Archiv für die Kategorie „Bildung“

Mathematik 6 – Ist eine Dyskalkulie Schuld?

Mittwoch, 3. Februar 2010

Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, rät Eltern, deren Kinder massive Probleme beim Rechnen haben, eine frühzeitige Testung und Förderung.

Viele Schülerinnen und Schüler erhalten in diesen Tagen die Halbjahreszeugnisse. Bei einigen ist die Sorge groß, weil die Note im Fach Mathematik mangelhaft oder ungenügend und die Versetzung zum Schuljahresende stark gefährdet ist.

„Wir haben mindestens 2 Stunden täglich geübt und keinerlei Verbesserung erreicht“, so Nikos Mutter. Niko ist jetzt in der 2. Klasse und hat keine Vorstellung, was sich hinter Zahlen und Rechenoperationen verbirgt. Er kann sich auch nicht mündlich am Unterricht beteiligen, weil ihm jegliches Verständnis für die Mathematik fehlt. Auch die Gespräche mit der Mathematiklehrerin führten nicht weiter, außer der Empfehlung, eine Förderschule in Betracht zu ziehen, da man Niko bei seiner massiven Rechenschwäche in der Grundschule nicht helfen könne.

„In meiner Verzweiflung habe ich mich an die Beratung des BVL gewendet und dort erfahren, dass eventuell eine Dyskalkulie vorliegt. Eine Diagnose beim Kinder- und Jugendpsychiater wurde uns angeraten“, berichtet Nikos Mutter. „Die Diagnose Dyskalkulie ist für Niko und uns eine Erleichterung, weil wir endlich wissen, was die Ursache für die Probleme ist. Wir verstehen erst jetzt, dass wir mit dem vielen häuslichen Üben Niko mehr geschadet als geholfen haben. Niko bekommt jetzt eine außerschulische Dyskalkulietherapie und macht gute Fortschritte“, so Nikos Mutter.

Von einer Dyskalkulie (Rechenstörung) sind circa 5 – 6% aller Menschen betroffen. Lehrer und Eltern wissen leider noch immer nicht ausreichend darüber Bescheid, was sich hinter einer Dyskalkulie verbirgt und wie mit dieser Störung umgegangen werden muss. Dabei kann eine frühzeitige fachkompetente Diagnose und Therapie wirksam helfen. In einer Einzelförderung wird dem Schüler ein Mengen- und Zahlenverständnis vermittelt und dann erste Rechenoperationen durchgeführt. Es kann so mit qualifizierter Unterstützung eine gute Absicherung der mathematischen Fertigkeiten erreicht werden. Der BVL weist darauf hin, wie wichtig die Dyskalkulietherapie ist, da sich die Störung nicht nur schulisch auswirkt, sondern auch bei vielen Dingen des praktischen Lebens. Schule und Elternhaus sind so gefordert, möglichst frühzeitig zu intervenieren, um nachhaltig den Weg durch die Schule, Ausbildung und Beruf zu unterstützen.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: pr4you

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PERSPEKTIVEN 2010

Mittwoch, 27. Januar 2010

Etabliertes Präsentationsforum für Anbieter von Aus- und Weiterbildungen, Studien- und Praktikumsplätzen

Die PERSPEKTIVEN 2010 – die Messe für Bildung und Berufsorientierung – lädt am 24. und 25. September 2010 bereits zum 11. Mal in die MESSE MAGDEBURG ein. Schirmherr der PERSPEKTIVEN 2010 ist der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz.

Zur Jubiläumsmesse 2009 lockten 120 Aussteller mit erweiterten und dadurch sehr vielseitigen Angeboten 7.000 Schüler, Studenten, Absolventen, Weiterbildungssuchende sowie Lehrer und Eltern in die MESSE MAGDEBURG.

Die PERSPEKTIVEN, die als etabliertes Präsentationsforum für Branchen wie Maschinenbau, Energieversorgung, Ernährungswirtschaft, Bergbau, Banken, Telekommunikation, Zeitarbeit, Versicherungen, Pharmazie, Dienstleistungen, Gastronomie, Hotellerie, Handwerk, Tourismus und Gesundheitswesen gilt, konnte erstmals mit der KickStart-Messe auch Ausbildungsinitiativen der Unternehmen Sachsen-Anhalts aus den Bereichen Metall- und Elektroindustrie, IT-Branche und Ingenieurwesen bieten.

Das Angebot 2010 soll ebenso umfangreich sein: ob Aus- und Weiterbildung, ob Studien- oder Jobangebote und Praktikumsplätze, bei Bedarf auch weltweit – jeder Besucher dieser Messe soll sich – wie immer bei freiem Eintritt – ausführlich informieren und entsprechende Unterlagen ordern können.

Anhand der guten Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr werden Messe-Scouts während der gesamten Messelaufzeit eingesetzt, um Gruppen oder einzelne Besucher gezielt zu den für sie interessanten Messeausstellern führen und wichtige Hinweise zum Angebot geben zu können.

Ein breit gefächertes Rahmenprogramm wird auf die Interessen der Besucher zugeschnitten und damit zum Erfolg der PERSPEKTIVEN 2010 beitragen.
Zur Steigerung ihrer Präsenz erhalten die Aussteller die Möglichkeit, sich aktiv an der Gestaltung des Rahmenprogramms der PERSPEKTIVEN 2010 zu beteiligen – eine weitere Chance, Jugendliche zu Themenbereichen wie Bewerbung, Studien- und Ausbildungsinhalte, Traumberufe, Vorstellung einzelner Berufsbilder und Preis des Erfolges an beiden Messetagen direkt anzusprechen.

Infos unter www.messe-perspektiven.de

Quelle: Offenes-Presseportal

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Kinderzeit ist Spielzeit!?

Freitag, 22. Januar 2010

Es ist eine Tendenz zu beobachten, Kleinkinder möglichst von Geburt an durch zum Teil nicht geeignete Bildungsmaßnahmen zu fördern – und dadurch häufig auch zu überfordern. Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe (VPK) erkennt hier eine fragwürdige Entwicklung. Angesichts einer kontinuierlich steigenden Zahl von psychischen Erkrankungen bereits bei kleinen Kindern gilt es, frühpädagogische Angebote kritisch zu beleuchten und verunsicherte Eltern bei der Auswahl von Angeboten für die Jüngsten zu beraten.

“Yoga-Kurse für Krippenkinder, Früh-Japanisch für zukünftige Globetrotter oder Benimm-Seminare für angehende Manager – wo soll das hinführen? Kinder werden in unserer heutigen Welt viel zu oft viel zu früh mit Anforderungen konfrontiert, die keinem anerkannten frühpädagogischen Bildungskonzept entsprechen und sie oftmals einfach überfordern”, so der Vize-Präsident des VPK Hermann Hasenfuß. “Es ist zwar richtig, dass Kinder auf kontinuierlich steigende Anforderungen im späteren Ausbildungs- und Arbeitsleben vorbereitet werden müssen. Aber ihnen muss es in den ersten Lebensjahren genauso ermöglicht werden, einfach nur Kind zu sein. Dies bedeutet nicht, die Kinder sich selbst zu überlassen, sondern vielmehr, diesen möglichst individuell als aufmerksame, motivierende und anregende Begleiter zur Seite zu stehen”, betont Hasenfuß. Im Sinne des Konzeptes des ko-konstruktiven Lernens sollte es beispielsweise mehr auf die spielerische Erforschung von Bedeutung als auf den reinen Erwerb von Wissen ankommen.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen: Während sich im Jahr 2000 knapp 50.000 aller 15- bis 20-Jährigen wegen “psychischer Verhaltensstörungen” stationär behandeln ließen, waren es 2008 schon über 70.000 – ein Anstieg um mehr als 40 Prozent. Die Grundlage für psychische Erkrankungen im Kinder- bzw. Jugendalter wird in der frühesten Kindheit gelegt. Ein beträchtlicher Teil dieser Erkrankungen ist darauf zurückzuführen, dass Eltern sich oftmals überfordert oder verunsichert fühlen und ihre Kinder in vermeintlich positiver Absicht vor Aufgaben stellen, die nicht ihrem Alter entsprechen.

“Natürlich können, ja sollen Kinder schon in jungen Jahren an Fremdsprachen herangeführt werden. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die ersten fünf Lebensjahre innerhalb der Bildungsbiographie eines Menschen besonders prägend sind. Dies bedeutet aber nicht, dass die Kleinen Englischvokabeln pauken und zu starren Zeiten einem Curriculum folgen sollen. Kinder sollten die Möglichkeit haben, ihre Lernzeit selbst wählen zu können und quasi nebenbei zu lernen. So könnten die ersten englischen Wörter zum Beispiel im Wald erlernt werden. Warum benötigt der Baum Wasser zum Wachsen und warum verliert er seine Blätter? Und das Wort Wasser ist dem englischen ‚water” ganz ähnlich, das habe ich nebenbei gelernt”, so Hasenfuß. Nicht die Menge oder die Exotik der Angebote sollten im Mittelpunkt frühpädagogischer Arbeit stehen, sondern die Art der Vermittlung und das individuelle Interesse der Kinder. Der Rest kommt von allein. Im Ergebnis lernen Kinder, dass die Welt auf viele Arten zu erklären ist, dass Bedeutungen miteinander geteilt und diskutiert werden können und dass die gemeinsame Erforschung der Bedeutung von Kindern mit Erwachsenen oder Kindern aufregend und bereichernd ist. Hasenfuß weiter: “Und eben dadurch eignen sich Kinder Kompetenzen an, die sie dazu befähigen, im späteren Leben zu bestehen. Es ist nicht die Menge an angehäuftem Wissen, auf die es ankommt, sondern auf die Fähigkeit, sich immer wieder neues Wissen anzueignen und dadurch Lösungen für Probleme zu finden. Für die sich derzeit etablierende Boom-Branche im Bereich der Frühpädagogik mag dies ernüchternd klingen. Den kleinen Forschern von morgen wird diese Erkenntnis jedoch zugute kommen – und sie heute beim Spielen einfach nur erfreuen.”

Der Bundesverband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe berät und unterstützt private Träger von Kindertageseinrichtungen. Ziel der Arbeit des Verbandes ist es nicht zuletzt, Bildungsorte zu schaffen, die Kindern ein liebevolles, zugewandtes und spielerisch-experimentelles Umfeld bieten. Hierbei nimmt die Elternarbeit einen zentralen Stellenwert ein. Kindergärten sollten nicht nur in der Lage sein, die richtigen Bildungsangebote für Kinder bereitzuhalten, sondern Eltern auch dabei unterstützen, passende und pädagogisch-sinnvolle Angebote für ihre Kinder zu finden.

Quelle: Offenes-Presseportal

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E-Learning bewährt sich seit zehn Jahren in der Ausbildung behinderter Jugendlicher

Sonntag, 17. Januar 2010

bildung1Fachtagung des Virtuellen Berufsbildungswerks Neckargemünd am 29./30. April 2010 zeigt Zukunftsperspektiven

E-Learning wird vom Berufsbildungswerk Neckargemünd seit dem Jahr 2000 eingesetzt, um schwerstbehinderten Jugendlichen einen Berufsabschluss zu ermöglichen. Zehn Jahre nach dem Beginn des zunächst als Modellversuch konzipierten virtuellen Ausbildungsgangs lädt das Berufsbildungswerk Neckargemünd am 29./30. April Fachleute und Interessierte aus Wissenschaft, Politik und Bildung wie auch Behindertenverbänden und Selbsthilfegruppen zur Fachtagung „Lernen – Teilhaben – Zukunft gestalten. 10 Jahre virtuelles Berufsbildungswerk Neckargemünd“ ein.

Das Berufsbildungswerk Neckargemünd (BBW) ist ein Unternehmen der außerbetrieblichen Berufsausbildung, das sich an junge Menschen mit besonderem Förderbedarf richtet.
In seiner Vorreiterrolle als Anbieter eines umfassenden E-Learning-Ausbildungskonzepts für behinderte Jugendliche, die ihre häusliche Umgebung nicht verlassen können oder wollen, hat das Berufsbildungswerk Neckargemünd vielfältige Erfahrungen gesammelt.

In verschiedenen Foren bietet sich den Teilnehmern der Tagung Gelegenheit, die Chancen durch den Einsatz der E-Learning-Technologien in der Virtuellen Ausbildung zu bewerten. Erörtert werden darüber hinaus auch die Teilhabe-Perspektiven und konkreten Beschäftigungsmöglichkeiten für behinderte Menschen, die eine E-Learning-basierte Berufsausbildung absolviert haben. Auch die veränderten technischen Möglichkeiten der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und ihre Auswirkung auf die Lern- und Arbeitswelt von morgen werden als zentrale Fragestellung fokussiert.

Referenten aus Wissenschaft, Ausbildungspraxis, Bildungspolitik sowie Integrationsbeauftragte aus Unternehmen und Absolventen der E-Learning-Berufsausbildung werden bei der Fachtagung zum Erfahrungsaustausch und zur Entwicklung von Zukunftsperspektiven beitragen. Anmeldungen können bis 15. April 2010 eingereicht werden. Das Anmeldungsformular kann angefragt werden unter fachtagung@bbw.srh.de
Weitere Informationen unter: www.fachtagung-vbbw.de

Quelle: Offenes-Presseportal

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Nachteilsausgleich ist keine Bevorzugung

Montag, 28. Dezember 2009

Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, sieht dringenden Handlungsbedarf an den Schulen, um die rechtlichen Ansprüche aus der UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen.

„So lange wir noch dagegen kämpfen müssen, dass ein Nachteilsausgleich an den Schulen als Bevorzugung angesehen wird, stehen wir bildungspolitisch noch ganz am Anfang der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland“, sagt Annette Höinghaus, Pressesprecherin des BVL. Pädagogen sind in den meisten Fällen nicht über den Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich für SchülerInnen mit Behinderungen informiert, obwohl die nach ICD-10 klassifizierte Lese-/Rechtschreibstörung oder Rechenstörung als Behinderung eingestuft werden muss.

Viele Eltern tun sich schwer, neben der Stigmatisierung „Legasthenie oder Dyskalkulie“ auch noch von einer Behinderung zu sprechen. Dabei werden die betroffenen Kinder erst durch den fehlenden Nachteilsausgleich in der Schule zu „Behinderten“ gemacht, weil man sie daran hindert, ihre fachliche Kompetenz zeigen zu können. „Für einen Brillenträger ist die Brille der Nachteilsausgleich und für Kinder mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie z.B. technische Hilfsmittel, Zeitverlängerung oder andere Maßnahmen. Die Prüfungsbedingungen müssen so angepasst werden, dass ihr individueller Nachteil ausgeglichen wird. Damit erfolgt keine Bevorzugung, sondern der Nachteilsausgleich soll so gut wie möglich das Handicap ausgleichen“, erklärt Höinghaus.

Von einer Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) oder Dyskalkulie (Rechenstörung) sind ca. 5-6 % aller Schülerinnen und Schüler betroffen. Trotz einer guten allgemeinen Begabung kommt es zu starken Beeinträchtigungen beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen. Für die meisten betroffenen SchülerInnen bedeutet eine Legasthenie oder Dyskalkulie eine massive Beeinträchtigung bei Prüfungen und damit eines erfolgreichen Schulabschlusses. Obwohl im Dezember 2006 das Regelwerk der UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet und im März 2009 in Deutschland in Kraft getreten ist, fehlt bis heute die praktische Umsetzung. Die Länder sind gefordert, einen Aktionsplan zu entwickeln, um das Regelwerk mit Leben zu füllen. Die Benachteiligung von SchülerInnen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie, die wegen des fehlenden Nachteilsausgleichs noch immer daran gehindert werden, einen begabungsgerechten Schulabschluss zu erreichen, wurde in einigen Bundesländern nur ansatzweise bzw. gar nicht ausgeglichen. Der BVL fordert eine zügige Umsetzung, um den betroffenen SchülerInnen eine Chancengleichheit in unserem Bildungssystem zu geben.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: pr4you

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Abitur trotz Legasthenie – in Bayern kein Fragezeichen

Freitag, 27. November 2009

bildung1Viel Anerkennung für die positiven Erfahrungen gab es auf der Fachtagung „10 Jahre Legasthenie-Erlass in Bayern“. Der BVL fordert, dass weitere Bundesländer dem Beispiel folgen, um Chancengleichheit für Schüler mit einer Legasthenie herzustellen.

Auf der Fachtagung „10 Jahre Legasthenie-Erlass in Bayern“, zu welcher der Landesverband Legasthenie und Dyskalkulie Bayern Wissenschaftler, Vertreter des Ministeriums, Fachpublikum und Eltern geladen hatte, gab es viele positive Stimmen, die deutlich machten, welche Werte mit dem Erlass für die von Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) betroffenen SchülerInnen geschaffen wurden. Dass es notwendig ist, die Beeinträchtigungen durch eine Legasthenie schulisch aufzufangen, wurde in dem Vortrag von Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne, Universität München, deutlich. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten 10 Jahre haben gezeigt, dass die schulrechtlichen Regelungen, die in Bayern geschaffen wurden, vorbildlich und beispielhaft auf das Störungsbild von legasthenen SchülerInnen eingehen.

Prof. Dr. Günther Thomé von der Universität Frankfurt regte in seinem Vortrag an, die Grundschuldidaktik zu überdenken, da hier der Grundstein für den Schriftspracherwerb gelegt wird. Frau Dr. Küspert referierte über die fachkompetente Förderung, die in vielen Fällen schulisch nicht geleistet werden kann. Durch den Vortrag von Herrn Röthlein, Vorsitzender der bayrischen Schulpsychologen, wurden die schulischen Fortschritte durch die Schaffung des Erlasses im Jahr 1999 nachvollziehbar gemacht. „Bayern ist auf dem richtigen Weg, denn nur über konkret formulierte Regelungen, die bis zum Schulabschluss gehen, wissen Schulen, was zu tun ist“, so Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL und Landesvorsitzende in Bayern. „Es geht nicht darum, legasthenen Schülern den Weg durch die Schule einfacher zu machen oder sie zu bevorzugen, denn trotz Nachteilsausgleich und Notenschutz haben es die betroffenen Kinder schwerer. Nur wenn auf ihr Handicap bis zum Schulabschluss Rücksicht genommen wird, können legasthene Schüler einen begabungsgerechten Schulabschluss erreichen. Gerade bei den Abschlussprüfungen ist das entscheidend, denn so ist in Bayern das Abitur auch für legasthene Schüler möglich“, lobt Sczygiel.

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie sieht eine bundesweite Anpassung der schulrechtlichen Regelungen als unabdingbar, um eine Chancengleichheit für Schüler herzustellen. „Die Prüfungsinhalte bleiben für alle Schüler gleich, es geht bei der Forderung um die Anpassung der Rahmenbedingungen, die das Handicap der Schüler ausgleichen soll, wie dieses z.B. bei Sehstörungen durch eine Brille erfolgt“, erklärt die Bundesvorsitzende.

Von Legasthenie sind ca. 5% aller Menschen betroffen. Es handelt sich bei der Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) um eine neurobiologische Störung, die zu über 50% der Fälle vererbt wird. Trotz einer guten allgemeinen Begabung kommt es zu starken Beeinträchtigungen beim Schriftspracherwerb, die oftmals bis ins Erwachsenenalter andauern.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: PR-Agentur PR4YOU

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Afghanistan: Bildung unter Beschuss

Dienstag, 24. November 2009

CARE, Weltbank und Regierung präsentieren Studie / Mehr Engagement der Gemeinden und weniger sichtbare Einflussnahme von Regierung und Militär notwendig

Wenn Gemeinden sich bei der Bildung selbst engagieren und Regierung sowie Militär dabei wenig Einfluss nehmen, dann können sich Angriffe auf Schulen reduzieren. Zu dieser Schlussfolgerung kommt eine Studie, die CARE gemeinsam mit der afghanischen Regierung und der Weltbank heute veröffentlicht. Die Studie „Bildung unter Beschuss. Angriffe auf Bildungseinrichtungen in Afghanistan“ untersucht die Faktoren, die die Gefahr von Angriffen erhöhen und zeigt Maßnahmen auf, die das Risiko für Schülerinnen, Schüler und für das Lehrpersonal verringern können.

Die Angriffe auf Schulen sind ein alarmierender Trend in Afghanistan. Im Jahr 2008 gab es 670 Übergriffe auf Schulen, dabei wurden auch Lehrer und Schüler ermordet. Das afghanische Bildungsministerium gibt an, dass zwischen 2006 und 2007 insgesamt 230 Menschen bei Angriffen auf Schulen getötet wurden. “Hör auf, an dieser Mädchenschule zu unterrichten, oder Du wirst abgeschlachtet.“ Diese Nachricht erhielt der Direktor einer Mädchenschule in Logar, südlich von Kabul, als maskierte Männer ihn abends aus seinem Haus zerrten und zusammenschlugen.

Im Rahmen der Studie „Bildung unter Beschuss“ wurden über eintausend Menschen befragt, darunter Mitglieder lokaler shuras (Räte), Schuldirektoren, Lehrer, Eltern und Schüler. Auf der Basis dieser Interviews und einer Analyse der Daten zu Angriffen konnten die Autoren deutliche lokale Muster im Bezug auf die Gewalt feststellen und daraus wichtige Schlussfolgerungen ziehen.

Einige Schlüsselfaktoren, die das Risiko von Angriffen erhöhen:

-         Bildung von Mädchen. Die Unzufriedenheit darüber, dass Mädchen in die Schule gehen dürfen, ist der am häufigsten genannte Grund für Angriffe. Obwohl nur 19 Prozent aller Schulen in Afghanistan reine Mädchenschulen sind, gelten 40 Prozent der Angriffe ihnen.

-         Präsenz von internationalen Gebern und Streitkräften. Gemeinden wissen genau, wer die örtlichen Schulen finanziert. Besuche der Regionalen Aufbauteams (Provincial Reconstruction Teams, PRTs) und ihre finanzielle Unterstützung erhöhen das Risiko von Angriffen auf diese Schulen.

-         Fehlende Absprachen mit Gemeinden vor dem Bau einer Schule. Die Studie macht deutlich, dass diejenigen Schulen, die von Gemeinden ausdrücklich gewünscht waren, weniger häufig angegriffen werden. Wenn eine Gemeinde eine Schule selbst besitzt und verwaltet, dann kann sie diese Einrichtung auch besser schützen.

Die Studie zeigt auf, wie das Risiko von Angriffen gemindert werden kann. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, die Entscheidungsprozesse und die Einführung von Schutzmechanismen dezentral der Bezirks- und Gemeindeebene in die Hand zu geben. Die Gemeinden müssen dafür die nötige Unterstützung erhalten. Die Studie beinhaltet unter anderem folgende Empfehlungen:

-         Aufmerksamkeit dafür schaffen, wie wichtig Mädchenbildung ist. Starke Förderung von Schulbildung – vor allem für Mädchen – in lokalen Gemeinden kann dabei helfen, einen „Schutzschirm“ für Schulen zu bilden.

-         Vorbeugende Verhandlungen. Gemeindeälteste und Mitglieder der shura können in manchen Fällen vorbeugende Gespräche mit denjenigen Gruppen führen, die der Bildung gegenüber feindselig eingestellt sind. Verhandlungstraining und -unterstützung sowie andere Risiko mindernde Techniken müssen den Gemeinden zur Verfügung gestellt werden. So können sie selbst entscheiden, welche Strategien sie anwenden.

-         Polizeiregelungen für Schulen überarbeiten. Eine erhöhte Polizei- oder Militärpräsenz in der Nähe von Schulen muss nicht unbedingt Schutz bieten. In einigen Fällen kann sie sogar schädlich sein, weil in einigen Provinzen Sicherheitsbeamte selbst Ziel von Angriffen sind.

-         Die Einflussnahme von PRTs und Militär in Schulen beschränken. PRTs (Provincial Reconstruction Teams) sind kein notwendiger Akteur im Bildungssektor von Afghanistan. Das Geld, das derzeit durch PRTs für Bildungseinrichtungen ausgegeben wird, könnte direkt in nicht-militärische Finanzierungsmechanismen übergeben werden.

-         Schulen unauffällig bauen und platzieren. Schulen sollten nicht in Gebieten errichtet werden, wo sie ins Kreuzfeuer von Kämpfen kommen könnten. Die offene Erkennbarkeit von Schulen kann auch reduziert werden, um das Angriffsrisiko zu verringern.

„Ich habe gesehen, wie Gemeinden die Bildung, auch die von Mädchen, unterstützen und fördern, wenn sie selbst für die örtlichen Schulen und deren Sicherheit verantwortlich sind“, sagt Lex Kassenberg, Länderdirektor von CARE in Afghanistan. „Und wenn wir die Lage in Afghanistan heute wirklich verändern wollen, müssen wir dafür Sorge tragen, dass die ganze Bevölkerung Zugang zu Bildung bekommt, einschließlich der Mädchen. Dann können wir eine stabile Gesellschaft aufbauen, in der Armut und Gewalt keinen Platz haben.“

Quelle: www.care.de

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Hessen total international – 4. Informationsmesse

Freitag, 20. November 2009

bildung1Minister betont die Wichtigkeit internationaler Jugendbegegnungen

Am Samstag, den 05. Dezember 2009, findet im Frankfurter Kolping Hotel (Lange Straße 26 – nahe Konstablerwache – 60311 Frankfurt) in der Zeit von 10 bis 17 Uhr bereits zum vierten Mal die Informationsmesse „Hessen total international“ statt.

„Gemeinsam die Welt entdecken“ ist das Motto der Infobörse, auf der sich die Besucher über Internationale Jugendbegegnungen, weltweite Freiwilligen- und Friedensdienste, Schüleraustausch, Praktika im Ausland, Au-Pair-Aufenthalte, Studentenbegegnungen oder Work & Travel informieren können. Ein ereignisreiches Rahmenprogramm sorgt darüber hinaus für ein internationales Flair.

„Jeder junge Mensch in Hessen sollte davon Gebrauch machen, an internationalen Begegnungen und Austauschprogrammen teilzunehmen“ unterstreicht Jürgen Banzer, Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit und diesjähriger Schirmherr der Veranstaltung. Internationale Jugendbegegnungen und Austauschprogramme fördern Toleranz und den Umgang mit kultureller Vielfalt, vermitteln Länder- und Fremdsprachenkenntnisse und
vermitteln Kompetenzen für Beruf und Persönlichkeit.

Vor dem Hintergrund des großen Erfolges von „Hessen total international“ in den letzten Jahren erwarten die Veranstalter auch dieses Mal wieder viele hundert interessierte Besucher. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und Lehrer, Interessierte an internationalen Jugendbegegnungen sowie Jugendgruppenleitungen und andere Akteure der Jugendarbeit. Der Eintritt ist frei.

Detaillierte Informationen auch unter www.hessen-total-international.de

Über Hessen total international
In Hessen findet jährlich eine Vielzahl von Jugendbegegnungen und Austauschprogrammen statt. Doch was sich bei diesen Aktivitäten alles Spannendes und Unerwartetes ereignet hat, erfuhr in der Vergangenheit oft nur ein kleiner Kreis von Freunden oder die Familie. Bereits im vierten Jahr wird daher mit Hessen total international eine Infobörse angeboten, auf der sich die Besucher über Austauschmaßnahmen und internationale Begegnungen in Hessen und aller Welt informieren können.

Wesentliche Träger von Hessen total international sind das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, der Hessische Jugendring und die Hessischen Jugendbildungswerke.

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Soziales Engagement zahlt sich aus – ODI vergibt wieder Stipendien

Montag, 16. November 2009

Open Door International e.V. wird auch im kommenden Jahr wieder Stipendien für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren ausschreiben.
Bereits zum fünften Mal möchte der Kölner Verein Jugendliche belohnen, die sich im besonderen Maße sozial engagieren. Im Rahmen des Rheingold-Stipendiums werden im April wieder zwei Stipendien für die USA vergeben. Außerdem wird das im letzten Jahr ins Leben gerufene Simón Bolívar-Stipendium an drei Schüler gehen, welche sich für den südamerikanischen Raum interessieren.

In den letzten vier Jahren hat ODI bereits insgesamt 19 Schülern ermöglicht ein Schuljahr in dem Land Ihrer Träume zu verbringen. Diese Tradition wird nun fortgesetzt.
Nachbarschaftshilfe, Streitschlichtung, aktive Mitgliedschaften bei Hilfsorganisationen, Nebenjobs im karitativen Bereich, dies sind nur Beispiele für mögliches soziales Engagement, welches den Jugendlichen nun voll- oder teilfinanzierte Stipendien ermöglicht.

Ein Jahr in einer fremden Kultur zu verbringen, den dortigen Alltag kennenzulernen und eine Fremdsprache zu perfektionieren, dass wünschen sich viele Jugendliche. Da so ein Auslandsaufenthalt mit einigen Kosten verbunden ist, ist es dem gemeinnützigen Verein sehr wichtig, Jugendliche finanziell zu unterstützen. „Uns liegt es am Herzen, dass es auch Stipendienprogramme gibt, bei denen nicht die schulischen Leistungen, sondern der persönliche, idealistische Einsatz belohnt wird“ erläutert Gaby Kühn, Outbound Direktorin von ODI. In diesem Sinne sollen auch in der Saison 2010/2011 zwei Vollstipendien (für die USA) und drei Teilstipendien (für Argentinien, Chile oder Ecuador) motivierten, interessierten Jugendliche eine wertvolle Erfahrung ermöglichen.

Spanisch-Kenntnisse sind für das Simón Bolívar-Stipendium übrigens nicht immer zwingend. In einigen Fällen besteht die Möglichkeit Spanisch vor Ort zu lernen.
Ist man in seinem Umfeld besonders sozial engagiert, zwischen 15 und 18 Jahre alt und zeigt Interesse und Begeisterung kann man sich also auch ohne Spanisch-Vorkenntnisse für das lateinamerikanische Stipendium bewerben.

Wer nun Lust bekommen hat seinen Horizont zu erweitern und das Leben auf einem anderen Kontinent kennenzulernen, sollte sich an das Kölner ODI Büro wenden. Bewerbungsschluss für beide Stipendien ist der 31. Dezember 2009.
Interessante Erfahrungsberichte über spannende Aufenthalte in den USA und Südamerika sind übrigens auf unserer Homepage unter www.opendoorinternational.de zu finden. Ansprechpartner im Kölner ODI Büro für das Rheingold-Stipendium und die USA ist Gaby Kühn und bei Fragen bezüglich des lateinamerikanischen Simón Bolívar Stipendiums hilft Stephanie Jakobs gerne weiter.

Im Bewusstsein der Gemeinsamkeiten der gesamten Menschheit verfolgt Open Door International e.V. das Ziel, das friedliche Zusammenleben der Völker zu fördern. Mit diesem Hintergrund führt der gemeinnützige Kölner Verein seit 1983 diverse Austauschprogramme für deutsche Schüler durch. Hierzu gehören High School Programme, Work&Travel und bald auch Freiwilligenprogramme weltweit. Wir arbeiten mit (öffentlichen und privaten) Organisationen und Schulen in den USA, Kanada, Argentinien, Chile, Ecuador, Australien, Neuseeland, Großbritannien, Frankreich und Spanien zusammen. Gleichzeitig vermitteln und betreuen wir ausländische Schüler in Deutschland. Diese kommen hauptsächlich aus Frankreich, Japan, Mexiko, Brasilien, Ecuador, verschiedenen osteuropäischen Ländern sowie aus den USA und Australien. Betreut werden sie durch ein Netzwerk von Area Representatives, die sich als Kontaktperson vor Ort um alle Belange kümmern. Des Weiteren sind wir im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms zwischen dem deutschen Bundestag und dem Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika, mit der Organisation des Programmteils für junge amerikanische High School Absolventen beauftragt. Seit 2003 ist der Verein Teil des Nacel International Networks und hat sich im im April 2008, zu seinem 25. jährigen Jubiläum, von „Nacel Open Door e.V. in „Open Door International“ umbenannt. Mitglied des AJA (Dachverband gemeinnütziger Jugendaustausch-Organisationen in Deutschland) ist ODI seit dem 01.08.2009 außerdem (http://www.aja-org.de).

Quelle: Offenes-Presseportal

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Hamburgs Wissenschaft hautnah und kostenlos bei der 3. Nacht des Wissens

Montag, 9. November 2009

Weiteres Highlight: der Forschungs-Truck der Fraunhofer-Gesellschaft.

Der spannendste Event des Jahres steigt am kommenden Samstag, 7. November, von 17 – 24 Uhr: die 3. Nacht des Wissens in Hamburg. Experimente, Mitmach-Aktionen, Vorträge, Diskussionen, Führungen und Konzerte warten darauf, erkundet zu werden. Insgesamt über 650 Programmpunkte – viele speziell für Kinder und Jugendliche – locken die Besucher. Alles kostenlos und bequem mit dem extra eingerichteten kostenfreien Busshuttle-Netz erreichbar.

Neu und kurzfristig hinzugekommen ist ein Highlight der besonderen Art. Die Fraunhofer-Gesellschaft, die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa, nimmt mit ihrem Forschungs-Truck an der Nacht des Wissens teil. Der Fraunhofer-Truck steht auf dem Gelände der Technischen Universität Hamburg-Harburg und präsentiert wissenschaftliche Forschungsergebnisse aus den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation, Mobilität, Energie und Umwelt in anschaulicher Weise.

Unter den insgesamt rund 60 teilnehmenden Hochschulen, Forschungsinstitute und andere wissenschaftliche Einrichtungen präsentieren sich erstmalig unter einem Dach auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus der Metropolregion und Norddeutschland mit ihren Programmen und Projekten in zentraler Lage im Ostflügel der Universität Hamburg. Dort stellen sich ebenfalls die Clusterinitiativen sowie Wirtschaftsfördereinrichtungen vor.

Wer noch nicht weiß, wie er seine Tour durch die Nacht des Wissens gestalten will, findet Hilfe im Internet. Dort gibt es einen Programmplaner, der Veranstaltungen unter verschiedensten Sucheinstellungen ermittelt: www.nachtdeswissens.de

Für alle, die noch ein paar Anregungen brauchen, gibt es einen spannenden Tourenvorschlag:

17.00 – 17.45 Uhr: Bis ins Unterbewusstsein – Wie Werbung wirkt, Nordakademie – Hochschule der Wirtschaft, Hauptgebäude der Universität Hamburg
18.00 – 19.00 Uhr: GameCityLab Hamburg – Hier werden aktuelle Technologien und Designansätze untersucht, neue Spielideen ausprobiert und evaluiert. HAW Hamburg, Campus Berliner Tor
20.00 – 20.30 Uhr: Was sind Facebook, Twitter & Co? Ein Überblick über die spannendsten
Angebote des Web 2.0, Hamburg Media School
21.00 – 22.00 Uhr: Science Slam mit dem Publikum als Jury, Universität Hamburg, Westflügel, Café dell’Arte
22.15 – 22.45 Uhr: Die Beatles in Hamburg – was wäre aus den Beatles geworden ohne die prägende Zeit in Hamburg? Hochschule für Musik und Theater

Und wer Hamburgs Wissenschafts-Prominenz live erleben möchte, wird auch fündig: Schauen Sie Christoph von Dohnányi bei einer öffentlichen Probe in der Hochschule für Musik über die Schultern, testen Sie Ihr Wissen beim Wirtschafts-Quiz mit Carlo von Tiedemann in der Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften oder erfahren spannende Details zu Arved Fuchs’ Expeditionen im Geomatikum des KlimaCampus.

Alle Informationen über die Nacht des Wissens finden Sie auf der Website www.nachtdeswissens.de

Quelle: fair-NEWS.de

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