Archiv für die Kategorie „Gesundheit“

Keine Abschiebung von Anna und Susanna Asatryan!

Montag, 19. April 2010

Wenn der Petitionsausschuss des Landtags NRW nicht eingreift, müssen die 44-jährige Armenierin Susanna Asatryan und ihre 12-jährige völlig integrierte Tochter Anna aus Rheda-Wiedenbrück Deutschland nach vierzehn Jahren Aufenthalt bis zum 30.04.2010 verlassen. Die Lokalpresse – aber auch der WDR in z. T. landesweiten Rundfunk- und Fernsehsendungen – berichteten bereits mehrfach über den Fall. Rund 3000 Unterschriften sind zusammengekommen, um Annas Bleiberecht zu sichern. Unter bestimmten – allerdings nahezu unerfüllbaren – Bedingungen könnte sie hier bleiben. Die Mutter soll wegen geringfügiger Straftaten aber auf jeden Fall das Land verlassen. Zurück blieben außerdem Annas 20-jährige Schwester Lusine und ihr 22-jähriger Bruder Artur. Die Familientrennung wäre damit endgültig besiegelt.

Jetzt ist es an der Zeit, im Interesse Annas auch für die Mutter wenigstens eine Duldung bis zur Volljährigkeit Annas einzufordern.
Unter der Adresse www.petitiononline.com/b57z9rc6/petition.html kann inzwischen jeder eine Online-Petition zum Abschiebefall Asatryan an den Petitionsausschuss des Landtags NRW unterzeichnen, die den Petitionsantrag der Anwältin an die gleiche Adresse unterstützen soll. Auch wenn es zunächst so scheint, werden die Namen und Adressen der Unterzeichner im Internet nicht veröffentlicht. Die angegebenen Daten sind lediglich dem Autor der Petition zugänglich.
Es bleiben nur noch wenige Tage Zeit, bis der Petitionsausschuss eine Entscheidung fällt.

Bitte unterstützen Sie die Initiative mit Ihrer Unterschrift! Mehr Informationen finden Sie im Text der Online-Petition.

Quelle: fair-NEWS.de

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Neues Verfahren lässt biologische Bypässe wachsen

Mittwoch, 31. März 2010

Erkrankungen des Gefäßsystems und daraus resultierende Durchblutungsstörungen gehören zu den häufigsten Zivilisationsleiden. Die Folgen sind gravierend – Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Beinamputationen. Jetzt hilft eine Therapie ohne Operation, die Durchblutung wieder herzustellen, indem sie auf natürliche Weise neue gesunde Gefäße wachsen lässt. Helfen kann sie Betroffenen, deren Blutversorgung durch Arterienverstopfung in den Herzkranzgefäßen, in den hirnversorgenden Arterien und in den Beinarterien beeinträchtigt ist.

Etwa 280.000 Deutsche erleiden jedes Jahr einen Herzinfarkt – durchschnittlich alle zwei Minuten trifft es einen. Die Ursache dafür sind Verschlüsse oder Verengungen in den Herzkranzgefäßen. Sie unterbinden die Versorgung des Herzmuskels mit lebenswichtigem Sauerstoff. Frühzeitig erkannt können diese Engstellen mit einem Bypass überbrückt werden. Dieses invasive Verfahren, eine Umleitung für das Blut zu legen, wurde 1967 erstmals von dem argentinischen Herzchirurgen Rene G. Favaloro durchgeführt. Heute erhalten in Deutschland jährlich rund 70.000 Patienten Bypässe eingesetzt. In dem bis zu fünfstündigen Eingriff wird nach dem Durchsägen des Brustbeins der Brustkorb aufgeklappt, so dass das Herz frei liegt. Atmung und Herzschlag werden angehalten und von der Herz-Lungen-Maschine übernommen. Dann wird für das verengte Gefäß ein kleines Stück körpereigene Vene oder Arterie eingesetzt. Auch wenn die Operation heute eine Routineeingriff ist, bleibt sie dennoch mit Risiken behaftet. Rund 700 Patienten überleben in Deutschland jedes Jahr den Eingriff nicht, bei etwa 3.500 kommt es während der Arbeit der Herzchirurgen noch im Operationssaal zu einem Herzinfarkt.

Neu und nicht von diesen Risiken begleitet ist ein sanftes und natürliches Bypass-Verfahren, dessen Wirksamkeit von Ärzten der renommierten Charité in Berlin kürzlich durch Studien belegt wurde und jetzt im Schwarzwald MedicalResort Obertal erstmals in der medizinischen Praxis angewandt wird: die Enhanced External Counterpulsation EECP. “Die Methode kommt ohne Operation aus. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert und das Wachstum biologischer Bypässe im Körper wird angeregt”, erklärt Professor Dr. Rafael Adam, Gefäßmediziner, Chefarzt und Ärztlicher Direktor im Schwarzwald MedicalResort Obertal. “Diese Kombination von Schulmedizin und Selbstregeneration des Gefäßsystems entspricht unserem Obertaler Konzept der Integrativen Medizin.” Hintergrund des Verfahrens ist die Fähigkeit des Organismus, bei drohenden Gefäßverschlüssen selbst Umgehungsgefäße bilden zu können – die so genannte Arteriogenese. Dazu wachsen winzige Gefäße, die zahlreich im Gewebe vorhanden sind und oft nur den Bruchteil eines Millimeters durchmessen, bis zur Größe der vom Verschluss bedrohten Arterie an und leiten den Blutfluss um die verengte Stelle herum. Auf diese Weise wird der Herzmuskel weiterhin mit Sauerstoff versorgt.

Allerdings benötigen die Kollaterale genannten Mikrogefäße einen Reiz, der ihr Wachstum in Gang setzt. Der könnte durch regelmäßige und gezielte Bewegung ausgelöst werden, wobei es aber bei den meisten Betroffenen an der konsequenten Umsetzung fehlt. Dann kann die Enhanced External Counterpulsation EECP helfen, wie sie im Schwarzwald MedicalResort Obertal angewandt wird. “Im Herzrhythmus aufblasbare Manschetten um die Waden, Oberschenkel und Hüften pumpen das Blut mit rhythmischem Druck in Richtung Herz”, beschreibt Dr. Kai Ruffmann, Leitender Arzt Kardiologie im Schwarzwald MedicalResort Obertal. “Dieser Vorgang ist für die Patienten nicht im geringsten unangenehm oder beeinträchtigend. Dabei entsteht ein Reiz, der in den Zellen der Mikrogefäße Gene aktiviert. Es kommt zur vermehrten Ausschüttung von Wachstumsfaktoren und die Gefäße legen kontinuierlich an Wachstum zu, bis sie schon nach wenigen Wochen die Aufgabe der verschlossenen Herzkranzgefäße übernehmen können.” Der Gefahr eines Herzinfarktes kann so begegnet werden.. Auch Herzenge, die Angina pectoris, bessert sich. Dr. Kai Ruffmann: “Die Brustschmerzen treten seltener auf oder bleiben ganz aus. Betroffene sind wieder belastbar, können sich sportlich betätigen und ohne Angst verreisen.”

Ein weiteres Anwendungsgebiet der Enhanced External Counterpulsation EECP sind verengte Beinarterien, zum Beispiel bei der Schaufensterkrankheit oder beim Raucherbein. Davon sind in Deutschland jährlich etwa 100.000 Raucher betroffen, jedem Zehnten bleibt nur noch die Amputation. “Auch in den Beinen lässt sich mit diesem Verfahren das Wachstum von Kollateralen anregen, so dass sich neue Arterien bilden”, sagt Professor Dr. Rafael Adam.

“Bislang können wir auf mehr als 30, teilweise schwerkranke Patienten zurück blicken, die mit erstaunlichem Erfolg behandelt wurden”, sagt Dr. Kai Ruffmann. Aktuelle Forschungen weisen darauf hin, dass die Enhanced External Counterpulsation EECP nicht nur in den Beinen und am Herzen geeignet ist, die lebensrettende Gefäßneubildung anzuregen, sondern ebenfalls im Becken und im Gehirn. Bestätigen sich diese Erkenntnisse, wäre sie auch eine sanfte und natürliche Methode, um Schlaganfälle zu verhindern oder deren Folgen zu mildern.

Quelle: fair-NEWS.de

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Aktive Jugend gegen Alkohol / Jugend hilft sich selbst

Donnerstag, 25. März 2010

gesellschaft1Solidarkreis-Sucht-U-21 bietet Konzept der Suchtselbsthilfe für Jugendliche an

Das Problem ist bekannt:
Die verschiedenen Verbände von Sucht-Selbsthilfegruppen beklagen allesamt ihre Schwierigkeiten bei der Integration von suchtgefährdeten bzw. schon abhängigen Jugendlichen.

„Komasaufen“ bei Jugendlichen, von uns zum Unwort 2010 als empfehlenswert empfunden, beherrscht seit Monaten die mediale Landschaft, in blasphemische Absichten gekleidete Überschriften geben vor, zur Problemlösung beitragen zu wollen. Tatsächlich jedoch geht es um Auflagensteigerungen und Quoten.

In Deutschland gibt es über 7.000 Selbsthilfegruppen zum Thema Alkoholismus und Sucht, die samt und sonders, so kann man es leichtfertig pauschalierend formulieren, in Jahrzehnte währenden Strukturen erstarrt sind.
Langjährige Abstinenzen stehen der unerschöpflichen Kraft der Jugend integrationsunfährig gegenüber. Längst spricht man eine andere Sprache.
Einer(m) Jugendlichen begreiflich machen zu wollen, er solle möglichst in seinem Leben keinen Alkohol mehr konsumieren hieße „Eulen nach Athen tragen“, oder, wäre so „überflüssig wie ein Kropf“.. Ein verächtliches Lachen wäre die Folge, oder der Bescheid „man habe sie nicht mehr alle“.

Um Missverständnissen zu vorzubeugen:
Selbsthilfegruppen sind zur Abstinenzsicherung unverzichtbar.
Unzähligen Menschen haben Sie „raus aus der Sucht“ zu einer neuen und nie gekannten Zufriedenheit verholfen.

Wir haben uns Gedanken gemacht:
Wie kann man Jugendlichen die Tür zur Motivation, über Selbsthilfe nachzudenken, einen Spalt weit öffnen? Das Medium „Internet“ brachte uns auf die Spur. Ein ideales Instrument sich über das Erlernen der Herstellung und Gestaltung von Internetauftritten und über Teilnahme an TV-Produktionen mit dem Thema „Sucht“ auseinander zusetzen.

Der Suchthilfe e.V. aus Detmold hat eine solches Konzept entwickelt. Gegründet wurde der Verein von zwei älteren Männer, Peter Korff (58) und Wolfgang Schwalenstöcker (65), die nach jahrzehntelangem Alkoholkonsum abhängig geworden sind und nach Ihrer Entwöhnungsbehandlung in verschiedenen Suchtkliniken sich der Suchthilfe verschrieben haben. Aktiv betreiben Sie ein umfangreiches Internetportal (www.suchthilfe-magazin.de,” target=”_blank”>http://.www.suchthilfe-magazin.de, ein Suchthilfe-Tvmit regelmäßigen Video-Beiträgen zum Thema und den Solidarkreis-Sucht, 2 Selbsthilfe-Projekte, in denen Betroffene an ihren Projekten mitarbeiten können.

Quelle: fair-NEWS.de

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Mindeststrafe für Genitalverstümmelung soll durch Bundesratsinitiative herabgesetzt werden

Donnerstag, 25. März 2010

Abschiebung der Täter soll auf diese Weise verhindert werden.

In ihrem Gesetzesentwurf zur Schaffung eines Straftatbestandes „Genitalverstümmelung“ wollen die Justizminister Uwe Hahn (Hessen) und Ulrich Goll (Baden-Württemberg) die Herabsetzung der möglichen Mindeststrafe bei Genitalverstümmelung von „nicht unter drei Jahren“ auf „nicht unter zwei Jahre“ durchsetzen.

Damit wollen die Politiker sicherstellen, dass die Täter nach einer Verurteilung nicht abgeschoben werden, wie aus der Bundesrats-Drucksache 867/09 hervorgeht.

Hintergrund: Zum heutigen Zeitpunkt kann die Genitalverstümmelung als schwere Körperverletzung (§226, Abs. 2 StGB) mit einem Mindeststrafmaß „nicht unter drei Jahren“ geahndet werden. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass die Tat mit geringerer Strafe bewährt wäre. Denn bisher wurde kein einziges Strafverfahren geführt, das Genitalverstümmelung zum Gegenstand hatte.
Neuere juristische Bewertungen des „wichtigen Gliedes“ (z.B. nach der subjektiven Wichtigkeit), dessen Schädigung u.a. als Voraussetzung für die Erfüllung des Straftatbestandes „schwere Körperverletzung“ gilt legen nahe, dass Genitalverstümmelung selbst dann als schwere Körperverletzung geahndet werden könnte, wenn die Fruchtbarkeit des Opfers nicht beeinträchtigt wird.
Hinzu kommt die – bisher völlig vernachlässigte – einschlägige Fallgruppe der „dauerhaften Entstellung“, die ebenfalls die Bewertung von Genitalverstümmelung als „schwere Körperverletzung“ bedingt.
Die Verurteilung ausländischer Verstümmelungs-Täter/Anstifter mit der Mindeststrafe „nicht unter drei Jahren“ würde zu deren Ausweisung (§53 Nr. 1 Aufenthaltsgesetz) führen.
Genau diese Konsequenz für Täter wollen die Politiker verhindern, obwohl Uwe Hahn zugibt, dass „dies auf Grund der Schwere der Straftat angemessen erscheinen mag.“

Die Politiker begründen die Herabsetzung der Mindeststrafe damit, dass die drohende Abschiebung der Täter einer Anzeige durch das Opfer entgegenstehen könnte.
Dazu ist anzumerken, dass von den (i.d.R. schwer traumatisierten Opfern) grundsätzlich keine Anzeige zu erwarten ist – unabhängig davon, ob die Täter abgeschoben werden oder nicht. Dies belegt die Rechts-Praxis in allen europäischen Ländern, in denen Verstümmelungstäter grundsätzlich nicht von Abschiebung bedroht sind.

Indem die Politiker weiterhin die Einleitung der Strafverfolgung von Genitalverstümmelungen auf die minderjährigen, bzw. traumatisierten Opfer abstellen wollen, während sie gleichzeitig durch die ärztliche Schweigepflicht einen sicheren Täterschutz gewähren (siehe Pressemitteilung der TaskForce vom 03. März 2010), wird deutlich, dass ihre Aussagen, Genitalverstümmelungen energisch bekämpfen zu wollen, nicht wirklich ernst genommen werden können.
Der Gesetzesentwurf, für die Justizminister eine Mehrheit im Bundesrat gewinnen konnten, liegt nun dem Bundesjustizministerium zur Stellungnahme vor und muss bis zum 24. März dem Bundestag vorgelegt werden. Es bleibt in zu hoffen, dass das Bundesjustizministerium seiner bisherigen Linie zur Absage an Änderungen im Strafrecht treu bleibt.

Quelle: fair-NEWS.de

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„Vergiss Aids nicht e.V.“ präsentiert neben dem Livestream nun auch ein Web Radio und Live Chat

Freitag, 19. März 2010

gesundheit1Mehr Offenheit und Transparenz im Kampf gegen Aids.

Der gemeinnützige Verein „Vergiss Aids nicht“ stellt heute sein neues Web Radio und Live Chat zum Thema HIV und Aids in Berlin vor. Diese neuen Angebote unterstützen den Verein dabei, den Kampf gegen Aids offen und transparent zu gestalten.

Beiträge im Kampf gegen Aids

„Nur wenn man offen über die Themen HIV und Aids spricht, ohne sich aus falscher Scham einzuschränken, kann der Kampf gegen Aids gewonnen werden“, erklärt Heiko Schüßling, Vorstand von Vergiss Aids nicht e.V. Mit „Internet Web Radio“ bietet der Verein nun den Internetnutzern einen weiteren Zugang zu relevanten Informationen. Darüber hinaus haben Interessierte hier auch die Möglichkeit, sich selber aktiv in die Aufklärungsarbeit einzubringen.

Unter www.vergissaidsnicht.de/internetradio_berlin.html können selbst produzierte oder zur Verfügung gestellte Radio-Sendungen, Radio-Spots und andere Beiträge rund um die Themen HIV und Aids und Weltaidstag kostenlos angehört werden.

Neben dem Internet Web Radio ist nun auch der Live Chat von Vergiss Aids nicht e.V. gestartet unter www.vergissaidsnicht.de/aids_beratung_online.html haben Interessierte hier die Möglichkeit, sich über den Verein, den Thema HIV / Aids und Weltaidstag zu Informieren. HIV und an Aids erkranke Menschen geben im Rahmen der Selbsthilfe Informationen zum Thema HIV und AIDS und des täglichen Lebens.

Einsatz vor Ort

Der Verein möchte Offenheit und Transparenz im Kampf gegen Aids demonstrieren. Zu diesem Zweck hat „Vergiss Aids nicht“ einen Livestream und ein Web Radio im Internet eingerichtet. Hierfür wurden eigens mehrere Kameras in den Büroräumen des Vereins installiert und im Sendestudio des Webradios 2 Mikrofone für die Moderation des Radios. So lässt sich ab sofort die Arbeit des Vereins in dessen Berliner Büroräumen live mit verfolgen. Unter www.vergissaidsnicht.de/livestream.html ist es möglich, werktags von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr dabei zuzuschauen, wie der Kampf gegen Aids von der Zentrale aus geführt wird. Nur an Wochenend- und Feiertagen, bzw. nach 17.00 Uhr, zeigt die Kamera Aufnahmen einer Berliner Hauptstraße.

Quelle: fair-NEWS.de

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Geplanter Straftatbestand „Genitalverstümmelung“ ist Volksbetrug

Dienstag, 2. März 2010

gesellschaft1Bundesrat will eigenen Straftatbestand

Strafmaß soll herabgesetzt werden. Änderungen gehen an den tatsächlichen Problemen vorbei. Keine Aufhebung der Hindernisse für die Strafverfolgung. Täter genießen weiterhin staatlichen Schutz. Kein Schutz der Opfer in Sicht.

Hamburg, den 24.Februar 2010: Die TaskForce verschärft ihre Kritik an der Absicht deutscher Politiker, einen eigenen Straftatbestand „Genitalverstümmelung“ zu schaffen. Ein entsprechender Entwurf wurde am 12. Februar 2010 mehrheitlich von der Länderkammer des Bundesrates angenommen. Nun ist das Bundesjustizministerium mit einer Einschätzung befasst und muss den Entwurf bis zum 24. März dem Bundestag vorlegen.

Die Initiatorin der TaskForce, Ines Laufer, bezeichnet die geplanten Strafrechtsänderungen als handfesten Volksbetrug und vor allem Betrug an den Opfern – denn die fehlende Verurteilung von Verstümmelungstätern ist keinesfalls Defiziten im Strafrecht geschuldet, wie die Politiker glauben machen wollen. Vielmehr werden die Täter und Anstifter (Familienmitglieder) durch Täter-schützende Rechtsnormen (z.B. die ärztliche Schweigepflicht) vor der Verurteilung bewahrt, bzw. davor, dass die Strafverfolgungsbehörden überhaupt Kenntnis von den Verbrechen erlangen.

Zudem soll mit dem neuen Gesetz absichtlich die derzeit mögliche Mindeststrafe von „nicht unter drei Jahren“ (§226, Abs. 2, StGB) auf „nicht unter zwei Jahre“ herabgesetzt werden – um die Abschiebung der Täter zu verhindern.

In ihrer aktuellen Veröffentlichung (www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/02/Analyse-zu-Gesetzesänderungen_Volksbetrug1.pdf) begründet die TaskForce in schlüssiger Weise, warum die geplanten Gesetzesänderungen

- Keine Verbesserung der Strafverfolgung erwarten lassen,

- Zu einer Verringerung der Mindeststrafe führen,

- Keine abschreckende Wirkung haben werden,

- Verstümmelungen aus pseudo-ästhetischer Motivation (z.B. Entfernung der Schamlippen) unbegründet von der Strafbarkeit ausnehmen,

- Für die Verfolgbarkeit von Genitalverstümmelungen im Ausland unnötig sind,

- Überflüssig hinsichtlich des Ruhens der Verjährung bis zur Volljährigkeit der Opfer sind, da dies bereist klar geregelt ist und

- Keinen Schutz für potentielle Opfer bieten können.

Gleichzeitig verweist die TaskForce wiederholt auf die gravierenden Schutzlücken, die es zu schließen gilt, um allen gefährdeten Mädchen den Schutz zu gewähren, der ihnen verfassungsrechtlich zusteht.

Wir fordern von Regierung und Parlamentariern – mit Ausnahme der Aufnahme der relevanten Körperverletzungsdelikte in den Katalog der Auslandsstraftaten (§5 StGB) – von sämtlichen Änderungen im Strafrecht abzusehen.
Stattdessen rufen wir die Bundesregierung auf, effiziente Maßnahmen einzuführen, die sowohl umfassenden Schutz für alle gefährdeten Mädchen bieten können, als auch die konsequente strafrechtliche Verurteilung, besonders der Anstifter (Eltern/Familie) ermöglichen, wie z.B.:

- Gesetzliche Meldepflicht (sowohl im Fall bereits verübter Verstümmelungen als auch bei Kenntnis bevorstehender Verstümmelungen);

- Untersuchungspflicht, einschließlich regelmäßiger Überprüfung der genitalen Unversehrtheit (entweder nur für die Mädchen der genau bestimmbaren Risikogruppen oder für alle in Deutschland lebenden Kinder bis zum 18. Lebensjahr);

- Kollektive familienrechtliche Maßnahmen für alle bis zu 50.000 minderjährigen Mädchen der Risikogruppen, um die Verstümmelungen in den Herkunftsländern der Eltern effektiv zu unterbinden (gem. Beschluss BGH, XII ZB 166/03 v. 15.12.2004).

Quelle: fair-NEWS.de

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“BIO-ENERGETIKA Gesundheitstage 2010″ informieren über alternative Heilmethoden

Dienstag, 23. Februar 2010

Termin: 1. und 2. Mai 2010
Veranstaltungsort: Mehrzweckhalle – Nordgaustr. 1 – 93142 Maxhütte-Haidhof
Öffnungszeiten: 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: 5,- Euro (Kinder sind gratis)

Alternative Heilmethoden erfreuen sich heute einer immer größeren Beliebtheit. Vor allem zur Behandlung von Alltagsbeschwerden oder chronischen Krankheiten und zur allgemeinen Gesundheitsprävention finden sie zunehmend Akzeptanz, denn Sie heilen oft ganzheitlicher und sanfter als die Schulmedizin und haben weniger oder gar keine Nebenwirkungen.

Unter dem viel versprechenden Motto „Gesundheit erleben“ finden in diesem Jahr am 1. und 2. Mai erstmalig die „BIO-ENERGETIKA Gesundheitstage 2010“ – veranstaltet vom Essener Lichtzentrum aus Burglengenfeld bei Regensburg – statt. Veranstaltungsort dieser neu geschaffenen Gesundheitsmesse ist die Mehrzweckhalle in Maxhütte-Haidhof.

Die „BIO-ENERGETIKA“ bietet den Besuchern eine ideale Plattform, um sich umfassend über alternative Wege zur Gesunderhaltung und Steigerung ihrer Vitalität zu informieren. Viele Angebote können direkt vor Ort am Messestand praktisch ausprobiert werden.

Die Aussteller, die aus der Region und dem näheren Umkreis kommen, bieten den Besuchern an beiden Tagen ein außergewöhnliches Spektrum von Informationen und Dienstleistungen rund um die Themen „Gesundheitstrends“ und „alternative Heilmethoden“. Dabei geht es unter anderem um aktuelle Themen wie Körperentgiftung, Wohnraumentstörung und die energetische Aufwertung von Lebensmitteln, aber auch um die Heilkraft von Symbolen und Edelsteinen sowie die Methode zur geistigen Wirbelsäulenaufrichtung. Auch Lomi Lomi Massage und die so genannte Schwitzhütte sind spannende Themen, die den Besuchern anschaulich vermittelt werden.

Ergänzt wird das vielfältige und abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm durch zahlreiche interessante Kurzvorträge und Workshops zu den unterschiedlichsten Heilmethoden und Gesundheitsthemen.

Die Besucher dürfen gespannt sein auf eine erkenntnisreiche und informative Veranstaltung, die Ihnen unterschiedlichste Wege der Heilung aufzeigt und vor Ort direkt anbietet.

Die „BIO-ENERGETIKA 2010“ ist an beiden Veranstaltungstagen von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 5,- Euro, Kinder bis zum Alter von 16 Jahren zahlen keinen Eintritt.
Die Mehrzweckhalle In Maxhütte-Haidhof ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Für Besucher, die mit dem Pkw anreisen, stehen ausreichend kostenlose Parkplätze zur Verfügung.

Quelle: fair-NEWS.de

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“Tag der Seltenen Erkrankungen” mit Event in Essen

Montag, 22. Februar 2010

„Vergessene“ Patienten machen auf ihr Schicksal aufmerksam

Über 20 Selbsthilfegruppen und viele Fachärzte und Spezialisten informieren.
Für die Pharmaindustrie oft uninteressant, von vielen Ärzten nicht richtig behandelt: Patienten mit seltenen Erkrankungen haben meist einen jahrelangen Leidensweg hinter sich. Bereits zum dritten Mal macht deshalb der von der EU ins Leben gerufene „Europäische Tag der Seltenen Erkrankungen“ auf ihr Schicksal aufmerksam. Eine der bundesweit größten Veranstaltung zu dem Aktionstag findet am Samstag, 27.02.2010, in Essen statt.

Über 20 Selbsthilfegruppen werden von 10 bis 18 Uhr in Deutschlands größtem innerstädtischem Einkaufscenter „Limbecker Platz“ in Essen Passanten und Interessierte informieren. Zudem werden sich dort eine Reihe von Fachärzten und Spezialisten den Fragen stellen. Dabei ist der Ort geradezu ideal gewählt: „Wir möchten das Thema „Seltene Erkrankungen“ mitten in die Gesellschaft tragen und auf die Leute zugehen. Das Schlimme ist schließlich, dass es jeden von uns jederzeit treffen kann“, sagt Kirsten Wosniack, eine der Organisatorinnen des Aktionstags und Vorsitzende des Schilddrüsenbundesverbandes „Die Schmetterlinge e.V.“. „Es ist wichtig, dass wir den Betroffenen mit dieser Aktion die Möglichkeit geben, sich eine Stimme zu verschaffen und auf ihre Situation aufmerksam zu machen“, erklärt Ulrich Schmitz, Schirmherr dieser Veranstaltung und Center-Manager.

Manchmal nur eine Handvoll Betroffener in ganz Europa

In Deutschland leben derzeit über 4 Millionen Menschen mit einer seltenen chronischen Erkrankung, in ganz Europa wird die Zahl auf fast 20 Millionen geschätzt. Von einer seltenen Krankheit spricht man, wenn weniger als 40.000 Menschen davon betroffen sind; in Europa kennt man über 6000 seltene Erkrankungen. Manchmal sind es nur eine Handvoll Menschen oder einzelne Personen in ganz Europa, die mit einer dieser seltenen Krankheiten leben müssen. Das Tragische: Medikamente sind in diesen Fällen oft rar oder fehlen ganz, weil die Pharmaindustrie meist nur Krankheiten erforscht, bei denen absehbar aufgrund der Fallzahlen auch entsprechende Umsätze zu erwarten sind.

Gesundheitssystem muss auf Bedürfnisse der Erkrankten eingehen

Das Motto des Aktionstages in diesem Jahr lautet deshalb “Bridging the gap between Patients and Research” (“Eine Brücke zwischen Patienten und Forschung schlagen”). Europaweit wird darauf hingewiesen, dass eine interdisziplinäre und sektorenübergreifende Versorgung für die sehr komplexen seltenen Erkrankungen notwendig ist. Das bedeutet, dass die Zusammenarbeit sowohl in ambulanten, stationären und rehabilitativen Bereichen verstärkt werden muss als auch zwischen ärztlichen und nicht ärztlichen (Physiotherapeuten, Logopäden) Behandlern und anderen Versorgungsbeteiligten (z.B. Apotheken und Sanitätshäusern). Das Gesundheitssystem muss diese Bedürfnisse und Probleme der Erkrankten erkennen und aufgreifen.

Schirmherrin Eva Luise Köhler, Frau des Bundespräsidenten

In Deutschland haben sich mittlerweile fast 90 Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen unter dem Dach der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) und unter der Schirmherrschaft von Eva Luise Köhler, der Frau des Bundespräsidentin, zusammengeschlossen, um sich dafür einzusetzen, Experten und Betroffene zu vernetzen, Forschung voranzutreiben und zu fördern und den Patienten Ratschläge und Tipps zu geben, ihr Leben mit einer seltenen Erkrankung so gut wie möglich zu bewältigen.

Elf Städte beteiligen sich bundesweit am Aktionstag

Am „Europäischen Tag der seltenen Erkrankungen“ wird in Deutschland auf zwei Ebenen agiert. Zum einen werden im ganzen Bundesgebiet von den regional ansässigen Patientenorganisationen Informationsstände an öffentlichkeitswirksamen Plätzen organisiert, um Menschen für die Thematik zu sensibilisieren. Das geschieht in folgenden Städten: Würzburg, Dresden, Cuxhaven, Hamburg, Stuttgart, Magdeburg, Köln, Bielefeld, Frankfurt, Hannover und Essen. Überall zur gleichen Zeit, um 11.30 Uhr, werden rote Luftballone steigen gelassen, um damit ein erinnerungswürdiges Bild von Menschen mit seltenen Erkrankungen in das Bewusstsein der Gesellschaft zu malen.

50.000 Euro-Preis für Forschungsprojekt verliehen

Zum anderen verleiht die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit seltenen Erkrankungen in enger Zusammenarbeit mit der ACHSE einen Preis für ein Forschungsprojekt, das sich einer seltenen Erkrankung widmet. Das Datum dieser Veranstaltung wurde bewusst in die Nähe des „Europäischen Tages der seltenen Erkrankungen“ gesetzt, um die Aufmerksamkeit auch auf medizinischer und wissenschaftlicher Ebene auf die Thematik der seltenen Erkrankungen zu lenken. Der mit 50.000 Euro dotierte Forschungspreis ist nach der Ehefrau des Bundespräsidenten und Schirmherrin der ACHSE, Eva Luise Köhler, benannt.

Quelle: fair-NEWS.de

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EU-Initiative “HELP – Für ein rauchfreies Leben” setzt auch 2010 auf Online

Samstag, 13. Februar 2010

Online-Kommunikation weiterhin zentrales Element der HELP-Kampagne – E-Mail-Coaching zur Rauchentwöhnung – Ab 15. Februar neueste Episode der HELPERS online.

Die Kampagne der Europäischen Kommission “HELP – Für ein rauchfreies Leben” bietet allen Europäerinnen und Europäern umfassende Unterstützung rund um die Themen Rauchentwöhnung, Prävention und Passivrauchen. Seit 2005 besuchten mehr als 12 Millionen Menschen die HELP-Website. Das Thema Rauchstopp war bisher am meisten gefragt: Knapp 200.000 Menschen meldeten sich für das E-Mail-Coaching-Programm an, das den Entwöhnungsprozess per Email unterstützt.

Zentrales Element der Kampagne ist die HELP-Website www.help-eu.com. Hier laufen sämtliche Aktionen der Kampagne zusammen. Alle Interessierten erhalten online Hilfe, Beratung und Tipps. Um die Kernzielgruppe der Jugendlichen zu erreichen, setzt HELP auf die intensive Nutzung des Internets und die Möglichkeiten der neuen Medien. Die Kampagne setzt damit auf Interaktion und aktive Beteiligung.

Das E-Mail-Coaching von HELP: Online-Hilfe zur Rauchentwöhnung
HELP bietet online Unterstützung für den Rauchstopp an. Interessierte melden sich einfach per Internet an und erhalten in regelmäßigen Abständen, über zwei Monate hinweg, E-Mail-Nachrichten, die sie bei der Entwöhnung unterstützen.

Zwischen Juni 2009 (Start der neuen HELP-Kampagne 2.0) und Dezember 2009 registrierten sich bereits mehr als 53.000 Europäerinnen und Europäer für das E-Mail-Coaching. Seit Einführung des Moduls im Jahr 2007 zählt die Aktion rund 200.000 Teilnehmer.

Für das E-Mail-Coaching von HELP wird auf Yahoo! und anderen Websites geworben – kurze witzige und skurrile Filme ersetzen dabei die gängigen Banner.

Die HELPERS: Online-Geschichten mobilisieren junge Menschen für ein rauchfreies Leben
“Helpers” ist eine 12-teilige Zeichentrickserie. Drei Superhelden versuchen in der Serie, Raucher und Nichtraucher durch skurrile Tipps und Ratschläge vor den negativen Folgen des Tabakkonsums zu schützen. Die Protagonisten Chuck, Skinny und Loona vereinen ihre Kräfte, um sich für ein rauchfreies Leben einzusetzen.

Die erste Folge ging am 15. Oktober 2009 online.
Seitdem wurden die HELPERS-Videos 2.167.907 Mal angesehen (Stand 4. Januar 2010).

Am 15. FEBRUAR geht die neueste Episode der HELPERS online!

Quelle: fair-NEWS.de

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Bremen rettet 20.000 Tiere pro Veggiday

Donnerstag, 4. Februar 2010

Als erste deutsche Stadt führt Bremen einen vegetarischen Wochentag ein und übernimmt damit eine Vorbildfunktion in Deutschland. Mehr als 20.000 Tiere pro Woche können in der Hansestadt verschont werden.

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt beglückwünscht die Bremer Bürgerstiftung zu ihrem Vorstoß, einen vegetarischen Wochentag einzuführen. Gleichzeitig bittet sie alle Bremerinnen und Bremer, die Aktion zu unterstützen. Dadurch würden mehr als 20.000 Tierleben pro Veggiday gerettet werden. So viele Tiere enden an einem normalen Tag auf Bremens Tellern.

Nachdem der vegetarische Donnerstag im Mai letzten Jahres im belgischen Gent eingeführt wurde, hat er nun den Sprung nach Deutschland geschafft. Nicht nur die Tiere dürfen sich freuen, sondern auch Umwelt und Gesundheit profitieren: Es kann genauso viel CO2 eingespart werden wie 40.000 Autos im Jahr verursachen, wenn alle BremerInnen ein Mal pro Woche auf Fleisch verzichten, rechnet die Bremische Bürgerstiftung vor. Außerdem werden die Gesundheitskassen entlastet, denn die Deutschen essen ca. drei Mal mehr Fleisch als von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen. Dadurch öffnen sie Volkskrankheiten wie Übergewicht, Herzinfarkt und Krebs Tür und Tor.

»Die Verantwortlichen in allen deutschen Städten sind nun aufgerufen, sich dem guten Beispiel Bremens anzuschließen – für die Gesundheit, für die Umwelt und für die Tiere«, so Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt.
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich erfolgreich gegen die industrialisierte Massentierhaltung ein. Sie macht u.a. auf die Zusammenhänge zwischen Fleischkonsum, Umweltverschmutzung, Klimawandel und Gesundheit aufmerksam. Mehr erfahren Sie auf http://albert-schweitzer-stiftung.de.

Quelle: fair-NEWS.de

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