Archiv für die Kategorie „Bildung“

Freier Eintritt nach Verbot!

Dienstag, 6. April 2010

bildung1Gunther von Hagens lädt Schüler des Hermann-Böse-Gymnasiums in KÖRPERWELTEN ein

Sie ist anschaulicher und faszinierender als jedes Biologiebuch! Doch weil sich eine einzelne Schulleiterin an der einmaligen Anatomie-Ausstellung KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache stört, müssen rund 1.000 Schüler auf den lehrreichen Besuch verzichten. Jedoch nicht, wenn es nach Gunther von Hagens geht! Denn der Plastinator persönlich lädt die Schülerinnen und Schüler des Hermann-Böse-Gymnasiums bis zum 11. April in das nur 500 Meter entfernte Postamt 5 am Hauptbahnhof ein. Lehrer haben ohnehin freien Eintritt in die Ausstellung.

Dr. Gunther von Hagens verspricht: “Alle Schüler des Hermann-Böse-Gymnasiums sind herzlich in den KÖRPERWELTEN willkommen. Sie müssen an der Tageskasse nur ihren Schülerausweis vorzeigen und dürfen dann kostenlos alles über herzgesundes Leben im Hier und Jetzt erfahren. Eine Zensur-Schulleiterin braucht kein Mensch und Schüler, die selbstständig denken lernen sollen, schon gar nicht. Mit meiner Entscheidung zum freien Eintritt der Schüler möchte ich als ehemaliger politischer Häftling der DDR ein Zeichen setzen.
Denn wenn wir diese Art von Willkürzensur auf Schulniveau sprachlos tolerieren und sie so selbstverständlicher Teil des Alltags wird, dann brauchen wir nicht mehr die Zensur in der ehemaligen DDR zu beklagen, dann ist die Freie und Hansestadt Bremen auf dem Weg zum sozialistischen Stadtstaat. Dies im 20. Jahr nach dem Untergang der DDR-Diktatur zu erleben, empfinde ich als Armutszeugnis der bundesdeutschen Demokratie.

Das Grundgesetz der Bundesrepublik schützt nach Artikel 5, Absatz 3 die Freiheit der Wissenschaft. Dass dazu die Freiheit der Wissensvermittlung gehört, ist den Bremer Politikern nicht einsichtig. Denn man vernehme, dass die Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper die Entscheidung der Schulleitung als nicht zu kritisieren kommentiert. So sorgen die Stadtoberen in Bremen dafür, dass sich das politische System immer mehr vom Bürger entfernt. Politiker, die ihre Bürger zensieren, verspielen Glaubwürdigkeit.

Putzigerweise wird an der Universität Bremen ein Projekt Forschungsstelle Osteuropa gefördert. Dessen langjähriger Leiter, Professor Wolfgang Eichwede, sagt zur Zensur: ‘Ein politisches System, das zensiert, schafft durch die Unterdrückung einer offenen, direkten Kontroverse ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit. Das System erscheint nicht so, wie es ist, sondern so, wie es nach dem Willen der Mächtigen sein soll.’ Es ist wohl an der Zeit, in dieses Forschungsprojekt Osteuropa nunmehr auch die Freie und Hansestadt Bremen einzubeziehen.”

Die stellvertretende Schulleiterin des Hermann-Böse-Gymnasiums, Sabine Ott, hatte ihren Schülern und Lehrern untersagt, die KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache zu besuchen, die noch bis zum 25. Mai in Bremen gastieren. Als einzige Schule in der Freien Hansestadt, wie eine Anfrage der Grünen beim Bremer Senat ergeben hatte. Gegenüber der BILD-Zeitung schimpfte die Pädagogin, man wolle so einem “perversen Schwachsinn keine Genehmigung erteilen”. Außerdem könne sie sich nicht vorstellen, dass Eltern wollen, dass ihre Kinder so menschliche Anatomie lernen. Dafür gebe es bessere Unterrichtsmaterialien.

Um die lernbegierigen 10- bis 19-Jährigen vom genauen Gegenteil zu überzeugen, steht das KÖRPERWELTEN Team vor Ort für alle fachlichen oder auch moralischen Fragen gerne Rede und Antwort. In Begleitung eines Erziehungsberechtigten haben auch Kinder unter 12 Jahren Zutritt in die Ausstellung. Beim spannenden Rundgang zwischen mehr als 200 Präparaten erfährt jeder Besucher die tief bewegende Begegnung mit dem Leben und der eigenen Vergänglichkeit. “Daher sollte man bereits Kindern und Jugendlichen beibringen auf ihre Gesundheit zu achten, indem sie etwa auf Alkohol und Nikotin verzichten. Dieser wertvolle Erkenntnisprozess wird ihnen durch das pädagogisch wenig sinnvolle Verbot der Ausstellung vorenthalten”, mahnt Gunther von Hagens.

Quelle: Offenes Presseportal

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Folk auf BURG FÜRSTENECK – neun parallele Workshops bei der Folkwerkstatt

Mittwoch, 17. März 2010

bildung1Jan Budweis bei der Fürstenecker Folkwerkstatt

Akademie BURG FÜRSTENECK erklingt an Fronleichnam mit traditioneller und moderner Folkmusik.

Zur 16. Fürstenecker Folkwerkstatt lädt die Akademie BURG FÜRSTENECK am Fronleichnam-Wochenende vom 3. bis 6. Juni 2010 nach Eiterfeld im hessischen Landkreis Fulda ein. Angesprochen sind mit den neun parallelen Workshops Musiker und Musikerinnen mit Freude an Folkmusik vom Anfänger bis zum weit Fortgeschrittenen. Angeboten werden Instrumentalkurse für Drehleier, Dudelsack und diatonisches Akkordeon in verschiedenen Niveaus sowie Ensemblekurse für alle Instrumente. Während der Kurstage werden Unterkunft in komfortablen Zimmern und Vollverpflegung auf der Burg gestellt. Dies ist in den Kursgebühren bereits enthalten.

Der Ensemble-Workshop von Andreas Uhlmann befasst sich mit Arrangement und Improvisation. Alle Instrumente sind erwünscht, egal ob Melodie-, Begleit-, Bass- oder Rhythmusinstrumente. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden im Kurs dann eine ausdruckstarke Musik, die auch ein paar neue Klangfarben einschließen kann. Ausgangspunkte sind das eu-ropäische Folkrepertoire und besonders gerne auch eigenen Kompositionen.

Zum Tanz aufspielen, das ist einer der großartigsten Aufgaben für Musiker/innen, und an dieser Aufgabe arbeitet der Workshop “Tanzmusikensemble” mit Johannes Mayr. Gute Tanzmusik, so sehr sie manchmal “nur” Hintergrundcharakter zu haben scheint, sollte im richtigen Tempo gespielt werden, unmittelbar “in die Beine gehen”, schwungvoll gespielt werden und abwechslungsreich sein. Anhand von traditionellen und neuen Tanzstücken von Frankreich bis Skandinavien soll es im Kurs vor allem um unverkrampften gemeinsamen Musizierspaß gehen. Jeder kann sich mit seinen Qualitäten und Talenten in den Ensembleklang einbringen, egal ob mit Akkordeon, Dudelsack, Drehleier, Harfe, Gitarre, Mandoline, Geige, Flöte, Bass, Tuba … Parallel arbeitet Christoph Pelgen mit den Dudelsäcken und Schalmeien. Und beide Workshops gemeinsam werden dann Abends und zum Abschluss die Tänzer in Schwung bringen.

Für die Drehleier, ein Instrument bei dem die Saiten mit einem Rad statt einem Bogen gestri-chen werden und eine Tastatur die Tonhöhe variiert, werden drei Workshops eingerichtet. Die Anfänger/innen unterrichtet Ulrike Fritsch. Sie erlernen in diesem Kurs leichte Melodien auf der Drehleier in Verbindung mit dem Rhythmisieren durch die “Schnarre”. Außerdem werden die Grundlagen der Handhabung, Einrichtung und auch sonst viel Wissenswertes rund um die Drehleier vermittelt. Für diesen Kurs können auch Instrumente ausgeliehen werden, wenn man erst mal “Schnuppern” will.

Fortgeschrittene Drehleierspieler kommen in diesem Jahr in den Genuss, von zwei Referenten, Konstanze Kulinsky und Till Uhlmann, intensiv betreut zu werden. Somit besteht die Möglichkeit, Kleingruppen (nach Bedarf, individuellen Fähigkeiten und Teilnehmerwünschen) zu bilden, deren Schwerpunkte im Melodiespiel, der Schnarrbegleitung oder in der Improvisation liegen können. Das Repertoire orientiert sich an traditionellen Stücken, wobei auch moderne Interpretationen erarbeitet werden können.

Einen Kurs für Spieler des diatonischen Akkordeons, die zumindest mit den Grundfertigkei-ten des Instruments vertraut sind, bietet Oliver Stoffregen an. Auch für diesen Kurs können Instrumente ausgeliehen werden. Neben der Festigung der Grundlagen werden Techniken zur Bearbeitung einfachster Stücke vermittelt: Melodieverzierungen, Balgarbeit und Begleitmöglichkeiten mit den Bässen.

Für fortgeschrittene Akkordeonspieler bieten Jan Budweis und Johannes Uhlmann Workshops auf unterschiedlichem Niveau an. Einfache Tanzmelodien sind oft kurz und leben durch ständige Wiederholungen. An Hand von Stücken aus dem Repertoire der europäischen Folkmusik werden erweiterte Variation und Spielmöglichkeiten auf dem diatonischen Akkordeons ausgelotet. Auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse und Probleme wird natür-lich individuell eingegangen.

Spontane Konzerte und Sessions, gemeinsames Tanzen oder Singen, Klönen am offenen Kamin, ein Basar mit allem, was rund um die Musik den Besitzer wechseln soll usw. lassen über das Workshop-Programm hinaus spannende Tage (und Nächte) auf BURG FÜRSTENECK erwarten.

Quelle: fair-NEWS.de

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Auf der Bildungsmesse wird Müll zu Geld

Sonntag, 14. März 2010

bildung1SAMMEL MIT! lohnt sich für Vereine, Schulen und Kindergärten.

Das Recyclingprojekt „Sammel Mit!“ und sein Partner Erhard Sport präsentieren auf der didacta 2010 charmante Fundraising-Idee für Schulen und Kindergärten.

Eine charmante und Umwelt schonende Spendenaktion für Kindergärten, Schulen und Universitäten präsentiert die bundesweite Fundraising-Initiative „Sammel Mit“ auf der diesjährigen Bildungsmesse didacta. Anlässlich Europas größter Fachmesse für den gesamten Bildungsbereich zeigt „Sammel Mit!“ Lehrkräften und Messebesuchern in der Zeit vom 16. bis 20. März in Köln einen simplen Weg auf, aus verbrauchten Patronen und Kartuschen aus Druckern, Kopierern und Faxgeräten zusätzliches Geld für neue Unterrichtsmaterialien oder Projekte zu machen. Seit 2008 beteiligen sich über 3.500 Einrichtungen in Deutschland an der Sammelaktion und generierten seither einen Sammelerlös in Höhe von 75.000 Euro.

Unter dem Dach der Aktion „Sammel Mit!“ tragen Kindergärten und Schulen sowie Universitäten oder Vereine leere Druckerpatronen und Tonerkartuschen zusammen. Die Sammelaktion gewährleistet die Ressourcen schonende Wiederbefüllung oder umweltfreundliche Entsorgung des wertvollen Leerguts und zahlt den teilnehmenden Sammelstellen im Gegenzug eine Prämie aus. Je nach Patrone reicht die Vergütung von wenigen Cent bis zu 13 Euro. Damit greift „Sammel Mit!“ ein weit verbreitetes Problem auf: Schließlich landen immer noch fast 90 Prozent der in Deutschland anfallenden leeren Druckerpatronen und Tonerkartuschen im Abfall. Ein riesiger Müllberg, der jedes Jahr wächst.

Mit Erhard Sport International engagiert sich seit Jahresanfang auch einer der führenden Hersteller und Lieferanten der Sportgeräte-Industrie für den umweltschonenden Recyclinggedanken von verbrauchten Druckermodulen. „Mit Hilfe unserer Unterstützung für ‚Sammel Mit!’ möchten wir die Themen Bewegung, Sport und Gesundheit noch stärker in Schulen, Vereinen und Unternehmen in den Fokus rücken“, begründet Geschäftsführer Jochen Köppl das Engagement des renommierten Sportgeräteausstatters. „Analog zum Sport gilt es, die Einrichtungen in Deutschland zu einer Gemeinschaft wie ‚Sammel Mit’ zusammenzuführen und sich geschlossen und engagiert für unsere Umwelt einzusetzen“, so Köppl weiter. Zudem belohnt das Unternehmen den vorbildlichen Einsatz der über 3.500 Sammelstellen für eine saubere Umwelt und ein aktives Miteinander mit zahlreichen Gewinnspielen und Verlosungen in 2010 mit Preisen im Gesamtwert von über 10.000 Euro. Darüber hinaus winken den Besuchern des „Sammel Mit!“ Messestands in Köln von Ballpaketen bis zu Warengutscheinen im Wert von 25 bis 50 Euro attraktive Gewinne aus dem Hause Erhard Sport. Auf der Bildungsmesse präsentieren sich „Sammel Mit!“ und Erhard Sport International in Halle 07.1, Stand C060/D061.

Bildunterschrift: Mit Hilfe von „Sammel Mit!“ vermieden 2009 über 3.500 Schulen, Kindergärten und Vereine rund 20 Tonnen Büroabfälle. Im Gegenzug zahlte die Sammelaktion den teilnehmenden Einrichtungen über 75.000 Euro Sammelerlöse

Quelle: fair-NEWS.de

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Neuer Bachelorstudiengang Musical an der FH Osnabrück

Mittwoch, 3. März 2010

bildung1Am Institut für Musik der Fachhochschule Osnabrück kann man jetzt ein achtsemestriges, vokalpädagogisches Studium im Musical absolvieren.
Dieser – in Deutschland – einmalige Studiengang Vokalpädagogik Musical bildet Musical Darsteller sowohl künstlerisch als auch pädagogisch aus, womit den Absolventen eine breite Palette an Beschäftigungsmöglichkeiten gegeben wird.

Die künstlerische Ausbildung
Mit dem künstlerischen Schwerpunkt des Institutes für Musik der Fachhochschule Osnabrück in den Bereichen der “Contemporary performing arts”, ist das IfM Vorreiter in der bundesdeutschen Hochschullandschaft und ergänzt sein musikpädagogisches Ausbildungsangebot um einen zeitgemäßen und den aktuellen Berufsanforderungen entsprechenden Studiengang.

Um der Vielfalt an potenziellen Aufgabengebieten des Musicaldarstellers gewachsen zu sein, müssen Musicaldarsteller eine anspruchsvolle und hochprofessionelle Allroundausbildung absolvieren – diese Universalausbildung ist das Ziel der Fachhochschule Osnabrück.

In einem vierjährigen Vollzeitstudium lehren über 30 Dozenten und Professoren eine enorme Bandbreite an Fächern. Ausbildungsziel ist ein Musicaldarsteller, der sich auf der Basis einer soliden künstlerischen und pädagogischen Qualifikation am Arbeitsmarkt behaupten kann. In gezielter Ausrichtung auf die zukünftige Berufssituation wird das Studienprogramm hierzu vielseitige und umfassende Kompetenzen vermitteln. Neben aller grundlegenden Fähigkeiten des Musicaldarstellers wird besonderer Wert auf die Zusammenarbeit mit Theatern und Eventagenturen gelegt.

Die pädagogische Ausbildung
Einen Ausbildungsschwerpunkt im Studienprofil Musical stellt die Ausbildung sowohl vokalpädagogischer wie auch allgemein musikpädagogischer Kompetenzen dar. Dazu gehört die umfassende Eigenreflexion didaktischen Handelns sowie die Entwicklung methodischer Fähigkeiten für die pädagogische Arbeit in verschiedenen Aufgabenfeldern. Stets der Praxis verpflichtet bietet der Studiengang im Rahmen methodisch-didaktischer Seminare die Übertragung der in der Theorie gewonnenen Erkenntnisse.

In Unterrichtspraktika, die i.d.R. in der im Haus ansässigen Musik – und Kunstschule stattfinden, werden Videos von Lehrproben der Studierenden angefertigt und anschließend im Seminar diskutiert und ausgewertet.

Durch die genaue Beobachtung gesellschaftlicher Entwicklungen wird den Absolventen eine differenzierte, arbeitsmarktorientierte pädagogische Ausbildung geboten, welche den Anforderungen im Berufsleben Rechnung trägt.

Die Produktionen
In Zusammenarbeit mit den Theatern in Osnabrück, Bielefeld und Tecklenburg wird den Studenten bereits während der Ausbildung die Möglichkeit gegeben, Praxiserfahrungen im professionellen Umfeld zu erlernen. Hinzu kommt, dass jeder Studiengang mit einer Produktion unter professionellen Bedingungen in den Räumen des Theaters Osnabrück abschließt.

Das Institut für Musik der FH Osnabrück geht neue Wege angesichts der veränderten Rahmenbedingungen für Musiker/innen und Musiklehrer/innen im 21. Jahrhundert.
Wir bieten unseren Studierenden durch ein besonders praxisbezogenes und vernetztes Studium eine vielseitige und umfassende Ausbildung und ermöglichen durch eigene frühzeitige und vielfältige Unterrichtspraxis eine optimale Vorbereitung für den späteren Beruf.

In enger Kooperation mit einer der größten Musik- und Kunstschulen Niedersachsen (in einem Hause!) und vielen weiteren Partnern im schulischen-, kulturellen- und Hochschulbereich ermöglichen wir Einblicke und Erfahrungen in den Alltag einer Musikschule, aber auch in weitere mögliche Berufsfelder.

Zurzeit bieten wir den Bachelorstudiengang Musikerziehung in sieben Studienprofilen an.
* Elementare Musikpädagogik – EMP
* Instrumentalpädagogik Klassik
* Instrumental/Vokalpädagogik Jazz
* Instrumental/Vokalpädagogik Popularmusik
* Musiktheorie/Gehörbildung sowie Komposition und Musiktheorie/Gehörbildung
* Vokalpädagogik
* Vokalpädagogik Musical

Quelle: Offenes-Presseportal

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Bessere Bildungschancen durch Behindertenrechtskonvention der UN

Samstag, 27. Februar 2010

Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, fordert den schnellen Abbau von Barrieren für Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie.

Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie werden bis heute an der vollen und uneingeschränkten Entfaltung ihrer Begabung gehindert und erreichen in Folge dessen meist keinen begabungsgerechten Schulabschluss. Die Bundesländer haben bisher nur ansatzweise Regelungen für einen Nachteilsausgleich geschaffen, um die Beeinträchtigungen, die mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie einhergehen, zu kompensieren. Insbesondere für SchülerInnen mit einer Dyskalkulie fehlen die notwendigen schulrechtlichen Regelungen. „Wir erfahren täglich, welche Barrieren sich für die von einer Legasthenie und Dyskalkulie betroffenen Menschen auftun. In Schule, Ausbildung, Beruf und Gesellschaft werden sie massiv diskriminiert, weil sie an ihren Beeinträchtigungen und nicht an ihren Stärken gemessen werden“, kritisiert Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL.

Das Bildungsministerium muss seiner Verpflichtung aus der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) nachkommen, ein inklusives Bildungssystem für alle Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten. Unabhängig von unterschiedlichen theoretischen Definitionsansätzen erfasst die Konvention auch Menschen mit Lernbehinderungen, zu denen die Legasthenie und Dyskalkulie zählt. Das Recht auf Bildung dient nach Artikel 24 Absatz 1 BRK dazu, die menschlichen Möglichkeiten sowie das Bewusstsein der Würde und das Selbstwertgefühl des Menschen voll zur Entfaltung zu bringen. Es soll die Achtung vor den Menschenrechten, den Grundfreiheiten und der menschlichen Vielfalt stärken. Menschen mit Behinderungen sollen ihre Persönlichkeit, ihre Begabungen und ihre Kreativität sowie ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten voll zur Entfaltung bringen können und dürfen daran nicht gehindert, noch deswegen diskriminiert werden.

In Deutschland sind die Bundesländer für die Umsetzung des Rechts auf Bildung verantwortlich. Sie sind nach der BRK verpflichtet, das Recht auf Bildung für Menschen mit Behinderungen zügig und mit aller Kraft anzustreben. Den ersten Bericht über die Umsetzungserfolge muss Deutschland dem UN-Fachausschuss bereits 2011 vorlegen. Der BVL, der sich für die Rechte von 8 Millionen Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie in Deutschland einsetzt, sieht es als erforderlich an, dass die Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen aktiv in die Gestaltung eingebunden werden, um eine zielgerichtete und zügige Umsetzung der BRK zu gewährleisten. „Der BVL kann bereits fertige Konzepte vorlegen, denn wir arbeiten seit mehr als 35 Jahren daran, eine Chancengleichheit für die betroffenen Menschen zu erreichen“, so die Bundesvorsitzende des BVL.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: www.pr4you.de

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Open Campus Day für Studienanfänger an der Internationalen Fachhochschule

Dienstag, 16. Februar 2010

Die Internationale Fachhochschule Bad Honnef · Bonn veranstaltet auch in diesem Frühjahr an ihren Studienstandorten in Bad Honnef und Bad Reichenhall wieder einen Open Campus Day, bei dem sich Interessenten, künftige Erstsemester, Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern jeweils einen Tag lang kostenfrei über die Hochschule und ihr Studienangebot informieren können.

Auf dem Campus in Bad Honnef, wo die Hochschule seit dem Jahr 2000 ihren Hauptsitz hat, findet der Open Campus Day am Samstag, 20. März, von 10.00 bis 16.00 Uhr statt. Dozenten, Studenten und Mitarbeiter der Fachhochschule präsentieren in Vorträgen, Vorlesungen, Praktika- und Projektberichten sowie in Einzelgesprächen das Studienangebot in den Fachbereichen Hotel-, Tourismus- und Eventmanagement, Luftverkehrsmanagement sowie Internationales Management.

Über diese Fächer hinaus bietet die Fachhochschule in Bad Honnef seit September 2009 den Studiengang Wirtschaftsprüfung und Steuern an. Kooperationspartner sind die Kanzleien Ernst & Young sowie Rödl & Partner, die an diesem Tag vor Ort über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten informieren. Beide Partner stehen auch für Fragen zu ihren Stipendiatenprogrammen zur Verfügung.

Die Studienberatung der Fachhochschule informiert ebenfalls über Stipendien und Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium an der Fachhochschule. Zusätzlich werden in einem Vortrag zum Thema “Der Bologna-Prozess: das neue Bachelor- und Master-Studium” Ziele und Inhalte der Studienreform sowie die Vor- und Nachteile für künftige Studenten dargestellt.

Bei Führungen über den Campus auf dem historischen St. Anno Gelände wird auch der 150 Quadratmeter große Weinberg zu sehen sein, der im Herbst 2008 angelegt wurde und der beispielhaft die Verbindung von theoretischer und praktischer Ausbildung im Bereich Hotelmanagement demonstriert.

Bereits am 13. März findet in dem neuen Seminargebäude am Standort Bad Reichenhall ebenfalls ein Open Campus Day statt, bei dem ab 10.30 Uhr das dortige Studienangebot in den Fächern Hotelmanagement, Tourismusmanagement und Internationales Management vorgestellt wird.

Anmeldung und weitere Informationen zum Open Campus Day im Internet unter www.fh-bad-honnef.de/opencampus.

Quelle: Offenes-Presseportal

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Mathematik 6 – Ist eine Dyskalkulie Schuld?

Mittwoch, 3. Februar 2010

Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, rät Eltern, deren Kinder massive Probleme beim Rechnen haben, eine frühzeitige Testung und Förderung.

Viele Schülerinnen und Schüler erhalten in diesen Tagen die Halbjahreszeugnisse. Bei einigen ist die Sorge groß, weil die Note im Fach Mathematik mangelhaft oder ungenügend und die Versetzung zum Schuljahresende stark gefährdet ist.

„Wir haben mindestens 2 Stunden täglich geübt und keinerlei Verbesserung erreicht“, so Nikos Mutter. Niko ist jetzt in der 2. Klasse und hat keine Vorstellung, was sich hinter Zahlen und Rechenoperationen verbirgt. Er kann sich auch nicht mündlich am Unterricht beteiligen, weil ihm jegliches Verständnis für die Mathematik fehlt. Auch die Gespräche mit der Mathematiklehrerin führten nicht weiter, außer der Empfehlung, eine Förderschule in Betracht zu ziehen, da man Niko bei seiner massiven Rechenschwäche in der Grundschule nicht helfen könne.

„In meiner Verzweiflung habe ich mich an die Beratung des BVL gewendet und dort erfahren, dass eventuell eine Dyskalkulie vorliegt. Eine Diagnose beim Kinder- und Jugendpsychiater wurde uns angeraten“, berichtet Nikos Mutter. „Die Diagnose Dyskalkulie ist für Niko und uns eine Erleichterung, weil wir endlich wissen, was die Ursache für die Probleme ist. Wir verstehen erst jetzt, dass wir mit dem vielen häuslichen Üben Niko mehr geschadet als geholfen haben. Niko bekommt jetzt eine außerschulische Dyskalkulietherapie und macht gute Fortschritte“, so Nikos Mutter.

Von einer Dyskalkulie (Rechenstörung) sind circa 5 – 6% aller Menschen betroffen. Lehrer und Eltern wissen leider noch immer nicht ausreichend darüber Bescheid, was sich hinter einer Dyskalkulie verbirgt und wie mit dieser Störung umgegangen werden muss. Dabei kann eine frühzeitige fachkompetente Diagnose und Therapie wirksam helfen. In einer Einzelförderung wird dem Schüler ein Mengen- und Zahlenverständnis vermittelt und dann erste Rechenoperationen durchgeführt. Es kann so mit qualifizierter Unterstützung eine gute Absicherung der mathematischen Fertigkeiten erreicht werden. Der BVL weist darauf hin, wie wichtig die Dyskalkulietherapie ist, da sich die Störung nicht nur schulisch auswirkt, sondern auch bei vielen Dingen des praktischen Lebens. Schule und Elternhaus sind so gefordert, möglichst frühzeitig zu intervenieren, um nachhaltig den Weg durch die Schule, Ausbildung und Beruf zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: pr4you

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PERSPEKTIVEN 2010

Mittwoch, 27. Januar 2010

Etabliertes Präsentationsforum für Anbieter von Aus- und Weiterbildungen, Studien- und Praktikumsplätzen

Die PERSPEKTIVEN 2010 – die Messe für Bildung und Berufsorientierung – lädt am 24. und 25. September 2010 bereits zum 11. Mal in die MESSE MAGDEBURG ein. Schirmherr der PERSPEKTIVEN 2010 ist der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz.

Zur Jubiläumsmesse 2009 lockten 120 Aussteller mit erweiterten und dadurch sehr vielseitigen Angeboten 7.000 Schüler, Studenten, Absolventen, Weiterbildungssuchende sowie Lehrer und Eltern in die MESSE MAGDEBURG.

Die PERSPEKTIVEN, die als etabliertes Präsentationsforum für Branchen wie Maschinenbau, Energieversorgung, Ernährungswirtschaft, Bergbau, Banken, Telekommunikation, Zeitarbeit, Versicherungen, Pharmazie, Dienstleistungen, Gastronomie, Hotellerie, Handwerk, Tourismus und Gesundheitswesen gilt, konnte erstmals mit der KickStart-Messe auch Ausbildungsinitiativen der Unternehmen Sachsen-Anhalts aus den Bereichen Metall- und Elektroindustrie, IT-Branche und Ingenieurwesen bieten.

Das Angebot 2010 soll ebenso umfangreich sein: ob Aus- und Weiterbildung, ob Studien- oder Jobangebote und Praktikumsplätze, bei Bedarf auch weltweit – jeder Besucher dieser Messe soll sich – wie immer bei freiem Eintritt – ausführlich informieren und entsprechende Unterlagen ordern können.

Anhand der guten Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr werden Messe-Scouts während der gesamten Messelaufzeit eingesetzt, um Gruppen oder einzelne Besucher gezielt zu den für sie interessanten Messeausstellern führen und wichtige Hinweise zum Angebot geben zu können.

Ein breit gefächertes Rahmenprogramm wird auf die Interessen der Besucher zugeschnitten und damit zum Erfolg der PERSPEKTIVEN 2010 beitragen.
Zur Steigerung ihrer Präsenz erhalten die Aussteller die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung des Rahmenprogramms der PERSPEKTIVEN 2010 zu beteiligen – eine weitere Chance, Jugendliche zu Themenbereichen wie Bewerbung, Studien- und Ausbildungsinhalte, Traumberufe, Vorstellung einzelner Berufsbilder und Preis des Erfolges an beiden Messetagen direkt anzusprechen.

Infos unter www.messe-perspektiven.de

Quelle: Offenes-Presseportal

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Kinderzeit ist Spielzeit!?

Freitag, 22. Januar 2010

Es ist eine Tendenz zu beobachten, Kleinkinder möglichst von Geburt an durch zum Teil nicht geeignete Bildungsmaßnahmen zu fördern – und dadurch häufig auch zu überfordern. Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe (VPK) erkennt hier eine fragwürdige Entwicklung. Angesichts einer kontinuierlich steigenden Zahl von psychischen Erkrankungen bereits bei kleinen Kindern gilt es, frühpädagogische Angebote kritisch zu beleuchten und verunsicherte Eltern bei der Auswahl von Angeboten für die Jüngsten zu beraten.

“Yoga-Kurse für Krippenkinder, Früh-Japanisch für zukünftige Globetrotter oder Benimm-Seminare für angehende Manager – wo soll das hinführen? Kinder werden in unserer heutigen Welt viel zu oft viel zu früh mit Anforderungen konfrontiert, die keinem anerkannten frühpädagogischen Bildungskonzept entsprechen und sie oftmals einfach überfordern”, so der Vize-Präsident des VPK Hermann Hasenfuß. “Es ist zwar richtig, dass Kinder auf kontinuierlich steigende Anforderungen im späteren Ausbildungs- und Arbeitsleben vorbereitet werden müssen. Aber ihnen muss es in den ersten Lebensjahren genauso ermöglicht werden, einfach nur Kind zu sein. Dies bedeutet nicht, die Kinder sich selbst zu überlassen, sondern vielmehr, diesen möglichst individuell als aufmerksame, motivierende und anregende Begleiter zur Seite zu stehen”, betont Hasenfuß. Im Sinne des Konzeptes des ko-konstruktiven Lernens sollte es beispielsweise mehr auf die spielerische Erforschung von Bedeutung als auf den reinen Erwerb von Wissen ankommen.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: Während sich im Jahr 2000 knapp 50.000 aller 15- bis 20-Jährigen wegen “psychischer Verhaltensstörungen” stationär behandeln ließen, waren es 2008 schon über 70.000 – ein Anstieg um mehr als 40 Prozent. Die Grundlage für psychische Erkrankungen im Kinder- bzw. Jugendalter wird in der frühesten Kindheit gelegt. Ein beträchtlicher Teil dieser Erkrankungen ist darauf zurückzuführen, dass Eltern sich oftmals überfordert oder verunsichert fühlen und ihre Kinder in vermeintlich positiver Absicht vor Aufgaben stellen, die nicht ihrem Alter entsprechen.

“Natürlich können, ja sollen Kinder schon in jungen Jahren an Fremdsprachen herangeführt werden. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die ersten fünf Lebensjahre innerhalb der Bildungsbiographie eines Menschen besonders prägend sind. Dies bedeutet aber nicht, dass die Kleinen Englischvokabeln pauken und zu starren Zeiten einem Curriculum folgen sollen. Kinder sollten die Möglichkeit haben, ihre Lernzeit selbst wählen zu können und quasi nebenbei zu lernen. So könnten die ersten englischen Wörter zum Beispiel im Wald erlernt werden. Warum benötigt der Baum Wasser zum Wachsen und warum verliert er seine Blätter? Und das Wort Wasser ist dem englischen ‚water” ganz ähnlich, das habe ich nebenbei gelernt”, so Hasenfuß. Nicht die Menge oder die Exotik der Angebote sollten im Mittelpunkt frühpädagogischer Arbeit stehen, sondern die Art der Vermittlung und das individuelle Interesse der Kinder. Der Rest kommt von allein. Im Ergebnis lernen Kinder, dass die Welt auf viele Arten zu erklären ist, dass Bedeutungen miteinander geteilt und diskutiert werden können und dass die gemeinsame Erforschung der Bedeutung von Kindern mit Erwachsenen oder Kindern aufregend und bereichernd ist. Hasenfuß weiter: “Und eben dadurch eignen sich Kinder Kompetenzen an, die sie dazu befähigen, im späteren Leben zu bestehen. Es ist nicht die Menge an angehäuftem Wissen, auf die es ankommt, sondern auf die Fähigkeit, sich immer wieder neues Wissen anzueignen und dadurch Lösungen für Probleme zu finden. Für die sich derzeit etablierende Boom-Branche im Bereich der Frühpädagogik mag dies ernüchternd klingen. Den kleinen Forschern von morgen wird diese Erkenntnis jedoch zugute kommen – und sie heute beim Spielen einfach nur erfreuen.”

Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe berät und unterstützt private Träger von Kindertageseinrichtungen. Ziel der Arbeit des Verbandes ist es nicht zuletzt, Bildungsorte zu schaffen, die Kindern ein liebevolles, zugewandtes und spielerisch-experimentelles Umfeld bieten. Hierbei nimmt die Elternarbeit einen zentralen Stellenwert ein. Kindergärten sollten nicht nur in der Lage sein, die richtigen Bildungsangebote für Kinder bereitzuhalten, sondern Eltern auch dabei unterstützen, passende und pädagogisch-sinnvolle Angebote für ihre Kinder zu finden.

Quelle: Offenes-Presseportal

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E-Learning bewährt sich seit zehn Jahren in der Ausbildung behinderter Jugendlicher

Sonntag, 17. Januar 2010

bildung1Fachtagung des Virtuellen Berufsbildungswerks Neckargemünd am 29./30. April 2010 zeigt Zukunftsperspektiven

E-Learning wird vom Berufsbildungswerk Neckargemünd seit dem Jahr 2000 eingesetzt, um schwerstbehinderten Jugendlichen einen Berufsabschluss zu ermöglichen. Zehn Jahre nach dem Beginn des zunächst als Modellversuch konzipierten virtuellen Ausbildungsgangs lädt das Berufsbildungswerk Neckargemünd am 29./30. April Fachleute und Interessierte aus Wissenschaft, Politik und Bildung wie auch Behindertenverbänden und Selbsthilfegruppen zur Fachtagung „Lernen – Teilhaben – Zukunft gestalten. 10 Jahre virtuelles Berufsbildungswerk Neckargemünd“ ein.

Das Berufsbildungswerk Neckargemünd (BBW) ist ein Unternehmen der außerbetrieblichen Berufsausbildung, das sich an junge Menschen mit besonderem Förderbedarf richtet.
In seiner Vorreiterrolle als Anbieter eines umfassenden E-Learning-Ausbildungskonzepts für behinderte Jugendliche, die ihre häusliche Umgebung nicht verlassen können oder wollen, hat das Berufsbildungswerk Neckargemünd vielfältige Erfahrungen gesammelt.

In verschiedenen Foren bietet sich den Teilnehmern der Tagung Gelegenheit, die Chancen durch den Einsatz der E-Learning-Technologien in der Virtuellen Ausbildung zu bewerten. Erörtert werden darüber hinaus auch die Teilhabe-Perspektiven und konkreten Beschäftigungsmöglichkeiten für behinderte Menschen, die eine E-Learning-basierte Berufsausbildung absolviert haben. Auch die veränderten technischen Möglichkeiten der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und ihre Auswirkung auf die Lern- und Arbeitswelt von morgen werden als zentrale Fragestellung fokussiert.

Referenten aus Wissenschaft, Ausbildungspraxis, Bildungspolitik sowie Integrationsbeauftragte aus Unternehmen und Absolventen der E-Learning-Berufsausbildung werden bei der Fachtagung zum Erfahrungsaustausch und zur Entwicklung von Zukunftsperspektiven beitragen. Anmeldungen können bis 15. April 2010 eingereicht werden. Das Anmeldungsformular kann angefragt werden unter fachtagung@bbw.srh.de
Weitere Informationen unter: www.fachtagung-vbbw.de

Quelle: Offenes-Presseportal

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