Archiv für Februar 2010

Jubiläumsaktion für einen guten Zweck

Mittwoch, 3. Februar 2010

aktionen110 Jahre MALZEIT – Atelier für Begleitetes und Lösungsorientiertes Malen LOM®

Nun sind es 10 Jahre, seit das MALZEIT – Atelier für Begleitetes und Lösungsorientiertes Malen seine Türen öffnete. Seitdem sind mehrere Tausend Bilder hier ‘geboren’ und haben das Leben der Malenden begleitet und geleitet. Herzlichen Dank für 10 Jahre Zusammenarbeit an alle Malenden, DozentInnen und InteressentInnen.

Zum Jubiläum wurde eingeladen zum Malen – aber anders als es sonst im Atelier für Begleitetes Malen und Lösungsorientiertes Malen LOM® üblich ist.
Am Sonntag, den 20.12.2009 wurden gemeinsam Bilder für Menschen gemalt, die Hilfe brauchen.
Dafür stellte Katina Kalpakidou (Maltherapeutin und Ausbilderin, Kunsttherapie-Institutsleiterin MIHK www.mihk.de) Malgründe und Farben bereit.
Es hat geschneit und trotzdem haben viele den Weg ins Atelier geschafft. Manche Bilder sind von einzelnen Besucherinnen gemalt worden, andere zu Zweit oder von Mehreren. Es war wunderschön, gemeinsam etwas für andere zu tun.

Die Bilder dieser gemeinsamen Aktion werden nun bis zum 14. Februar 2010 auf der Atelier-Homepage www.malzeit-atelier.de zum Verkauf nach Höchstgebot angeboten. Die aktuellen Gebote können Sie jeweils im Internet verfolgen.

Der Erlös geht zu 100% an folgende Adressen:
In Münster: www.frauennotruf-muenster.de
In der Welt: www.terre-des-femmes.de

Informationen über Humanistiche Kunsttherapie

Das Begleitete Malen ist eine kunsttherapeutische Methode, bei der ohne Interpretationen und Erklärungen direkt am Bild und zusammen mit den Malenden während dem Malen gearbeitet wird. Bilder sind Sinn-Bilder, sie haben unmittelbar mit den Sinnen des Menschen und seinem Lebenssinn zu tun. Kinder und Erwachsene können hier mit der eigenen Kreativität und Selbstheilungskräften in Kontakt kommen, sie fördern und für Gesundheit und Lebensqualität einsetzen.
Das LOM® Lösungsorientierte Malen ist eine kunsttherapeutische Methode, durch die Sie die Möglichkeit haben, über ganz bestimmte Bilder Störendes zu beeinflussen, alte Geschichten zu beenden, Ballast loszuwerden und sich auf neue lebenswerte Perspektiven auszurichten.

Die maltherapeutische Arbeit umfasst drei Ebenen:

Die Arbeit am Bild (Form, Ästhetik, Geschichte)

Unsere Methodik des Begleiteten Malens stellt sich darauf ein, den heilenden Aspekt des Sinnbildes zu verstärken. Den Malenden wird die Möglichkeit angeboten, ihre Bilder zu schaffen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Der bildnerische Prozess wird nicht auf ein vorgegebenes Thema eingeschränkt. Weder Motive noch Gefühle werden zur Bearbeitung vorgeschlagen, denn das Sinnbild ist eigenständig. Das Bild ist weder Illustration einer Pathologie, noch hat es eine verborgene Bedeutung, die nur der Therapeutin ersichtlich ist. Die Inhalte werden als solche verstanden, nicht als Symbole für etwas anderes: “Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose” (Gertrude Stein). Bilder werden nicht er-klärt, sondern ge-klärt.

Die Arbeit am Prozess (Weg, durch den die Malenden zum Bild kommen)

Wir gehen von der Annahme aus, dass die Malenden das Erstellen der Bilder auf die gleiche Art und Weise bewältigen wie das Leben. Der Therapie-Prozess entfaltet sich daher um die unmittelbare Realität des Bildes. Es gibt keine verbalen Erklärungen und Entschuldigungen: nur so, wie es gemalt ist, ist es gemalt, was nicht gemalt ist, ist nicht gemalt. Aufgrund dieser Realität besteht die Möglichkeit, Entscheidungen zu überprüfen, Vermeidungen und Blockierungen zu erkennen und neue Lösungen zu finden und zu üben. Die Malenden entwickeln ihre Kreativität, lernen, neue Schritte zu riskieren und gewinnen besseren Kontakt zur Realität.

Die Arbeit an der Beziehung (Kontakt zu sich und zur Umwelt)

Wir verstehen die Beziehung zwischen MaltherapeutIn und Malenden als eine spezielle Lebenssituation, in der sich die üblichen Beziehungsmuster, auch aus dem Alltag der Malenden, erfahren lassen. In der Auseinandersetzung mit dem/der MaltherapeutIn können sich die Malenden über ihre wirklichen Bedürfnisse klar werden. Die Malenden werden aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen und Kontakt zu finden, ohne sich dabei selbst aufzugeben.

Quelle: Offenes-Presseportal

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Facebook
  • Furl
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • Slashdot
  • Technorati
  • TwitThis
  • Weblinkr
  • YahooMyWeb

Mathematik 6 – Ist eine Dyskalkulie Schuld?

Mittwoch, 3. Februar 2010

Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, rät Eltern, deren Kinder massive Probleme beim Rechnen haben, eine frühzeitige Testung und Förderung.

Viele Schülerinnen und Schüler erhalten in diesen Tagen die Halbjahreszeugnisse. Bei einigen ist die Sorge groß, weil die Note im Fach Mathematik mangelhaft oder ungenügend und die Versetzung zum Schuljahresende stark gefährdet ist.

„Wir haben mindestens 2 Stunden täglich geübt und keinerlei Verbesserung erreicht“, so Nikos Mutter. Niko ist jetzt in der 2. Klasse und hat keine Vorstellung, was sich hinter Zahlen und Rechenoperationen verbirgt. Er kann sich auch nicht mündlich am Unterricht beteiligen, weil ihm jegliches Verständnis für die Mathematik fehlt. Auch die Gespräche mit der Mathematiklehrerin führten nicht weiter, außer der Empfehlung, eine Förderschule in Betracht zu ziehen, da man Niko bei seiner massiven Rechenschwäche in der Grundschule nicht helfen könne.

„In meiner Verzweiflung habe ich mich an die Beratung des BVL gewendet und dort erfahren, dass eventuell eine Dyskalkulie vorliegt. Eine Diagnose beim Kinder- und Jugendpsychiater wurde uns angeraten“, berichtet Nikos Mutter. „Die Diagnose Dyskalkulie ist für Niko und uns eine Erleichterung, weil wir endlich wissen, was die Ursache für die Probleme ist. Wir verstehen erst jetzt, dass wir mit dem vielen häuslichen Üben Niko mehr geschadet als geholfen haben. Niko bekommt jetzt eine außerschulische Dyskalkulietherapie und macht gute Fortschritte“, so Nikos Mutter.

Von einer Dyskalkulie (Rechenstörung) sind circa 5 – 6% aller Menschen betroffen. Lehrer und Eltern wissen leider noch immer nicht ausreichend darüber Bescheid, was sich hinter einer Dyskalkulie verbirgt und wie mit dieser Störung umgegangen werden muss. Dabei kann eine frühzeitige fachkompetente Diagnose und Therapie wirksam helfen. In einer Einzelförderung wird dem Schüler ein Mengen- und Zahlenverständnis vermittelt und dann erste Rechenoperationen durchgeführt. Es kann so mit qualifizierter Unterstützung eine gute Absicherung der mathematischen Fertigkeiten erreicht werden. Der BVL weist darauf hin, wie wichtig die Dyskalkulietherapie ist, da sich die Störung nicht nur schulisch auswirkt, sondern auch bei vielen Dingen des praktischen Lebens. Schule und Elternhaus sind so gefordert, möglichst frühzeitig zu intervenieren, um nachhaltig den Weg durch die Schule, Ausbildung und Beruf zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: pr4you

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Facebook
  • Furl
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • Slashdot
  • Technorati
  • TwitThis
  • Weblinkr
  • YahooMyWeb

Spenden an andere gemeinnützige Organisationen

Mittwoch, 3. Februar 2010

Auch gemeinnützige Vereine können Spenden geben. Kommen die Mittel dazu aus dem steuerbegünstigten Bereich, gelten die Grenzen des § 58 Nr. 3 Abgabenordnung (AO). Spenden aus dem steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb sind aber wie bei nicht gemeinnützigen Körperschaften steuerlich abzugsfähig.

Mittelweitergabe aus dem steuerbegünstigten Bereich

Auch wenn es sich der Satzung nach um keinen Förderverein handelt, darf eine gemeinnützige Organisation Mittel anderen steuerbegünstigten oder öffentlich-rechtlichen Körperschaften zuzuwenden. Dabei gilt lediglich: Es darf nicht der überwiegende Teil der Mittel weitergeben werden (also höchstens 50%) und es darf sich dabei sowohl um Geld- als auch um Sachmittel handeln.

Spezielle Einschränkungen bezüglich des Verwendungszweckes gibt es nicht. Eine gemeinnützige Körperschaft kann ihre Mittel also auch an eine mildtätige oder kirchliche Organisation weitergeben. Die Satzungszwecke des Vereins sind dabei ohne Belang. Weder ob noch für welche Zwecke die Mittel weitergegeben werden, muss in der Satzung geregelt sein (Finanzministerium Bayern, Schreiben vom 25.6.1997, 33 – S 0177 – 19/11 – 32 948).

Die Mittelweitergabe nach § 58 Nummer 2 AO bezieht sich nicht nur auf die laufenden Einnahmen sondern auch auf das Vermögen. Nicht nur die Hälfte der im jeweiligen Jahr zufließenden Mittel darf weitergegeben werden. Es können vielmehr sämtliche Vermögenswerte der Vereins in die Berechnung mit einbezogen werden (Oberfinanzdirektion Magdeburg, 20.04.2005, S 0170 – 44 – St 217/S 0177 – 11/12 – St 217).

Eine Spendenbescheinigung nach amtlichen Muster ist nicht nötig. Da ein Nachweis über die Verwendung der Mittel und die Steuerbegünstigung des Empfängers erforderlich ist, kann das Muster aber genutzt werden, weil es alle nötigen Angaben enthält.

Spenden aus dem steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb

Der Spendenabzug nach § 9 Abs. 2 Nr. 2 Körperschaftsteuergesetz gilt auch für teilweise steuerpflichtige gemeinnützige Einrichtungen. Steuerlich wirksam ist der Spendenabzug aber natürlich nur im steuerpflichtigen Bereich. Entsprechend muss die Spende aus einem steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb stammen, um dort steuerlich abgezogen werden zu können.

Der Spendenabzug ist vor allem dann interessant, wenn der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb die Mittel ohnehin zu Gunsten anderer Organisationen erwirtschaftet (etwa bei einer Benefizveranstaltung für die Erdbebenopfer auf Haiti). Auch bei einer ohnehin geplanten Mittelweitergabe an andere gemeinnützige Einrichtungen ist aber eine Zuordnung der Spende zum steuerpflichtigen Bereich möglich und wirkt hier steuermindernd. Dabei gelten die allgemeinen Regelungen zum Spendenabzug (§ 9 Körperschaftsteuergesetz; für die Gewebesteuer gilt Entsprechendes). Im Jahr der Spende abzugsfähig sind also 20 Prozent der Einkünfte oder 4 Promille der Summe der gesamten Umsätze und der im Kalenderjahr aufgewendeten Löhne und Gehälter (des steuerpflichtigen Bereichs). Überschreitet der Spendenbetrag diese Grenzen, ist ein Vortrag auf die Folgejahre möglich.

Da der Spendenabzug bereits vor der Ermittlung der Gesamteinkünfte berücksichtigt wird, erhöht sich durch ihn in Verlustjahren der vortragsfähige Verlust.

Voraussetzung für den Spendenabzug ist aber, dass die Spende aus dem steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb heraus geleistet wurde. Das wäre im Rahmen der Gewinnermittlung oder einer Mittelverwendungsrechnung nachzuweisen.

Nicht als Spenden abzugsfähig sind Zuwendungen aus dem steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb an den steuerbegünstigten Bereich der gleichen Organisation, weil es sich hier um das gleiche Steuersubjekt handelt.

Quelle: www.vereinsknowhow.de

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Facebook
  • Furl
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • Slashdot
  • Technorati
  • TwitThis
  • Weblinkr
  • YahooMyWeb

Große Rettungsaktion in Vitzeroda

Montag, 1. Februar 2010

tierschutz1aktion tier und Tierheim Meißen Winkwitz e.V. übernehmen 16 Gnadenhof-Hunde aus ehemaliger Kaserne

Am 26. Januar haben aktion tier und sein Kooperationspartner Tierheim Meißen-Winkwitz e.V. 16 Hunde von einem Tierhof bei Vitzeroda abgeholt und in das Tierheim nach Meißen gebracht. Auf dem mit etwa 120 Hunden völlig überbelegten Gnadenhof in einer ehemaligen Kaserne hatte sich die Lage um die Weihnachtszeit dramatisch zugespitzt. Hilferufe und Fotos von schmutzigen, tief im Schlamm stehenden Hunden in provisorischen Gehegen machten im Internet die Runde.

aktion tier bot daraufhin dem zuständigen Veterinäramt in Bad Salzungen seine Hilfe an. Die Übernahme der 16 Hunde, die Margitta Prass als Betreiberin des Gnadenhofs freiwillig abgab, fand im Beisein des Amtstierarztes Herrn Bernhard statt. “Die Aufnahme, Versorgung, Un-terbringung und spätere Vermittlung der 16 Hunde im Tierheim in Meißen kostet uns etwa 10.000 Euro”, sagt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin. “Die Tiere sind nicht geimpft, viele nicht kastriert, einige haben Bißverletzungen, Milben und Exzeme”, ergänzt Mario Assmann vom Tierheim Meißen-Winkwitz.

1994 war Marietta Praß mit etwa 40 Hunden in der alten Kaserne eingezogen. Damals war auf dem Gelände auch ein Hundezüchter. Als dieser anscheinend über Nacht verschwand, nahm Frau Praß die etwa 60 zurückgelassenen Vierbeiner bei sich auf. Durch die Zusammenarbeit mit einem anderen Verein, der wahrscheinlich Hunde aus dem Ausland brachte, sowie durch Privathunde, die einfach über den Zaun geworfen oder am Tor angebunden wurden, wuchs der Bestand weiter an. Schließlich lebten etwa 120 Hunde auf dem Kasernengelände – ohne Strom, Wasser und Heizung.

“Bereits vor 2,5 Jahren hatte der zuständige Amtstierarzt Herr Bernhard einen Aufnahme-stopp verhängt”, sagt Ursula Bauer von aktion tier Berlin. Frau Praß, der der hohe Hundebe-stand zusehens über den Kopf wuchs, war zu einer Abgabe bereit und bat um Hilfe bei der Vermittlung. Es konnten jedoch lediglich 3 Hunde innerhalb Thüringens in andere Tierheime abgegeben werden, obwohl sich sogar die Mittelbehörde des Wartburgkreises eingeschaltet hatte.

“Durch unsere Hilfe und die Aufnahme weiterer Hunde durch andere Tierschutzvereine konn-te der Bestand nun auf etwa 50 Hunde reduziert werden”, sagt Ursula Bauer von aktion tier Berlin. Frau Praß ist kooperativ und hat eingesehen, dass sie nur eine überschaubare Anzahl von Hunden artgerecht versorgen kann. Dennoch muss die zuständige Veterinärbehörde wei-terhin streng kontrollieren, dass nicht wieder Tiere aufgenommen werden. “Wir wollen schließlich in 1 Jahr nicht wieder hier stehen und Hunde retten müssen”, so Bauer abschließend.

Wer einem Hund aus der ehemaligen Kaserne Vitzeroda ein neues Zuhause geben möchte, kann sich gerne an das Tierheim Meißen-Winkwitz unter der Telefonnummer 03521 / 730169 wenden.

Quelle: fair-NEWS.de

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Facebook
  • Furl
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • Slashdot
  • Technorati
  • TwitThis
  • Weblinkr
  • YahooMyWeb

11.000 Unterschriften für 11.000 Hektar Nationalpark Steigerwald

Montag, 1. Februar 2010

umwelt1Unter dem Motto “Ja zum Nationalpark Steigerwald” sammelt der Bund Naturschutz online Unterschriften: Auf www.ja-zum-nationalpark-steigerwald.de kann man für den Nationalpark Steigerwald unterschreiben.

Prominente Unterstützer haben bereits “Ja zum Nationalpark Steigerwald” gesagt: u. a. die Schauspieler Christian Wolff und Hardy Krüger Jr. sowie Christian Grzimek, der Enkel des berühmten Tierfilmers Prof. Bernhard Grzimek. Die gesammelten Unterschriften werden der Bayerischen Staatsregierung übergeben, denn sie ist für die Ausweisung des Nationalparks zuständig. Erstes Ziel ist es, 11 000 Unterschriften für 11 000 Hektar Wald als Nationalpark zu sammeln.

Neben schnellen Ein-Minuten-Infos und ausführlichen Fakten findet man auf www.ja-zum-nationalpark-steigerwald.de auch viele interaktive Elemente: 360°-Panorama-Aufnahmen versetzen den Betrachter mitten in eine Urwaldszenerie des Steigerwalds hinein, man genießt einen Bergblick und entdeckt an einem Waldbach seltene Tiere. Es gibt Bildschirmpräsentationen, die man seinen Freunden und Bekannten per Mail zuschicken kann. Hier stellt sich zum Beispiel die über 300 Jahre alte Buche “Emma” vor und erklärt, welche lebenswichtigen Aufgaben sie Tag für Tag für die Menschen übernimmt.

Alte Buchenwälder stärker bedroht als brasilianische Regenwälder

Wenn man vom ursprünglichen Bestand ausgeht, dann ist von den Buchenwäldern weniger übrig als von den brasilianischen Regenwäldern. “Wir tragen eine weltweite Verantwortung für das Ökosystem Buchenwald”, erklärt Prof. Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund Naturschutz. “Genauso wie wir den Erhalt der Regenwälder in Brasilien fordern, müssen wir unsere alten Buchenwälder schützen. Diese Wälder gibt es nur Europa, mit Schwerpunkt in Deutschland. Heute sind nur noch letzte Reste übrig geblieben. Deswegen brauchen wir den Nationalpark Steigerwald.”

Deutschland muss Verantwortung übernehmen

Deutschland liegt im Zentrum der weltweiten Buchenwald-Verbreitung und trägt deswegen besondere Verantwortung für den Erhalt der letzten naturnahen Buchenwälder.
Wenn nachfolgende Generationen noch erleben sollen, welcher Wald in Deutschland vor tausenden von Jahren Urwald war, dann muss ein Stück des Steigerwalds unter den Schutz eines Nationalparks gestellt werden. Der vom Bund Naturschutz geforderte Nationalpark würde sich ausschließlich auf dem Gebiet der Bayerischen Staatsforsten befinden, so dass kein privater Waldbesitzer davon betroffen wäre.

Quelle: fair-NEWS.de

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Facebook
  • Furl
  • Google Bookmarks
  • LinkedIn
  • Slashdot
  • Technorati
  • TwitThis
  • Weblinkr
  • YahooMyWeb