Archiv für November 2009

Nicht nur an St. Martin: Tiertafel sammelt milde Gaben

Freitag, 13. November 2009

tierschutz6Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne. Und die Tiere nicht vergessen! Am heutigen Sankt Martins Tag wird – so will es die Tradition – an das Gute im Menschen gedacht. Nicht nur für Sankt Martin von Tours im vierten Jahrhundert, sondern auch heute noch sind Nächstenliebe und Barmherzigkeit wichtige Tugenden. Die Tiertafel Deutschland e.V. ruft dazu auf, in diesen vorweihnachtlichen Wochen besonders an hilfebedürftige Menschen und Tiere zu denken und sich für sie einzusetzen.

“Mit nur einem Euro, machen Sie am Heiligabend ein Tier satt und einen bedürftigen Menschen glücklich.” Mit diesem Motto will die Tiertafel Deutschland e.V. dieses Jahr die über 19.000 Haustiere mit kleinen und großen Sachspenden, sowie Futter- und Leckerlierationen über die Feiertage, beschenken und den Haltern damit eine kleine Sorge abnehmen.

http://www.tiertafel.de/

Spezielle Handzettel-Aktion
Dafür wird die Tiertafel Deutschland e.V. dieses Jahr in allen Städten mit einer eigenen Ausgabe, mit Plakaten, Handzetteln und vielen Aktionen für die Arbeit der Tiertafel Deutschland e.V. werben.

In allen Tiertafel-Ausgabestellen wird bei der letzten Ausgabe vor Weihnachten diese Bescherung stattfinden und wir laden Freunde, Paten und Sponsoren der Tiertafel Deutschland e.V. herzlich dazu ein.

“In den letzten Monaten ist die Zahl der Neuanmeldungen erheblich gestiegen und wir brauchen noch mehr Engagement und Zeit um all das Futter und all die kostenlosen Dienstleistungen, wie z.B. Tierfrisör, Tierheilpraktiker, Hundetrainer usw., organisieren zu können. Mit weit über 300 Tonnen gespendeten Futters und Sachspenden, haben wir dieses Jahr einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.” so Claudia Hollm, Vorstand der Tiertafel Deutschland e.V.

Tiertafel gewinnt DOGS AWARD 2010
DOGS, das Lifestyle-Magazin für Hundefreunde, zeichnet die Tiertafel Deutschland mit dem DOGS AWARD 2010 in der Kategorie “Tierschutz” aus. Die DOGS-Leserinnen und Leser hatten im Sommer vorgeschlagen, wer in ihren Augen einen DOGS AWARD verdient. Aus den Einsendungen wählte eine Experten-Jury die Preisträger in 13 Kategorien.

Über Tiertafel Deutschland e.V.

Die Tiertafel Deutschland e.V. wurde 2006 in Rathenow gegründet, um Menschen zu hel-fen, die finanziell oder körperlich nicht in der Lage sind, ihre Haustiere gesund und art-gerecht zu halten. Futter- und Sachspenden werden kostenlos weitergegeben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich umfassend über die artgerechte Haltung zu informieren. Die Tiertafel Deutschland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, mit einer entspre-chenden Aufklärung und Beratung durch Fachleute aus befreundeten Vereinen einer schlechten Haltung vorzubeugen und dadurch eine Abgabe in ein Tierheim oder gar das Aussetzen der Tiere zu verhindern.

Quelle: Offenes-Presseportal

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Der playandhelp-Spendenzähler

Freitag, 13. November 2009

Jeder playandhelp-Mitspieler erhält einen persönlichen Spendenzähler. Diesen Tab findet ihr in eurem Kontrollzentrum neben den Punkten Gewinnbenachrichtigung, Punkte einlösen, Daten und Passwort ändern.

Dort seht ihr, wieviel Hilfsgelder mit eurer Unterstützung schon gesammelt werden konnten. Zwar helfen alle gemeinsam, aber ohne das persönliche Engagement jedes Einzelnen gäbe es die Spiel- und Spendenseiten nicht. Da jede Spielseite täglich eine bestimmte Spendensumme generiert, wird dieser Betrag deshalb auch den jeweiligen Mitspielern angerechnet. Wer also beispielsweise heute auf der Spielseite 3 mitmacht, erhöht seinen individuellen Spendenstand entsprechend der Spendenausschüttung dieser Seite und dieses Tages.

Ihr könnt euren persönlichen Spendenzähler per HTML Code überall einbinden, zum Beispiel auf eurer privaten Homepage, bei Myspace oder in anderen Netzwerken. So zeigt ihr euer Engagement und motiviert andere Menschen, auf playandhelp.org für einen guten Zweck mitzuspielen.

So sieht der Spendenzähler aus:

playandhelp Spendenzähler

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ÜberLeben – von zu früh geborenen Kindern

Donnerstag, 12. November 2009

gesundheit5Unter dem Titel „ÜberLeben“ zeigt der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. am 17. November 2009 gemeinsam mit der „Qualitätsinitiative – Niedersächsischer Verein zur Förderung der Qualität im Gesundheitswesen“ e.V. und dem „Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen“ der Landesärztekammer Niedersachsen eine Fotodokumentation über das Leben von zu früh geborenen Kindern während der Akutphase auf einer Neointensivstation. Diese Kinder, die alle vor der 28. SSW (Schwangerschaftswoche) geboren wurden, stehen stellvertretend für jährlich ca. 3.500 Kinder in Deutschland, die als sog. Extremfrühchen das Licht der Welt erblicken. Die Lebensumstände dieser zarten Wesen haben mit denen eines nach 40 SSW reif geborenen Säuglings wenig gemeinsam. Es fehlt ihnen wertvolle Entwicklungszeit im schützenden Bauch der Mutter. Während reif geborene Kinder in dieser Phase noch unberührt sind, müssen sich Extremfrühchen bereits mit Sinnesreizen wie Schmerz, Licht, Lärm und Schwerkraft auseinandersetzen, ohne dass ihr noch unterentwickeltes Gehirn zu einer adäquaten Verarbeitung dieser Reize in der Lage wäre. Atmen und das Verdauen von Nahrung sind besondere Herausforderungen für sehr unreife Kinder, mit denen ein Neugeborenes normalerweise erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt konfrontiert wird. Nicht jedes Extremfrühchen übersteht die schwierige Anfangsphase auf der Intensivstation unbeschadet. Der mögliche Tod und drohende Behinderungen sind emotional sehr belastende Perspektiven für die Eltern dieser Kinder.

Der Hamburger Fotograf Walter Schels hat sich behutsam mit dieser sensiblen und problematischen Lebensphase der Kinder auf einer Hamburger Intensivstation auseinandergesetzt. Einfühlsam hat er bereits vor Jahren todkranke Menschen in deren letzten Wochen, Tagen und Stunden mit der Kamera begleitet. Insofern sind ihm Grenzbereiche zwischen Leben und Tod nicht fremd. Entstanden sind ausdrucksstarke Portraits von kleinen Kämpfern, die wohl keinen Betrachter unberührt lassen. Zu sehen sein werden die Bilder vom 17. bis 23. November in der Marktkirche in Hannover. Geplant sind weitere Aufnahmen der Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren. So wird die Ausstellung mit ihren kleinen Protagonisten wachsen, um zu veranschaulichen, dass das Thema Frühgeburt gerade bei sehr kleinen Frühgeborenen für die betroffenen Familien nicht mit der Entlassung aus der Akutphase auf einer Neointensivstation endet und aufgrund dessen auch nicht aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden darf.

Als Dachverband der Elterninitiativen und Fördervereine für früh und krank geborene Kinder in Deutschland war es dem Bundesverband ein großes Anliegen zu verdeutlichen, dass sich der Begriff „Frühchen“ zwar niedlich und harmlos anhören mag, dass die möglicherweise mit einer zu frühen Geburt einhergehenden Probleme und Herausforderungen für betroffene Kinder und deren Familien aber alles andere als harmlos sind. „Auf die Lebenssituation von Extremfrühchen treffen Begrifflichkeiten wie „süß“ und „niedlich“ zunächst überhaupt nicht zu. Wenn das Leben des eigenen Kindes zu Beginn von medizinischen Geräten und Medikamenten dominiert wird, dann ist das in erster Linie sehr beängstigend und schockierend für betroffene Eltern“, sagt Katarina Eglin, Pressereferentin des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. und Mutter eines zu früh geborenen Sohnes, der vor 5 Jahren nach 24 SSW mit nur 595 Gramm zur Welt kam.

Hintergründe, Zahlen & Fakten
Jährlich werden deutschlandweit ca. 60.000 Kinder vor der 37. SSW und damit zu früh geboren. Demnach ist jedes 10. Neugeborene ein Frühchen. Frühgeborene sind folglich die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands. Ca. 3.500 dieser Kinder gelten mit weniger als 1.000 Gramm Geburtsgewicht als Extremfrühchen. Zurzeit liegt die Überlebenswahrscheinlichkeit ab der 24. SSW in Deutschland bei ca. 60 Prozent und steigt mit zunehmender Reife der Kinder. Die Überlebenswahrscheinlichkeit von Kindern mit einem Geburtsgewicht von weniger als 500 Gramm liegt zurzeit bei ca. 20 bis 30 Prozent. Je unreifer die Kinder waren, desto höher ist das Risiko für bleibende Entwicklungsbeeinträchtigungen. Das können neben Körperbehinderungen oder kognitiven Beeinträchtigungen auch Aufmerksamkeitsdefizit und/oder Hyperaktivitätsstörungen sein. Bei 25 Prozent aller extremen Frühgeburten mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.000 Gramm zeigen sich im Kindesalter zudem Anzeichen von Autismus. Auch Lernbehinderungen wie beispielsweise eine Lese-Rechtschreib-Schwäche und/oder Rechenschwäche und psychische Störungen wie Depression, Angststörungen und andere Verhaltensauffälligkeiten kommen bei extrem Frühgeborenen sehr viel häufiger vor als unter Reifgeborenen.

Informationen zum Bundesverband und seinen Kooperationspartnern
Der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. ist die Dachorganisation aller Elterninitiativen und Vereine in Deutschland, die sich für zu früh oder krank geborene Kinder einsetzen. Der Verband wurde im Jahre 1992 gegründet und hat in den vergangenen Jahren mit dazu beigetragen, dass sich die Versorgungssituation für zu früh und krank geborene Kinder, aber auch für ihre Familien zunehmend verbessert hat.
Mit dem Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen und der Qualitätsinitiative – Niedersächsischer Verein zur Förderung der Qualität im Gesundheitswesen e.V. verbindet den Bundesverband bereits seit 2008 eine enge Kooperation. Die Qualitätsinitiative hat 2004 ein niedersachsenweites Nachuntersuchungsprojekt initiiert, bei dem extrem unreife Frühgeborene (mit weniger als 28 SSW geborene Kinder) erstmals in Deutschland flächendeckend nach 6 Monaten, 2, 5 und 10 Jahren standardisiert nachuntersucht werden. Mit der Projektdurchführung ist das Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen beauftragt. Die flächendeckende Studie liefert aussagekräftige Informationen über die Entwicklung und die Chancen dieser kleinen Frühgeborenen. Die Zahl der als entwicklungsauffällig eingestuften Kinder erhöhte sich von zunächst 55 Prozent (Ergebnis der 6-Monats-Untersuchung) auf 60 Prozent beim Untersuchungszeitpunkt nach zwei Jahren. Die Ergebnisse der nachfolgenden Zeitpunkte stehen noch aus und werden mit Spannung erwartet. Die bereits vorgelegten Zwischenergebnisse bekräftigen jedoch schon die Forderung des Bundesverbandes nach koordinierter Betreuung der kleinen Frühgeborenen.

Dieses Fotoprojekt konnte realisiert werden dank der freundlichen Unterstützung von der KKH Allianz und Techniker Krankenkasse sowie von der Abbott Deutschland GmbH & Co.KG.

Quelle: Offenes-Presseportal

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Keine Tierqual zu St. Martin

Dienstag, 10. November 2009

Verbraucherinnen und Verbraucher, die in diesen Tagen nicht auf den traditionellen Gänsebraten verzichten wollen, sollten bei der Wahl des Fleisches darauf achten, keine Gänse aus Massentierhaltung zu kaufen. Viele der Wasservögel werden unter tierquälerischen Bedingungen gehalten. Praktischer Tierschutz kann auch beim traditionellen Martinsfeuer betrieben werden: Die Verantwortlichen sollten bedenken, dass sich Wildtiere in dem aufgeschichteten Reisig oder Holz versteckt haben könnten und Gefahr laufen, in den Flammen leidvoll umzukommen.

Bei vielen Familien steht nicht erst zu Weihnachten, sondern schon zu St. Martin die traditionelle Gans auf dem Festtagsspeiseplan. Dass 80 Prozent der in Deutschland verkauften Gänse aus dem Ausland stammen und dort größtenteils in industrieller Intensivhaltung leben mussten, ist kaum bekannt. Um zusätzlich zum Fleisch Stopfleber zu gewinnen, wird den in Käfigen gehaltenen Gänsen täglich eine riesige Menge Futterbrei über einen Schlauch direkt in den Magen gepumpt. Diese Grausamkeit ist in Deutschland zwar verboten, der Import von Stopfleber ist jedoch genauso erlaubt wie der des Fleisches derart gequälter Gänse.

Um die Intensivhaltung zu verschleiern werden die Tiere zum Teil mit irreführenden Bezeichnungen angeboten: beispielsweise suggerieren Begriffe wie „vom Bauernhof“ oder „Landkorngans“ eine artgerechte Haltung. Die Tierschützer fordern deshalb nicht nur ein Ende der tierquälerischen Haltungsbedingungen und verbindliche Gesetze zur Haltung von Gänsen, sondern auch ein Verbot von beschönigenden Bezeichnungen. Wer für sein Festtagsmenü noch nicht ganz auf Fleisch verzichten möchte, sollte auf die gesetzlich geschützten Kennzeichnungen ‚Auslaufhaltung’, ‚bäuerliche Auslaufhaltung’, ‚bäuerliche Freilandhaltung’, ,Bio-’‚ oder ‚Ökogans’ achten. Diese stehen für eine artgerechte Haltung der Tiere mit Auslauf. Doch auch hier gilt: Hände weg von Fleisch mit dem Zusatz „aus Fettleberproduktion“.

Martinsfeuer werden oft unwissentlich zur Feuerhölle für Wildtiere. Hölzer und Äste, die zum Reisighaufen zusammengetragen wurden, bieten einen trockenen und warmen Unterschlupf für Igel und andere Kleintiere. An die für das traditionelle Martinsfeuer Verantwortlichen in Vereinen, Gemeinde- und Stadtverwaltungen appelliert der Deutsche Tierschutzbund deshalb, Vorsorge zu treffen. So sollte der Holzstoß oder Reisighaufen erst kurz vor der Feier zusammengetragen und aufgeschichtet werden oder unbedingt vor dem Anzünden noch einmal untersucht und vorsichtig umgeschichtet werden.

Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V.

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Deutscher Tierhilfe Verband warnt: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Dienstag, 10. November 2009

tierschutz5Gerade zu Weihnachten werden gern Tiere verschenkt, viele Eltern können Kinderaugen nicht widerstehen, die hoch und heilig versprechen, sich um das Kaninchen oder den Hund zu kümmern, den sie sich sehnlich wünschen. Doch das Interesse an dem Tier vergeht oft, noch bevor das Kind erwachsen wird; weil die Eltern die eigentlichen Tierhalter sind, fällt die Verantwortung dann auf sie zurück. In vielen Fällen kommen diese damit offenbar nicht zurecht, und so häufen sich in den Tierheimen gerade nach Ostern und Weihnachten die Zugänge vor allem an Kleintieren wie Meerschweinchen, Kaninchen und auch Katzen. “Ein Haustier in die Familie aufzunehmen bedeutet die Übernahme von viel Verantwortung, schließlich ist das Tierleben vollständig abhängig von den Haltern. Ein Haustier, gleich ob Kaninchen, Katze oder Hund, beansprucht zudem Zeit und verursacht nicht unerhebliche Kosten”, warnt ein Sprecher vom Deutschen Tierhilfe Verband. So rechnen Ratgeber für Haustierhaltung bei der durchschnittlichen Lebenserwartung eines Hundes von 15 Jahren mit Kosten in Höhe von ca. 10.000 EUR für Futter, Behandlungen und Versorgung. Rassehunde und -katzen benötigen aufgrund spezieller Züchtung zudem oft noch zusätzliche tierärztliche Versorgung, die über die gängige Betreuung hinausgeht. Doch auch der Zeitaufwand wird oft unterschätzt: Je nach Größe muss ein Hund täglich ein bis zwei Stunden “Gassi” geführt werden, was von Kindern allein in der Regel nicht zu leisten ist. Der Deutsche Tierhilfe Verband empfiehlt: Nicht unüberlegt und spontan ein Tier “als Geschenk” kaufen, sondern lieber ein Stofftier unter den Weihnachtsbaum legen und nach den Weihnachtstagen gemeinsam mit der ganzen Familie ein geeignetes Haustier anschaffen, am besten aus dem Tierheim, denn hier warten viele Vierbeiner auf ein neues Zuhause.

Abschließend warnt der Deutsche Tierhilfe Verband: Der illegale Welpenhandel blüht, nie anonym am Straßenrand ein Tier kaufen, denn diese stammen meist aus osteuropäischen Massenzuchten, durch einen möglichen Kauf würde man zwangsläufig den skrupellosen Handel unterstützen. Weitere Informationen zum Thema “Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke” und “der illegale Welpenhandel blüht” finden sie auf der Website des Deutschen Tierhilfe Verbands unter www.deutschertierhilfeverband.de.

Quelle: fair-NEWS.de

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Weihnachten im SOS-Kinderdorf: Kinder weltweit feiern das Fest der Liebe

Dienstag, 10. November 2009

SOS-Patenschaften ermöglichen verlassenen Kindern schöne Festtage in einer neuen Familie

Plätzchen, Lichterketten, Wunschzettel und leuchtende Kinderaugen – für viele Menschen ist Weihnachten das beliebteste aller Familienfeste. Natürlich wird auch in den weltweit 500 SOS-Kinderdörfern Weihnachten gefeiert – dabei sind die Festtagsrituale so unterschiedlich und vielfältig wie die kleinen Bewohner der SOS-Kinderdörfer.

Ein Puppenwagen steht in diesem Jahr ganz oben auf der Weihnachtswunschliste der 7-jährigen Eidi aus einem SOS-Kinderdorf in Estland. Sie und vier weitere kleine Bewohner aus den SOS-Kinderdörfern in Zimbabwe, Bolivien und dem Libanon haben stellvertretend für die über 78.000 Kinder in den SOS-Kinderdörfern weltweit ihre Weihnachtswünsche verraten und erzählt, wie das Fest in ihren SOS-Familien gefeiert wird.

Eines haben alle Kinder gemeinsam: Sie lieben Weihnachtslieder und die typischen Gerichte, die in vielen Ländern traditionell an Weihnachten auf den Tisch kommen. Ob klassischer Truthahn oder Reis mit Bananen: Das Festessen ist für die kleinen Bewohner und ihre Familien etwas ganz Besonderes. Auch die Weihnachtsdekoration spielt in den SOS-Kinderdörfern bereits Wochen vor dem Fest eine große Rolle. Bunte Blumen, Girlanden und Weihnachtssterne schmücken die Zimmer und bringen Festtagsstimmung ins Haus.

„Das Weihnachtsfest ist für viele Menschen der Inbegriff für Familie, Liebe und Geborgenheit. Genau das wollen wir in den SOS-Kinderdörfern vermitteln. Dank der großartigen Unterstützung unserer SOS-Paten können verlassene Kinder langfristig in einer SOS-Familie aufwachsen – inmitten der liebevollen, sicheren Umgebung eines SOS-Kinderdorfes “, sagt Dr. Wilfried Vyslozil, SOS-Kinderdörfer Geschäftsführer weltweit.

Dr. Kay Vorwerk, Vorstand des SOS-Kinderdorf e. V. bekräftigt die Bedeutung der Patenschaften: „Gerade jetzt ist es wichtig, den notleidenden Kindern ein sicheres Zuhause und Geborgenheit zu geben. Und für alle, die den Kindern genau das schenken wollen: SOS-Patenschaften sind auch eine wunderbare Geschenkidee zu Weihnachten.“

Wer die SOS-Kinderdörfer als Pate mit einem monatlichen Beitrag von 31 Euro unterstützt, kann selbst mitverfolgen, was die Hilfe bewirkt und sicher sein, dass das Geld auch da Verwendung findet, wo es gebraucht wird. Die Unterstützung kommt direkt dem Patenkind und seinem Kinderdorf sowie dessen Zusatzeinrichtungen wie SOS-Schulen und SOS Berufsausbildungszentren zugute. Paten erhalten Berichte und Fotos von ihrem Patenkind und erleben so mit, wie es sich entwickelt.

Weltweit betreuen die SOS-Kinderdörfer über 78.000 Kinder in 132 Ländern und geben ihnen ein liebevolles Zuhause. Eine Patenschaft kann für ein Kind oder ein ganzes Dorf abgeschlossen werden. Mit einem Euro am Tag geben Paten den Kindern in SOS-Kinderdörfern Essen und Kleidung, Schulausbildung und medizinische Hilfe. Und das Wichtigste: Die Kinder wachsen dort behütet zusammen in einer richtigen Familie mit ihrer SOS-Mutter und Geschwistern in einem Haus innerhalb einer Dorfgemeinschaft auf.

Für die nachprüfbare und satzungsgemäße Verwendung der Spenden haben die SOS-Kinderdörfer das DZI-Spendensiegel erhalten.

Die SOS-Kinderdörfer sind ein privates, internationales, politisch unabhängiges und überkonfessionelles Sozialwerk für Kinder in Not. Das erste SOS-Kinderdorf entstand 1949 durch Hermann Gmeiner im österreichischen Imst. Heute gibt es fast 500 SOS-Kinderdörfer weltweit. Mehr als 78.000 Kinder und Jugendliche finden hier ein neues, liebevolles Zuhause und eine neue Perspektive für ihr Leben. Die Philosophie der SOS-Kinderdörfer beruht auf vier Prinzipien: Mutter, Geschwister, Haus, Dorf. Eine Idee, die seit sechs Jahrzehnten weltweit funktioniert. In 132 Ländern weltweit sind die SOS-Kinderdörfer aktiv und geben verlassenen Kindern das Fundament für eine sichere Zukunft. Ein wichtiger Bestandteil dabei sind die SOS-Patenschaften, die durch ihren Beitrag ein Kind in seiner SOS-Familie unterstützen und ihm so ein liebevolles Aufwachsen ermöglichen.

Quelle: Offenes-Presseportal

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Himalaya Hilfe Freiburg e.V. startet neues Bauprojekt in Nepal

Montag, 9. November 2009

hilfsorganisationen6Nach längerer Vorbereitungszeit startete jetzt das neueste Projekt, einen Kindergarten mit integrierter Grundschule im Kinderdorf Bhakunde zu bauen. Dort werden 42 Kinder in vier neuen Räumen geräumigen Platz finden.

Mit Hilfe von Freunden aus aller Welt gelang es 2006 dem Himalaya Hilfe Freiburg e.V. in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation “Friend of society” aus Nepal die Belbhangjang Primary School mit heute 5 Schulklassen mit Aus- und Umbaumaßnahmen zu unterstützen. Nach längerer Vorbereitungszeit startete jetzt das neueste Projekt, einen Kindergarten mit integrierter Grundschule im Kinderdorf Bhakunde zu bauen. Dort werden 42 Kinder in vier neuen Räumen geräumigen Platz finden. Außerdem sind ein Spieltherapie- und ein Berufsberatungsraum vorgesehen.

Dieses neue Bauprojekt nimmt die Himalaya Hilfe Freiburg e.V. gemeinsam mit dem Freundeskreis Nepalhilfe e.V., und dessen Partner vor Ort in Nepal “Forum for the Welfare of Himalayan Children (FWHC)”, in Angriff.

Das Kinderdorf, das 6 km nördlich von Pokhara liegt, ist unter deutscher Leitung. Der Gründer und Leiter, Alexander Schmidt, Vorsitzender des Freundeskreises Nepalhilfe, gibt dort seit 2001 fast 100 Kindern die Chance auf ein besseres Leben.

Die Kinder, die alle das Schicksal geprägt von traumatischen Erlebnissen und bitterer Armut verbindet, erhalten eine Schul -und Berufsausbildung und werden medizinisch betreut. Sie werden im Alter zwischen 5 und 7 Jahren im Kinderdorf aufgenommen. Bis zum 3. Schuljahr gehen sie vormittags und abends in den Kindergarten, wo sie von zwei Lehrerinnen betreut und unterrichtet werden. Anschließend besuchen sie dann die Shanti Secondary School außerhalb des Kinderdorfes. Mit dem Bau des neuen Kindergartens wurde bereits begonnen, so dass der neue Kindergarten noch vor Weihnachten bezugsfertig ist.

Die Finanzierung der Projekte des Himalaya Hilfe Freiburg e.V. erfolgt in erster Linie durch die Verkaufserlöse eines jährlichen Kalenders, der mit unterschiedlichen Themen das Leben der Menschen in den Himalaya-Regionen, oder die Schönheit der höchsten Berge der Erde näher bringt. Der Kalender kann unter www.himalaya-hilfe.de bezogen werden.

Der aktuelle Kalender “Himalaya 2010″ erzählt mit Wort und Bild von der Annapurna- Expedition des Schweizers Ueli Steck (33). Er gilt als einer der besten Extrembergsteiger und Freeclimber der Welt. Der Redakteur Michael Wulzinger (44) und der Fotograf Robert Bösch begleiteten Stecks Expedition und dokumentieren diese wort- und bildgewaltig im neuen Kalender “Himalaya 2010″.

Der Schweizer Ueli Steck (33) gilt als einer der besten Extrembergsteiger und Freeclimber der Welt. Seinen Ruf hat er sich mit spektakulären Touren erworben. So kletterte er im Sommer 2004 den Excalibur, einen 350 Meter hohen, fast lotrechten Felspfeiler in den Schweizer Wendenstöcken, im Free-Solo-Stil, ohne Sicherung durch Seil und Haken. Im gleichen Jahr überwand er in nur 25 Stunden die Nordwände des Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau. Im April 2007 bricht Steck auf zu einer Expedition an der Annapurna (8091 Meter) im Himalaja. Sein Ziel: die fast 2500 Meter steil in die Höhe ragende Südwand solo und im Alpinstil (ohne Fixseile, ohne künstlichen Sauerstoff, ohne voreingerichtete Höhenlager) zu bezwingen – eine der wenigen Pionierleistungen, die auf einem der 14 Achttausender noch zu vollbringen sind.

Michael Wulzinger (44), von 1996 bis 1997 Redakteur bei der „Badischen Zeitung“ in Freiburg und seither beim „Spiegel“ in Hamburg tätig, hat Stecks Expedition für das Nachrichten-Magazin begleitet.

Robert Bösch, Fotograf, Bergführer und Diplomfotograf, ist seit mehr als 20 Jahren ausschließlich als freischaffender Berufsfotograf tätig. Neben Aufträgen aus Industrie und Werbung arbeitet er für Magazine und Zeitschriften wie den „Spiegel“, „Stern“, „Geo“, „National Geographic Adventure“. Bösch hat zahlreiche Bildbände veröffentlicht, seine Bilder wurden in verschiedenen Galerien, Museen und Ausstellungen gezeigt. Als Bergsteiger und Kletterer kennt Bösch Extremtouren in vielen Gebirgen der Welt. Seine Reisen und Expeditionen führten ihn auf alle Kontinente. 2001 bestieg er für einen Auftrag als Fotograf und Kameramann den Mount Everest. In den letzten Jahren dokumentierte er viele Extremtouren von Ueli Steck.

Quelle: fair-NEWS.de

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5. Heilpraktiker-Symposium: Krebs und andere chronische Erkrankungen nehmen weiter zu

Montag, 9. November 2009

gesundheit4Ganzheitliche Sicht wird durch beschränkte Zulassung von Psycho- und Physiotherapeuten zum Heilpraktiker untergraben.

“Die Schweinegrippe dominiert derzeit zwar die Schlagzeilen. Die latent steigende Verbreitung der Volkskrankheit Krebs sollte darüber nicht in den Hintergrund geraten.” Mit diesem Appell eröffnete Monika Gerhardus, Präsidentin der Union Deutscher Heilpraktiker e.V. (UDH), das 5. Heilpraktiker-Symposium des hessischen Landesverbandes im Congress Park Hanau. Das diesjährige Schwerpunktthema “Prävention, Begleitung und Nachsorge bei Krebserkrankungen aus naturheilkundlicher Sicht” interessierte rund 250 Besucher, Heilpraktiker, naturheilkundlich arbeitende Ärzte und Therapeuten aus Hessen und Nordbayern.

“Mit Sorge beobachtet die Union Deutscher Heilpraktiker die aktuelle Rechtsprechung, bei der die ganzheitliche Sichtweise unseres Berufsstandes sukzessive untergraben wird”, kritisiert Verbandspräsidentin Gerhardus. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte kürzlich ein Urteil (AZ: BVerwG 3 C) gefällt, das die Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde – bisher auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkt auch auf die Physiotherapie erweitert. “Mit diesem Urteil wird die Entwicklung der Schulmedizin, den Menschen immer nur ausschnittsweise zu betrachten, auch auf unseren Beruf übertragen. Da sind wir dagegen. Die ganzheitliche Sicht ist und bleibt zum Wohle unserer Patienten unerlässlich, dafür stehen wir!”

Untersuchungen zeigen, dass die Eigenschaft des menschlichen Organismus, mehr oder minder wirkungsvoll Kräfte zur Selbstheilung zu mobilisieren, im vergangenen Jahrhundert sukzessive abnahm. “Eingangs des 20. Jahrhunderts waren akute Erkrankungen weit verbreitet. Heute sind es zu 90 Prozent chronische Krankheiten, darunter deutlich steigend die verschiedenen Arten von Krebs”, konstatierte Dr. Hans-Peter Donate, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin aus Fürth. Auslöser sind in erster Linie Umwelteinflüsse – neben der Atemluft, der Ernährung oder natürlichen und künstlichen Strahlenquellen vor allem auch Lärm, seelischer als auch psychischer Stress und der Genuss von Alkohol und Tabak. Wegen der langen Latenzzeiten wird Krebs als eine multikausale Erkrankung definiert, d.h. die eindeutige Feststellung der Entstehungsgründe ist auch mit modernster Medizin nicht zu leisten. Statistisch gesichert ist, dass sowohl der Tabakgenuss als auch die Ernährungsgewohnheiten bei einem Drittel der Erkrankungen direkten Einfluss auf die Entstehung haben. Dabei hat das Paracelsus-Prinzip, nach dem alles als Gift für den Menschen zu werten ist, es kommt lediglich auf die Dosis an, an Allgemeingültigkeit nicht verloren hat. Die Sterblichkeitsrate der jährlich 424.000 Krebs-Neuerkrankungen konnte zwar insgesamt auf 49 Prozent verringert werden, bei Lungenkrebs liegt sie aber noch bei 86 Prozent, bei Bauchspeicheldrüsenkrebs weiterhin sogar bei 100 Prozent.

Schon Hippokrates erkannte den Krebs als Krankheit. Naturheilkunde und Komplementärmedizin bieten mit ihrer Vielfalt von Therapeuten und Behandlungsmethoden sowie der ganzheitlichen Sichtweise von Gesundheit, Krankheit und Genesung eine Erweiterung und wertvolle Ergänzung der modernen Medizin. Die Schulmedizin bildet keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Zustand des Immunsystems und der Entstehung von Krebs. Auch die Psyche wird nur wenig in Diagnose und Therapie mit einbezogen, aber die Behandlung eines Tumors wird gezielt erforscht. Die Naturheilkunde, wie sie der Heilpraktiker versteht, betrachtet den menschlichen Organismus dagegen ganzheitlich und sieht den Patienten mehr als aktiv Mitwirkenden denn als reinen Zuschauer seiner Behandlung.

Quelle: fair-NEWS.de

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Hamburgs Wissenschaft hautnah und kostenlos bei der 3. Nacht des Wissens

Montag, 9. November 2009

Weiteres Highlight: der Forschungs-Truck der Fraunhofer-Gesellschaft.

Der spannendste Event des Jahres steigt am kommenden Samstag, 7. November, von 17 – 24 Uhr: die 3. Nacht des Wissens in Hamburg. Experimente, Mitmach-Aktionen, Vorträge, Diskussionen, Führungen und Konzerte warten darauf, erkundet zu werden. Insgesamt über 650 Programmpunkte – viele speziell für Kinder und Jugendliche – locken die Besucher. Alles kostenlos und bequem mit dem extra eingerichteten kostenfreien Busshuttle-Netz erreichbar.

Neu und kurzfristig hinzugekommen ist ein Highlight der besonderen Art. Die Fraunhofer-Gesellschaft, die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa, nimmt mit ihrem Forschungs-Truck an der Nacht des Wissens teil. Der Fraunhofer-Truck steht auf dem Gelände der Technischen Universität Hamburg-Harburg und präsentiert wissenschaftliche Forschungsergebnisse aus den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt in anschaulicher Weise.

Unter den insgesamt rund 60 teilnehmenden Hochschulen, Forschungsinstitute und andere wissenschaftliche Einrichtungen präsentieren sich erstmalig unter einem Dach auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus der Metropolregion und Norddeutschland mit ihren Programmen und Projekten in zentraler Lage im Ostflügel der Universität Hamburg. Dort stellen sich ebenfalls die Clusterinitiativen sowie Wirtschaftsfördereinrichtungen vor.

Wer noch nicht weiß, wie er seine Tour durch die Nacht des Wissens gestalten will, findet Hilfe im Internet. Dort gibt es einen Programmplaner, der Veranstaltungen unter verschiedensten Sucheinstellungen ermittelt: www.nachtdeswissens.de

Für alle, die noch ein paar Anregungen brauchen, gibt es einen spannenden Tourenvorschlag:

17.00 – 17.45 Uhr: Bis ins Unterbewusstsein – Wie Werbung wirkt, Nordakademie – Hochschule der Wirtschaft, Hauptgebäude der Universität Hamburg
18.00 – 19.00 Uhr: GameCityLab Hamburg – Hier werden aktuelle Technologien und Designansätze untersucht, neue Spielideen ausprobiert und evaluiert. HAW Hamburg, Campus Berliner Tor
20.00 – 20.30 Uhr: Was sind Facebook, Twitter & Co? Ein Überblick über die spannendsten
Angebote des Web 2.0, Hamburg Media School
21.00 – 22.00 Uhr: Science Slam mit dem Publikum als Jury, Universität Hamburg, Westflügel, Café dell’Arte
22.15 – 22.45 Uhr: Die Beatles in Hamburg – was wäre aus den Beatles geworden ohne die prägende Zeit in Hamburg? Hochschule für Musik und Theater

Und wer Hamburgs Wissenschafts-Prominenz live erleben möchte, wird auch fündig: Schauen Sie Christoph von Dohnányi bei einer öffentlichen Probe in der Hochschule für Musik über die Schultern, testen Sie Ihr Wissen beim Wirtschafts-Quiz mit Carlo von Tiedemann in der Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften oder erfahren spannende Details zu Arved Fuchs’ Expeditionen im Geomatikum des KlimaCampus.

Alle Informationen über die Nacht des Wissens finden Sie auf der Website www.nachtdeswissens.de

Quelle: fair-NEWS.de

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NABU: Mehr Ehrgeiz beim Klima- und Artenschutz

Montag, 9. November 2009

Tschimpke: Kopenhagen muss Erfolg werden – Merkel gefordert

Einen Monat vor der Weltklimakonferenz in Kopenhagen (7.-18. Dezember) hat der NABU die Politiker davor gewarnt, die Erwartungen an das Treffen der internationalen Staatengemeinschaft herunterzuspielen.

„Wir können uns keine halbherzige Klimapolitik leisten. Wenn es in Kopenhagen nicht gelingt, sich auf ehrgeizige Klimaziele für die Zeit nach 2012 zu einigen, wird das drastische Folgen für Millionen von Menschen haben, deren Existenzgrundlagen gefährdet werden. Ohne verbindliche Vorgaben zur Begrenzung des Treibhausgasausstoßes werden überlebenswichtige Ökosysteme unseres Planeten in absehbarer Zeit schlicht zusammenbrechen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der NABU-Bundesvertreterversammlung am Samstag in Potsdam.
Die Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention hätten sich leider auch vier Wochen vor der Kopenhagener Konferenz immer noch nicht geäußert, wie sie den Treibhausgasausstoß bis 2020 und 2050 im Rahmen eines neuen Weltklimaabkommens eindämmen wollen.

Vor diesem Hintergrund forderte der NABU Bundeskanzlerin Merkel auf, persönlich nach Kopenhagen zu fahren, um sich mit den anderen Staats- und Regierungschefs auf wirksame Regeln für die globale Klimapolitik zu verständigen. „Die Kanzlerin genießt international Anerkennung. Sie muss in Kopenhagen als Fürsprecherin für ein ernstgemeintes Kyoto-Nachfolgeabkommen werben“, so Tschimpke. Der NABU warnte vor einer Hinhalte- und Verzögerungstaktik in der deutschen Energiepolitik:
Die Frage des künftigen Energie-Mixes sei nach wie vor offen. Die Koalition wolle erst 2010 ein Konzept dazu vorlegen. Unverantwortlich sei die Vorfestlegung der neuen Bundesregierung auf eine bisher völlig unbestimmte Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. Der NABU lehnt eine Laufzeitverlängerung entschieden ab und fordert mehr Investitionen in erneuerbare Energien und Maßnahmen zur Energieeffizienz.

Auch im Verkehrsbereich müsse nachgebessert werden. Eine Million Autos sollen nach dem Willen der neuen Koalition 2020 mit einem Elektromotor fahren. Der NABU spricht sich im Gegensatz dazu für eine technikneutrale Förderung aus, die sich am Kohlendioxid-Ausstoß orientiert. „Es nützt dem Klima nichts, wenn die Elektroautos dann mit Kohlestrom rollen“, so Tschimpke.

Der NABU begrüßt, dass die neue Bundesregierung die Sicherung des „Nationalen Naturerbes“ und damit die Übertragung ökologisch wertvoller Flächen aus Bundesbesitz wie ehemalige Truppenübungsplätze fortsetzen will. Bisher konnten 100.000 Hektar Naturschutzflächen gesichert werden, die Sicherung weiterer 25.000 Hektar ist im neuen Koalitionsvertrag festgeschrieben. Der NABU fordert auch, dass die „Kyritz-Ruppiner Heide“ – das ehemalige und 14.000 Hektar große Bombodrom – in den nächsten Jahren dauerhaft als „Nationales Naturerbe“ auf hohem naturschutzfachlichen Niveau gesichert wird.

Mit Blick auf die neue rot-rote Regierung im Land Brandenburg hat der NABU wichtige Neuorientierungen in der Wasser- und Naturschutzpolitik, die durch den Koalitionsvertrag in Aussicht gestellt werden, begrüßt.

„Das Moorschutzprogramm, der neue Umgang mit der Ressource Wasser, die Sicherung der NATURA-2000-Gebiete als Naturschutzgebiete, die Bedarfsgerechtigkeit bei Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen, das Bekenntnis zum Bundesprogramm Nationales Naturerbe und zur Nationalen Biodiversitätsstrategie sowie die Schaffung von weiteren Retentionsflächen für unsere Flüsse sind zentrale Anliegen des NABU, die im Koalitionsvertrag ihren Niederschlag gefunden haben“, sagte NABU-Landesvorsitzender Tom Kirschey. In der Ökologisierung der Land- und Forstwirtschaft, beim Alleenschutz und beim Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bleibe der Vertrag aber hinter den Erwartungen zurück.

Der Unternehmer Michael Otto übergab im Rahmen der Bundesvertreterversammlung eine Spende von 200.000 Euro für das Renaturierungsprojekt „Untere Havel“. Gemeinsam mit dem Bund und den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt will der NABU als Projektträger bis 2021 das mit rund 9.000 Hektar größte zusammenhängende Feuchtgebiet im westlichen Mitteleuropa wieder naturnah gestalten.

Quelle: NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.

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