Archiv für die Kategorie „Gesundheit“

Jubiläumsaktion für einen guten Zweck

Mittwoch, 3. Februar 2010

aktionen110 Jahre MALZEIT – Atelier für Begleitetes und Lösungsorientiertes Malen LOM®

Nun sind es 10 Jahre, seit das MALZEIT – Atelier für Begleitetes und Lösungsorientiertes Malen seine Türen öffnete. Seitdem sind mehrere Tausend Bilder hier ‘geboren’ und haben das Leben der Malenden begleitet und geleitet. Herzlichen Dank für 10 Jahre Zusammenarbeit an alle Malenden, DozentInnen und InteressentInnen.

Zum Jubiläum wurde eingeladen zum Malen – aber anders als es sonst im Atelier für Begleitetes Malen und Lösungsorientiertes Malen LOM® üblich ist.
Am Sonntag, den 20.12.2009 wurden gemeinsam Bilder für Menschen gemalt, die Hilfe brauchen.
Dafür stellte Katina Kalpakidou (Maltherapeutin und Ausbilderin, Kunsttherapie-Institutsleiterin MIHK www.mihk.de) Malgründe und Farben bereit.
Es hat geschneit und trotzdem haben viele den Weg ins Atelier geschafft. Manche Bilder sind von einzelnen Besucherinnen gemalt worden, andere zu Zweit oder von Mehreren. Es war wunderschön, gemeinsam etwas für andere zu tun.

Die Bilder dieser gemeinsamen Aktion werden nun bis zum 14. Februar 2010 auf der Atelier-Homepage www.malzeit-atelier.de zum Verkauf nach Höchstgebot angeboten. Die aktuellen Gebote können Sie jeweils im Internet verfolgen.

Der Erlös geht zu 100% an folgende Adressen:
In Münster: www.frauennotruf-muenster.de
In der Welt: www.terre-des-femmes.de

Informationen über Humanistiche Kunsttherapie

Das Begleitete Malen ist eine kunsttherapeutische Methode, bei der ohne Interpretationen und Erklärungen direkt am Bild und zusammen mit den Malenden während dem Malen gearbeitet wird. Bilder sind Sinn-Bilder, sie haben unmittelbar mit den Sinnen des Menschen und seinem Lebenssinn zu tun. Kinder und Erwachsene können hier mit der eigenen Kreativität und Selbstheilungskräften in Kontakt kommen, sie fördern und für Gesundheit und Lebensqualität einsetzen.
Das LOM® Lösungsorientierte Malen ist eine kunsttherapeutische Methode, durch die Sie die Möglichkeit haben, über ganz bestimmte Bilder Störendes zu beeinflussen, alte Geschichten zu beenden, Ballast loszuwerden und sich auf neue lebenswerte Perspektiven auszurichten.

Die maltherapeutische Arbeit umfasst drei Ebenen:

Die Arbeit am Bild (Form, Ästhetik, Geschichte)

Unsere Methodik des Begleiteten Malens stellt sich darauf ein, den heilenden Aspekt des Sinnbildes zu verstärken. Den Malenden wird die Möglichkeit angeboten, ihre Bilder zu schaffen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Der bildnerische Prozess wird nicht auf ein vorgegebenes Thema eingeschränkt. Weder Motive noch Gefühle werden zur Bearbeitung vorgeschlagen, denn das Sinnbild ist eigenständig. Das Bild ist weder Illustration einer Pathologie, noch hat es eine verborgene Bedeutung, die nur der Therapeutin ersichtlich ist. Die Inhalte werden als solche verstanden, nicht als Symbole für etwas anderes: “Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose” (Gertrude Stein). Bilder werden nicht er-klärt, sondern ge-klärt.

Die Arbeit am Prozess (Weg, durch den die Malenden zum Bild kommen)

Wir gehen von der Annahme aus, dass die Malenden das Erstellen der Bilder auf die gleiche Art und Weise bewältigen wie das Leben. Der Therapie-Prozess entfaltet sich daher um die unmittelbare Realität des Bildes. Es gibt keine verbalen Erklärungen und Entschuldigungen: nur so, wie es gemalt ist, ist es gemalt, was nicht gemalt ist, ist nicht gemalt. Aufgrund dieser Realität besteht die Möglichkeit, Entscheidungen zu überprüfen, Vermeidungen und Blockierungen zu erkennen und neue Lösungen zu finden und zu üben. Die Malenden entwickeln ihre Kreativität, lernen, neue Schritte zu riskieren und gewinnen besseren Kontakt zur Realität.

Die Arbeit an der Beziehung (Kontakt zu sich und zur Umwelt)

Wir verstehen die Beziehung zwischen MaltherapeutIn und Malenden als eine spezielle Lebenssituation, in der sich die üblichen Beziehungsmuster, auch aus dem Alltag der Malenden, erfahren lassen. In der Auseinandersetzung mit dem/der MaltherapeutIn können sich die Malenden über ihre wirklichen Bedürfnisse klar werden. Die Malenden werden aufgefordert, Verantwortung zu übernehmen und Kontakt zu finden, ohne sich dabei selbst aufzugeben.

Quelle: Offenes-Presseportal

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Blutspendetermin vor dem Landtag in Hannover

Dienstag, 1. Dezember 2009

gesundheit1Politiker gehen mit gutem Beispiel voran

Der DRK-Blutspendedienst NSTOB lädt mit Unterstützung der niedersächsischen Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann zu einem öffentlichen Blutspendetermin am 14.12.2009 vor dem Landtag ein.

„Zwei von drei Menschen sind einmal in ihrem Leben auf eine Blutspende angewiesen. Aber nur jeder achte spendet Blut und rettet so Leben“, sagt Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann. „Daher freue ich mich über jeden einzelnen, der am 14. Dezember an der Blutspende vor dem Landtag teilnimmt.“

Zahlreiche Bürger und Politiker (u.a. Dr. Philipp Rösler – Bundesminister für Gesundheit, Wolfgang Jüttner, Ulf Thiele, Björn Försterling und Kreszentia Flauger) nutzten bereits in der Vergangenheit die Gelegenheit, das lebensrettende Blut beim DRK zu spenden.

„Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur Blutspende am 14. Dezember vor dem Landtag ein. An diesem Tag findet auch eine Landtagssitzung statt, so dass wir uns auf die zahlreiche Beteiligung der Minister und Abgeordneten sowie der Landtagsmitarbeiter freuen“, erklärt Thomas Bischoff vom DRK-Blutspendedienst NSTOB. „Wir werden von 10 bis 16 Uhr mit dem BlutspendeMobil direkt vor dem Landtag stehen. Selbstverständlich gibt es nach der Blutspende zur Stärkung den traditionellen Imbiss mit Eintopf, Kuchen, Obst und Joghurt sowie leckeren Christstollen zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Mit der Blutspende können Sie etwas ganz Besonderes zu Weihnachten schenken: Gesundheit und die Gewissheit auf Hilfe.“

Darüber hinaus kann man dabei auch noch etwas gewinnen. Wie das geht? Ganz einfach: Zum Blutspendetermin kommen und beim Winter-Reise-Quiz des DRK-Blutspendedienstes NSTOB mitmachen. Dort winken 45 Reisegutscheine im Gesamtwert von 17.500 Euro, die in über 10.000 Reisebüros oder dem Internet flexibel eingesetzt werden können. Teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von der Abgabe einer Blutspende.

Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene zwischen 18-68 Jahren (als Erstspender/in 18-59 Jahre) Blut spenden. Blutspenden in höherem Alter sind nach individueller Entscheidung der Ärzte des DRK-Blutspendedienstes NSTOB möglich. Frauen können 4 mal, Männer sogar 6 mal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 8 Wochen liegen. Mitbringen sollten die Blutspender/innen ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass, bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis.

Detaillierte Informationen zur Blutspende sowie zu den aktuellen Blutspendeterminen sind unter der kostenlosen Spender-Hotline 0800 – 11 949 11 oder im Internet unter der Adresse www.blutspende-nstob.de abrufbar.

Quelle: PR4YOU

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ÜberLeben – von zu früh geborenen Kindern

Donnerstag, 12. November 2009

gesundheit5Unter dem Titel „ÜberLeben“ zeigt der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. am 17. November 2009 gemeinsam mit der „Qualitätsinitiative – Niedersächsischer Verein zur Förderung der Qualität im Gesundheitswesen“ e.V. und dem „Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen“ der Landesärztekammer Niedersachsen eine Fotodokumentation über das Leben von zu früh geborenen Kindern während der Akutphase auf einer Neointensivstation. Diese Kinder, die alle vor der 28. SSW (Schwangerschaftswoche) geboren wurden, stehen stellvertretend für jährlich ca. 3.500 Kinder in Deutschland, die als sog. Extremfrühchen das Licht der Welt erblicken. Die Lebensumstände dieser zarten Wesen haben mit denen eines nach 40 SSW reif geborenen Säuglings wenig gemeinsam. Es fehlt ihnen wertvolle Entwicklungszeit im schützenden Bauch der Mutter. Während reif geborene Kinder in dieser Phase noch unberührt sind, müssen sich Extremfrühchen bereits mit Sinnesreizen wie Schmerz, Licht, Lärm und Schwerkraft auseinandersetzen, ohne dass ihr noch unterentwickeltes Gehirn zu einer adäquaten Verarbeitung dieser Reize in der Lage wäre. Atmen und das Verdauen von Nahrung sind besondere Herausforderungen für sehr unreife Kinder, mit denen ein Neugeborenes normalerweise erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt konfrontiert wird. Nicht jedes Extremfrühchen übersteht die schwierige Anfangsphase auf der Intensivstation unbeschadet. Der mögliche Tod und drohende Behinderungen sind emotional sehr belastende Perspektiven für die Eltern dieser Kinder.

Der Hamburger Fotograf Walter Schels hat sich behutsam mit dieser sensiblen und problematischen Lebensphase der Kinder auf einer Hamburger Intensivstation auseinandergesetzt. Einfühlsam hat er bereits vor Jahren todkranke Menschen in deren letzten Wochen, Tagen und Stunden mit der Kamera begleitet. Insofern sind ihm Grenzbereiche zwischen Leben und Tod nicht fremd. Entstanden sind ausdrucksstarke Portraits von kleinen Kämpfern, die wohl keinen Betrachter unberührt lassen. Zu sehen sein werden die Bilder vom 17. bis 23. November in der Marktkirche in Hannover. Geplant sind weitere Aufnahmen der Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren. So wird die Ausstellung mit ihren kleinen Protagonisten wachsen, um zu veranschaulichen, dass das Thema Frühgeburt gerade bei sehr kleinen Frühgeborenen für die betroffenen Familien nicht mit der Entlassung aus der Akutphase auf einer Neointensivstation endet und aufgrund dessen auch nicht aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden darf.

Als Dachverband der Elterninitiativen und Fördervereine für früh und krank geborene Kinder in Deutschland war es dem Bundesverband ein großes Anliegen zu verdeutlichen, dass sich der Begriff „Frühchen“ zwar niedlich und harmlos anhören mag, dass die möglicherweise mit einer zu frühen Geburt einhergehenden Probleme und Herausforderungen für betroffene Kinder und deren Familien aber alles andere als harmlos sind. „Auf die Lebenssituation von Extremfrühchen treffen Begrifflichkeiten wie „süß“ und „niedlich“ zunächst überhaupt nicht zu. Wenn das Leben des eigenen Kindes zu Beginn von medizinischen Geräten und Medikamenten dominiert wird, dann ist das in erster Linie sehr beängstigend und schockierend für betroffene Eltern“, sagt Katarina Eglin, Pressereferentin des Bundesverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. und Mutter eines zu früh geborenen Sohnes, der vor 5 Jahren nach 24 SSW mit nur 595 Gramm zur Welt kam.

Hintergründe, Zahlen & Fakten
Jährlich werden deutschlandweit ca. 60.000 Kinder vor der 37. SSW und damit zu früh geboren. Demnach ist jedes 10. Neugeborene ein Frühchen. Frühgeborene sind folglich die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands. Ca. 3.500 dieser Kinder gelten mit weniger als 1.000 Gramm Geburtsgewicht als Extremfrühchen. Zurzeit liegt die Überlebenswahrscheinlichkeit ab der 24. SSW in Deutschland bei ca. 60 Prozent und steigt mit zunehmender Reife der Kinder. Die Überlebenswahrscheinlichkeit von Kindern mit einem Geburtsgewicht von weniger als 500 Gramm liegt zurzeit bei ca. 20 bis 30 Prozent. Je unreifer die Kinder waren, desto höher ist das Risiko für bleibende Entwicklungsbeeinträchtigungen. Das können neben Körperbehinderungen oder kognitiven Beeinträchtigungen auch Aufmerksamkeitsdefizit und/oder Hyperaktivitätsstörungen sein. Bei 25 Prozent aller extremen Frühgeburten mit einem Geburtsgewicht von weniger als 1.000 Gramm zeigen sich im Kindesalter zudem Anzeichen von Autismus. Auch Lernbehinderungen wie beispielsweise eine Lese-Rechtschreib-Schwäche und/oder Rechenschwäche und psychische Störungen wie Depression, Angststörungen und andere Verhaltensauffälligkeiten kommen bei extrem Frühgeborenen sehr viel häufiger vor als unter Reifgeborenen.

Informationen zum Bundesverband und seinen Kooperationspartnern
Der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V. ist die Dachorganisation aller Elterninitiativen und Vereine in Deutschland, die sich für zu früh oder krank geborene Kinder einsetzen. Der Verband wurde im Jahre 1992 gegründet und hat in den vergangenen Jahren mit dazu beigetragen, dass sich die Versorgungssituation für zu früh und krank geborene Kinder, aber auch für ihre Familien zunehmend verbessert hat.
Mit dem Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen und der Qualitätsinitiative – Niedersächsischer Verein zur Förderung der Qualität im Gesundheitswesen e.V. verbindet den Bundesverband bereits seit 2008 eine enge Kooperation. Die Qualitätsinitiative hat 2004 ein niedersachsenweites Nachuntersuchungsprojekt initiiert, bei dem extrem unreife Frühgeborene (mit weniger als 28 SSW geborene Kinder) erstmals in Deutschland flächendeckend nach 6 Monaten, 2, 5 und 10 Jahren standardisiert nachuntersucht werden. Mit der Projektdurchführung ist das Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen beauftragt. Die flächendeckende Studie liefert aussagekräftige Informationen über die Entwicklung und die Chancen dieser kleinen Frühgeborenen. Die Zahl der als entwicklungsauffällig eingestuften Kinder erhöhte sich von zunächst 55 Prozent (Ergebnis der 6-Monats-Untersuchung) auf 60 Prozent beim Untersuchungszeitpunkt nach zwei Jahren. Die Ergebnisse der nachfolgenden Zeitpunkte stehen noch aus und werden mit Spannung erwartet. Die bereits vorgelegten Zwischenergebnisse bekräftigen jedoch schon die Forderung des Bundesverbandes nach koordinierter Betreuung der kleinen Frühgeborenen.

Dieses Fotoprojekt konnte realisiert werden dank der freundlichen Unterstützung von der KKH Allianz und Techniker Krankenkasse sowie von der Abbott Deutschland GmbH & Co.KG.

Quelle: Offenes-Presseportal

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5. Heilpraktiker-Symposium: Krebs und andere chronische Erkrankungen nehmen weiter zu

Montag, 9. November 2009

gesundheit4Ganzheitliche Sicht wird durch beschränkte Zulassung von Psycho- und Physiotherapeuten zum Heilpraktiker untergraben.

“Die Schweinegrippe dominiert derzeit zwar die Schlagzeilen. Die latent steigende Verbreitung der Volkskrankheit Krebs sollte darüber nicht in den Hintergrund geraten.” Mit diesem Appell eröffnete Monika Gerhardus, Präsidentin der Union Deutscher Heilpraktiker e.V. (UDH), das 5. Heilpraktiker-Symposium des hessischen Landesverbandes im Congress Park Hanau. Das diesjährige Schwerpunktthema “Prävention, Begleitung und Nachsorge bei Krebserkrankungen aus naturheilkundlicher Sicht” interessierte rund 250 Besucher, Heilpraktiker, naturheilkundlich arbeitende Ärzte und Therapeuten aus Hessen und Nordbayern.

“Mit Sorge beobachtet die Union Deutscher Heilpraktiker die aktuelle Rechtsprechung, bei der die ganzheitliche Sichtweise unseres Berufsstandes sukzessive untergraben wird”, kritisiert Verbandspräsidentin Gerhardus. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte kürzlich ein Urteil (AZ: BVerwG 3 C) gefällt, das die Erteilung der Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde – bisher auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkt auch auf die Physiotherapie erweitert. “Mit diesem Urteil wird die Entwicklung der Schulmedizin, den Menschen immer nur ausschnittsweise zu betrachten, auch auf unseren Beruf übertragen. Da sind wir dagegen. Die ganzheitliche Sicht ist und bleibt zum Wohle unserer Patienten unerlässlich, dafür stehen wir!”

Untersuchungen zeigen, dass die Eigenschaft des menschlichen Organismus, mehr oder minder wirkungsvoll Kräfte zur Selbstheilung zu mobilisieren, im vergangenen Jahrhundert sukzessive abnahm. “Eingangs des 20. Jahrhunderts waren akute Erkrankungen weit verbreitet. Heute sind es zu 90 Prozent chronische Krankheiten, darunter deutlich steigend die verschiedenen Arten von Krebs”, konstatierte Dr. Hans-Peter Donate, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin aus Fürth. Auslöser sind in erster Linie Umwelteinflüsse – neben der Atemluft, der Ernährung oder natürlichen und künstlichen Strahlenquellen vor allem auch Lärm, seelischer als auch psychischer Stress und der Genuss von Alkohol und Tabak. Wegen der langen Latenzzeiten wird Krebs als eine multikausale Erkrankung definiert, d.h. die eindeutige Feststellung der Entstehungsgründe ist auch mit modernster Medizin nicht zu leisten. Statistisch gesichert ist, dass sowohl der Tabakgenuss als auch die Ernährungsgewohnheiten bei einem Drittel der Erkrankungen direkten Einfluss auf die Entstehung haben. Dabei hat das Paracelsus-Prinzip, nach dem alles als Gift für den Menschen zu werten ist, es kommt lediglich auf die Dosis an, an Allgemeingültigkeit nicht verloren hat. Die Sterblichkeitsrate der jährlich 424.000 Krebs-Neuerkrankungen konnte zwar insgesamt auf 49 Prozent verringert werden, bei Lungenkrebs liegt sie aber noch bei 86 Prozent, bei Bauchspeicheldrüsenkrebs weiterhin sogar bei 100 Prozent.

Schon Hippokrates erkannte den Krebs als Krankheit. Naturheilkunde und Komplementärmedizin bieten mit ihrer Vielfalt von Therapeuten und Behandlungsmethoden sowie der ganzheitlichen Sichtweise von Gesundheit, Krankheit und Genesung eine Erweiterung und wertvolle Ergänzung der modernen Medizin. Die Schulmedizin bildet keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Zustand des Immunsystems und der Entstehung von Krebs. Auch die Psyche wird nur wenig in Diagnose und Therapie mit einbezogen, aber die Behandlung eines Tumors wird gezielt erforscht. Die Naturheilkunde, wie sie der Heilpraktiker versteht, betrachtet den menschlichen Organismus dagegen ganzheitlich und sieht den Patienten mehr als aktiv Mitwirkenden denn als reinen Zuschauer seiner Behandlung.

Quelle: fair-NEWS.de

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Schweinegrippe: Vorsicht beim Kuscheln mit Tieren

Montag, 9. November 2009

Vorsichtsmaßnahmen zum Umgang mit Haustieren
Erstmals Hauskatze an H1N1 erkrankt / Informationen für Haustierhalter.

Auch für Haustierhalter gilt in Zeiten der Schweinegrippe: Hygiene ist das oberste Gebot beim Umgang mit den geliebten Hausgenossen. Der überregional tätige Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort betonte nach der ersten Infizierung einer Hauskatze, dass kein Grund zur Panik besteht. Jedoch sollten Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Tiere eingehalten werden.

Nach Angaben des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit handelt es sich bei der in den USA erkrankten Katze wahrscheinlich um einen Einzelfall. Alle bisherigen Voruntersuchungen hätten keine Hinweise auf eine Übertragung vom Menschen auf ein Haustier nachgewiesen. Beim Auftreten eines Erkrankungsfalles im Familien- oder Freundeskreis sollten jedoch auch beim Umgang mit Haustieren einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Der Tierschutzverein startet in der kommenden Woche einer Informationskampagne, um die Vorsichtsmaßnahmen bekannt zu machen. Auch im Internet unter www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de können Informationen abgerufen werden. Die Zahl der Anrufe von besorgten Tierhaltern hatte in den vergangenen Tagen stark zugenommen.

Da das Virus in erster Linie über Tröpfcheninfektion verbreitet wird (also beim Sprechen, Husten, Niesen) ist der beste Schutz Hygiene und Abstand. Erkrankte Tierhalter sollten also auf das Kuscheln mit ihrem Hausgenossen verzichten. Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme ist nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) regelmäßiges Händewaschen. Dies gilt nach Angaben des Tierschutzvereins besonders beim Umgang mit Hunden und Katzen, die gerne die Hände ihrer Herrchen oder Frauchen lecken. Selbstverständlich sollte wie beim Umgang mit Menschen Anhusten oder Anniesen unbedingt vermieden werden. Erkrankte Hundehalter sollten speziell klären, ob sie während der Quarantäne mit ihrem Vierbeiner Gassi gehen können. Ansonsten sollten Familienmitglieder oder Freunde vorübergehend den „Hundedienst“ übernehmen. Sollten bei einem Haustier Grippe-ähnliche Symptome auftreten, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, betonten die Tierschützer. Bei Grippe-ähnlichen Symptomen können Speichelproben des betroffenen Tieres auch an das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit in Greifswald geschickt werden. Impfungen gibt es bisher nicht.

Die Vereinigung amerikanischer Veterinärmediziner American Veterinary Medical Association hatte der Erkrankung einer 13 Jahre alten Katze am H1N1-Virus bestätigt. Das Tier soll „Grippe-ähnliche“ Symptome zeigen. In dem Haushalt waren zuvor zwei von drei Familienmitgliedern an Grippe erkrankt. Ein vorläufiger Test hatte das Virus nachgewiesen. Die Katze sei aber auf dem Weg der Besserung. Das Bundesforschungsinstitut erklärte auf Nachfrage, dass nicht ausgeschlossen werden könne, dass das Tier Vorerkrankungen gehabt hätte. Bei Hunden ist bisher kein Erkrankungsfall aufgetreten, Vögel dagegen gelten als gefährdet. Zu Panik besteht trotz des ersten Falles kein Anlass.
Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. unterhält zwei eigene Tierheime und unterstützt rund 40 Tierschutzvereine in ganz Deutschland. Zur Unterstützung der Kampagne werden an den BDT-Informationsständen kostenlos Handzettel zum Umgang mit Haustieren im Falle einer Erkrankung verteilt.

Quelle: fair-NEWS.de

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Präventionsmedizin – das Armutszeugnis der Ärztekammern und Universitäten

Dienstag, 27. Oktober 2009

Die Ärztekammern und Universitäten in Deutschland werden von der führenden europäischen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging-Medizin, der GSAAM e.V., wegen des Ignorierens einer wichtigen medizinischen Entwicklung kritisiert. Bis heute wurde die Präventionsmedizin nicht zum Gegenstand von Fachkunde und Weiterbildung gemacht. GSAAM-Gründungsmitglied Dr. Wolf Bleichrodt: „Es ist sehr bedauerlich, dass Fortschritte auf diesem mittlerweile auch wissenschaftlich anerkannten und mit dem Nobelpreis gewürdigten Gebiet bisher geleugnet oder schlichtweg verschlafen wurden – dafür kann nur ein Armutszeugnis ausgestellt werden.“

Die GSAAM wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, neben die Reparaturmedizin, die erst nach dem Eintritt von Krankheit und Gebrechen einsetzt, die Präventionsmedizin zu stellen, um Gesundheit zu schützen und möglichst lange zu erhalten.

Anti-Aging wurde im selbst verantwortlichen Teil der Bevölkerung zum Mega-Trend. Nicht zuletzt wegen der desolaten Gesundheitspolitik: Es gibt eine immer größer werdende Differenz zwischen dem, was dem Arzt möglich ist, und dem, was ihm ermöglicht wird. Die Regierung verspricht allen alles, gleichzeitig budgetiert sie die Ausgaben für die Versorgung.

Die Versicherten sind für ihre Gesundheit mit verantwortlich, so steht es im § 1 des Sozialgesetzbuches SGB V: Der Bürger ist für seine Gesundheit selbst und alleinig verantwortlich – erst bei Krankheit greifen Kassen und Staat. Sie greifen aber immer weniger, und ziehen sich im Gegenteil zunehmend zurück.

Prävention ist keine Leistung der gesetzlichen und auch nur in Ausnahmefällen der privaten Krankenkassen, denn sie erfüllt nicht die Kriterien für eine Kostenübernahme durch die Solidargemeinschaft: wirtschaftlich-ausreichend-notwendig-zweckmäßig. Das ist bitter, weil es so gar nicht dem entspricht, was man sich unter den ureigensten Aufgaben des Staates und seiner Organe vorstellt.

Seit 2007 bietet die GSAAM den europaweit ersten Master-Studiengang für Präventions- und Anti-Aging-Medizin. Zusammen mit der Dresden International University werden approbierte Ärzte und Professoren als Experten für gesundes Altern ausgebildet. Von Beginn gehören die Seminare und Konferenzen der GSAAM zu den herausragenden wissenschaftlichen Treffen der europäischen Anti-Aging-Medizin.

Quelle: Offenes-Presseportal
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HELPISODES – eine neue virale Kampagne der EU-Initiative “HELP – Für ein rauchfreies Leben”

Samstag, 24. Oktober 2009

Die EU-Initiative HELP startet ab sofort eine innovative Serie im Web, um junge Menschen weiterhin für ein rauchfreies Leben zu sensibilisieren. Die Serie besteht aus elf Episoden und läuft monatlich mit jeweils einer neuen Folge bis September 2010.

Die Aktion ist auf den 2009 entwickelten partizipativen Ansatz der HELP-Kampagne abgestimmt und soll durch die Nutzung interaktiver Plattformen, wie Soziale Netzwerke und Video-Portale, verstärkt werden. Die Partnerschaft mit Daily Motions ist ebenso integraler Bestandteil des Projekts wie die Präsenz der Kampagne auf Facebook. Konzept und Erarbeitung der “Helpisodes” entstanden unter beratender Mitwirkung jener Jugendorganisationen, mit denen HELP zusammenarbeitet, um die Zielgruppe bestmöglich zu erreichen.

Die “Helpisoden” sind Kurzfilme, die als virales Element der Kampagne Aufmerksamkeit für das Thema rauchfreies Leben in der Online-Community erzeugen.

Die Serie besteht aus elf eigenständigen, animierten “Helpisoden” mit einer maximalen Länge von jeweils 1:30 Minuten. Zum Start der Serie stellt ein zweieinhalb minütiger Pilotfilm die Hauptakteure vor. Der Pilotfilm erzählt, wie die Helpers durch ein rauchbedingtes persönliches Trauma zusammenfinden und für eine rauchfreie Welt kämpfen. Jede “Helpisode” zeigt einen mit dem Thema Rauchen konfrontierten, jungen Europäer (HelpMe), der entweder aufhören, erst gar nicht damit anfangen bzw. sich vor Passivrauch schützen möchte. Um Hilfe zu erhalten, rufen sie das tüchtige, entschlossene Trio (Helpers). Die drei Helden wenden erfolgreich originelle und verrückte Tipps an, um das Problem zu lösen.

Ziel dieser absurden und vor allem witzigen “Helpisoden” ist es, mit den Jugendlichen in einer Sprache zu kommunizieren, die sie verstehen und schätzen. Sie machen auf die Vorteile des Nichtrauchens aufmerksam und verweisen auf echte Tipps und Ratschläge auf der HELP-Website – einem zentralen Element der HELP-Kampagne. Jede “Helpisode” zeigt einen absurden Tipp, passend zu einem der Kernthemen der HELP-Kampagne: Prävention, Rauchstopp und Passivrauchen. Das Ende einer jeden Helpisode verweist den Internetnutzer auf die HELP-Website www.help-eu.com zu Tipps, die auch wirklich funktionieren.

“Helpisodes” ist provokant und mutig, um die Aufmerksamkeit eines jungen Publikums zu wecken, das stets neue Trends sucht. Die humorvolle “Schock-Taktik” und die besondere Grafik, mit denen das junge Publikum adressiert wird, sind typisch für den Einsatz im Web mit seiner Gestaltungs-Freiheit und seinem speziellen Sinn für Humor jenseits der herkömmlichen TV-Kampagnen.

HELPERS MINI-SITE
Die Web-Serie ist auf der HELP-Website in einem speziell für die “Helpisoden” vorgesehenen Bereich abrufbar. Dieser zeigt den Inhalt in einer vereinfachten, intuitiven Weise: Eine Seite, die auf einen Blick den gesamten verfügbaren Inhalt anzeigt, was immer populärer auf Websites für Jugendliche wird.

Die Helpisodes sind ab sofort auf der HELP-Website www.help-eu.com ebenso wie auf der Mini-Site www.helpers-eu.com online und laufen bis September 2010.

Quelle: fair-NEWS
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Römerhaus – Bayerns erste Fachklinik mit stationärer Therapie für pathologische Spielsucht

Donnerstag, 15. Oktober 2009

gesundheit3Die renommierte Fachklinik Römerhaus in Sulzberg im Oberallgäu erweitert ihr – seit einem halben Jahrhundert erfolgreiches – integriertes Gesamtkonzept für Suchtkompetenz und Therapieerfolg bei alkohol- oder medikamentenabhängigen Männern um ein neues wichtiges Modul: Als erste Einrichtung in Bayern hat die Fachklinik eine auf christlichen Grundwerten basierende, umfassende und stationäre Spielsuchtbehandlung entwickelt, die neben der dreimal wöchentlich stattfindenden Gruppentherapie nur für Spieler auch eine qualifizierte Schuldnerberatung, Anleitungen zum Geldmanagement und unterstützende Erlebnispädagogik anbietet.

Wie wichtig die Entscheidung zur Spielsuchttherapie für Betroffene und oftmals gerade auch für die Angehörigen ist, zeigen die Zahlen. „Rund 200.000 Menschen in Deutschland leiden an Glücksspielsucht, d.h. sie sind unfähig, dem Impuls des Zockens oder Wettens zu widerstehen“, erklärt Klinikleiter Gotthard Lehner. Immer mehr Menschen verlieren zudem den Bezug zur Realität durch ständiges Computerspielen oder nächtelanges Online-Gaming. „Männer sind hierbei häufiger betroffen als Frauen“, weiß Lehner und bestätigt: Die Zahl derer, die (noch) nicht offiziell erfasst und in Behandlung sind, ist weitaus höher.

Im Römerhaus liegen die Schwerpunkte neben der medizinischen Therapie auch auf Gesprächstherapien für Partner und Angehörige, einer Vorbereitung auf die Rückkehr ins Berufsleben sowie Maßnahmenpläne für die ambulante Nachsorge. Eine sinnvolle Einbindung in den Klinikalltag, zahlreiche Sport- und Erholungsmöglichkeiten, aber auch verschiedene Arbeitstherapien sollen den Genesungsprozess unterstützen. Die Behandlungsdauer liegt in der Regel bei vier Monaten (Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit) bzw. drei Monaten (pathologisches Spielen) und wird von Ärzten, Therapeuten und Sozialarbeitern mit speziellen Qualifikationen unterstützt. Auch Patienten mit doppelter Indikation, d.h. gleichzeitiger Alkohol- und Spielsucht, können umfassend behandelt werden.

Langjährige Erfahrung mit Suchterkrankungen
Das Römerhaus-Gebäude des ehemaligen Jodbades Sulzbrunn mit seinem Träger „Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband GmbH, Marburg/Lahn“ wurde 1960 vom Diakonissen-Mutterhaus Hensoltshöhe in Gunzenhausen gekauft und als „Heilstätte“ für suchtkranke Männer ausgebaut. Heute werden ausschließlich Männer zwischen 18 und 75 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet, vorzugsweise jedoch aus Bayern und Baden-Württemberg, behandelt. Es können 46 Therapieplätze zur Verfügung gestellt werden; die Patienten werden durch ein interdisziplinäres Fachteam medizinisch und psychologisch betreut und im Rahmen von Gruppen- oder Einzeltherapien, wie auch durch Werkstätten, Sport und kreative Unternehmungen allgemein und individuell therapiert.

Quelle: openBroadcast
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DRK: Ohne Ehrenamt keine Blutspende

Montag, 12. Oktober 2009

gesundheit1Der DRK-Blutspendedienst NSTOB sucht tatkräftige Unterstützung und lädt alle interessierten Menschen aus dem Großraum Hannover, die sich ehrenamtlich im Rahmen der Blutspende engagieren wollen, zu einer Informationsveranstaltung ein. Diese findet am 29. Oktober um 17 Uhr im Gemeindezentrum der Lukaskirche an der Rolandstraße in Hannover statt.

„Wir sind uns sicher: Viele Menschen möchten ehrenamtlich etwas für andere tun!“ sagen Nicole Goldapp von der DRK-Region Hannover und Peter Friedsch, Gebietsreferent beim DRK-Blutspendedienst NSTOB. „Wer ab und zu einige Stunden freie Zeit investieren kann, den laden wir herzlich ein, die Blutspendeaktionen des DRK kennenzulernen“, so Goldapp und Friedsch weiter „Wir suchen dringend zusätzliche Helferinnen und Helfer für unsere Betreuungsteams, damit wir die notwendigen Blutspendetermine, deren Anzahl – bedingt durch den ständig steigenden Bedarf – auch immer weiter zunimmt, bewältigen können. Ohne die Unterstützung durch Ehrenamtliche ist die Versorgung mit Blutkonserven letztendlich gefährdet!“

gesundheit2Menschen, die gerne für andere da sind und in ihrer Freizeit etwas Sinnvolles tun möchten, sind am 29. Oktober 2009 herzlich eingeladen, ab 17 Uhr das Blutspenden beim DRK näher kennenzulernen. Neben einem Infofilm und einem „Kennenlern-Paket“ gibt es die Gelegenheit, sich in persönlichen Gesprächen ausführlich über die Blutspende und die Arbeit des DRK zu informieren. Auch ein echter „Blutspende-Imbiss“ steht zur Stärkung bereit. Veranstaltungsort ist der Martin-Luther-Saal im Gemeindezentrum der Lukaskirche an der Rolandstraße. Die Straßenbahnhaltestelle Vahrenwalder-/Werderstraße befindet sich nur wenige Schritte entfernt.

Weitere Informationen zur ehrenamtlichen Mithilfe bei Blutspendeaktionen erteilt Nicole Goldapp von der DRK-Region Hannover unter der Telefonnummer 0511 3671-151.

Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene zwischen 18-68 Jahren (als Erstspender/in 18-59 Jahre) Blut spenden. Blutspenden in höherem Alter sind nach individueller Entscheidung der Ärzte des DRK-Blutspendedienstes NSTOB möglich. Frauen können 4 mal, Männer sogar 6 mal innerhalb von 12 Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens 8 Wochen liegen. Mitbringen sollten die Blutspender/innen ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass, bei Erstspendern reicht ein amtlicher Lichtbildausweis.

Detaillierte Informationen zur Blutspende sowie zu den aktuellen Blutspendeterminen sind unter der kostenlosen Spender-Hotline 0800 – 11 949 11 oder im Internet unter der Adresse www.blutspende-nstob.de abrufbar.

Quelle: pr4you
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Ulrich Pleitgen ganz privat erleben und damit Leben retten

Sonntag, 11. Oktober 2009

gesellschaft8Hamburg – Ein Theaterabend im Jahr 2011: Die Besucherin Anne M. (56) sackt plötzlich in der Pause zusammen – Atemstillstand. Die Umstehenden wissen nicht, was zu tun ist. Nur einer greift beherzt ein: Tim K. (12) – er hat kürzlich im Unterricht gelernt, wie wichtig Erste-Hilfe ist und wie sie funktioniert. Er kann Anne M. helfen bis der Notarzt eintrifft …

Diese Geschichte kann Wirklichkeit werden! Ab 2010 werden jedes Jahr eine Million Siebtklässler in der klassischen Herz-Lungen-Wiederbelebung aus­gebildet. Dafür werden Erste-Hilfe-Übungspuppen benötigt, die über Spenden finanziert werden.Für 15 Euro kann jeder eine Patenschaft für eine solche Übungspuppe übernehmen. Prominente Paten wie Alexander Mazza, Sonya Kraus, André Rieu und Ulrich Pleitgen unterstützen die Aktion. Und mit jeder weiteren Patenschaft kann wieder ein Lebensretter ausgebildet werden – vielleicht auch für das eigene Leben!

Promis geben alles für die neuen Lebensretter
Die prominenten Unterstützer sind aus vollem Herzen dabei, sie spenden selbst und helfen mit, viele weitere Paten zu finden. Deshalb gibt es die so genannten Lebensretter-Wochen. Von März bis Juni 2009 können einmalige Erlebnisse mit den prominenten Paten via eBay ersteigert werden. Der Erlös fließt zu 100 % in die Finanzierung der Erste-Hilfe-Übungspuppen – werden beispielsweise 300 Euro in der Auktion erzielt, können 20 Puppen gekauft werden.

Aktuelle Auktion (8. Oktober – 18. Oktober 2009 ): Lesung und Abendessen mit Ulrich Pleitgen am Nikolaustag
Erleben Sie in Hamburg die “Weihnachtliche Lesung” von und mit Ulrich Pleitgen und philosophieren Sie im Anschluss mit Ihrem Star über das Leben. Sie sind am 6. Dezember hautnah dabei, wenn der mehrfach ausgezeichnete Künstler im Winterhuder Fährhaus Gedichte von Wilhelm Busch vorträgt. Danach lassen Sie den Abend mit Ulrich Pleitgen in einem seiner Lieblingsrestaurants bei einem guten Essen ausklingen.

Link zur Aktion:

http://www.retten-macht-schule.de/index.php?id=ebay

oder

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=220491413173&ssPageName=STRK:MESCX:IT

Was ist “Retten macht Schule”?
“Retten macht Schule” ist eine Initiative der renommierten Björn Steiger Stiftung. Sie revolutioniert seit 40 Jahren das deutsche Notfallsystem; der flächendeckende Notruf 110/112 ist eine ihrer wichtigsten Errungenschaften. Im Kampf gegen den Herztod arbeitet die Stiftung nun an der Breitenausbildung in Erste-Hilfe. Hintergrund: Alle fünf Minuten stirbt ein Mensch an plötzlichem Herztod. Und nach einem Herzversagen entscheiden die ersten drei bis fünf Minuten über Leben und Tod – hier können nur Laienhelfer vor Ort helfen.
Kinder gehen unbefangen mit dem Thema Erste-Hilfe und können schon mit 12 Jahren einen erwachsenen Menschen wiederbeleben. Deshalb will “Retten macht Schule” Schüler in diesem Alter bundesweit an allen Schulen zu potenziellen Lebensrettern auszubilden. Jedes Jahr eine Million Siebtklässler! 2009 startet das Projekt in Berlin; schon am 12. November 2009 findet der “Erste-Hilfe-Tag” an allen Berliner Schulen statt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.retten-macht-schule.de oder www.steiger-stiftung.de .

Quelle: Offenes-Presseportal
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