Archiv für die Kategorie „Bildung“

Neuer Bachelorstudiengang Musical an der FH Osnabrück

Mittwoch, 3. März 2010

bildung1Am Institut für Musik der Fachhochschule Osnabrück kann man jetzt ein achtsemestriges, vokalpädagogisches Studium im Musical absolvieren.
Dieser – in Deutschland – einmalige Studiengang Vokalpädagogik Musical bildet Musical Darsteller sowohl künstlerisch als auch pädagogisch aus, womit den Absolventen eine breite Palette an Beschäftigungsmöglichkeiten gegeben wird.

Die künstlerische Ausbildung
Mit dem künstlerischen Schwerpunkt des Institutes für Musik der Fachhochschule Osnabrück in den Bereichen der “Contemporary performing arts”, ist das IfM Vorreiter in der bundesdeutschen Hochschullandschaft und ergänzt sein musikpädagogisches Ausbildungsangebot um einen zeitgemäßen und den aktuellen Berufsanforderungen entsprechenden Studiengang.

Um der Vielfalt an potenziellen Aufgabengebieten des Musicaldarstellers gewachsen zu sein, müssen Musicaldarsteller eine anspruchsvolle und hochprofessionelle Allroundausbildung absolvieren – diese Universalausbildung ist das Ziel der Fachhochschule Osnabrück.

In einem vierjährigen Vollzeitstudium lehren über 30 Dozenten und Professoren eine enorme Bandbreite an Fächern. Ausbildungsziel ist ein Musicaldarsteller, der sich auf der Basis einer soliden künstlerischen und pädagogischen Qualifikation am Arbeitsmarkt behaupten kann. In gezielter Ausrichtung auf die zukünftige Berufssituation wird das Studienprogramm hierzu vielseitige und umfassende Kompetenzen vermitteln. Neben aller grundlegenden Fähigkeiten des Musicaldarstellers wird besonderer Wert auf die Zusammenarbeit mit Theatern und Eventagenturen gelegt.

Die pädagogische Ausbildung
Einen Ausbildungsschwerpunkt im Studienprofil Musical stellt die Ausbildung sowohl vokalpädagogischer wie auch allgemein musikpädagogischer Kompetenzen dar. Dazu gehört die umfassende Eigenreflexion didaktischen Handelns sowie die Entwicklung methodischer Fähigkeiten für die pädagogische Arbeit in verschiedenen Aufgabenfeldern. Stets der Praxis verpflichtet bietet der Studiengang im Rahmen methodisch-didaktischer Seminare die Übertragung der in der Theorie gewonnenen Erkenntnisse.

In Unterrichtspraktika, die i.d.R. in der im Haus ansässigen Musik – und Kunstschule stattfinden, werden Videos von Lehrproben der Studierenden angefertigt und anschließend im Seminar diskutiert und ausgewertet.

Durch die genaue Beobachtung gesellschaftlicher Entwicklungen wird den Absolventen eine differenzierte, arbeitsmarktorientierte pädagogische Ausbildung geboten, welche den Anforderungen im Berufsleben Rechnung trägt.

Die Produktionen
In Zusammenarbeit mit den Theatern in Osnabrück, Bielefeld und Tecklenburg wird den Studenten bereits während der Ausbildung die Möglichkeit gegeben, Praxiserfahrungen im professionellen Umfeld zu erlernen. Hinzu kommt, dass jeder Studiengang mit einer Produktion unter professionellen Bedingungen in den Räumen des Theaters Osnabrück abschließt.

Das Institut für Musik der FH Osnabrück geht neue Wege angesichts der veränderten Rahmenbedingungen für Musiker/innen und Musiklehrer/innen im 21. Jahrhundert.
Wir bieten unseren Studierenden durch ein besonders praxisbezogenes und vernetztes Studium eine vielseitige und umfassende Ausbildung und ermöglichen durch eigene frühzeitige und vielfältige Unterrichtspraxis eine optimale Vorbereitung für den späteren Beruf.

In enger Kooperation mit einer der größten Musik- und Kunstschulen Niedersachsen (in einem Hause!) und vielen weiteren Partnern im schulischen-, kulturellen- und Hochschulbereich ermöglichen wir Einblicke und Erfahrungen in den Alltag einer Musikschule, aber auch in weitere mögliche Berufsfelder.

Zurzeit bieten wir den Bachelorstudiengang Musikerziehung in sieben Studienprofilen an.
* Elementare Musikpädagogik – EMP
* Instrumentalpädagogik Klassik
* Instrumental/Vokalpädagogik Jazz
* Instrumental/Vokalpädagogik Popularmusik
* Musiktheorie/Gehörbildung sowie Komposition und Musiktheorie/Gehörbildung
* Vokalpädagogik
* Vokalpädagogik Musical

Quelle: Offenes-Presseportal

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Bessere Bildungschancen durch Behindertenrechtskonvention der UN

Samstag, 27. Februar 2010

Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, fordert den schnellen Abbau von Barrieren für Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie.

Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie werden bis heute an der vollen und uneingeschränkten Entfaltung ihrer Begabung gehindert und erreichen in Folge dessen meist keinen begabungsgerechten Schulabschluss. Die Bundesländer haben bisher nur ansatzweise Regelungen für einen Nachteilsausgleich geschaffen, um die Beeinträchtigungen, die mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie einhergehen, zu kompensieren. Insbesondere für SchülerInnen mit einer Dyskalkulie fehlen die notwendigen schulrechtlichen Regelungen. „Wir erfahren täglich, welche Barrieren sich für die von einer Legasthenie und Dyskalkulie betroffenen Menschen auftun. In Schule, Ausbildung, Beruf und Gesellschaft werden sie massiv diskriminiert, weil sie an ihren Beeinträchtigungen und nicht an ihren Stärken gemessen werden“, kritisiert Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL.

Das Bildungsministerium muss seiner Verpflichtung aus der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) nachkommen, ein inklusives Bildungssystem für alle Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten. Unabhängig von unterschiedlichen theoretischen Definitionsansätzen erfasst die Konvention auch Menschen mit Lernbehinderungen, zu denen die Legasthenie und Dyskalkulie zählt. Das Recht auf Bildung dient nach Artikel 24 Absatz 1 BRK dazu, die menschlichen Möglichkeiten sowie das Bewusstsein der Würde und das Selbstwertgefühl des Menschen voll zur Entfaltung zu bringen. Es soll die Achtung vor den Menschenrechten, den Grundfreiheiten und der menschlichen Vielfalt stärken. Menschen mit Behinderungen sollen ihre Persönlichkeit, ihre Begabungen und ihre Kreativität sowie ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten voll zur Entfaltung bringen können und dürfen daran nicht gehindert, noch deswegen diskriminiert werden.

In Deutschland sind die Bundesländer für die Umsetzung des Rechts auf Bildung verantwortlich. Sie sind nach der BRK verpflichtet, das Recht auf Bildung für Menschen mit Behinderungen zügig und mit aller Kraft anzustreben. Den ersten Bericht über die Umsetzungserfolge muss Deutschland dem UN-Fachausschuss bereits 2011 vorlegen. Der BVL, der sich für die Rechte von 8 Millionen Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie in Deutschland einsetzt, sieht es als erforderlich an, dass die Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen aktiv in die Gestaltung eingebunden werden, um eine zielgerichtete und zügige Umsetzung der BRK zu gewährleisten. „Der BVL kann bereits fertige Konzepte vorlegen, denn wir arbeiten seit mehr als 35 Jahren daran, eine Chancengleichheit für die betroffenen Menschen zu erreichen“, so die Bundesvorsitzende des BVL.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: www.pr4you.de

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Open Campus Day für Studienanfänger an der Internationalen Fachhochschule

Dienstag, 16. Februar 2010

Die Internationale Fachhochschule Bad Honnef · Bonn veranstaltet auch in diesem Frühjahr an ihren Studienstandorten in Bad Honnef und Bad Reichenhall wieder einen Open Campus Day, bei dem sich Interessenten, künftige Erstsemester, Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern jeweils einen Tag lang kostenfrei über die Hochschule und ihr Studienangebot informieren können.

Auf dem Campus in Bad Honnef, wo die Hochschule seit dem Jahr 2000 ihren Hauptsitz hat, findet der Open Campus Day am Samstag, 20. März, von 10.00 bis 16.00 Uhr statt. Dozenten, Studenten und Mitarbeiter der Fachhochschule präsentieren in Vorträgen, Vorlesungen, Praktika- und Projektberichten sowie in Einzelgesprächen das Studienangebot in den Fachbereichen Hotel-, Tourismus- und Eventmanagement, Luftverkehrsmanagement sowie Internationales Management.

Über diese Fächer hinaus bietet die Fachhochschule in Bad Honnef seit September 2009 den Studiengang Wirtschaftsprüfung und Steuern an. Kooperationspartner sind die Kanzleien Ernst & Young sowie Rödl & Partner, die an diesem Tag vor Ort über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten informieren. Beide Partner stehen auch für Fragen zu ihren Stipendiatenprogrammen zur Verfügung.

Die Studienberatung der Fachhochschule informiert ebenfalls über Stipendien und Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium an der Fachhochschule. Zusätzlich werden in einem Vortrag zum Thema “Der Bologna-Prozess: das neue Bachelor- und Master-Studium” Ziele und Inhalte der Studienreform sowie die Vor- und Nachteile für künftige Studenten dargestellt.

Bei Führungen über den Campus auf dem historischen St. Anno Gelände wird auch der 150 Quadratmeter große Weinberg zu sehen sein, der im Herbst 2008 angelegt wurde und der beispielhaft die Verbindung von theoretischer und praktischer Ausbildung im Bereich Hotelmanagement demonstriert.

Bereits am 13. März findet in dem neuen Seminargebäude am Standort Bad Reichenhall ebenfalls ein Open Campus Day statt, bei dem ab 10.30 Uhr das dortige Studienangebot in den Fächern Hotelmanagement, Tourismusmanagement und Internationales Management vorgestellt wird.

Anmeldung und weitere Informationen zum Open Campus Day im Internet unter www.fh-bad-honnef.de/opencampus.

Quelle: Offenes-Presseportal

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Mathematik 6 – Ist eine Dyskalkulie Schuld?

Mittwoch, 3. Februar 2010

Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, rät Eltern, deren Kinder massive Probleme beim Rechnen haben, eine frühzeitige Testung und Förderung.

Viele Schülerinnen und Schüler erhalten in diesen Tagen die Halbjahreszeugnisse. Bei einigen ist die Sorge groß, weil die Note im Fach Mathematik mangelhaft oder ungenügend und die Versetzung zum Schuljahresende stark gefährdet ist.

„Wir haben mindestens 2 Stunden täglich geübt und keinerlei Verbesserung erreicht“, so Nikos Mutter. Niko ist jetzt in der 2. Klasse und hat keine Vorstellung, was sich hinter Zahlen und Rechenoperationen verbirgt. Er kann sich auch nicht mündlich am Unterricht beteiligen, weil ihm jegliches Verständnis für die Mathematik fehlt. Auch die Gespräche mit der Mathematiklehrerin führten nicht weiter, außer der Empfehlung, eine Förderschule in Betracht zu ziehen, da man Niko bei seiner massiven Rechenschwäche in der Grundschule nicht helfen könne.

„In meiner Verzweiflung habe ich mich an die Beratung des BVL gewendet und dort erfahren, dass eventuell eine Dyskalkulie vorliegt. Eine Diagnose beim Kinder- und Jugendpsychiater wurde uns angeraten“, berichtet Nikos Mutter. „Die Diagnose Dyskalkulie ist für Niko und uns eine Erleichterung, weil wir endlich wissen, was die Ursache für die Probleme ist. Wir verstehen erst jetzt, dass wir mit dem vielen häuslichen Üben Niko mehr geschadet als geholfen haben. Niko bekommt jetzt eine außerschulische Dyskalkulietherapie und macht gute Fortschritte“, so Nikos Mutter.

Von einer Dyskalkulie (Rechenstörung) sind circa 5 – 6% aller Menschen betroffen. Lehrer und Eltern wissen leider noch immer nicht ausreichend darüber Bescheid, was sich hinter einer Dyskalkulie verbirgt und wie mit dieser Störung umgegangen werden muss. Dabei kann eine frühzeitige fachkompetente Diagnose und Therapie wirksam helfen. In einer Einzelförderung wird dem Schüler ein Mengen- und Zahlenverständnis vermittelt und dann erste Rechenoperationen durchgeführt. Es kann so mit qualifizierter Unterstützung eine gute Absicherung der mathematischen Fertigkeiten erreicht werden. Der BVL weist darauf hin, wie wichtig die Dyskalkulietherapie ist, da sich die Störung nicht nur schulisch auswirkt, sondern auch bei vielen Dingen des praktischen Lebens. Schule und Elternhaus sind so gefordert, möglichst frühzeitig zu intervenieren, um nachhaltig den Weg durch die Schule, Ausbildung und Beruf zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: pr4you

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PERSPEKTIVEN 2010

Mittwoch, 27. Januar 2010

Etabliertes Präsentationsforum für Anbieter von Aus- und Weiterbildungen, Studien- und Praktikumsplätzen

Die PERSPEKTIVEN 2010 – die Messe für Bildung und Berufsorientierung – lädt am 24. und 25. September 2010 bereits zum 11. Mal in die MESSE MAGDEBURG ein. Schirmherr der PERSPEKTIVEN 2010 ist der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz.

Zur Jubiläumsmesse 2009 lockten 120 Aussteller mit erweiterten und dadurch sehr vielseitigen Angeboten 7.000 Schüler, Studenten, Absolventen, Weiterbildungssuchende sowie Lehrer und Eltern in die MESSE MAGDEBURG.

Die PERSPEKTIVEN, die als etabliertes Präsentationsforum für Branchen wie Maschinenbau, Energieversorgung, Ernährungswirtschaft, Bergbau, Banken, Telekommunikation, Zeitarbeit, Versicherungen, Pharmazie, Dienstleistungen, Gastronomie, Hotellerie, Handwerk, Tourismus und Gesundheitswesen gilt, konnte erstmals mit der KickStart-Messe auch Ausbildungsinitiativen der Unternehmen Sachsen-Anhalts aus den Bereichen Metall- und Elektroindustrie, IT-Branche und Ingenieurwesen bieten.

Das Angebot 2010 soll ebenso umfangreich sein: ob Aus- und Weiterbildung, ob Studien- oder Jobangebote und Praktikumsplätze, bei Bedarf auch weltweit – jeder Besucher dieser Messe soll sich – wie immer bei freiem Eintritt – ausführlich informieren und entsprechende Unterlagen ordern können.

Anhand der guten Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr werden Messe-Scouts während der gesamten Messelaufzeit eingesetzt, um Gruppen oder einzelne Besucher gezielt zu den für sie interessanten Messeausstellern führen und wichtige Hinweise zum Angebot geben zu können.

Ein breit gefächertes Rahmenprogramm wird auf die Interessen der Besucher zugeschnitten und damit zum Erfolg der PERSPEKTIVEN 2010 beitragen.
Zur Steigerung ihrer Präsenz erhalten die Aussteller die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung des Rahmenprogramms der PERSPEKTIVEN 2010 zu beteiligen – eine weitere Chance, Jugendliche zu Themenbereichen wie Bewerbung, Studien- und Ausbildungsinhalte, Traumberufe, Vorstellung einzelner Berufsbilder und Preis des Erfolges an beiden Messetagen direkt anzusprechen.

Infos unter www.messe-perspektiven.de

Quelle: Offenes-Presseportal

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Kinderzeit ist Spielzeit!?

Freitag, 22. Januar 2010

Es ist eine Tendenz zu beobachten, Kleinkinder möglichst von Geburt an durch zum Teil nicht geeignete Bildungsmaßnahmen zu fördern – und dadurch häufig auch zu überfordern. Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe (VPK) erkennt hier eine fragwürdige Entwicklung. Angesichts einer kontinuierlich steigenden Zahl von psychischen Erkrankungen bereits bei kleinen Kindern gilt es, frühpädagogische Angebote kritisch zu beleuchten und verunsicherte Eltern bei der Auswahl von Angeboten für die Jüngsten zu beraten.

“Yoga-Kurse für Krippenkinder, Früh-Japanisch für zukünftige Globetrotter oder Benimm-Seminare für angehende Manager – wo soll das hinführen? Kinder werden in unserer heutigen Welt viel zu oft viel zu früh mit Anforderungen konfrontiert, die keinem anerkannten frühpädagogischen Bildungskonzept entsprechen und sie oftmals einfach überfordern”, so der Vize-Präsident des VPK Hermann Hasenfuß. “Es ist zwar richtig, dass Kinder auf kontinuierlich steigende Anforderungen im späteren Ausbildungs- und Arbeitsleben vorbereitet werden müssen. Aber ihnen muss es in den ersten Lebensjahren genauso ermöglicht werden, einfach nur Kind zu sein. Dies bedeutet nicht, die Kinder sich selbst zu überlassen, sondern vielmehr, diesen möglichst individuell als aufmerksame, motivierende und anregende Begleiter zur Seite zu stehen”, betont Hasenfuß. Im Sinne des Konzeptes des ko-konstruktiven Lernens sollte es beispielsweise mehr auf die spielerische Erforschung von Bedeutung als auf den reinen Erwerb von Wissen ankommen.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: Während sich im Jahr 2000 knapp 50.000 aller 15- bis 20-Jährigen wegen “psychischer Verhaltensstörungen” stationär behandeln ließen, waren es 2008 schon über 70.000 – ein Anstieg um mehr als 40 Prozent. Die Grundlage für psychische Erkrankungen im Kinder- bzw. Jugendalter wird in der frühesten Kindheit gelegt. Ein beträchtlicher Teil dieser Erkrankungen ist darauf zurückzuführen, dass Eltern sich oftmals überfordert oder verunsichert fühlen und ihre Kinder in vermeintlich positiver Absicht vor Aufgaben stellen, die nicht ihrem Alter entsprechen.

“Natürlich können, ja sollen Kinder schon in jungen Jahren an Fremdsprachen herangeführt werden. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die ersten fünf Lebensjahre innerhalb der Bildungsbiographie eines Menschen besonders prägend sind. Dies bedeutet aber nicht, dass die Kleinen Englischvokabeln pauken und zu starren Zeiten einem Curriculum folgen sollen. Kinder sollten die Möglichkeit haben, ihre Lernzeit selbst wählen zu können und quasi nebenbei zu lernen. So könnten die ersten englischen Wörter zum Beispiel im Wald erlernt werden. Warum benötigt der Baum Wasser zum Wachsen und warum verliert er seine Blätter? Und das Wort Wasser ist dem englischen ‚water” ganz ähnlich, das habe ich nebenbei gelernt”, so Hasenfuß. Nicht die Menge oder die Exotik der Angebote sollten im Mittelpunkt frühpädagogischer Arbeit stehen, sondern die Art der Vermittlung und das individuelle Interesse der Kinder. Der Rest kommt von allein. Im Ergebnis lernen Kinder, dass die Welt auf viele Arten zu erklären ist, dass Bedeutungen miteinander geteilt und diskutiert werden können und dass die gemeinsame Erforschung der Bedeutung von Kindern mit Erwachsenen oder Kindern aufregend und bereichernd ist. Hasenfuß weiter: “Und eben dadurch eignen sich Kinder Kompetenzen an, die sie dazu befähigen, im späteren Leben zu bestehen. Es ist nicht die Menge an angehäuftem Wissen, auf die es ankommt, sondern auf die Fähigkeit, sich immer wieder neues Wissen anzueignen und dadurch Lösungen für Probleme zu finden. Für die sich derzeit etablierende Boom-Branche im Bereich der Frühpädagogik mag dies ernüchternd klingen. Den kleinen Forschern von morgen wird diese Erkenntnis jedoch zugute kommen – und sie heute beim Spielen einfach nur erfreuen.”

Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe berät und unterstützt private Träger von Kindertageseinrichtungen. Ziel der Arbeit des Verbandes ist es nicht zuletzt, Bildungsorte zu schaffen, die Kindern ein liebevolles, zugewandtes und spielerisch-experimentelles Umfeld bieten. Hierbei nimmt die Elternarbeit einen zentralen Stellenwert ein. Kindergärten sollten nicht nur in der Lage sein, die richtigen Bildungsangebote für Kinder bereitzuhalten, sondern Eltern auch dabei unterstützen, passende und pädagogisch-sinnvolle Angebote für ihre Kinder zu finden.

Quelle: Offenes-Presseportal

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E-Learning bewährt sich seit zehn Jahren in der Ausbildung behinderter Jugendlicher

Sonntag, 17. Januar 2010

bildung1Fachtagung des Virtuellen Berufsbildungswerks Neckargemünd am 29./30. April 2010 zeigt Zukunftsperspektiven

E-Learning wird vom Berufsbildungswerk Neckargemünd seit dem Jahr 2000 eingesetzt, um schwerstbehinderten Jugendlichen einen Berufsabschluss zu ermöglichen. Zehn Jahre nach dem Beginn des zunächst als Modellversuch konzipierten virtuellen Ausbildungsgangs lädt das Berufsbildungswerk Neckargemünd am 29./30. April Fachleute und Interessierte aus Wissenschaft, Politik und Bildung wie auch Behindertenverbänden und Selbsthilfegruppen zur Fachtagung „Lernen – Teilhaben – Zukunft gestalten. 10 Jahre virtuelles Berufsbildungswerk Neckargemünd“ ein.

Das Berufsbildungswerk Neckargemünd (BBW) ist ein Unternehmen der außerbetrieblichen Berufsausbildung, das sich an junge Menschen mit besonderem Förderbedarf richtet.
In seiner Vorreiterrolle als Anbieter eines umfassenden E-Learning-Ausbildungskonzepts für behinderte Jugendliche, die ihre häusliche Umgebung nicht verlassen können oder wollen, hat das Berufsbildungswerk Neckargemünd vielfältige Erfahrungen gesammelt.

In verschiedenen Foren bietet sich den Teilnehmern der Tagung Gelegenheit, die Chancen durch den Einsatz der E-Learning-Technologien in der Virtuellen Ausbildung zu bewerten. Erörtert werden darüber hinaus auch die Teilhabe-Perspektiven und konkreten Beschäftigungsmöglichkeiten für behinderte Menschen, die eine E-Learning-basierte Berufsausbildung absolviert haben. Auch die veränderten technischen Möglichkeiten der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und ihre Auswirkung auf die Lern- und Arbeitswelt von morgen werden als zentrale Fragestellung fokussiert.

Referenten aus Wissenschaft, Ausbildungspraxis, Bildungspolitik sowie Integrationsbeauftragte aus Unternehmen und Absolventen der E-Learning-Berufsausbildung werden bei der Fachtagung zum Erfahrungsaustausch und zur Entwicklung von Zukunftsperspektiven beitragen. Anmeldungen können bis 15. April 2010 eingereicht werden. Das Anmeldungsformular kann angefragt werden unter fachtagung@bbw.srh.de
Weitere Informationen unter: www.fachtagung-vbbw.de

Quelle: Offenes-Presseportal

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Nachteilsausgleich ist keine Bevorzugung

Montag, 28. Dezember 2009

Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, sieht dringenden Handlungsbedarf an den Schulen, um die rechtlichen Ansprüche aus der UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen.

„So lange wir noch dagegen kämpfen müssen, dass ein Nachteilsausgleich an den Schulen als Bevorzugung angesehen wird, stehen wir bildungspolitisch noch ganz am Anfang der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland“, sagt Annette Höinghaus, Pressesprecherin des BVL. Pädagogen sind in den meisten Fällen nicht über den Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich für SchülerInnen mit Behinderungen informiert, obwohl die nach ICD-10 klassifizierte Lese-/Rechtschreibstörung oder Rechenstörung als Behinderung eingestuft werden muss.

Viele Eltern tun sich schwer, neben der Stigmatisierung „Legasthenie oder Dyskalkulie“ auch noch von einer Behinderung zu sprechen. Dabei werden die betroffenen Kinder erst durch den fehlenden Nachteilsausgleich in der Schule zu „Behinderten“ gemacht, weil man sie daran hindert, ihre fachliche Kompetenz zeigen zu können. „Für einen Brillenträger ist die Brille der Nachteilsausgleich und für Kinder mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie z.B. technische Hilfsmittel, Zeitverlängerung oder andere Maßnahmen. Die Prüfungsbedingungen müssen so angepasst werden, dass ihr individueller Nachteil ausgeglichen wird. Damit erfolgt keine Bevorzugung, sondern der Nachteilsausgleich soll so gut wie möglich das Handicap ausgleichen“, erklärt Höinghaus.

Von einer Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) oder Dyskalkulie (Rechenstörung) sind ca. 5-6 % aller Schülerinnen und Schüler betroffen. Trotz einer guten allgemeinen Begabung kommt es zu starken Beeinträchtigungen beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen. Für die meisten betroffenen SchülerInnen bedeutet eine Legasthenie oder Dyskalkulie eine massive Beeinträchtigung bei Prüfungen und damit eines erfolgreichen Schulabschlusses. Obwohl im Dezember 2006 das Regelwerk der UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet und im März 2009 in Deutschland in Kraft getreten ist, fehlt bis heute die praktische Umsetzung. Die Länder sind gefordert, einen Aktionsplan zu entwickeln, um das Regelwerk mit Leben zu füllen. Die Benachteiligung von SchülerInnen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie, die wegen des fehlenden Nachteilsausgleichs noch immer daran gehindert werden, einen begabungsgerechten Schulabschluss zu erreichen, wurde in einigen Bundesländern nur ansatzweise bzw. gar nicht ausgeglichen. Der BVL fordert eine zügige Umsetzung, um den betroffenen SchülerInnen eine Chancengleichheit in unserem Bildungssystem zu geben.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: pr4you

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Abitur trotz Legasthenie – in Bayern kein Fragezeichen

Freitag, 27. November 2009

bildung1Viel Anerkennung für die positiven Erfahrungen gab es auf der Fachtagung „10 Jahre Legasthenie-Erlass in Bayern“. Der BVL fordert, dass weitere Bundesländer dem Beispiel folgen, um Chancengleichheit für Schüler mit einer Legasthenie herzustellen.

Auf der Fachtagung „10 Jahre Legasthenie-Erlass in Bayern“, zu welcher der Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Bayern Wissenschaftler, Vertreter des Ministeriums, Fachpublikum und Eltern geladen hatte, gab es viele positive Stimmen, die deutlich machten, welche Werte mit dem Erlass für die von Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) betroffenen SchülerInnen geschaffen wurden. Dass es notwendig ist, die Beeinträchtigungen durch eine Legasthenie schulisch aufzufangen, wurde in dem Vortrag von Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne, Universität München, deutlich. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten 10 Jahre haben gezeigt, dass die schulrechtlichen Regelungen, die in Bayern geschaffen wurden, vorbildlich und beispielhaft auf das Störungsbild von legasthenen SchülerInnen eingehen.

Prof. Dr. Günther Thomé von der Universität Frankfurt regte in seinem Vortrag an, die Grundschuldidaktik zu überdenken, da hier der Grundstein für den Schriftspracherwerb gelegt wird. Frau Dr. Küspert referierte über die fachkompetente Förderung, die in vielen Fällen schulisch nicht geleistet werden kann. Durch den Vortrag von Herrn Röthlein, Vorsitzender der bayrischen Schulpsychologen, wurden die schulischen Fortschritte durch die Schaffung des Erlasses im Jahr 1999 nachvollziehbar gemacht. „Bayern ist auf dem richtigen Weg, denn nur über konkret formulierte Regelungen, die bis zum Schulabschluss gehen, wissen Schulen, was zu tun ist“, so Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL und Landesvorsitzende in Bayern. „Es geht nicht darum, legasthenen Schülern den Weg durch die Schule einfacher zu machen oder sie zu bevorzugen, denn trotz Nachteilsausgleich und Notenschutz haben es die betroffenen Kinder schwerer. Nur wenn auf ihr Handicap bis zum Schulabschluss Rücksicht genommen wird, können legasthene Schüler einen begabungsgerechten Schulabschluss erreichen. Gerade bei den Abschlussprüfungen ist das entscheidend, denn so ist in Bayern das Abitur auch für legasthene Schüler möglich“, lobt Sczygiel.

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie sieht eine bundesweite Anpassung der schulrechtlichen Regelungen als unabdingbar, um eine Chancengleichheit für Schüler herzustellen. „Die Prüfungsinhalte bleiben für alle Schüler gleich, es geht bei der Forderung um die Anpassung der Rahmenbedingungen, die das Handicap der Schüler ausgleichen soll, wie dieses z.B. bei Sehstörungen durch eine Brille erfolgt“, erklärt die Bundesvorsitzende.

Von Legasthenie sind ca. 5% aller Menschen betroffen. Es handelt sich bei der Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) um eine neurobiologische Störung, die zu über 50% der Fälle vererbt wird. Trotz einer guten allgemeinen Begabung kommt es zu starken Beeinträchtigungen beim Schriftspracherwerb, die oftmals bis ins Erwachsenenalter andauern.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: PR-Agentur PR4YOU

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Afghanistan: Bildung unter Beschuss

Dienstag, 24. November 2009

CARE, Weltbank und Regierung präsentieren Studie / Mehr Engagement der Gemeinden und weniger sichtbare Einflussnahme von Regierung und Militär notwendig

Wenn Gemeinden sich bei der Bildung selbst engagieren und Regierung sowie Militär dabei wenig Einfluss nehmen, dann können sich Angriffe auf Schulen reduzieren. Zu dieser Schlussfolgerung kommt eine Studie, die CARE gemeinsam mit der afghanischen Regierung und der Weltbank heute veröffentlicht. Die Studie „Bildung unter Beschuss. Angriffe auf Bildungseinrichtungen in Afghanistan“ untersucht die Faktoren, die die Gefahr von Angriffen erhöhen und zeigt Maßnahmen auf, die das Risiko für Schülerinnen, Schüler und für das Lehrpersonal verringern können.

Die Angriffe auf Schulen sind ein alarmierender Trend in Afghanistan. Im Jahr 2008 gab es 670 Übergriffe auf Schulen, dabei wurden auch Lehrer und Schüler ermordet. Das afghanische Bildungsministerium gibt an, dass zwischen 2006 und 2007 insgesamt 230 Menschen bei Angriffen auf Schulen getötet wurden. “Hör auf, an dieser Mädchenschule zu unterrichten, oder Du wirst abgeschlachtet.“ Diese Nachricht erhielt der Direktor einer Mädchenschule in Logar, südlich von Kabul, als maskierte Männer ihn abends aus seinem Haus zerrten und zusammenschlugen.

Im Rahmen der Studie „Bildung unter Beschuss“ wurden über eintausend Menschen befragt, darunter Mitglieder lokaler shuras (Räte), Schuldirektoren, Lehrer, Eltern und Schüler. Auf der Basis dieser Interviews und einer Analyse der Daten zu Angriffen konnten die Autoren deutliche lokale Muster im Bezug auf die Gewalt feststellen und daraus wichtige Schlussfolgerungen ziehen.

Einige Schlüsselfaktoren, die das Risiko von Angriffen erhöhen:

-         Bildung von Mädchen. Die Unzufriedenheit darüber, dass Mädchen in die Schule gehen dürfen, ist der am häufigsten genannte Grund für Angriffe. Obwohl nur 19 Prozent aller Schulen in Afghanistan reine Mädchenschulen sind, gelten 40 Prozent der Angriffe ihnen.

-         Präsenz von internationalen Gebern und Streitkräften. Gemeinden wissen genau, wer die örtlichen Schulen finanziert. Besuche der Regionalen Aufbauteams (Provincial Reconstruction Teams, PRTs) und ihre finanzielle Unterstützung erhöhen das Risiko von Angriffen auf diese Schulen.

-         Fehlende Absprachen mit Gemeinden vor dem Bau einer Schule. Die Studie macht deutlich, dass diejenigen Schulen, die von Gemeinden ausdrücklich gewünscht waren, weniger häufig angegriffen werden. Wenn eine Gemeinde eine Schule selbst besitzt und verwaltet, dann kann sie diese Einrichtung auch besser schützen.

Die Studie zeigt auf, wie das Risiko von Angriffen gemindert werden kann. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, die Entscheidungsprozesse und die Einführung von Schutzmechanismen dezentral der Bezirks- und Gemeindeebene in die Hand zu geben. Die Gemeinden müssen dafür die nötige Unterstützung erhalten. Die Studie beinhaltet unter anderem folgende Empfehlungen:

-         Aufmerksamkeit dafür schaffen, wie wichtig Mädchenbildung ist. Starke Förderung von Schulbildung – vor allem für Mädchen – in lokalen Gemeinden kann dabei helfen, einen „Schutzschirm“ für Schulen zu bilden.

-         Vorbeugende Verhandlungen. Gemeindeälteste und Mitglieder der shura können in manchen Fällen vorbeugende Gespräche mit denjenigen Gruppen führen, die der Bildung gegenüber feindselig eingestellt sind. Verhandlungstraining und -unterstützung sowie andere Risiko mindernde Techniken müssen den Gemeinden zur Verfügung gestellt werden. So können sie selbst entscheiden, welche Strategien sie anwenden.

-         Polizeiregelungen für Schulen überarbeiten. Eine erhöhte Polizei- oder Militärpräsenz in der Nähe von Schulen muss nicht unbedingt Schutz bieten. In einigen Fällen kann sie sogar schädlich sein, weil in einigen Provinzen Sicherheitsbeamte selbst Ziel von Angriffen sind.

-         Die Einflussnahme von PRTs und Militär in Schulen beschränken. PRTs (Provincial Reconstruction Teams) sind kein notwendiger Akteur im Bildungssektor von Afghanistan. Das Geld, das derzeit durch PRTs für Bildungseinrichtungen ausgegeben wird, könnte direkt in nicht-militärische Finanzierungsmechanismen übergeben werden.

-         Schulen unauffällig bauen und platzieren. Schulen sollten nicht in Gebieten errichtet werden, wo sie ins Kreuzfeuer von Kämpfen kommen könnten. Die offene Erkennbarkeit von Schulen kann auch reduziert werden, um das Angriffsrisiko zu verringern.

„Ich habe gesehen, wie Gemeinden die Bildung, auch die von Mädchen, unterstützen und fördern, wenn sie selbst für die örtlichen Schulen und deren Sicherheit verantwortlich sind“, sagt Lex Kassenberg, Länderdirektor von CARE in Afghanistan. „Und wenn wir die Lage in Afghanistan heute wirklich verändern wollen, müssen wir dafür Sorge tragen, dass die ganze Bevölkerung Zugang zu Bildung bekommt, einschließlich der Mädchen. Dann können wir eine stabile Gesellschaft aufbauen, in der Armut und Gewalt keinen Platz haben.“

Quelle: www.care.de

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