Archiv für die Kategorie „Bildung“

Girls go it: Girls go intro

Mittwoch, 4. November 2009

Erstmalig findet die Mitmach- und Informationsveranstaltung für Mädchen GIRLS GO INTRO, ausgerichtet von Forum Beruf, Karriere, Zukunft e.V. in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt, vom 2. bis 19. November 2009 in Darmstadt statt.

Die INTRO bietet Mädchen ab 12 Jahren und ihren Eltern die Möglichkeit, in IT-Themen und IT-Berufe hinein zu schnuppern und mit ausbildenden Firmen und Institutionen in”s Gespräch zu kommen.Viele Mädchen wissen noch nicht, was sie nach der Schule machen möchten. Dabei ist die Entscheidung für einen Ausbildungsberuf oder ein Studium eine der wichtigsten im Leben. Sie stellt die entscheidenden Weichen für die Zukunft. Gerade die IT-Branche bietet Mädchen und jungen Frauen glänzende Perspektiven für beruflichen Erfolg und eine Karriere.Bei der INTRO können sich interessierte Schülerinnen aus erster Hand über Berufsmöglichkeiten und Perspektiven in der IT-Branche informieren und sich untereinander austauschen. Fachleute, Studentinnen und Auszubildende berichten aus ihrem Arbeits- bzw. Studienalltag und stehen Rede und Antwort zu Fragen rund um die IT-Studien- und Ausbildungswahl. Schon im Vorfeld der Veranstaltungsreihe wurden mit Spaß und wachsendem Know-how von Mädchen für Mädchen Quizze und Rallyes rund um das Thema Informationstechnologie (IT) entwickelt.Begleitet wird die INTRO von der Wanderausstellung Vision 2027 mit den Ergebnissen des grenzüberschreitenden Technik-Kreativ-Wettbewerbs für Mädchen in Europa. Die INTRO ist eine abwechslungsreiche und interessante Veranstaltung für alle, die sich näher informieren möchten.

Befürworter von GIRLS GO IT ist Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer, Präsident BITKOM, Verband der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Branche, http://www.bitkom.org: »Die ITK-Branche bietet gerade Mädchen und jungen Frauen ein spannendes Berufsfeld. Anders als von vielen gedacht, sitzen IT-Spezialistinnen nicht den ganzen Tag vor dem Rechner. Im Gegenteil: Sie arbeiten in Projektteams – häufig in einem internationalen Umfeld – oder unterstützen Anwender bei der Auswahl und Einführung innovativer ITK-Lösungen. Nicht zuletzt reicht die Informatik heute sehr stark über die Grenzen der eigenen Branche hinaus. Interessante Anwendungen finden sich in der Medizintechnik, in der Biologie oder in den Medien. Da sollte für jede junge Frau etwas dabei sein. Die ITK-Branche bietet dem Nachwuchs sehr gute Berufsaussichten – trotz der Wirtschaftskrise. Wer jetzt mit dem Studium oder einer Berufsausbildung beginnt, kann sogar damit rechnen, im nächsten Aufschwung sehr gute Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt vorzufinden.«

Wer kann an der INTRO teilnehmen?
Mädchen ab 12 Jahren und ihre Eltern
Montag, den 2. November bis Donnerstag, den 19. November 2009

Woche 1 (ab 2.November 2009) Edith-Stein-Schule, Seekatzstraße 13 – 22, Darmstadt: Wanderausstellung Vision 2027 – Infos zum Programm der Edith-Stein-Schule unter www.girls-go-it.de

Woche 2 (Montag, 9.November – Freitag, 13. November 2009, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr) :Jugendherberge. Landgraf-Georg-Straße 119, Darmstadt: Capcom, DFS Deutsche Flugsicherung, Evonik Röhm, Fraport, TU Darmstadt, Maria-Ward-Schule, Forum Beruf, Karriere, Zukunft, Agentur für Arbeit

Woche 3 (Montag, 16.November – Donnerstag, 19. November 2009, 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr):TU Darmstadt, Fachbereich Informatik, Piloty-Gebäude, Hochschulstraße 10, Darmstadt):Deutsche Telekom, Entega Service, IBM, TU Darmstadt, Forum Beruf, Karriere, Zukunft Agentur für ArbeitWeitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung unter www.girls-go-it.de.

Eintritt kostenfrei!

Für Rückfragen steht Katharina Frömmel unter der Telefonnummer0 61 51 / 15 98 99 6 oder per E-Mail unter pr@forumev.de zur Verfügung.
Weitere Angebote von GIRLS GO IT:- LanParty Girls only – die erfolgreich wachsende Netzwerkparty nur für Mädchen am 20. und 21. November 2009. Teilnehmen können 75 Mädchen ab 12 Jahren.- IT-Angels – das freiwillige IT-Berufspatinnenprogramm für Mädchen ab 12 Jahren- www.girls-go-it.de – das himmlische Portal für IT-Angels und IT-Girls und solche, die es werden wollen.Gefördert wird die Mitmach- und Informationsveranstaltung INTRO als eines der Projekte von GIRLS GO IT von Forum Beruf, Karriere, Zukunft e.V. mit Mitteln der Agentur für Arbeit und der TU Darmstadt.

Quelle: Offenes-Presseportal

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Soziale Kompetenz kommt in der Hochschulausbildung zu kurz

Freitag, 30. Oktober 2009

Nur jeder siebte Hochschulabsolvent scheitert bei der Bewerbung um einen Job an fachlichen Anforderungen. Viele Personaler bemängeln bei Einstellungsgesprächen jedoch große Defizite in der sozialen Kompetenz der Kandidaten. Für vier von zehn Bewerbern werden fehlende Soft Skills zum Ausschlusskriterium. So bewerten beispielsweise mehr als sieben von zehn Unternehmen Teamfähigkeit als wichtigste Voraussetzung für Jobanwärter. Außerdem müssen sie selbstständig arbeiten, Einsatzbereitschaft zeigen und über Kommunikationsstärke verfügen. Doch zwischen den Anforderungen der Arbeitgeber und dem, was die Bewerber tatsächlich mitbringen, klafft häufig eine große Lücke. Der Grund: Während die soziale Komponente bei den Unternehmen hoch im Kurs steht, kommt deren Förderung in der Hochschulausbildung meist zu kurz.

Nur jedem vierten Student werden in der Uni praxisbezogene Inhalte, wie etwa Teamfähigkeit oder kommunikative Kompetenz vermittelt. Gerade bei stark verschulten Bachelorstudiengängen steht an den Hochschulen meist das reine Fachwissen im Vordergrund. „Staatliche Unis können aufgrund der strengen Lehrplanvorgaben in der Regel nicht so flexibel auf die Anforderungen des Arbeitsmarktes reagieren“, sagt Mirko Knappe, Geschäftsführer der Northern Business School (NBS) in Hamburg. „Dabei wäre für die Studenten neben fachlichem Know-how auch die Ausbildung der Persönlichkeit besonders wichtig.“

Bei dem berufsbegleitenden Studium an der NBS wird eine zu starke Konzentration auf theoretische Inhalte einerseits durch eine gezielte Förderung von Soft Skills, andererseits auch durch die Unterstützung von erfahrenen Praktikern vermieden. So beinhaltet der Lehrplan der NBS neben den regulären Lehrveranstaltungen beispielsweise kostenlose Zusatzseminare zur persönlichen Weiterentwicklung, wie „Business Behavior“, “Grundlagen der Rhetorik” oder „Zeitmanagement“. Um die Absolventen optimal auf das Berufsleben vorzubereiten, werden diese Inhalte von Fachleuten aus der Praxis vermittelt, weil sie wissen, was in den Unternehmen tatsächlich gefragt ist. Aber auch das berufsbegleitende Studium an sich kann für den Bewerber bei der Jobsuche bereits ein Pluspunkt sein. Denn durch ein Studium neben dem Beruf beweisen die Absolventen eindrucksvoll Belastbarkeit, Entschlossenheit und Weitblick.

Im Arbeitsleben sind solche außerfachlichen Kompetenzen vor allem für Führungspositionen grundlegend und werden in der Praxis ständig abverlangt. „Gerade die aktuelle Diskussion um die hohen Bankerboni zeigt doch, wie wichtig es ist, auch das moralische Urteilsvermögen der Absolventen zu schulen“, sagt Knappe. In der Northern Business School steht deshalb Unternehmensethik auf dem Stundenplan.

Über die Northern Business School
Die NBS Northern Business School ist eine gemeinnützige Bildungsinstitution mit Sitz in Hamburg und bietet berufsbegleitende, wirtschaftswissenschaftliche und Ingenieurstudiengänge an. Sie wurde von norddeutschen Unternehmen und Verbänden gegründet, um möglichst vielen Mitarbeitern in der Metropolregion Hamburg ein Studium parallel zum Beruf zu ermöglichen. Die Präsenzvorlesungen und -seminare finden freitagabends und samstags statt. So stehen die Studierenden wie gewohnt tagsüber ihrem Unternehmen zur Verfügung. Mit ihrem bewährten Hochschulkonzept vernetzt die Northern Business School verschiedene Studiengänge und passt diese gezielt an die Bedürfnisse von Berufstätigen an. Die hohen akademischen Qualitätsstandards sind gewährleistet – alle Studiengänge an der NBS führen zu einem staatlich anerkannten Hochschulabschluss. Damit vereint die NBS das Beste aus zwei Welten: Die Qualität und Sicherheit der staatlich anerkannten, akademischen Ausbildung und die Service- und Beratungsqualität eines privaten Dienstleistungsunternehmens.

Weitere Informationen finden Sie unter www.nbs.de, Kontakt: info@nbs.de

Quelle: Offenes-Presseportal

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JUBi – 5. Jugendbildungsmesse in Münster / Informationen über Auslandsaufenthalte und Stipendien

Dienstag, 27. Oktober 2009

bildung5Am Samstag, den 07. November 2009, findet im Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium (Grüne Gasse 38 – 48143 Münster – Nähe Aegidimarkt – Stadtbus 10, 11 und 14) in der Zeit von 10 bis 16 Uhr bereits zum fünften Mal die Jugendbildungsmesse „JUBi“ in Münster statt.

Die JUBi ist eine der deutschlandweit größten Spezial-Messen zum Thema „Bildung im Ausland“, so dass man die Chance nutzen sollte, von dem „geballten Sachverstand“ in seiner Nähe zu profitieren. 33 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet informieren über Programme wie Schüleraustausch, High-School-Aufenthalte, Sprachreisen, Au-Pair, Work & Travel und internationale Freiwilligendienste.

Vor dem Hintergrund des großen Erfolges der JUBi in den letzten Jahren erwarten die Veranstalter auch dieses Mal wieder rund 1.000 Besucher. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13, ihre Eltern und Lehrer. Der Eintritt ist frei.

Neu! Im Rahmen der JUBi werden zahlreiche WELTBÜRGER-Stipendien ausgeschrieben. Insgesamt vergeben deutsche Austauschorganisationen Stipendien im Gesamtwert von rund drei Millionen Euro.

Infos, Ausstellerliste und Stipendieninformationen unter www.weltweiser.de.

Quelle: Offenes-Presseportal
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Henry-Harnischfeger-Schule gewinnt den Buddy-Wettbewerb des Monats Oktober

Freitag, 16. Oktober 2009

bildung3 An der Henry-Harnischfeger-Schule aus Bad Sodel-Salmünster gehört das Buddy-Projekt zum Schulalltag. Es sit eine integrierte Gesamt- und Grundschule mit 1200 Schülern. Dass sich davon schon rund 100 als Buddys engagieren, zeigt die Bedeutung des Buddy-Projekts zur Pflege des sozialen Miteinanders: Hier will man miteinander lernen und den Schulalltag gestalten. Angefangen hat 2007 alles mit dem Projekt „Schüler helfen Schüler“. Für diese erfolgreiche Pionierleistung werden die 17 Buddys mit dem Gewinn des Buddy-Wettbewerb des Monats belohnt.

Eine echte Erfolgsgeschichte
Bei „Schüler helfen Schülern“ sind Buddys aus der Mittelstufe Lernhelfer für die Fünft- und Sechstklässler. Beispielhaft für den Erfolg des Projekts ist die Entwicklung eines Schülers mit ehemals schlechten Noten und auffälligem Sozialverhalten. Seine Versetzung war gefährdet und er war wiederholt in Streitigkeiten und Auseinandersetzungen mit seinen Mitschülern verwickelt. „Im Gespräch mit den Eltern haben wir beschlossen, ihm an der Schule eine Aufgabe als Buddy zu geben“, sagt Buddy-Coach Elke Ziegler. „In den Fächern, in denen er noch ganz gut zurecht kam, sollte er Lernhelfer für einen Fünftklässler werden.“ Schon kurze Zeit später haben sich seine Leistungen und auch die Beziehung zu seinen Mitschülern sehr zum Positiven geändert. „Er wirkt zufriedener mit sich selbst, weil er gemerkt hat, dass er durch seine Hilfe etwas bewirken konnte. Endlich war nicht mehr nur er derjenige, der Unterstützung brauchte“, so Elke Ziegler. So profitieren alle, die Buddys und ihre Nachhilfeschüler, vom Projekt Schüler helfen Schüler.

Nach Unterrichtsschluss treffen sich die Buddys mit ihrer Lerngruppe und tauschen sich erst einmal über alle Ereignisse der Woche aus, danach geht es an die Hausaufgaben. Ist alles erledigt, üben sie gemeinsam lesen, schreiben Diktate oder bereiten sich auf die nächste Klassenarbeit vor. Aber auch für ein gemeinsames Gespräch oder Gesellschaftsspiel und Spaziergänge bleibt häufig noch Zeit. „Ich bin ein Buddy, weil ich gerne helfe und es mir Spaß macht, anderen Menschen etwas beizubringen“, sagt Elena aus der 9. Klasse. „Ein Schüler hat nach unserem gemeinsamen Lernen bessere Noten geschrieben und das war wirklich ein schönes Erlebnis für uns beide. Toll finde ich auch, dass durch unser Projekt echte Freundschaften entstanden sind“, fügt Buddy Sara hinzu.

bildung4Buddys werden gebraucht – nicht nur in der Schule
Mittlerweile sind die Buddys mit ihrer Hausaufgabenbetreuung fester Teil des Schulalltags und es sind viele neue Ideen entstanden. So vermitteln Buddy-Buspaten bei Konflikten, die bei der Busfahrt zur Schule und nach Hause entstehen und begleiten die Fünftklässler zur Haltestelle. Die Streitschlichtung ist als Wahlpflichtfach fest in den Stundenplan integriert und Buddy-Klassenpaten sind Ansprechpartner für neue Fünftklässler. Das Buddy-Projekt hat das soziale Klima verbessert und vor allem das Selbstbewusstsein der Schüler gestärkt: „Schüler, die sich bei uns als Buddys engagieren, machen die Erfahrung, dass sie durch ihr Verhalten etwas bewirken können. Sie merken, dass sie gebraucht und akzeptiert werden“, beobachtet Elke Ziegler. Darüber hinaus weiß die Buddy-Lehrerin zu berichten, dass sich das Buddy-Tätigkeit auch positiv auf den späteren Lebensweg auswirkt: „Unsere ehemaligen Buddys haben großen Erfolg bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz, denn das Engagement das sie hier in der Schule gezeigt haben, wird auch im Arbeitsleben sehr gerne gesehen.“

Quelle: buddY E.V.
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Effektive Berufs- und Studienorientierung: Bundesweit 30 Schüler-Fachmessen für Ausbildung+Studium 2010

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Das einmalige pädagogische Messekonzept der Berufsberatungsmessen „Chancen“ und „nordjob“ wird aufgrund der großen Nachfrage an weiteren Standorten realisiert. 30 Fachmessen für Ausbildung+Studium konzipiert und veranstaltet das IfT Institut für Talententwicklung 2010 bundesweit.

Passgenaue Einzelgespräche zwischen Ausstellern und Schülern sowie eine gute Vorbereitung auf den Messebesuch kennzeichnen das besondere pädagogische Konzept. Über 160.000 Schüler zwischen Flensburg und München profitieren von der berufsorientierenden Arbeit des IfT in diesem Schuljahr. Auch polnische, niederländische und dänische Schüler besuchen die Veranstaltungen und werden zu den Themen Ausbildung, Studium und Berufseinstieg beraten. „Durch unser spezielles Konzept arbeiten wir inzwischen bundesweit mit jeder fünften Schule ganzjährig auf persönlicher Basis zusammen“, erklärt IfT-Geschäftsführer Dr. Roderich Stintzing.

Das Messejahr startet am 27./28. Januar 2010 in Neubrandenburg. Weitere Schüler-Messen finden u.a. in Berlin, Bonn, Braunschweig, Cottbus, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Flensburg, Frankfurt/Main, Frankfurt/Oder, Hamburg, Hannover, Kiel, Leipzig, Lübeck, Lüneburger Heide (Bienenbüttel), Mannheim, München, Neumünster, Nürnberg, Rostock, Schwerin, Stettin, Stuttgart und Unterelbe statt. Die konkreten Termine sind unter www.erfolg-im-beruf.de abzurufen. Die Zusammenarbeit mit den Schulen hat bereits wieder begonnen.

Die IfT-Mitarbeiter arbeiten vor Ort mit den für Berufsorientierung zuständigen Lehrern zusammen und bereiten die Schüler der Vorabgangs- und Abgangsklassen von Realschulen und
Gymnasien gezielt auf den Messebesuch vor. Das berufsorientierende Konzept wird durch vielfältige Dialoge „Schule-Wirtschaft/Hochschule“ begleitet.

Kooperationspartner des IfT sind vielfach die Industrie- und Handelskammern und Verbände. Veranstaltungspartner ist bundesweit die Deutsche Bank. Das IfT veranstaltet seit knapp 10 Jahren Berufsberatungsmessen für Schüler und Studenten.

Quelle: Offenes-Presseportal
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Sozialhilfe statt Förderung bei Legasthenie

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, sieht die berufliche Integration von Legasthenikern aufgrund fehlender Förderung massiv gefährdet.

Harald Kühn* (26) ist Legastheniker. Er hat seine Kündigung mit der Begründung erhalten, dass seine Lesekompetenz für seine Arbeit nicht ausreiche. Die Arbeitsagentur lehnt die Finanzierung einer Legasthenie-Therapie mit der Begründung ab, dass er als Kind eine Lernbehindertenschule besucht hat und dort schon gefördert worden sei. Auf der Förderschule wurde ihm aber keine ausreichende Förderung zuteil. Dank seiner guten Begabung ist es ihm gelungen, eine Ausbildung abzuschließen. Um seine Qualifikation für den Arbeitsmarkt zu verbessern, besucht Kühn eine Abendschule, um die mittlere Reife nachzuholen. Zusätzlich will er an einer Legasthenie-Förderung teilnehmen, um seine Lesekompetenz und damit seine berufliche Integration abzusichern. Die Arbeitsagentur hat jetzt angedroht, ihm das Arbeitslosengeld zu entziehen, weil er dann nicht mehr für eine Vermittlung zur Verfügung stünde.

Der Fall Kühn ist kein Einzelfall. Marie Dehmel* (28) hat ebenfalls eine Lernbehindertenschule besucht und kann aufgrund mangelhafter Förderung weder einen Schulabschluss noch eine Ausbildung vorweisen. Sie möchte ihren Schulabschluss nachholen und auch eine Ausbildung abschließen, um nicht weiterhin vom Arbeitslosengeld leben zu müssen. Mit einer qualifizierten Legasthenietherapie hätte sie gute Chancen, ihr Handicap in den Griff zu bekommen. Marie Dehmel hat bereits eine qualifizierte Fördereinrichtung gefunden, die ihr aufgrund der finanziell schwierigen Situation einen Sondertarif für die Förderung von 100 € monatlich angeboten hat. Die ARGE Dresden hat ihren Antrag auf Übernahme der Kosten mit folgender Begründung abgelehnt: Die Verbesserung ihrer Lese- und Rechtschreibkompetenz sei Privatsache!

„Diese beiden Fälle zeigen, wie fatal die Situation ist, wenn aufgrund fehlender individueller Förderung Legastheniker schulisch und beruflich vor dem Aus stehen. In den meisten Fällen kann in der Schule wegen fehlender Förderstunden bzw. -kompetenz keine Förderung erfolgen“, bemängelt Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL. „Wenn Schüler nicht individuell gefördert werden, der Schulabschluss fehlt oder die Ausbildung scheitert, ist die berufliche Integration massiv gefährdet. Dass die Arbeitsagenturen dann ebenfalls blockieren, ist nicht nachvollziehbar. Die volkswirtschaftlichen Kosten, die durch die schulischen Missstände entstehen, sind alarmierend. Umso schlimmer, dass sich nicht nur die Schulen, sondern auch die Arbeitsagenturen, aus der Verantwortung ziehen“, kritisiert Sczygiel.

Von einer Legasthenie sind ca. 5 Prozent aller Menschen betroffen. Es handelt sich bei der Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) um eine neurobiologische Störung, die zu über 50% der Fälle vererbbar ist. Trotz einer guten allgemeinen Begabung kommt es zu starken Beeinträchtigungen beim Schriftspracherwerb, die oftmals bis ins Erwachsenenalter andauern.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

*Name von der Redaktion geändert.

Quelle: pr4you
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Schüler entwickeln Konzept gegen Gewalt an Schulen

Montag, 12. Oktober 2009

Gewalt an Schulen hat viele Ausdrucksformen: Prügeleien, Erpressung, Mobbing, Sachbeschädigung – auf physischer oder psychischer Ebene. Betroffen sind Schüler, Lehrer und Eltern. Die Zahl der registrierten Gewalttaten ist in den vergangenen Jahren erschreckend gestiegen. Welche Gründe zu Gewalt an Schulen führen und welche Maßnahmen dagegen helfen, haben Schüler von sechs norddeutschen Schulen im Rahmen des Aktionstages „Vernetztes Denken für Schulen” untersucht.

In sechs je einstündigen Workshops entwickelten die Schüler ein Grob-Modell mit erstaunlich guten Ergebnissen. Moderiert wurden die Workshops von dem Softwareunternehmen Consideo, einem Spin-off der Universität zu Lübeck. Beim Forschen nach den Ursachen für Gewalt kamen die Schüler sehr schnell zu einer Vielzahl von Auslösern: Ausgrenzung, Überforderung der Eltern und Lehrer, oder auch gewaltverherrlichende Medien wie Killerspiele im Internet. Alle genannten Ursachen sammelten die Schüler zunächst auf einer elektronischen Metaplan-Wand und erstellten danach ein Ursache-Wirkungs-Modell mit den wichtigsten Einflüssen.

Einen wesentlichen Auslöser sahen die Schüler in der fehlenden Integration von Außenseitern in Schulen und Kindergärten. Mit Fragen wie: „Warum grenzt man bestimmte Personen aus?“ oder „Was hält uns davon ab, auf aus­gegrenzte Personen zuzugehen und diese in die Gruppe zu integrieren?“ näherten sich die Schüler dem Thema.

Neben der Überlastung vieler Lehrer (verursacht durch einen Mangel an Lehrkräften) sowie fehlenden Integrations-Konzepten an Schulen und Kindergärten, wurde die Verharmlosung von Ausgrenzung als einer der Gründe genannt. Man schaut weg anstatt zu helfen.

Die Angst vor der eigenen Ausgrenzung hält viele Schüler davon ab, auf ausgegrenzte Personen zuzugehen. Diese Ängste scheinen der Hauptgrund für das Nicht-Handeln zu sein. Das wurde mit Hilfe einer Analysefunktion der benutzen Software CONSIDEO MODELER deutlich.

Der Faktor „Angst vor der eigenen Ausgrenzung“ befindet sich in vielen Rückkopplungs-Schleifen, wirkt langfristig und beeinflusst maßgeblich die fehlende Integration.

Zudem fehlt auch das Hintergrundwissen und die sozial-emotionale Kompetenz. Auch die Betroffenen verstärken ihre eigene Ausgrenzung, in dem sie „dicht machen” und ebenfalls nicht auf die Gruppe zugehen. Gründe hierfür könnten beispielsweise schlechte Erfahrungen und die damit verbundenen Enttäuschungen in der Vergangenheit sein – aber auch religiöse Gründe.

Die Schüler diskutierten weiter, was uns davon abhält, auf Einzelgänger zuzugehen: Es fehlt an Anreizen und Motivation. Letzteres ist der entscheidende Hebel gegen Ausgrenzung und somit gegen Gewalt an Schulen. Dies zeigt sich in Faktor „Motivation, auf Ausgegrenzte zu reagieren“, der ausgleichend auf die fehlende Integration wirkt.

Nur – wie können Schüler ermutigt und motiviert werden, den Kontakt zu Außenseitern herzustellen? Motivation ist der Schlüssel zur Integration von Außenseitern.

Die Schüler fanden folgende Ansatzpunkte:
Sanktionen oder harte Strafen könnten sicherlich die Hürde zur Gewalt erhöhen. Effizienter ist jedoch die Eigen-Motivation jedes Einzelnen.
Dabei regte eine Klasse an, eine Schulnote für Integrationsverhalten im Schulzeugnis zu vergeben oder Zertifikate für ein gutes soziales Verhalten auszustellen.
Beide Bewertungen sahen die Teilnehmer auch vorteilhaft in Hinblick auf Bewerbungen. So könnten Personalverantwortliche ein besseres Bild der Bewerber erhalten.

Alle Schüler waren sich in einem Punkt einig: die Maßnahmen sollten in Fortbildung der Jugendlichen zu sozial-emotionalen Themen eingebettet werden – begleitet von Werte-Diskussionen an Schulen. Ein korrektes Werteverständnis führt mittelfristig dazu, dass aus Überzeugung gehandelt wird. Dies könnte durch ein Vorleben durch Vorbilder noch verstärkt werden.

Die Schüler und Lehrer waren von der Diskussionsrunde beeindruckt: „Wir waren mit Schülern des 13. Jahrgangs auf dem Aktionstag „Vernetztes Denken für Schulen” und sind begeistert von den Ergebnissen. Die unterschiedlichen Meinungen der Schüler wurden alle berücksichtigt und gemeinsam kamen wir sehr schnell zu einem erstaunlichen Modell. Überrascht hat uns die intuitive einfache Bedienung des MODELERS von Consideo. Im Unterricht werden wir uns weiter in Projekten damit beschäftigen, nach weiteren Einsatz­möglichkeiten in unserer Schule suchen und diese dann für den Einsatz im Unterricht realisieren“, so Björn Stallbaum, Koordinator für Neue Medien am Gymnasium Trittau.

Hintergrund:
Das Konzept gegen zunehmende Gewalt an Schulen haben sechs Schulklassen in mehreren Einzelworkshops aus Schleswig-Holstein und Hamburg entwickelt. Die Workshops wurden moderiert von Franc Grimm und Kai Neumann, Gesellschafter des Lübecker Softwareherstellers CONSIDEO.
Rahmen dafür war der Aktionstag „Vernetztes Denken für Schulen“ am Montag, den 20.09.09, der den Auftakt der Ausstellung Abenteuer Informatik bildete.
Die Ausstellung Abenteuer Informatik ist noch bis zum 02.11 in der Königpassage in der Lübecker Innenstadt geöffnet.

Das Lübecker Software-Unternehmen Consideo hat den Aktions-Tag „Vernetztes Denken für Schulen” ins Leben gerufen. „Die Schüler fit für die Zukunft machen, vor dieser Herausforderung stehen heute Lehrer und Schulen. Die Voraussetzungen dafür machen Studien immer wieder deutlich – an erster Stelle steht Vernetztes Denken als Schlüsselqualifikation. Wir helfen dabei, die Macher von Morgen darin zu trainieren“, so Franc Grimm von Consideo.
Bereits über 300 Schulen und Universitäten nutzen den CONSIDEO MODELER als technologisch führendes Tool für Vernetztes Denken (CeBIT-Preisträger 2009) im Unterricht, um komplexe Themen darzustellen und Entwicklungen sichtbar zu machen. Bildungseinrichtungen erhalten die Software kostenlos für Lehrzwecke. Eine Anfrage genügt, und Schulen bekommen Education-Lizenzen in der gewünschten Anzahl für die Rechnerräume.

Das entstandene Modell ist online verfügbar: http://www.consideo-modeler.de/downloads/press/GewaltanSchulen/. Nach dem Speichern ist es im CONSIDEO MODELER lesbar.
Auf dieser Seite befinden sich ebenfalls die Screenshots in einer hohen Auflösung.

Mit der kostenlosen Demo-Version können die Schüler diese weiter bearbeiten und verändern. Den Lehrern stehen für ihre Schulen kostenlose Vollversionen für den Unterricht zur Verfügung.

Quelle: openBroadcast
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Umsatzsteuerfalle für Vereine – Drohen vielen gemeinnützigen Organisationen Steuernachzahlungen?

Sonntag, 11. Oktober 2009

Der Bundesfinanzhof hat in einem aktuellen Fall zur Umsatzsteuerermäßigung für gemeinnützige Körperschaften eine Steuerfalle aufgedeckt: Ist die Satzung nicht auf dem aktuellen Stand, entfällt die Steuerermäßigung und der Organisation drohen erhebliche Steuernachzahlungen.
Gemeinnützige Körperschaften (Vereine, Stiftungen, gemeinnützige GmbH) sind bei der Umsatzsteuer begünstigt. Nach § 12 Nr. 8a Umsatzsteuergesetz (UstG) müssen sie auf viele Ihrer Leistungen nur den ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7% berechnen. Das betrifft z. B. Eintrittsgelder zu Sport- und Kulturveranstaltungen, Teilnahmegebühren an Kursen oder die Kosten für Nutzung von Sportanlagen durch die Mitglieder). Für die Teilnehmer und Mitglieder schlägt das mit einen deutlichen Preisnachlass zu Buche. Das ist auch der Sinn dieser Steuersubvention – sie soll gemeinwohlorientierte Angebote günstiger machen. Einzig für sog. steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftbetriebe gilt der Regelsteuersatz von 19%.

Die neue Rechtslage
Bislang konnten die Einrichtungen darauf vertrauen, dass automatisch der niedrigere Steuersatz galt, wenn sie als gemeinnützig anerkannt waren. Das geschieht durch den sog. Freistellungsbescheid des Finanzamts.
Der BFH (Urteil vom 23.07.2009, Aktenzeichen V R 20/08) hat diese Auffassung nun verworfen. Gemeinnützige Körperschaften erhalten die Steuerermäßigung nur, wenn die Satzung bezüglich der sog. Vermögensbindung den gesetzlichen Vorgaben entspricht (§§ 60 und 61 der Abgabenordnung).
Bei vielen Vereinen ist das aber nicht der Fall, weil nach den früheren Vorschriften der Finanzverwaltung die Gemeinnützigkeit auch anerkannt wurde, wenn der Wortlauf in der Satzung von der gesetzlichen Regelung abwich. Viele Satzungen enthalten außerdem noch eine Regelung, die mit dem Jahressteuergesetz 2009 abgeschafft wurde. Die Finanzverwaltung war hier aber bisher der Meinung, dass die Satzungen erst angepasst werden müssen, wenn ohnehin andere Satzungsänderungen anstehen.

Droht eine Nachversteuerung?
Nach Auffassung des BFH könnten die Finanzämter eine Nachversteuerung vornehmen, wenn die Satzung den genannten Anforderungen nicht entspricht. Wie die Finanzverwaltung das handhabt, ist noch unklar. Von der Gewährung einer Übergangsfrist kann aber nicht unbedingt ausgegangen werden. Denkbar wäre aber ein Erlass der Steuerschuld, weil die Organisationen auf die Richtigkeit von Verwaltungsanweisungen vertraut haben.Unser Tipp: Lösungen für dieses und andere wichtige rechtliche und steuerliche Probleme erfahren Sie bei den 1. Berliner Fachtagen Vereine und Gemeinnützigkeit am 7./.8. November 2009
Anmeldung unter weitere Informationen im Internet: www.bnve.de
Vertiefte Informationen finden sie auch auf dem Vereininfoportal www.vereinsknowhow.de

Der bnve – Bildungsnetzwerk Verein und Ehrenamt e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich auf Weiterbildungen für Vereine und gemeinnützige Organisationen spezialisiert hat. Er führt seit drei Jahren bundesweit Seminare und Tagungen zu den Themen Vereinsrecht- und -besteuerung, Gemeinnützigkeit, Buchführung und anderen Themen der Vereinsorganisation durch.
Kooperationen bestehen mit dem Haufe-Verlag, dem Vereinsportal meinverein.de, dem Softwareanbieter Buhl-Data (WISO Mein Verein) und dem Spezialversicherer Bernhard-Assekuranz.
Die „Fachtage Vereine und Gemeinnützigkeit“ veranstaltet der bnve e.V. an verschiedenen Standorten – zuletzt in Köln mit mehr als 200 Teilnehmern.
Die Weiterbildungsangebote des bnve e.V. richten sich thematisch und preislich vor allem auch an kleinere Einrichtungen und sind praxisnah ausgelegt.

Quelle: Offenes-Presseportal
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Gemeinschaftshauptschule Steinheim gewinnt Buddy-Wettbewerb des Monats September 2009

Montag, 28. September 2009

Den Buddy-Wettbewerb des Monats September gewinnt die Gemeinschaftshauptschule Steinheim mit einem kleinen Projekt, das großen Vorbildcharakter hat. Buddy Yunus hilft seinem Freund Leon während der Nachmittagsbetreuung in der Schule, denn seit Leon an Muskelschwund erkrankt ist, sitzt er im Rollstuhl.

Vorbildliche Hilfe
Verantwortung übernehmen, füreinander da sein und aufeinander achten sind Buddy-Prinzipien, die Yunus jeden Tag vorlebt: „Leon steht nur Vormittags eine Betreuung zur Verfügung, deswegen ist es wichtig, dass ich ihn am Nachmittag unterstütze“, erklärt er. Besonders gerne kochen die beiden zusammen in der Schulküche ihr Mittagessen, denn dabei gibt es immer viel zu lachen. Während der Weg zur Küche für alle anderen Schüler selbstverständlich und unproblematisch ist, müssen Yunus und Leon genau darauf achten, wie sie am besten zur Küche kommen. Buddy Yunus hält Leon die Tür auf, umfährt vorsichtig Hindernisse mit ihm und achtet darauf, dass nichts passiert. Die Sozialarbeiterin der Schule Birgit Dellwig ist begeistert: „Durch dieses Buddy-Projekt haben zwei ganz verschieden Schüler zueinander gefunden und wachsen mit ihren Aufgaben. Wir profitieren alle davon, denn Yunus Hilfe ist vorbildlich für andere Schüler.“

schulen6Von Schulleiterin Christine Büse gabe es für Leon und Yunus auch noch Geschenke: ein elektronisches Sudoku-Spiel und einen Duden.

Leon beschreibt ihre Freundschaft so: „Ich kann mich immer auf  die Hilfe von meinem Buddy Yunus verlassen, wir sind einfach ein eingespieltes Team.“ Nach dem Unterricht machen die beiden zusammen Hausaufgaben. „Vor allem helfe ich Leon dabei, sein Material aus- und wieder einzupacken. Aber wenn er eine Frage hat, versuche ich natürlich auch, sie zu beantworten“, berichtet Yunus.

Nach den Hausaufgaben frönen die beiden gerne ihrem Lieblingshobby: Fußball. Sport gehört hier sollte ein Foto zu sehen seinganz selbstverständlich zu Leons Leben, Fußball spielen macht beiden großen Spaß. Beim Rollifußball wird nicht mit den Füßen, sondern mit den Händen gespielt, das trainiert Leons Geschicklichkeit und Beweglichkeit in Oberkörper und Armen. Ruhiger geht’s bei der Arbeit am Computer zu oder bei Gesellschaftsspielen, die sie miteinander spielen.

schulen7Zur Preisverleihung ist  der Leitende Regierungsschuldirektor  von der Bezirksregierung Detmold Christoph Höfer gekommen: „An dieser Schule wird viel soziale Kompetenz vermittelt. Das ist vorbildlich und lobenswert.“

Leons Mutter Sabine Schröder ist sehr glücklich darüber, dass es das Buddy-Projekt an der Steinheimer Gemeinschaftshauptschule gibt: „Ich weiß einfach, dass Leon bei Yunus ihier sollte ein Foto zu sehen seinn guten Händen ist, er kümmert sich hervorragend um ihn. Was mich aber noch mehr freut ist, dass die beiden echte Freunde geworden sind.“ Da Yunus im wahrsten Sinne des Wortes ein Buddy ist, also ein wirklich guter Kumpel, steht er Leon auch in schwierigen Situationen bei: „Wenn Leon von anderen Schülern geärgert wird oder es ihm zu viel wird, greife ich ein und versuche die Situation zu klären.“

schulen8Leon und sein Freund Yunus in ihren blauen Buddy-Pullis

Quelle: buddY E.V.
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Regelschule Johannes Dicel aus Seebach in Thüringen gewinnt Buddy-Wettbewerb des Monats August 2009

Montag, 28. September 2009

„We are Dicel-Buddys!”, so lautet der Name des Buddy-Projekts an der Regelschule Johannes Dicel im thüringischen Seebach. Verantwortung übernehmen, füreinander da sein, sich gegenseitig helfen – das setzen die Buddys mit ihren Projekten von der Hausaufgabenhilfe bis zur Konfliktschlichtung jeden Tag in die Tat um.

schulen4Die Preisverleihung wurde durchgeführt von Steffi Xylander vom Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit.

„Die große Eigenverantwortlichkeit der Buddys, die Vielfältigkeit der Aktivitäten und die außergewöhnlich hohe Identifikation mit der Buddy-Idee hat uns besonders beeindruckt und macht die Buddys aus Seebach zu echten Vorbildern”, lobt Dr. Mark Speich, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung, die den Wettbewerb zusammen mit dem buddY E.V. ausgeschrieben hat. Für ihr Projekt werden die Buddys heute mit einer Urkunde ausgezeichnet. Als Zeichen der Anerkennung erhalten sie hochwertige Buddy-Pullis mit Logo.

In Thüringen arbeiten bereits rund 40 Schulen mit dem Buddy-Projekt, bundesweit sind es mehr als 800. Im Jahr 2007 wurde es in Kooperation mit dem Thüringischen Kultusministerium eingeführt. Im Juni haben der buddY E.V. und Kultusminister Bernward Müller eine neue Ausschreibung des Buddy-Projekts für weitere Schulen beschlossen. Das Engagement der Buddys der J. Dicel Schule ist ein herausragendes Praxisbeispiel für den großen Erfolg des Buddy-Projekts.

schulen5Die Buddys der Johannes Dicel Schule in ihren Pullovern und mit ihren Buddy-Lehrerinnen Margrit Eismann und Maritta Nagel.

„Unsere Lehrer sollen den Schülern nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen beibringen. Wir sehen unsere Schule vielmehr als Erlebnisraum, den die Schüler mitgestalten können. Hierfür ist das Buddy-Projekt wunderbar geeignet”, berichtet Buddy-Lehrerin Maritta Nagel. Ihre Kollegin Margrit Eismann ergänzt: „Durch die aktive Umsetzung des Buddy-Mottos Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen.’ sind unsere Schüler bestens auf ihr späteres Leben vorbereitet, denn dann müssen sie auch Verantwortung für sich und andere übernehmen.”

Miteinander zum Erfolg
Helfen zu können und gebraucht zu werden, ist für die Buddys eine besonders wertvolle Erfahrung. „Ich habe einem Mitschüler in Mathe geholfen und ihm auch noch eine zusätzliche Nachhilfe besorgt, weil er wirklich große Probleme hatte. Danach hat er eine Zwei in der Mathearbeit geschrieben, dafür war er mir sehr dankbar”, beschreibt Christin aus der 9. Klasse ihre schönste Buddy-Erfahrung. „Als Lernpate achte ich besonders darauf, dass niemand seine Hausaufgaben und Arbeitsmittel vergisst. Ich versuche immer, stärkere mit schwächeren Schülern zum gemeinsamen Lernen zusammen zu bringen”, erklärt Maria.

Reden hilft bei Problemen!
Das Buddy-Projekt sorgt in Seebach für ein harmonisches Schulklima. In Streitsituationen nicht gleich handgreiflich zu werden, ist den Buddys sehr wichtig. „Es ist ein schönes Erlebnis, wenn ich mit anderen Schülern und auch Lehrern über Probleme sprechen und ihnen so helfen kann. Manche Schüler, die ich kenne, prügeln sich auf dem Schulhof. Es ist aber viel besser zu reden”, erklärt Vanessa aus der 6. Klasse. Verhaltensauffälligen Schülern wird so der Wind aus den Segeln genommen, zugleich werden sie in die Gemeinschaft integriert. Auch im Klassenrat haben die Buddys ihren festen Platz und greifen bei der Besprechung von Problemen und aktuellen Themen streitschlichtend ein, wenn es erforderlich ist.

Quelle: buddY E.V.
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