Archiv für Dezember 2009

aktion tier: “Wir klären auf, um Tierleid zu verhindern”

Mittwoch, 2. Dezember 2009

tierschutz1Ein Slogan, der bei manchen zunächst auf Verwunderung stoßen kann. Doch bei genauerem Hinsehen wird schnell klar: Durch gezielte Aufklärungsarbeit wird in der Tat Tierleid verhindert. Nur wer informiert ist, handelt auch im Sinne der Tiere. Denkt man nur einmal an die vielen Menschen, die gerade zu Weihnachten sponatn und unüberlegt ein Meerschweinchen oder einen kleinen Hundewelpen als Geschenk für die Kinder kaufen. Dass das Meerschwein täglich versorgt und der Hund mehrmals Gassi geführt werden muss, wird dabei oft nicht beachtet. Auch die laufenden Kosten für ein Tier (Futter, Tierarzt) bedenken viele Käufer bei der Anschaffung nicht. Meist direkt nach den Festtagen, spätestens jedoch, wenn der Urlaub naht, werden dann genau diese spontan gekauften Weihnachtstiere einfach irgendwo ausgesetzt oder im nächsten Tierheim abgegeben. Tierheime sind wichtig, darum unterstützt aktion tier auch bundesweit mehr als 100 solcher Einrichtungen.Noch besser wäre allerdings, wenn ein Tier nur dann angeschafft würde, wenn der Halter ihm auch ein dauerhaftes, liebevolles Zuhause garantieren kann, so dass es nie in einem Tierheim landet. Denn keines der Abgabetiere ist dort glücklich. Durch Aufklärung und Information Tierleid verhindert, bevor es entsteht. Genau dies ist ein wesentlicher Satzungszweck von aktion tier.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir Menschen ansprechen und gezielt über alle Belange des Tierschutzes informieren. aktion tier führt jährlich mehr als 4.000 Informationsveranstaltungen und Kampagnen in vielen deutschen Städten durch. Hierbei wird auf das so genannte “Vier-Augen-Prinzip” gesetzt, d. h. die aktion tier-Mitarbeiter sprechen im persönlichen Dialog mit den Mitmenschen viele Belange des Tierschutzes an. Ob an gut frequentierten Plätzen, in Einkaufszentren oder Fußgängerzonen die aktion tier- Informationsstände findet man überall dort, wo Menschen “wie Du und ich” anzutreffen sind. Ein Informationsgespräch zum Thema “Anschaffung eines Haustieres” beispielsweise kann zum Nachdenken und bestenfalls zum bewussten Verzicht auf ein Haustier führen. Ein kleiner Sieg für aktion tier im Kampf gegen Tierleid.

Quelle: fair-NEWS.de

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Rotkäppchen irrt – NABU startet bundesweites Wolfsprojekt für Kinder

Dienstag, 1. Dezember 2009

Mariele Millowitsch liest und Eckard Pieper singt den Wolfssong „Ahuu“

Unter dem Motto „Rotkäppchen irrt“ informiert der NABU Kindergartenkinder spielerisch über Wölfe in Deutschland und bietet dazu ab sofort ein kostenloses Aktionspaket für Kindergärten an, das am Dienstag im Tierpark Berlin vorgestellt wurde. Es enthält Informationen zu Wölfen, viele Spielideen, ein Bilderbuch, Poster und eine Audio-CD mit einem Wolfslied, dem Originalgeheul einer sächsischen Wölfin sowie einer Hörgeschichte, vorgelesen von Schauspielerin und NABU-Wolfspatin Mariele Millowitsch. Gleichzeitig startete der NABU einen
Kreativwettbewerb: Kindergärten, die ihre Wolfstage dokumentieren, können viele wölfische Preise gewinnen. Unterstützt wird die Aktion von der Volkswagen AG.

„Letztlich waren es Unwissenheit und Übertreibungen, die den Wolf vor mehr als hundert Jahren aus Deutschland verdrängten. Kinder begegnen den Wölfen zunächst jedoch ohne Vorurteile. Dass sie die Wölfe als Wildtiere respektieren, ohne sie als Kuscheltiere zu verniedlichen, ist eines der Ziele dieses Projektes“, sagte Markus Bathen, NABU-Wolfsexperte, der auch für den Wolfsforscher im Bilderbuch Modell stand.
„Als Konzern mit Sitz in Wolfsburg freuen wir uns über die Rückkehr der Wölfe und helfen gerne, das Märchen vom bösen Wolf ins rechte Licht zu rücken“, erklärte Ines Roessler, Kommunikation Umwelt und Nachhaltigkeit Volkswagen AG, das Engagement des Automobilherstellers.

Die erste Berliner Kindergartengruppe, die das Aktionspaket ausprobierte, kommt aus der Kita Fredersdorfer Straße, Berlin-Friedrichshain. Deren „Mäusekinder“ sangen mit dem Kölner Musiker Eckhard Pieper das von ihm für das NABU-Kindergarten-Projekt komponierte Wolfslied „Ahuu“ vor dem Wolfsgehege.

„Berliner Kindergärten, die sich ebenfalls an dem NABU-Projekt beteiligen, können sich hier bei einer Sonderführung der Tierparkschule unsere sieben skandinavischen Wölfe anschauen und auch ein Wolfsfell anfassen“, sagte Birgit Weidemann von der Tierparkschule.

Seit mehr als zehn Jahren gibt es wieder freilebende Wölfe in Deutschland. Aktuell sind rund 50 Tiere in Deutschland nachgewiesen.
Fünf Wolfsrudel und ein Wolfspaar sowie einige Einzelwölfe durchwandern derzeit Deutschland. Die Reaktionen auf die Rückkehr der Wölfe sind überwiegend positiv, nur gelegentlich gibt es Vorbehalte und Sorgen. Der NABU hat zahlreiche Informationsmaterialien für Erwachsene, Schüler und Fachleute erstellt, um den Wolf als Wildtier vorzustellen, das seinen Platz in unserer Natur innehat.

Quelle: NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.

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Blutspendetermin vor dem Landtag in Hannover

Dienstag, 1. Dezember 2009

gesundheit1Politiker gehen mit gutem Beispiel voran

Der DRK-Blutspendedienst NSTOB lädt mit Unterstützung der niedersächsischen Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann zu einem öffentlichen Blutspendetermin am 14.12.2009 vor dem Landtag ein.

„Zwei von drei Menschen sind einmal in ihrem Leben auf eine Blutspende angewiesen. Aber nur jeder achte spendet Blut und rettet so Leben“, sagt Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann. „Daher freue ich mich über jeden einzelnen, der am 14. Dezember an der Blutspende vor dem Landtag teilnimmt.“

Zahlreiche Bürger und Politiker (u.a. Dr. Philipp Rösler – Bundesminister für Gesundheit, Wolfgang Jüttner, Ulf Thiele, Björn Försterling und Kreszentia Flauger) nutzten bereits in der Vergangenheit die Gelegenheit, das lebensrettende Blut beim DRK zu spenden.

„Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Blutspende am 14. Dezember vor dem Landtag ein. An diesem Tag findet auch eine Landtagssitzung statt, so dass wir uns auf die zahlreiche Beteiligung der Minister und Abgeordneten sowie der Landtagsmitarbeiter freuen“, erklärt Thomas Bischoff vom DRK-Blutspendedienst NSTOB. „Wir werden von 10 bis 16 Uhr mit dem BlutspendeMobil direkt vor dem Landtag stehen. Selbstverständlich gibt es nach der Blutspende zur Stärkung den traditionellen Imbiss mit Eintopf, Kuchen, Obst und Joghurt sowie leckeren Christstollen zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Mit der Blutspende können Sie etwas ganz Besonderes zu Weihnachten schenken: Gesundheit und die Gewissheit auf Hilfe.“

Darüber hinaus kann man dabei auch noch etwas gewinnen. Wie das geht? Ganz einfach: Zum Blutspendetermin kommen und beim Winter-Reise-Quiz des DRK-Blutspendedienstes NSTOB mitmachen. Dort winken 45 Reisegutscheine im Gesamtwert von 17.500 Euro, die in über 10.000 Reisebüros oder dem Internet flexibel eingesetzt werden können. Teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von der Abgabe einer Blutspende.

Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene zwischen 18-68 Jahren (als Erstspender/in 18-59 Jahre) Blut spenden. Blutspenden in höherem Alter sind nach individueller Entscheidung der Ärzte des DRK-Blutspendedienstes NSTOB möglich. Frauen können 4 mal, Männer sogar 6 mal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 8 Wochen liegen. Mitbringen sollten die Blutspender/innen ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass, bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis.

Detaillierte Informationen zur Blutspende sowie zu den aktuellen Blutspendeterminen sind unter der kostenlosen Spender-Hotline 0800 – 11 949 11 oder im Internet unter der Adresse www.blutspende-nstob.de abrufbar.

Quelle: PR4YOU

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Utopia Konferenz und Award mit prominenten Gästen und Preisträgern ein voller Erfolg

Dienstag, 1. Dezember 2009

gesellschaft1Gestern fand unter der Schirmherrschaft der Utopia Stiftung die Utopia Konferenz in Berlin statt. Die zweite Konferenz lud diesmal unter dem Motto: „Der große Hebel” die wichtigsten „Changemaker” aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Medien und Top-Redner aus der ganzen Welt dazu ein, das Publikum mit Lösungsansätzen und frischen Ideen zum Wandel zu inspirieren.

Auf dem Podium des Radialsystems stand  der Autor der „Klimakriege” Professor Harald Welzer mit seinem Vortrag: “Welches sind die großen Hebel für eine nachhaltige Entwicklung?”. Auf ihn folgte der Multiunternehmer und ehemalige Skype-Investor Morten Lund. Er sprach aufrüttelnd über nachhaltiges Investment und sein persönliches Engagement in Projekte, die er unter dem Label WILD für Worldwide Investment in Life Development firmiert. Es folgten Max Schön, Präsident der deutschen Vertretung des Club of Rome und Mitinitiator des Desertec-Projektes und Martin Hoppe-Kilpper von Denet unter der Regie von Professor Peter Hennicke. Einig waren sich am Ende alle: die kommenden zehn Jahre werden entscheidend sein für zentrale Weichenstellungen im Bereich Klima, Umwelt und soziale Lebensbedingungen

Am Abend der Utopia Konferenz wurden gestern im Rahmen einer Gala-Veranstaltung die Utopia Awards verliehen. Zu den geladenen Gästen für den Utopia Award zählten rund 500 individuell ausgewählte Personen aus Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst & Kultur sowie Politik, welchen Utopia eine entscheidende Rolle für zukünftige Entwicklungen zutraut. Der Forest Stewardship Council, die grüne Suchmaschine Forestle, der Naturkosmetik-Hersteller Weleda, der Fahrradverleih LeaseRad, das PlusEnergieHaus sowie die beiden Öko-Aktivisten Claude Turmes und Rolf Disch sind dabei mit dem Utopia Award 2009 ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt den nachhaltigen und wirkungsvollen Einsatz in den Kategorien: Produkte, Organisationen, Unternehmen und Vorbilder. Er wurde in Berlin auf einer festlichen Gala verliehen. Die musikalische Begleitung kam von H-Blocks Sänger und einer der „Söhne Mannheims“ Henning Wehland. Die Moderation übernahm Sandra Maischberger, Kuratoriumsmitglied der Utopia Stiftung. Weitere Informationen unter www.utopia-konferenz.de

Quelle: Offenes-Presseportal

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