Archiv für die Kategorie „Gesundheit“

Geplanter Straftatbestand „Genitalverstümmelung“ ist Volksbetrug

Dienstag, 2. März 2010

gesellschaft1Bundesrat will eigenen Straftatbestand

Strafmaß soll herabgesetzt werden. Änderungen gehen an den tatsächlichen Problemen vorbei. Keine Aufhebung der Hindernisse für die Strafverfolgung. Täter genießen weiterhin staatlichen Schutz. Kein Schutz der Opfer in Sicht.

Hamburg, den 24.Februar 2010: Die TaskForce verschärft ihre Kritik an der Absicht deutscher Politiker, einen eigenen Straftatbestand „Genitalverstümmelung“ zu schaffen. Ein entsprechender Entwurf wurde am 12. Februar 2010 mehrheitlich von der Länderkammer des Bundesrates angenommen. Nun ist das Bundesjustizministerium mit einer Einschätzung befasst und muss den Entwurf bis zum 24. März dem Bundestag vorlegen.

Die Initiatorin der TaskForce, Ines Laufer, bezeichnet die geplanten Strafrechtsänderungen als handfesten Volksbetrug und vor allem Betrug an den Opfern – denn die fehlende Verurteilung von Verstümmelungstätern ist keinesfalls Defiziten im Strafrecht geschuldet, wie die Politiker glauben machen wollen. Vielmehr werden die Täter und Anstifter (Familienmitglieder) durch Täter-schützende Rechtsnormen (z.B. die ärztliche Schweigepflicht) vor der Verurteilung bewahrt, bzw. davor, dass die Strafverfolgungsbehörden überhaupt Kenntnis von den Verbrechen erlangen.

Zudem soll mit dem neuen Gesetz absichtlich die derzeit mögliche Mindeststrafe von „nicht unter drei Jahren“ (§226, Abs. 2, StGB) auf „nicht unter zwei Jahre“ herabgesetzt werden – um die Abschiebung der Täter zu verhindern.

In ihrer aktuellen Veröffentlichung (www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/02/Analyse-zu-Gesetzesänderungen_Volksbetrug1.pdf) begründet die TaskForce in schlüssiger Weise, warum die geplanten Gesetzesänderungen

- Keine Verbesserung der Strafverfolgung erwarten lassen,

- Zu einer Verringerung der Mindeststrafe führen,

- Keine abschreckende Wirkung haben werden,

- Verstümmelungen aus pseudo-ästhetischer Motivation (z.B. Entfernung der Schamlippen) unbegründet von der Strafbarkeit ausnehmen,

- Für die Verfolgbarkeit von Genitalverstümmelungen im Ausland unnötig sind,

- Überflüssig hinsichtlich des Ruhens der Verjährung bis zur Volljährigkeit der Opfer sind, da dies bereist klar geregelt ist und

- Keinen Schutz für potentielle Opfer bieten können.

Gleichzeitig verweist die TaskForce wiederholt auf die gravierenden Schutzlücken, die es zu schließen gilt, um allen gefährdeten Mädchen den Schutz zu gewähren, der ihnen verfassungsrechtlich zusteht.

Wir fordern von Regierung und Parlamentariern – mit Ausnahme der Aufnahme der relevanten Körperverletzungsdelikte in den Katalog der Auslandsstraftaten (§5 StGB) – von sämtlichen Änderungen im Strafrecht abzusehen.
Stattdessen rufen wir die Bundesregierung auf, effiziente Maßnahmen einzuführen, die sowohl umfassenden Schutz für alle gefährdeten Mädchen bieten können, als auch die konsequente strafrechtliche Verurteilung, besonders der Anstifter (Eltern/Familie) ermöglichen, wie z.B.:

- Gesetzliche Meldepflicht (sowohl im Fall bereits verübter Verstümmelungen als auch bei Kenntnis bevorstehender Verstümmelungen);

- Untersuchungspflicht, einschließlich regelmäßiger Überprüfung der genitalen Unversehrtheit (entweder nur für die Mädchen der genau bestimmbaren Risikogruppen oder für alle in Deutschland lebenden Kinder bis zum 18. Lebensjahr);

- Kollektive familienrechtliche Maßnahmen für alle bis zu 50.000 minderjährigen Mädchen der Risikogruppen, um die Verstümmelungen in den Herkunftsländern der Eltern effektiv zu unterbinden (gem. Beschluss BGH, XII ZB 166/03 v. 15.12.2004).

Quelle: fair-NEWS.de

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“BIO-ENERGETIKA Gesundheitstage 2010″ informieren über alternative Heilmethoden

Dienstag, 23. Februar 2010

Termin: 1. und 2. Mai 2010
Veranstaltungsort: Mehrzweckhalle – Nordgaustr. 1 – 93142 Maxhütte-Haidhof
Öffnungszeiten: 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: 5,- Euro (Kinder sind gratis)

Alternative Heilmethoden erfreuen sich heute einer immer größeren Beliebtheit. Vor allem zur Behandlung von Alltagsbeschwerden oder chronischen Krankheiten und zur allgemeinen Gesundheitsprävention finden sie zunehmend Akzeptanz, denn Sie heilen oft ganzheitlicher und sanfter als die Schulmedizin und haben weniger oder gar keine Nebenwirkungen.

Unter dem viel versprechenden Motto „Gesundheit erleben“ finden in diesem Jahr am 1. und 2. Mai erstmalig die „BIO-ENERGETIKA Gesundheitstage 2010“ – veranstaltet vom Essener Lichtzentrum aus Burglengenfeld bei Regensburg – statt. Veranstaltungsort dieser neu geschaffenen Gesundheitsmesse ist die Mehrzweckhalle in Maxhütte-Haidhof.

Die „BIO-ENERGETIKA“ bietet den Besuchern eine ideale Plattform, um sich umfassend über alternative Wege zur Gesunderhaltung und Steigerung ihrer Vitalität zu informieren. Viele Angebote können direkt vor Ort am Messestand praktisch ausprobiert werden.

Die Aussteller, die aus der Region und dem näheren Umkreis kommen, bieten den Besuchern an beiden Tagen ein außergewöhnliches Spektrum von Informationen und Dienstleistungen rund um die Themen „Gesundheitstrends“ und „alternative Heilmethoden“. Dabei geht es unter anderem um aktuelle Themen wie Körperentgiftung, Wohnraumentstörung und die energetische Aufwertung von Lebensmitteln, aber auch um die Heilkraft von Symbolen und Edelsteinen sowie die Methode zur geistigen Wirbelsäulenaufrichtung. Auch Lomi Lomi Massage und die so genannte Schwitzhütte sind spannende Themen, die den Besuchern anschaulich vermittelt werden.

Ergänzt wird das vielfältige und abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm durch zahlreiche interessante Kurzvorträge und Workshops zu den unterschiedlichsten Heilmethoden und Gesundheitsthemen.

Die Besucher dürfen gespannt sein auf eine erkenntnisreiche und informative Veranstaltung, die Ihnen unterschiedlichste Wege der Heilung aufzeigt und vor Ort direkt anbietet.

Die „BIO-ENERGETIKA 2010“ ist an beiden Veranstaltungstagen von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 5,- Euro, Kinder bis zum Alter von 16 Jahren zahlen keinen Eintritt.
Die Mehrzweckhalle In Maxhütte-Haidhof ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Für Besucher, die mit dem Pkw anreisen, stehen ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Quelle: fair-NEWS.de

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“Tag der Seltenen Erkrankungen” mit Event in Essen

Montag, 22. Februar 2010

„Vergessene“ Patienten machen auf ihr Schicksal aufmerksam

Über 20 Selbsthilfegruppen und viele Fachärzte und Spezialisten informieren.
Für die Pharmaindustrie oft uninteressant, von vielen Ärzten nicht richtig behandelt: Patienten mit seltenen Erkrankungen haben meist einen jahrelangen Leidensweg hinter sich. Bereits zum dritten Mal macht deshalb der von der EU ins Leben gerufene „Europäische Tag der Seltenen Erkrankungen“ auf ihr Schicksal aufmerksam. Eine der bundesweit größten Veranstaltung zu dem Aktionstag findet am Samstag, 27.02.2010, in Essen statt.

Über 20 Selbsthilfegruppen werden von 10 bis 18 Uhr in Deutschlands größtem innerstädtischem Einkaufscenter „Limbecker Platz“ in Essen Passanten und Interessierte informieren. Zudem werden sich dort eine Reihe von Fachärzten und Spezialisten den Fragen stellen. Dabei ist der Ort geradezu ideal gewählt: „Wir möchten das Thema „Seltene Erkrankungen“ mitten in die Gesellschaft tragen und auf die Leute zugehen. Das Schlimme ist schließlich, dass es jeden von uns jederzeit treffen kann“, sagt Kirsten Wosniack, eine der Organisatorinnen des Aktionstags und Vorsitzende des Schilddrüsenbundesverbandes „Die Schmetterlinge e.V.“. „Es ist wichtig, dass wir den Betroffenen mit dieser Aktion die Möglichkeit geben, sich eine Stimme zu verschaffen und auf ihre Situation aufmerksam zu machen“, erklärt Ulrich Schmitz, Schirmherr dieser Veranstaltung und Center-Manager.

Manchmal nur eine Handvoll Betroffener in ganz Europa

In Deutschland leben derzeit über 4 Millionen Menschen mit einer seltenen chronischen Erkrankung, in ganz Europa wird die Zahl auf fast 20 Millionen geschätzt. Von einer seltenen Krankheit spricht man, wenn weniger als 40.000 Menschen davon betroffen sind; in Europa kennt man über 6000 seltene Erkrankungen. Manchmal sind es nur eine Handvoll Menschen oder einzelne Personen in ganz Europa, die mit einer dieser seltenen Krankheiten leben müssen. Das Tragische: Medikamente sind in diesen Fällen oft rar oder fehlen ganz, weil die Pharmaindustrie meist nur Krankheiten erforscht, bei denen absehbar aufgrund der Fallzahlen auch entsprechende Umsätze zu erwarten sind.

Gesundheitssystem muss auf Bedürfnisse der Erkrankten eingehen

Das Motto des Aktionstages in diesem Jahr lautet deshalb “Bridging the gap between Patients and Research” (”Eine Brücke zwischen Patienten und Forschung schlagen”). Europaweit wird darauf hingewiesen, dass eine interdisziplinäre und sektorenübergreifende Versorgung für die sehr komplexen seltenen Erkrankungen notwendig ist. Das bedeutet, dass die Zusammenarbeit sowohl in ambulanten, stationären und rehabilitativen Bereichen verstärkt werden muss als auch zwischen ärztlichen und nicht ärztlichen (Physiotherapeuten, Logopäden) Behandlern und anderen Versorgungsbeteiligten (z.B. Apotheken und Sanitätshäusern). Das Gesundheitssystem muss diese Bedürfnisse und Probleme der Erkrankten erkennen und aufgreifen.

Schirmherrin Eva Luise Köhler, Frau des Bundespräsidenten

In Deutschland haben sich mittlerweile fast 90 Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen unter dem Dach der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) und unter der Schirmherrschaft von Eva Luise Köhler, der Frau des Bundespräsidentin, zusammengeschlossen, um sich dafür einzusetzen, Experten und Betroffene zu vernetzen, Forschung voranzutreiben und zu fördern und den Patienten Ratschläge und Tipps zu geben, ihr Leben mit einer seltenen Erkrankung so gut wie möglich zu bewältigen.

Elf Städte beteiligen sich bundesweit am Aktionstag

Am „Europäischen Tag der seltenen Erkrankungen“ wird in Deutschland auf zwei Ebenen agiert. Zum einen werden im ganzen Bundesgebiet von den regional ansässigen Patientenorganisationen Informationsstände an öffentlichkeitswirksamen Plätzen organisiert, um Menschen für die Thematik zu sensibilisieren. Das geschieht in folgenden Städten: Würzburg, Dresden, Cuxhaven, Hamburg, Stuttgart, Magdeburg, Köln, Bielefeld, Frankfurt, Hannover und Essen. Überall zur gleichen Zeit, um 11.30 Uhr, werden rote Luftballone steigen gelassen, um damit ein erinnerungswürdiges Bild von Menschen mit seltenen Erkrankungen in das Bewusstsein der Gesellschaft zu malen.

50.000 Euro-Preis für Forschungsprojekt verliehen

Zum anderen verleiht die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit seltenen Erkrankungen in enger Zusammenarbeit mit der ACHSE einen Preis für ein Forschungsprojekt, das sich einer seltenen Erkrankung widmet. Das Datum dieser Veranstaltung wurde bewusst in die Nähe des „Europäischen Tages der seltenen Erkrankungen“ gesetzt, um die Aufmerksamkeit auch auf medizinischer und wissenschaftlicher Ebene auf die Thematik der seltenen Erkrankungen zu lenken. Der mit 50.000 Euro dotierte Forschungspreis ist nach der Ehefrau des Bundespräsidenten und Schirmherrin der ACHSE, Eva Luise Köhler, benannt.

Quelle: fair-NEWS.de

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EU-Initiative “HELP – Für ein rauchfreies Leben” setzt auch 2010 auf Online

Samstag, 13. Februar 2010

Online-Kommunikation weiterhin zentrales Element der HELP-Kampagne – E-Mail-Coaching zur Rauchentwöhnung – Ab 15. Februar neueste Episode der HELPERS online.

Die Kampagne der Europäischen Kommission “HELP – Für ein rauchfreies Leben” bietet allen Europäerinnen und Europäern umfassende Unterstützung rund um die Themen Rauchentwöhnung, Prävention und Passivrauchen. Seit 2005 besuchten mehr als 12 Millionen Menschen die HELP-Website. Das Thema Rauchstopp war bisher am meisten gefragt: Knapp 200.000 Menschen meldeten sich für das E-Mail-Coaching-Programm an, das den Entwöhnungsprozess per Email unterstützt.

Zentrales Element der Kampagne ist die HELP-Website www.help-eu.com. Hier laufen sämtliche Aktionen der Kampagne zusammen. Alle Interessierten erhalten online Hilfe, Beratung und Tipps. Um die Kernzielgruppe der Jugendlichen zu erreichen, setzt HELP auf die intensive Nutzung des Internets und die Möglichkeiten der neuen Medien. Die Kampagne setzt damit auf Interaktion und aktive Beteiligung.

Das E-Mail-Coaching von HELP: Online-Hilfe zur Rauchentwöhnung
HELP bietet online Unterstützung für den Rauchstopp an. Interessierte melden sich einfach per Internet an und erhalten in regelmäßigen Abständen, über zwei Monate hinweg, E-Mail-Nachrichten, die sie bei der Entwöhnung unterstützen.

Zwischen Juni 2009 (Start der neuen HELP-Kampagne 2.0) und Dezember 2009 registrierten sich bereits mehr als 53.000 Europäerinnen und Europäer für das E-Mail-Coaching. Seit Einführung des Moduls im Jahr 2007 zählt die Aktion rund 200.000 Teilnehmer.

Für das E-Mail-Coaching von HELP wird auf Yahoo! und anderen Websites geworben – kurze witzige und skurrile Filme ersetzen dabei die gängigen Banner.

Die HELPERS: Online-Geschichten mobilisieren junge Menschen für ein rauchfreies Leben
“Helpers” ist eine 12-teilige Zeichentrickserie. Drei Superhelden versuchen in der Serie, Raucher und Nichtraucher durch skurrile Tipps und Ratschläge vor den negativen Folgen des Tabakkonsums zu schützen. Die Protagonisten Chuck, Skinny und Loona vereinen ihre Kräfte, um sich für ein rauchfreies Leben einzusetzen.

Die erste Folge ging am 15. Oktober 2009 online.
Seitdem wurden die HELPERS-Videos 2.167.907 Mal angesehen (Stand 4. Januar 2010).

Am 15. FEBRUAR geht die neueste Episode der HELPERS online!

Quelle: fair-NEWS.de

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Bremen rettet 20.000 Tiere pro Veggiday

Donnerstag, 4. Februar 2010

Als erste deutsche Stadt führt Bremen einen vegetarischen Wochentag ein und übernimmt damit eine Vorbildfunktion in Deutschland. Mehr als 20.000 Tiere pro Woche können in der Hansestadt verschont werden.

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt beglückwünscht die Bremer Bürgerstiftung zu ihrem Vorstoß, einen vegetarischen Wochentag einzuführen. Gleichzeitig bittet sie alle Bremerinnen und Bremer, die Aktion zu unterstützen. Dadurch würden mehr als 20.000 Tierleben pro Veggiday gerettet werden. So viele Tiere enden an einem normalen Tag auf Bremens Tellern.

Nachdem der vegetarische Donnerstag im Mai letzten Jahres im belgischen Gent eingeführt wurde, hat er nun den Sprung nach Deutschland geschafft. Nicht nur die Tiere dürfen sich freuen, sondern auch Umwelt und Gesundheit profitieren: Es kann genauso viel CO2 eingespart werden wie 40.000 Autos im Jahr verursachen, wenn alle BremerInnen ein Mal pro Woche auf Fleisch verzichten, rechnet die Bremische Bürgerstiftung vor. Außerdem werden die Gesundheitskassen entlastet, denn die Deutschen essen ca. drei Mal mehr Fleisch als von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen. Dadurch öffnen sie Volkskrankheiten wie Übergewicht, Herzinfarkt und Krebs Tür und Tor.

»Die Verantwortlichen in allen deutschen Städten sind nun aufgerufen, sich dem guten Beispiel Bremens anzuschließen – für die Gesundheit, für die Umwelt und für die Tiere«, so Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich erfolgreich gegen die industrialisierte Massentierhaltung ein. Sie macht u.a. auf die Zusammenhänge zwischen Fleischkonsum, Umweltverschmutzung, Klimawandel und Gesundheit aufmerksam. Mehr erfahren Sie auf http://albert-schweitzer-stiftung.de.

Quelle: fair-NEWS.de

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Jubiläumsaktion für einen guten Zweck

Mittwoch, 3. Februar 2010

aktionen110 Jahre MALZEIT – Atelier für Begleitetes und Lösungsorientiertes Malen LOM®

Nun sind es 10 Jahre, seit das MALZEIT – Atelier für Begleitetes und Lösungsorientiertes Malen seine Türen öffnete. Seitdem sind mehrere Tausend Bilder hier ‘geboren’ und haben das Leben der Malenden begleitet und geleitet. Herzlichen Dank für 10 Jahre Zusammenarbeit an alle Malenden, DozentInnen und InteressentInnen.

Zum Jubiläum wurde eingeladen zum Malen – aber anders als es sonst im Atelier für Begleitetes Malen und Lösungsorientiertes Malen LOM® üblich ist.
Am Sonntag, den 20.12.2009 wurden gemeinsam Bilder für Menschen gemalt, die Hilfe brauchen.
Dafür stellte Katina Kalpakidou (Maltherapeutin und Ausbilderin, Kunsttherapie-Institutsleiterin MIHK www.mihk.de) Malgründe und Farben bereit.
Es hat geschneit und trotzdem haben viele den Weg ins Atelier geschafft. Manche Bilder sind von einzelnen Besucherinnen gemalt worden, andere zu Zweit oder von Mehreren. Es war wunderschön, gemeinsam etwas für andere zu tun.

Die Bilder dieser gemeinsamen Aktion werden nun bis zum 14. Februar 2010 auf der Atelier-Homepage www.malzeit-atelier.de zum Verkauf nach Höchstgebot angeboten. Die aktuellen Gebote können Sie jeweils im Internet verfolgen.

Der Erlös geht zu 100% an folgende Adressen:
In Münster: www.frauennotruf-muenster.de
In der Welt: www.terre-des-femmes.de

Informationen über Humanistiche Kunsttherapie

Das Begleitete Malen ist eine kunsttherapeutische Methode, bei der ohne Interpretationen und Erklärungen direkt am Bild und zusammen mit den Malenden während dem Malen gearbeitet wird. Bilder sind Sinn-Bilder, sie haben unmittelbar mit den Sinnen des Menschen und seinem Lebenssinn zu tun. Kinder und Erwachsene können hier mit der eigenen Kreativität und Selbstheilungskräften in Kontakt kommen, sie fördern und für Gesundheit und Lebensqualität einsetzen.
Das LOM® Lösungsorientierte Malen ist eine kunsttherapeutische Methode, durch die Sie die Möglichkeit haben, über ganz bestimmte Bilder Störendes zu beeinflussen, alte Geschichten zu beenden, Ballast loszuwerden und sich auf neue lebenswerte Perspektiven auszurichten.

Die maltherapeutische Arbeit umfasst drei Ebenen:

Die Arbeit am Bild (Form, Ästhetik, Geschichte)

Unsere Methodik des Begleiteten Malens stellt sich darauf ein, den heilenden Aspekt des Sinnbildes zu verstärken. Den Malenden wird die Möglichkeit angeboten, ihre Bilder zu schaffen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Der bildnerische Prozess wird nicht auf ein vorgegebenes Thema eingeschränkt. Weder Motive noch Gefühle werden zur Bearbeitung vorgeschlagen, denn das Sinnbild ist eigenständig. Das Bild ist weder Illustration einer Pathologie, noch hat es eine verborgene Bedeutung, die nur der Therapeutin ersichtlich ist. Die Inhalte werden als solche verstanden, nicht als Symbole für etwas anderes: “Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose” (Gertrude Stein). Bilder werden nicht er-klärt, sondern ge-klärt.

Die Arbeit am Prozess (Weg, durch den die Malenden zum Bild kommen)

Wir gehen von der Annahme aus, dass die Malenden das Erstellen der Bilder auf die gleiche Art und Weise bewältigen wie das Leben. Der Therapie-Prozess entfaltet sich daher um die unmittelbare Realität des Bildes. Es gibt keine verbalen Erklärungen und Entschuldigungen: nur so, wie es gemalt ist, ist es gemalt, was nicht gemalt ist, ist nicht gemalt. Aufgrund dieser Realität besteht die Möglichkeit, Entscheidungen zu überprüfen, Vermeidungen und Blockierungen zu erkennen und neue Lösungen zu finden und zu üben. Die Malenden entwickeln ihre Kreativität, lernen, neue Schritte zu riskieren und gewinnen besseren Kontakt zur Realität.

Die Arbeit an der Beziehung (Kontakt zu sich und zur Umwelt)

Wir verstehen die Beziehung zwischen MaltherapeutIn und Malenden als eine spezielle Lebenssituation, in der sich die üblichen Beziehungsmuster, auch aus dem Alltag der Malenden, erfahren lassen. In der Auseinandersetzung mit dem/der MaltherapeutIn können sich die Malenden über ihre wirklichen Bedürfnisse klar werden. Die Malenden werden aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen und Kontakt zu finden, ohne sich dabei selbst aufzugeben.

Quelle: Offenes-Presseportal

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Blutspendetermin vor dem Landtag in Hannover

Dienstag, 1. Dezember 2009

gesundheit1Politiker gehen mit gutem Beispiel voran

Der DRK-Blutspendedienst NSTOB lädt mit Unterstützung der niedersächsischen Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann zu einem öffentlichen Blutspendetermin am 14.12.2009 vor dem Landtag ein.

„Zwei von drei Menschen sind einmal in ihrem Leben auf eine Blutspende angewiesen. Aber nur jeder achte spendet Blut und rettet so Leben“, sagt Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann. „Daher freue ich mich über jeden einzelnen, der am 14. Dezember an der Blutspende vor dem Landtag teilnimmt.“

Zahlreiche Bürger und Politiker (u.a. Dr. Philipp Rösler – Bundesminister für Gesundheit, Wolfgang Jüttner, Ulf Thiele, Björn Försterling und Kreszentia Flauger) nutzten bereits in der Vergangenheit die Gelegenheit, das lebensrettende Blut beim DRK zu spenden.

„Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Blutspende am 14. Dezember vor dem Landtag ein. An diesem Tag findet auch eine Landtagssitzung statt, so dass wir uns auf die zahlreiche Beteiligung der Minister und Abgeordneten sowie der Landtagsmitarbeiter freuen“, erklärt Thomas Bischoff vom DRK-Blutspendedienst NSTOB. „Wir werden von 10 bis 16 Uhr mit dem BlutspendeMobil direkt vor dem Landtag stehen. Selbstverständlich gibt es nach der Blutspende zur Stärkung den traditionellen Imbiss mit Eintopf, Kuchen, Obst und Joghurt sowie leckeren Christstollen zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Mit der Blutspende können Sie etwas ganz Besonderes zu Weihnachten schenken: Gesundheit und die Gewissheit auf Hilfe.“

Darüber hinaus kann man dabei auch noch etwas gewinnen. Wie das geht? Ganz einfach: Zum Blutspendetermin kommen und beim Winter-Reise-Quiz des DRK-Blutspendedienstes NSTOB mitmachen. Dort winken 45 Reisegutscheine im Gesamtwert von 17.500 Euro, die in über 10.000 Reisebüros oder dem Internet flexibel eingesetzt werden können. Teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von der Abgabe einer Blutspende.

Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene zwischen 18-68 Jahren (als Erstspender/in 18-59 Jahre) Blut spenden. Blutspenden in höherem Alter sind nach individueller Entscheidung der Ärzte des DRK-Blutspendedienstes NSTOB möglich. Frauen können 4 mal, Männer sogar 6 mal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 8 Wochen liegen. Mitbringen sollten die Blutspender/innen ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass, bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis.

Detaillierte Informationen zur Blutspende sowie zu den aktuellen Blutspendeterminen sind unter der kostenlosen Spender-Hotline 0800 – 11 949 11 oder im Internet unter der Adresse www.blutspende-nstob.de abrufbar.

Quelle: PR4YOU

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ÜberLeben – von zu früh geborenen Kindern

Donnerstag, 12. November 2009

gesundheit5Unter dem Titel „ÜberLeben“ zeigt der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. am 17. November 2009 gemeinsam mit der „Qualitätsinitiative – Niedersächsischer Verein zur Förderung der Qualität im Gesundheitswesen“ e.V. und dem „Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen“ der Landesärztekammer Niedersachsen eine Fotodokumentation über das Leben von zu früh geborenen Kindern während der Akutphase auf einer Neointensivstation. Diese Kinder, die alle vor der 28. SSW (Schwangerschaftswoche) geboren wurden, stehen stellvertretend für jährlich ca. 3.500 Kinder in Deutschland, die als sog. Extremfrühchen das Licht der Welt erblicken. Die Lebensumstände dieser zarten Wesen haben mit denen eines nach 40 SSW reif geborenen Säuglings wenig gemeinsam. Es fehlt ihnen wertvolle Entwicklungszeit im schützenden Bauch der Mutter. Während reif geborene Kinder in dieser Phase noch unberührt sind, müssen sich Extremfrühchen bereits mit Sinnesreizen wie Schmerz, Licht, Lärm und Schwerkraft auseinandersetzen, ohne dass ihr noch unterentwickeltes Gehirn zu einer adäquaten Verarbeitung dieser Reize in der Lage wäre. Atmen und das Verdauen von Nahrung sind besondere Herausforderungen für sehr unreife Kinder, mit denen ein Neugeborenes normalerweise erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt konfrontiert wird. Nicht jedes Extremfrühchen übersteht die schwierige Anfangsphase auf der Intensivstation unbeschadet. Der mögliche Tod und drohende Behinderungen sind emotional sehr belastende Perspektiven für die Eltern dieser Kinder.

Der Hamburger Fotograf Walter Schels hat sich behutsam mit dieser sensiblen und problematischen Lebensphase der Kinder auf einer Hamburger Intensivstation auseinandergesetzt. Einfühlsam hat er bereits vor Jahren todkranke Menschen in deren letzten Wochen, Tagen und Stunden mit der Kamera begleitet. Insofern sind ihm Grenzbereiche zwischen Leben und Tod nicht fremd. Entstanden sind ausdrucksstarke Portraits von kleinen Kämpfern, die wohl keinen Betrachter unberührt lassen. Zu sehen sein werden die Bilder vom 17. bis 23. November in der Marktkirche in Hannover. Geplant sind weitere Aufnahmen der Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren. So wird die Ausstellung mit ihren kleinen Protagonisten wachsen, um zu veranschaulichen, dass das Thema Frühgeburt gerade bei sehr kleinen Frühgeborenen für die betroffenen Familien nicht mit der Entlassung aus der Akutphase auf einer Neointensivstation endet und aufgrund dessen auch nicht aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden darf.

Als Dachverband der Elterninitiativen und Fördervereine für früh und krank geborene Kinder in Deutschland war es dem Bundesverband ein großes Anliegen zu verdeutlichen, dass sich der Begriff „Frühchen“ zwar niedlich und harmlos anhören mag, dass die möglicherweise mit einer zu frühen Geburt einhergehenden Probleme und Herausforderungen für betroffene Kinder und deren Familien aber alles andere als harmlos sind. „Auf die Lebenssituation von Extremfrühchen treffen Begrifflichkeiten wie „süß“ und „niedlich“ zunächst überhaupt nicht zu. Wenn das Leben des eigenen Kindes zu Beginn von medizinischen Geräten und Medikamenten dominiert wird, dann ist das in erster Linie sehr beängstigend und schockierend für betroffene Eltern“, sagt Katarina Eglin, Pressereferentin des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. und Mutter eines zu früh geborenen Sohnes, der vor 5 Jahren nach 24 SSW mit nur 595 Gramm zur Welt kam.

Hintergründe, Zahlen & Fakten
Jährlich werden deutschlandweit ca. 60.000 Kinder vor der 37. SSW und damit zu früh geboren. Demnach ist jedes 10. Neugeborene ein Frühchen. Frühgeborene sind folglich die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands. Ca. 3.500 dieser Kinder gelten mit weniger als 1.000 Gramm Geburtsgewicht als Extremfrühchen. Zurzeit liegt die Überlebenswahrscheinlichkeit ab der 24. SSW in Deutschland bei ca. 60 Prozent und steigt mit zunehmender Reife der Kinder. Die Überlebenswahrscheinlichkeit von Kindern mit einem Geburtsgewicht von weniger als 500 Gramm liegt zurzeit bei ca. 20 bis 30 Prozent. Je unreifer die Kinder waren, desto höher ist das Risiko für bleibende Entwicklungsbeeinträchtigungen. Das können neben Körperbehinderungen oder kognitiven Beeinträchtigungen auch Aufmerksamkeitsdefizit und/oder Hyperaktivitätsstörungen sein. Bei 25 Prozent aller extremen Frühgeburten mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.000 Gramm zeigen sich im Kindesalter zudem Anzeichen von Autismus. Auch Lernbehinderungen wie beispielsweise eine Lese-Rechtschreib-Schwäche und/oder Rechenschwäche und psychische Störungen wie Depression, Angststörungen und andere Verhaltensauffälligkeiten kommen bei extrem Frühgeborenen sehr viel häufiger vor als unter Reifgeborenen.

Informationen zum Bundesverband und seinen Kooperationspartnern
Der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. ist die Dachorganisation aller Elterninitiativen und Vereine in Deutschland, die sich für zu früh oder krank geborene Kinder einsetzen. Der Verband wurde im Jahre 1992 gegründet und hat in den vergangenen Jahren mit dazu beigetragen, dass sich die Versorgungssituation für zu früh und krank geborene Kinder, aber auch für ihre Familien zunehmend verbessert hat.
Mit dem Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen und der Qualitätsinitiative – Niedersächsischer Verein zur Förderung der Qualität im Gesundheitswesen e.V. verbindet den Bundesverband bereits seit 2008 eine enge Kooperation. Die Qualitätsinitiative hat 2004 ein niedersachsenweites Nachuntersuchungsprojekt initiiert, bei dem extrem unreife Frühgeborene (mit weniger als 28 SSW geborene Kinder) erstmals in Deutschland flächendeckend nach 6 Monaten, 2, 5 und 10 Jahren standardisiert nachuntersucht werden. Mit der Projektdurchführung ist das Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen beauftragt. Die flächendeckende Studie liefert aussagekräftige Informationen über die Entwicklung und die Chancen dieser kleinen Frühgeborenen. Die Zahl der als entwicklungsauffällig eingestuften Kinder erhöhte sich von zunächst 55 Prozent (Ergebnis der 6-Monats-Untersuchung) auf 60 Prozent beim Untersuchungszeitpunkt nach zwei Jahren. Die Ergebnisse der nachfolgenden Zeitpunkte stehen noch aus und werden mit Spannung erwartet. Die bereits vorgelegten Zwischenergebnisse bekräftigen jedoch schon die Forderung des Bundesverbandes nach koordinierter Betreuung der kleinen Frühgeborenen.

Dieses Fotoprojekt konnte realisiert werden dank der freundlichen Unterstützung von der KKH Allianz und Techniker Krankenkasse sowie von der Abbott Deutschland GmbH & Co.KG.

Quelle: Offenes-Presseportal

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5. Heilpraktiker-Symposium: Krebs und andere chronische Erkrankungen nehmen weiter zu

Montag, 9. November 2009

gesundheit4Ganzheitliche Sicht wird durch beschränkte Zulassung von Psycho- und Physiotherapeuten zum Heilpraktiker untergraben.

“Die Schweinegrippe dominiert derzeit zwar die Schlagzeilen. Die latent steigende Verbreitung der Volkskrankheit Krebs sollte darüber nicht in den Hintergrund geraten.” Mit diesem Appell eröffnete Monika Gerhardus, Präsidentin der Union Deutscher Heilpraktiker e.V. (UDH), das 5. Heilpraktiker-Symposium des hessischen Landesverbandes im Congress Park Hanau. Das diesjährige Schwerpunktthema “Prävention, Begleitung und Nachsorge bei Krebserkrankungen aus naturheilkundlicher Sicht” interessierte rund 250 Besucher, Heilpraktiker, naturheilkundlich arbeitende Ärzte und Therapeuten aus Hessen und Nordbayern.

“Mit Sorge beobachtet die Union Deutscher Heilpraktiker die aktuelle Rechtsprechung, bei der die ganzheitliche Sichtweise unseres Berufsstandes sukzessive untergraben wird”, kritisiert Verbandspräsidentin Gerhardus. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte kürzlich ein Urteil (AZ: BVerwG 3 C) gefällt, das die Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde – bisher auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkt auch auf die Physiotherapie erweitert. “Mit diesem Urteil wird die Entwicklung der Schulmedizin, den Menschen immer nur ausschnittsweise zu betrachten, auch auf unseren Beruf übertragen. Da sind wir dagegen. Die ganzheitliche Sicht ist und bleibt zum Wohle unserer Patienten unerlässlich, dafür stehen wir!”

Untersuchungen zeigen, dass die Eigenschaft des menschlichen Organismus, mehr oder minder wirkungsvoll Kräfte zur Selbstheilung zu mobilisieren, im vergangenen Jahrhundert sukzessive abnahm. “Eingangs des 20. Jahrhunderts waren akute Erkrankungen weit verbreitet. Heute sind es zu 90 Prozent chronische Krankheiten, darunter deutlich steigend die verschiedenen Arten von Krebs”, konstatierte Dr. Hans-Peter Donate, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin aus Fürth. Auslöser sind in erster Linie Umwelteinflüsse – neben der Atemluft, der Ernährung oder natürlichen und künstlichen Strahlenquellen vor allem auch Lärm, seelischer als auch psychischer Stress und der Genuss von Alkohol und Tabak. Wegen der langen Latenzzeiten wird Krebs als eine multikausale Erkrankung definiert, d.h. die eindeutige Feststellung der Entstehungsgründe ist auch mit modernster Medizin nicht zu leisten. Statistisch gesichert ist, dass sowohl der Tabakgenuss als auch die Ernährungsgewohnheiten bei einem Drittel der Erkrankungen direkten Einfluss auf die Entstehung haben. Dabei hat das Paracelsus-Prinzip, nach dem alles als Gift für den Menschen zu werten ist, es kommt lediglich auf die Dosis an, an Allgemeingültigkeit nicht verloren hat. Die Sterblichkeitsrate der jährlich 424.000 Krebs-Neuerkrankungen konnte zwar insgesamt auf 49 Prozent verringert werden, bei Lungenkrebs liegt sie aber noch bei 86 Prozent, bei Bauchspeicheldrüsenkrebs weiterhin sogar bei 100 Prozent.

Schon Hippokrates erkannte den Krebs als Krankheit. Naturheilkunde und Komplementärmedizin bieten mit ihrer Vielfalt von Therapeuten und Behandlungsmethoden sowie der ganzheitlichen Sichtweise von Gesundheit, Krankheit und Genesung eine Erweiterung und wertvolle Ergänzung der modernen Medizin. Die Schulmedizin bildet keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Zustand des Immunsystems und der Entstehung von Krebs. Auch die Psyche wird nur wenig in Diagnose und Therapie mit einbezogen, aber die Behandlung eines Tumors wird gezielt erforscht. Die Naturheilkunde, wie sie der Heilpraktiker versteht, betrachtet den menschlichen Organismus dagegen ganzheitlich und sieht den Patienten mehr als aktiv Mitwirkenden denn als reinen Zuschauer seiner Behandlung.

Quelle: fair-NEWS.de

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Schweinegrippe: Vorsicht beim Kuscheln mit Tieren

Montag, 9. November 2009

Vorsichtsmaßnahmen zum Umgang mit Haustieren
Erstmals Hauskatze an H1N1 erkrankt / Informationen für Haustierhalter.

Auch für Haustierhalter gilt in Zeiten der Schweinegrippe: Hygiene ist das oberste Gebot beim Umgang mit den geliebten Hausgenossen. Der überregional tätige Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort betonte nach der ersten Infizierung einer Hauskatze, dass kein Grund zur Panik besteht. Jedoch sollten Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Tiere eingehalten werden.

Nach Angaben des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit handelt es sich bei der in den USA erkrankten Katze wahrscheinlich um einen Einzelfall. Alle bisherigen Voruntersuchungen hätten keine Hinweise auf eine Übertragung vom Menschen auf ein Haustier nachgewiesen. Beim Auftreten eines Erkrankungsfalles im Familien- oder Freundeskreis sollten jedoch auch beim Umgang mit Haustieren einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Der Tierschutzverein startet in der kommenden Woche einer Informationskampagne, um die Vorsichtsmaßnahmen bekannt zu machen. Auch im Internet unter www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de können Informationen abgerufen werden. Die Zahl der Anrufe von besorgten Tierhaltern hatte in den vergangenen Tagen stark zugenommen.

Da das Virus in erster Linie über Tröpfcheninfektion verbreitet wird (also beim Sprechen, Husten, Niesen) ist der beste Schutz Hygiene und Abstand. Erkrankte Tierhalter sollten also auf das Kuscheln mit ihrem Hausgenossen verzichten. Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme ist nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) regelmäßiges Händewaschen. Dies gilt nach Angaben des Tierschutzvereins besonders beim Umgang mit Hunden und Katzen, die gerne die Hände ihrer Herrchen oder Frauchen lecken. Selbstverständlich sollte wie beim Umgang mit Menschen Anhusten oder Anniesen unbedingt vermieden werden. Erkrankte Hundehalter sollten speziell klären, ob sie während der Quarantäne mit ihrem Vierbeiner Gassi gehen können. Ansonsten sollten Familienmitglieder oder Freunde vorübergehend den „Hundedienst“ übernehmen. Sollten bei einem Haustier Grippe-ähnliche Symptome auftreten, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, betonten die Tierschützer. Bei Grippe-ähnlichen Symptomen können Speichelproben des betroffenen Tieres auch an das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit in Greifswald geschickt werden. Impfungen gibt es bisher nicht.

Die Vereinigung amerikanischer Veterinärmediziner American Veterinary Medical Association hatte der Erkrankung einer 13 Jahre alten Katze am H1N1-Virus bestätigt. Das Tier soll „Grippe-ähnliche“ Symptome zeigen. In dem Haushalt waren zuvor zwei von drei Familienmitgliedern an Grippe erkrankt. Ein vorläufiger Test hatte das Virus nachgewiesen. Die Katze sei aber auf dem Weg der Besserung. Das Bundesforschungsinstitut erklärte auf Nachfrage, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass das Tier Vorerkrankungen gehabt hätte. Bei Hunden ist bisher kein Erkrankungsfall aufgetreten, Vögel dagegen gelten als gefährdet. Zu Panik besteht trotz des ersten Falles kein Anlass.
Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. unterhält zwei eigene Tierheime und unterstützt rund 40 Tierschutzvereine in ganz Deutschland. Zur Unterstützung der Kampagne werden an den BDT-Informationsständen kostenlos Handzettel zum Umgang mit Haustieren im Falle einer Erkrankung verteilt.

Quelle: fair-NEWS.de

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