmanagement“. Um die Absolventen optimal auf das Berufsleben vorzubereiten, werden diese Inhalte von Fachleuten aus der Praxis vermittelt, weil sie wissen, was in den Unternehmen tatsächlich gefragt ist. Aber auch das berufsbegleitende Studium an sich kann für den Bewerber bei der Jobsuche bereits ein Pluspunkt sein. Denn durch ein Studium neben dem Beruf beweisen die Absolventen eindrucksvoll Belastbarkeit, Entschlossenheit und Weitblick.

Im Arbeitsleben sind solche außerfachlichen Kompetenzen vor allem für Führungspositionen grundlegend und werden in der Praxis ständig abverlangt. „Gerade die aktuelle Diskussion um die hohen Bankerboni zeigt doch, wie wichtig es ist, auch das moralische Urteilsvermögen der Absolventen zu schulen“, sagt Knappe. In der Northern Business School steht deshalb Unternehmensethik auf dem Stundenplan.

Über die Northern Business School
Die NBS Northern Business School ist eine gemeinnützige Bildungsinstitution mit Sitz in Hamburg und bietet berufsbegleitende, wirtschaftswissenschaftliche und Ingenieurstudiengänge an. Sie wurde von norddeutschen Unternehmen und Verbänden gegründet, um möglichst vielen Mitarbeitern in der Metropolregion Hamburg ein Studium parallel zum Beruf zu ermöglichen. Die Präsenzvorlesungen und -seminare finden freitagabends und samstags statt. So stehen die Studierenden wie gewohnt tagsüber ihrem Unternehmen zur Verfügung. Mit ihrem bewährten Hochschulkonzept vernetzt die Northern Business School verschiedene Studiengänge und passt diese gezielt an die Bedürfnisse von Berufstätigen an. Die hohen akademischen Qualitätsstandards sind gewährleistet – alle Studiengänge an der NBS führen zu einem staatlich anerkannten Hochschulabschluss. Damit vereint die NBS das Beste aus zwei Welten: Die Qualität und Sicherheit der staatlich anerkannten, akademischen Ausbildung und die Service- und Beratungsqualität eines privaten Dienstleistungsunternehmens.

Weitere Informationen finden Sie unter www.nbs.de, Kontakt: info@nbs.de

Quelle: Offenes-Presseportal

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Zum Hubertustag fordert der Deutsche Tierschutzbund erneut die Reform des Bundesjagdgesetzes

Freitag, 30. Oktober 2009

Anlässlich des Hubertustages am 3. November, bei dem Jägerinnen und Jäger sowie Kirchen alljährlich dem Schutzpatron der Jäger – Hubertus – danken und gedenken, fordert der Deutsche Tierschutzbund Bund und Länder erneut dazu auf, das Bundesjagdgesetz endlich an die Belange des Tier- und Naturschutzes und neue gesellschaftsethische Ansprüche anzupassen. „Immer noch werden jedes Jahr mehrere hunderttausend Katzen und mehrere tausend Hunde erschossen, als seien sie Freiwild“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Der Verband kritisiert zudem, dass die neue Bundesregierung im Koalitionsvertrag eine tierschutzverträgliche Novellierung des Bundesjagdgesetzes weiter aufschiebt.

„Eine konsequente und zügige Weiterführung der Jagdrechtnovellierung ist längst überfällig. Mit einer Neugestaltung des Jagdrechts würde auch dem seit 2002 im Grundgesetz verankerten Staatsziel Tierschutz Rechnung getragen“, erläutert Wolfgang Apel. Die neue Bundesregierung verpasst hier die Chance, direkt zu Beginn ihrer Amtszeit ein Zeichen zu setzen, indem sie das veraltete Jagdrecht endlich an die berechtigten Belange des Tier- und Naturschutzes anpasst. Die Diskussion des Themas Jagd zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen muss weitergehen“, so Apel abschließend.

Seit der Verfassungsreform aus dem Jahr 2002, die den Tierschutz als Staatsziel festschreibt, steht nach wie vor aus, das veraltete Bundesjagdgesetz aus dem Jahr 1976 als Rahmengesetz an die heutigen Erfordernisse anzupassen. Den Aspekten von Ökologie, Nachhaltigkeit und tierschutzgerechtem Wildtiermanagement muss Rechnung getragen werden. Einzelne Jagdpraktiken, z.B. die Jagdhundeausbildung an lebenden Enten oder tierschutzwidrige Jagdmethoden wie die Fallenjagd und die Verwendung von Bleischrot, müssen verboten werden, fordert Europas größte Tierschutzorganisation.

Das am St. Hubertustag begangene Ritual der Segnung der Jäger – und bisweilen ihrer Opfer, der „Wildbretstrecke“ – ist zudem auch eine Verfälschung der historischen Überlieferung. Der heilig gesprochene Hubertus hat der Jagd abgeschworen und sein Leben stattdessen der Kirche, dem Glaube an Gott und dem Schutz der Tiere gewidmet.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.

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Oekologika 2010 – für eine bessere Zukunft – Fach- und Verbrauchermesse für Ökologie & Bio

Freitag, 30. Oktober 2009

gesellschaft13Die größte Fach- und Verbrauchermesse Deutschlands lädt Besucher erstmals am 17. & 18 Juli 2010 zum Thema Bio & Ökologie ein.

Die Oekologika bietet auf über 20.000qm Innen- und Außenflächen viel Platz zum Informieren, Einkaufen und Schlemmen. Mit einer Kapazität für mehr als 1000 Aussteller und dem umweltbewussten Charme des Tagungszentrums Blaubeuren, setzt die Oekologika für Süddeutschland ein Zeichen für Umwelt- und Bioqualität.

Eine Mischung aus lehrreicher Unterhaltungsplattform, Familienfest und Messe bietet den Besuchern einen spannenden und schönen Aufenthalt.

Raus aus dem “sterilen Umfeld im Hallenstahlambiente” üblicher Veranstaltungen, hin zur Natur und einem passenden Ambiente im Grünen, ist nur ein kleiner Teil der erfolgsbetonten Konzeption der Organisatoren.

Mit zukunftsorientierten Partnern wie dem Ökoportal http://oekoportal.de und Unterstützung des Umweltministeriums wird die Oekologika auch in den nächsten Jahren ein fester Bestandteil zum Thema Umweltschutz und Bioqualität sein.

Die Oekologika bietet für jeden was. Ob nun zertifizierte Naturprodukte, erneuerbare Energien, Bio Schmankerl und Schlemmen, Kinderspielparadies, Biergarten, Ruhe-Oase, Vorträge oder allgemeine Themen, Infostände ergänzen und komplettieren das große Angebot der Oekologika. Wer noch länger bleiben möchte, kann auch kostengünstig im Hotel des Tagungszentrums übernachten.

Das Beste aber: Der Eintritt zur Oekologika ist für alle Besucher frei.

Ein, bei hohem Besucheraufkommen verwendetes kostenloses Shuttle befördert die Besucher zudem bequem von der Messe zum Bahnhof Blaubeuren und zurück. 1000 Stellplätze für KFZ direkt an der Messe vorhanden.

Ausstellerservice:
Verbände, Organisationen, Ämter und Vereine stellen kostenfrei aus, alle anderen Aussteller erhalten günstigste Konditionen.

Quelle: Offenes-Presseportal

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NABU fordert EU-Staats- und Regierungschefs zur Einigung im Klimastreit auf

Freitag, 30. Oktober 2009

Tschimpke: Merkel muss zur Weltklimakonferenz nach Kopenhagen fahren

Anlässlich des heute beginnenden Gipfeltreffens der europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel hat der NABU Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefordert, die EU zu einer Einigung im Streit über ihre Klimaschutz- und Finanzbeiträge für ein neues Weltklimaabkommen zu treiben.

„Die EU gefährdet den Erfolg der internationalen Klimaverhandlungen, wenn sie Forderungen an Entwicklungs- und Schwellenländer stellt, ohne ihnen ausreichend finanzielle Unterstützung zu garantieren“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Eine Orientierung biete die Forderung des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments, jährlich mindestens 30 Milliarden Euro für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern bereit zu stellen. „Große Klimaschutzziele verkünden und keine festen Finanzierungszusagen machen ist doppelzüngig. Angela Merkel muss endlich diese Scheinheiligkeit in der EU-Klimadiplomatie beenden“, so Tschimpke.

Die neue Bundesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag dazu bekannt, die Entwicklungsländer bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Bewältigung seiner Folgen stärker zu unterstützen sowie Gelder für die Finanzierung von Technologietransfer, Waldschutz und Klimaanpassung bereit zu stellen. Darum müsse die Bundeskanzlerin den Worten Taten folgen lassen und im Dezember persönlich zu den Klimaverhandlungen nach Kopenhagen fahren. „Nur die Staats- und Regierungschefs können die Regeln für ein faires und verbindliches Weltklimaabkommen aushandeln.
Dabei müssen die Industriestaaten akzeptieren, dass sie als Verursacher des Klimawandels auch den Großteil der Kosten tragen müssen“, so Tschimpke.

Die Europäische Union hat sich gemeinsam mit der G8-Gruppe der Industriestaaten eindeutig dazu bekannt, die globale Erderwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen. Das bedeutet, dass die EU ihren Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 reduzieren muss, wenn sie ihrer Verantwortung im Rahmen eines internationalen Klimaabkommens gerecht werden will. Bisher hat Europa lediglich eine Emissionsminderung von 20 Prozent verbindlich beschlossen.

„Ohne ausreichende Investitionen in Klimaschutz und intakte Ökosysteme gefährdet die EU nicht nur das Überleben von Millionen Menschen in armen Ländern, sondern verzichtet auch darauf, die enormen Potenziale für die eigene Wirtschaft konsequent zu erschließen“, betonte NABU-Klima-Experte Carsten Wachholz.

Quelle: NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.

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bon-um-bon unterstützt

Freitag, 30. Oktober 2009

gesellschaft12Das Gutscheinbuch für Familien in Köln spendet pro verkauftem Buch einen Euro an den Kölner Verein wir für pänz e. V.. Beide Projekte werden von der Kölner Schauspielerin Mariele Millowitsch unterstützt.

Köln, 29.10.2009 – bon-um-bon – das Gutscheinbuch für Familien vom Verlag Sandra Razisberger hat durch die Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein wir für pänz e. V., der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, die Unterstützung für Familien in Köln um einen sozialen Beitrag erweitert.

Beide Projekte erfahren prominente Unterstützung durch die Kölner Schauspielerin Mariele Millowitsch. „Köln zählt zu den familienfreundlichsten Großstädten in Deutschland. Beide Projekte leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass das auch in Zukunft so bleibt“, so Mariele Millowitsch, die als Patin von „wir für pänz“ auch das Vorwort im Gutscheinbuch an die Familien richtet.

bon-um-bon erscheint Ende November an über 200 ausgesuchten Verkaufsstellen in Köln und liefert über 50 bunt gemischte Angebote für Kölner Familien aus den Bereichen Shopping, Freizeit und Essen & Trinken. Das Gutscheinbuch bietet neben zahlreichen Vergünstigungen durch Einkaufsgutscheine („Bons“) auch echte Insidertipps für Eltern und Kinder. Neben unterschiedlichsten Läden für Kinderausstattung wurden interessante Freizeitangebote und Kursanbieter gewonnen. Liebevoll ausgewählte, regionale und teilweise auch ganz neue Anbieter stehen im Mittelpunkt. Auf der Website www.bonumbon.de kann man bereits in den Angeboten stöbern.

wir für pänz e. V. unterstützt seit 20 Jahren tatkräftig Familien in schwierigen und prekären Lebenssituationen. Verlegerin Sandra Razisberger: „Die Idee ist entstanden, weil wir den Familien in Köln ein Stück Lebensqualität vermitteln möchten. Durch die Kooperation mit wir für pänz erreichen wir auch diejenigen, die besondere Unterstützung benötigen.“

Der Sandra Razisberger Verlag wurde im September 2009 von Sandra Razisberger gegründet. Zusammen mit Ihrem Mann Ralph und der Agentur Park7 – Büro für nachhaltige Kommunikation betreut sie das Pilotprojekt bon-um-bon in Köln. Die erste Ausgabe erscheint in einer Auflage von 5.000 Stück. Dabei ist angedacht, das Angebot künftig auf weitere Städte auszuweiten.

Quelle: Offenes-Presseportal

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NABU: EU-Kommission präsentiert schwache CO2-Auflagen für Kleinlaster und Vans

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Miller: Deutschland verwässert erneut wichtiges EU-Klimaschutzgesetz

Der NABU hat den heute von der Europäischen Kommission vorgestellten Gesetzesvorschlag für strengere Kohlendioxid-Grenzwerte für Transporter als unzureichend kritisiert. Knapp sechs Wochen vor den Klimaschutzverhandlungen der Vereinten Nationen in Kopenhagen sende Europa damit erneut ein falsches Zeichen. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Die alte Bundesregierung hat sich nach den verpfuschten CO2-Grenzwerten für Pkw abermals mit einem Schreiben an die EU-Kommission gewandt und Druck auf sie ausgeübt, um notwendige Klimaschutzauflagen zu verhindern.“ Miller forderte von der neuen Bundesregierung und dem zukünftigen EU-Kommissar Günther Oettinger Unterstützung für eine Nachbesserung des Verordnungsentwurfs im Ministerrat.

Die Argumente der Autoindustrie gegen strikte Klimaauflagen seien fadenscheinig. Miller: „Transporter sind technisch gesehen nur große Autos und können Kohlendioxid-Ausstoß und Spritverbrauch mindestens genauso umfassend und schnell senken wie Pkw neuester Generation.“ Als Beispiel nannte Miller den neuen Golf BlueMotion und den Mercedes C220 BlueEfficiency, bei denen der Verbrauch innerhalb von zwei Jahren mit einfacher Technik wie Start-Stopp-Automatik und verbesserter Aerodynamik um rund 25 Prozent gesenkt werden konnte.

Niedrigere Verbräuche kämen nicht nur dem Klima, sondern auch gewerblichen Unternehmen zugute, denn angesichts steigender Spritpreise könnten Kunden mit einem sparsamen Transporter viel Geld an der Tankstelle sparen. Der NABU fordert daher einen Grenzwert für Transporter entsprechend den ursprünglichen Plänen von EU-Umweltkommissar Stavros Dimas von 175 Gramm CO2 je Kilometer ab dem Jahr 2012. Dies bedeute ein Minus von 14 Prozent gegenüber derzeitigen Durchschnittsverbräuchen. In den Folgejahren müsse der Ausstoß weiter gesenkt werden. Der heute vorgestellte Entwurf verschiebe die Ziele hingegen in die Zukunft und erlaube eine schrittweise Einhaltung der Auflagen.

NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger: „Die Autoindustrie verlangt immer langfristige Planungssicherheit. Deshalb sollte die EU ohne Wenn und Aber die Begrenzung für das Jahr 2020 auf 125 Gramm CO2 je Kilometer festlegen.“ Oeliger warnte davor, die CO2-Grenzwerte für leichte Nutzfahrzeuge als unwichtiges Beiwerk zu betrachten: „In Europa liegt der Anteil von Transportern im Straßenverkehr bereits bei 13 Prozent – Tendenz stark steigend“.

Quelle: NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.

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Weltweiter Erfolg von 350.org und „Endlich Handeln“

Donnerstag, 29. Oktober 2009

umwelt3Zahlreiche Menschen von allen Kontinenten haben heute zusammen mit der KlimAktiv-Kampagne „Endlich Handeln“ an einer von über 5.200 gleichzeitig stattfindenden Aktionen in mehr als 180 Ländern teilgenommen. Der globale Klimaaktionstag wurde vom Team der Grassroot-Kampagne 350.org koordiniert und fordert ein konsequentes Handeln beim Klimawandel.

In der ganzen Welt – von Hauptstädten bis zu den schmelzenden Hängen des Mount Everest, selbst unter Wasser auf sterbenden Korallenriffen, – haben Menschen Kundgebungen abgehalten, die darauf abzielen, die Aufmerksamkeit auf die Zahl 350 zu richten. Mit 350 ppm geben die Macher dieser Bewegung das Höchstmaß an CO2 an, das unsere Atmosphäre langfristig verkraften kann. Mit der Einheit ppm (parts-per-million) lässt sich die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre beziffern, die aktuell rund 390 ppm beträgt.

„Aus diesem Grund schmelzen Gletscher und Meereis, Dürren breiten sich aus und Überschwemmungen nehmen zu“, so Bill McKibben, einer der Gründer von 350.org. „Und deshalb benötigen wir eine riesige globale Bewegung, die uns den Schwung verleiht, politisch wirklich etwas zu verändern. Unsere Politiker haben über einen langen Zeitraum den großen Konzernen und großen Umweltverschmutzern zugehört. Heute ist es endlich an der Zeit, die Bürger und Wissenschaftler zu erhören“.

Zahllose Bilder der weltweiten Events wurden am Times Square in New York als Teile eines „350-Countdown“ auf den riesigen Videoleinwänden dargeboten. Alle Bilder der verschiedenen Kundgebungen und Aktionen sind auf 350.org zu sehen und werden am Montag an die Vereinten Nationen zugestellt. In den Sprachen der Welt geht die Botschaft des Klimaschutzes in Form von unzähligen Fotos und Berichten der Medien um die Welt und erhöht den Druck auf die Politik, Verantwortung zu übernehmen.
Die weltweiten Aktionen finden sechs Wochen vor dem Zusammentreffen der Nationen der Welt in Kopenhagen anlässlich der Klimawandelkonferenz der UN statt, bei der ein neuer Klimavertrag ausgearbeitet werden soll. Bereits 89 Länder unterstützen das Ziel 350, sowie Rajendra Pachauri, Vorsitzender der Zwischenstaatlichen Sachverständigengruppe für Klimaveränderungen (IPCC), Sir Michael Stern, weltweit führender Klima-Ökonom, und Nobelpreisgewinner Al Gore.

Auch die Kampagne „Endlich Handeln“ der gemeinnützigen Gesellschaft KlimAktiv setzt auf die Meilenstein-Konferenz in Kopenhagen. Mit Hilfe des CO2-Rechners werden persönliche Klimabilanzen gesammelt und diese zusammen mit den Statements der Probanden bei der Klimakonferenz präsentiert.

„Um wirklich etwas zu verändern, sind wir alle gefragt“, erläutert Stephan Schunkert, Geschäftsführer der gemeinnützigen KlimAktiv und Initiator von ‚Endlich handeln!’.“Jeder von uns auf der Erde hat ein beschränktes CO2-Budget zu Verfügung, wenn man nicht auf Kosten des Klimawandels und somit auf Kredit bei den nachfolgenden Generationen leben möchte.“

Es bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele Menschen die Aufrufe von 350.org und „Endlich Handeln“ hören und sich an der Kampagne beteiligen. Ein erster Schritt lässt sich bereits auf der Webseite von „Endlich Handeln“ mit dem Anlegen einer persönlichen CO2-Bilanz tun. Mit Spannung bleiben dann anschließend die Entscheidungen in Kopenhagen zu erwarten.

Bildquelle: Der Klima-Aktionstag in Sydney, Quelle: 350.org

KlimAktiv ist eine gemeinnützige GmbH, die sich dem Klimaschutz und der Information zu Klimawandel sowie verwandten Themen widmet. Ein tagesaktueller Pressespiegel ist ebenso Teil unseres Angebots wie die Berichterstattung zu politischen, wissenschaftlichen und sozialen Entwicklungen. Lexikon und Volltextsuche in über 8000 Artikeln bieten Gelegenheit, das eigene Wissen zu vertiefen. Zentraler Bestandteil unseres Portals ist der CO2-Rechner.

Mit diesem Werkzeug kann jeder – ob Einzelperson oder gesamter Haushalt – das Ausmaß seiner individuellen CO2-Emissionen ermitteln. Darüber hinaus ist es möglich, Maßnahmen zur Einsparung gezielt durchzuspielen und so die langfristige Reduktion von klimaschädlichen Treibhausgasen zu planen. Der CO2-Rechner hat sich innerhalb kürzester Zeit zur Standardanwendung in seinem Bereich entwickelt und findet sich unter anderem auf den Seiten des WWF oder des Umweltbundesamts. Auch Unternehmen der freien Wirtschaft setzen auf die Flexibilität, die Benutzerfreundlichkeit und die weitreichenden Fähigkeiten unseres Rechners.

KlimAktiv wird unterstützt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).

Quelle: Offenes-Presseportal

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Friends of Khao Lak e.V. nimmt Arbeit auf

Mittwoch, 28. Oktober 2009

hilfsorganisationen5Helfen Sie mit der Übernahme einer Patenschaft hilfsbedürftigen Menschen in Khao Lak, Thailand.

Nach dem Tsunami im Dezember 2004 sind viele Menschen in Khao Lak, Thailand durch das Netz der vielzähligen Hilfsorganisationen gefallen. Friends of Khao Lak e.V. hat sich nun zur Aufgabe gemacht, hilfsbedürftige, alte und kranke Menschen in Khao Lak und Umgebung mit Hilfe von Patenschaftsübernahmen und Spenden zu unterstützen.

Im Dezember 2004 löste ein Seebeben der Stärke 9,1 vor der Nordwestküste Sumatras eine Reihe von Flutwellen aus, die mit verheerender Gewalt die Küsten zwischen Südostasien und Ostafrika überrollten. Die unsagbaren Verwüstungen, die über die betroffenen Regionen hereinbrachen, erschütterten die ganze Welt. Aufgrund der weltweiten Berichterstattung in den Medien rückte die Welt näher zusammen und eine Welle der Hilfsbereitschaft ermöglichte den Wiederaufbau der zerstörten Regionen.

In der Zwischenzeit konnte vielen Menschen geholfen werden und die Spuren des Tsunamis sind heute weitestgehend verschwunden. Doch die Spuren in den Herzen der Betroffenen verblassen jedoch nur langsam und werden für immer das Leben eines jeden Einzelnen begleiten.

Ein Netz von Hilfsorganisationen gab den betroffenen Menschen Hoffnung auf eine bessere Zukunft und noch heute begleiten einige Organisationen Waisenkinder auf ihrem Weg in ein eigenständiges Leben.

Jedoch fielen auch viele Menschen durch das Netz der Hilfsbereitschaft und bedürfen nun der Hilfe von Menschen mit Herz, denn entgegen des europäischen Systems ist es in Thailand noch die Familie, welche den Einzelnen im Krankheitsfall, bei Arbeitslosigkeit oder im hohen Alter absichert. Leider verloren aber viele ältere Menschen beim Tsunami ihre Kinder und können sich daher heute nicht mehr auf das traditionelle Familienprinzip stützen.

Auch die medizinische Versorgung durch das staatliche Gesundheitswesen ist in Thailand bei weitem nicht so umfangreich und gut strukturiert, wie wir es in vielen europäischen Ländern kennen. Man geht in Thailand – entgegen der Realität – immer noch davon aus, dass jeder Einwohner des Landes zugleich Mitglied einer Großfamilie ist, die jeden Einzelnen im Notfall und im Alter auffängt und dessen Versorgung übernimmt. Doch leider können viele Menschen nicht mehr auf das ursprüngliche Generationsprinzip zurückgreifen.

Wie überall auf der Welt hat auch hier der s.g. Fortschritt Einzug gehalten und so sind auch in Thailand neben dem frühzeitigen Tod auch die Themen Arbeitslosigkeit, sinkende Geburtenraten, höhere Lebenserwartung und ständig steigende Lebenshaltungskosten allgegenwärtig.

Immer mehr junge Menschen müssen aus beruflichen Gründen den Wohnort wechseln und lassen somit ihre Familie, also ihre Eltern allein zurück. Zwar schicken viele dieser jungen Leute einen Teil ihres Einkommens nach Hause, aber die Summen werden immer kleiner, da ja auch der Lebensunterhalt am neuen Arbeitsplatz beglichen werden muss. Zusätzlich entschließen sich immer mehr junge Paare unter wirtschaftlichen Aspekten dazu, Kleinfamilien mit nur einem oder zwei Kindern zu gründen. Dies alles führt dazu, dass viele alte und kranke Menschen in ihren Dörfern allein zurückbleiben und nicht mehr ausreichend versorgt werden können.

Aus diesem Grund haben sich die neun Gründungsmitglieder des Vereins Friends of Khao Lak e.V., die allesamt selbst regelmäßig nach Khao Lak reisen und über zahlreiche Kontakt vor Ort verfügen, entschlossen, diesen Menschen zu helfen. Wenn auch Sie die Menschen in Khao Lak, Thailand, unterstützen möchten, besuchen Sie einfach die Homepage von Friends of Khao Lak e.V. www.friends-of-khaolak.com

Der steuerbegünstigte und als mildtätig anerkannte Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Grundversorgung hilfsbedürftiger und kranker Menschen in Khao Lak, Thailand, sowie finanzielle Hilfen für deren adäquate medizinische Behandlung sicherzustellen. Ein ehrenamtliches Vereinsmitglied vor Ort überbringt in regelmäßigen Abständen Nahrungsmittel, leistet Zuschüsse für Arztrechnungen, organisiert Krankenhaustransporte und kümmert sich um Dinge, die für den täglichen Alltag benötigt werden.

Quelle: fair-NEWS.de
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JUBi – 5. Jugendbildungsmesse in Münster / Informationen über Auslandsaufenthalte und Stipendien

Dienstag, 27. Oktober 2009

bildung5Am Samstag, den 07. November 2009, findet im Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium (Grüne Gasse 38 – 48143 Münster – Nähe Aegidimarkt – Stadtbus 10, 11 und 14) in der Zeit von 10 bis 16 Uhr bereits zum fünften Mal die Jugendbildungsmesse „JUBi“ in Münster statt.

Die JUBi ist eine der deutschlandweit größten Spezial-Messen zum Thema „Bildung im Ausland“, so dass man die Chance nutzen sollte, von dem „geballten Sachverstand“ in seiner Nähe zu profitieren. 33 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet informieren über Programme wie Schüleraustausch, High-School-Aufenthalte, Sprachreisen, Au-Pair, Work & Travel und internationale Freiwilligendienste.

Vor dem Hintergrund des großen Erfolges der JUBi in den letzten Jahren erwarten die Veranstalter auch dieses Mal wieder rund 1.000 Besucher. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13, ihre Eltern und Lehrer. Der Eintritt ist frei.

Neu! Im Rahmen der JUBi werden zahlreiche WELTBÜRGER-Stipendien ausgeschrieben. Insgesamt vergeben deutsche Austauschorganisationen Stipendien im Gesamtwert von rund drei Millionen Euro.

Infos, Ausstellerliste und Stipendieninformationen unter www.weltweiser.de.

Quelle: Offenes-Presseportal
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