Jan Budweis bei der Fürstenecker Folkwerkstatt
Akademie BURG FÜRSTENECK erklingt an Fronleichnam mit traditioneller und moderner Folkmusik.
Zur 16. Fürstenecker Folkwerkstatt lädt die Akademie BURG FÜRSTENECK am Fronleichnam-Wochenende vom 3. bis 6. Juni 2010 nach Eiterfeld im hessischen Landkreis Fulda ein. Angesprochen sind mit den neun parallelen Workshops Musiker und Musikerinnen mit Freude an Folkmusik vom Anfänger bis zum weit Fortgeschrittenen. Angeboten werden Instrumentalkurse für Drehleier, Dudelsack und diatonisches Akkordeon in verschiedenen Niveaus sowie Ensemblekurse für alle Instrumente. Während der Kurstage werden Unterkunft in komfortablen Zimmern und Vollverpflegung auf der Burg gestellt. Dies ist in den Kursgebühren bereits enthalten.
Der Ensemble-Workshop von Andreas Uhlmann befasst sich mit Arrangement und Improvisation. Alle Instrumente sind erwünscht, egal ob Melodie-, Begleit-, Bass- oder Rhythmusinstrumente. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden im Kurs dann eine ausdruckstarke Musik, die auch ein paar neue Klangfarben einschließen kann. Ausgangspunkte sind das eu-ropäische Folkrepertoire und besonders gerne auch eigenen Kompositionen.
Zum Tanz aufspielen, das ist einer der großartigsten Aufgaben für Musiker/innen, und an dieser Aufgabe arbeitet der Workshop “Tanzmusikensemble” mit Johannes Mayr. Gute Tanzmusik, so sehr sie manchmal “nur” Hintergrundcharakter zu haben scheint, sollte im richtigen Tempo gespielt werden, unmittelbar “in die Beine gehen”, schwungvoll gespielt werden und abwechslungsreich sein. Anhand von traditionellen und neuen Tanzstücken von Frankreich bis Skandinavien soll es im Kurs vor allem um unverkrampften gemeinsamen Musizierspaß gehen. Jeder kann sich mit seinen Qualitäten und Talenten in den Ensembleklang einbringen, egal ob mit Akkordeon, Dudelsack, Drehleier, Harfe, Gitarre, Mandoline, Geige, Flöte, Bass, Tuba … Parallel arbeitet Christoph Pelgen mit den Dudelsäcken und Schalmeien. Und beide Workshops gemeinsam werden dann Abends und zum Abschluss die Tänzer in Schwung bringen.
Für die Drehleier, ein Instrument bei dem die Saiten mit einem Rad statt einem Bogen gestri-chen werden und eine Tastatur die Tonhöhe variiert, werden drei Workshops eingerichtet. Die Anfänger/innen unterrichtet Ulrike Fritsch. Sie erlernen in diesem Kurs leichte Melodien auf der Drehleier in Verbindung mit dem Rhythmisieren durch die “Schnarre”. Außerdem werden die Grundlagen der Handhabung, Einrichtung und auch sonst viel Wissenswertes rund um die Drehleier vermittelt. Für diesen Kurs können auch Instrumente ausgeliehen werden, wenn man erst mal “Schnuppern” will.
Fortgeschrittene Drehleierspieler kommen in diesem Jahr in den Genuss, von zwei Referenten, Konstanze Kulinsky und Till Uhlmann, intensiv betreut zu werden. Somit besteht die Möglichkeit, Kleingruppen (nach Bedarf, individuellen Fähigkeiten und Teilnehmerwünschen) zu bilden, deren Schwerpunkte im Melodiespiel, der Schnarrbegleitung oder in der Improvisation liegen können. Das Repertoire orientiert sich an traditionellen Stücken, wobei auch moderne Interpretationen erarbeitet werden können.
Einen Kurs für Spieler des diatonischen Akkordeons, die zumindest mit den Grundfertigkei-ten des Instruments vertraut sind, bietet Oliver Stoffregen an. Auch für diesen Kurs können Instrumente ausgeliehen werden. Neben der Festigung der Grundlagen werden Techniken zur Bearbeitung einfachster Stücke vermittelt: Melodieverzierungen, Balgarbeit und Begleitmöglichkeiten mit den Bässen.
Für fortgeschrittene Akkordeonspieler bieten Jan Budweis und Johannes Uhlmann Workshops auf unterschiedlichem Niveau an. Einfache Tanzmelodien sind oft kurz und leben durch ständige Wiederholungen. An Hand von Stücken aus dem Repertoire der europäischen Folkmusik werden erweiterte Variation und Spielmöglichkeiten auf dem diatonischen Akkordeons ausgelotet. Auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse und Probleme wird natür-lich individuell eingegangen.
Spontane Konzerte und Sessions, gemeinsames Tanzen oder Singen, Klönen am offenen Kamin, ein Basar mit allem, was rund um die Musik den Besitzer wechseln soll usw. lassen über das Workshop-Programm hinaus spannende Tage (und Nächte) auf BURG FÜRSTENECK erwarten.
Quelle: fair-NEWS.de
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