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		<title>Leitmotto zum Welttierschutztag 2010: „Rettet die Tierheime!“</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober ruft der Deutsche Tierschutzbund das Leitmotto „Rettet die Tierheime!“ aus. Damit  stellt der Verband die derzeit existenzbedrohende Lage der Tierheime in den Mittelpunkt. Ein Höhepunkt der Kampagne bildet die am 24. September stattfindende Kundgebung vor dem Deutschen Bundesrat in Berlin. Der Deutsche Tierschutzbund wird dort gemeinsam mit den ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober ruft der Deutsche Tierschutzbund das Leitmotto „Rettet die Tierheime!“ aus. Damit  stellt der Verband die derzeit existenzbedrohende Lage der Tierheime in den Mittelpunkt. Ein Höhepunkt der Kampagne bildet die am 24. September stattfindende Kundgebung vor dem Deutschen Bundesrat in Berlin. Der Deutsche Tierschutzbund wird dort gemeinsam mit den ihm angeschlossenen Tierschutzvereinen sowie Tierheimen für eine bundesweit einheitliche Rahmenregelung für die Fundtierkostenerstattung und für einen Finanztopf für dringend erforderliche Investitionen kämpfen.</p>
<p>Mit einem „Offenen Brief“ hatte sich Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, an die Mandatsträger auf kommunaler Ebene gewandt, um Unterstützung einzufordern.  Zumindest auf Arbeitsebene finden mittlerweile Gespräche mit den Spitzenverbänden statt, um an einer Lösung für das Problem zu arbeiten. Aber das ist bei weitem nicht ausreichend.</p>
<p>„Tierheime sind Tierschutzeinrichtungen. Aber da, wo die Tierheime öffentliche Aufgaben übertragen bekommen, wie beispielsweise die Fundtierbetreuung, muss die öffentliche Hand dafür auch kostendeckende Zuschüsse zahlen“, stellt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, klar.  Das ehrenamtliche Engagement allein kann diese Mammutaufgabe nicht stemmen, Tierschutz sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, so Apel: „Viele Tierheime kämpfen um ihre Existenz. Bund, Länder und Kommunen sind hier in der Pflicht. Zumal der karitative Tierschutz auch als Folge von Gesetzgebung immer mehr belastet wird.“</p>
<p>Die Situation der Tierheime ist prekär. Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise, aber auch der Gesetzgebung, wie z. B. die Hundeverordnungen der Länder, schlagen sich im praktischen Tierschutz negativ nieder. Immer mehr Tiere – vor allem alte und kranke – werden aus finanziellen Gründen abgegeben, was sich wiederum auf die Vermittlungsdauer auswirkt. Notwendige Investitionen beispielsweise in neue Hunde- und Katzenhäuser, oder auch die Sanierung, können nicht realisiert werden.</p>
<p>Das Kampagnenmotiv, die aktuelle Unterschriftenliste, ein Interview mit der Leiterin der Rechtsabteilung zum Thema Fundtierbetreuung sowie viele weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: www.rettet-die-tierheime.de</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tierschutzbund.de">Deutscher Tierschutzbund e.V.</a></p>
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		<title>Lichtverschmutzung belastet Natur und kommunale Haushalte</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Tschimpke: Moderne Stadtbeleuchtung ist wichtiger Beitrag zum Klimaschutz
In Deutschland verschwenden Städte und Gemeinden jedes Jahr drei bis vier Milliarden Kilowattstunden Strom für die öffentliche Beleuchtung von Straßen, Brücken und Plätzen. „Die Modernisierung der Stadtbeleuchtung ist einer der wichtigsten Beiträge der Kommunen zum Klimaschutz. Durch intelligente Lichtplanung und Beleuchtungstechnik kann der Energieverbrauch um 30 bis 50 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tschimpke: Moderne Stadtbeleuchtung ist wichtiger Beitrag zum Klimaschutz</strong></p>
<p>In Deutschland verschwenden Städte und Gemeinden jedes Jahr drei bis vier Milliarden Kilowattstunden Strom für die öffentliche Beleuchtung von Straßen, Brücken und Plätzen. „Die Modernisierung der Stadtbeleuchtung ist einer der wichtigsten Beiträge der Kommunen zum Klimaschutz. Durch intelligente Lichtplanung und Beleuchtungstechnik kann der Energieverbrauch um 30 bis 50 Prozent gesenkt und die klammen Haushalte vieler Städte von steigenden Kosten für Strom und Wartung entlastet werden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Jede dritte Straßenlaterne sei mehr als 20 Jahre alt und gehöre damit eher ins Technikmuseum. Zudem machen europäische Anforderungen an die Energieeffizienz der Straßenbeleuchtung bis spätestens 2015 eine Umrüstung erforderlich.</p>
<p>Gleichzeitig entdecken immer mehr Kommunen in Deutschland Licht als attraktives Mittel, um das Stadtbild zu verschönern. Astronomen schätzen, dass das Ausmaß an künstlicher Beleuchtung in der Nacht durch immer mehr und vor allem hellere Lichtquellen jährlich in Deutschland um mehr als fünf Prozent zugenommen hat. „Vielerorts fällt das Licht aber nicht nur auf Straßen-, Rad- und Gehwege, sondern strahlt völlig ungenutzt in den Nachthimmel, in Schlafzimmerfenster und benachbarte Naturräume. Diese Lichtverschmutzung muss nicht sein“, so NABU-Energieexperte Elmar Große Ruse. „Gerade veraltete und schlecht konstruierte Lichtquellen werden häufig zu tödlichen Fallen für nachtaktive Insekten, Vögel und Fledermäuse.“</p>
<p>Der NABU fordert die Kommunen auf, den verschwenderischen und zum Teil völlig nutzlosen Einsatz von Licht zu begrenzen. Weniger sei mehr, müsse die zentrale Leitlinie für die nächtliche Beleuchtung lauten. Daher sollte auch die aus ökologischen Gründen unverzichtbare Dunkelheit in Naturräumen in der Stadt und im Umland erhalten bleiben. „Eine energetische und naturverträgliche Sanierung der Stadtbeleuchtung in Deutschland kann dazu beitragen, pro Jahr rund eine Million Tonnen an klimaschädlichen Kohlendioxid zu vermeiden und gleichzeitig die Licht- und Aufenthaltsqualität deutlich zu verbessern”, so Große Ruse.</p>
<p>Für Rückfragen: Elmar Große Ruse, NABU-Energiereferent, Tel.<br />
030-284984-1611</p>
<p>Im Rahmen des Projektes „Kommunale Lichtplanung für mehr Energieeffizienz und Naturschutz“ veranstaltet der NABU Regionalworkshops. Auftakt ist eine Fachtagung mit der Energieagentur NRW am 30.9. in Wuppertal.</p>
<p>Mehr Infos: www.NABU.de/stadtbeleuchtung</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nabu.de/">NABU – Naturschutzbund Deutschland                                   e.V.<br />
</a></p>
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		<title>NABU legt neue Zahlen vor: Torfbrände in Russland sind Klimakiller</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 06:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Tennhardt: Eiskappe der Arktis könnte schneller schmelzen
Nach den verheerenden Bränden in Russland macht der NABU auf die alarmierenden Folgen für das Weltklima aufmerksam. Nach Schätzungen von Prof. Florian Siegert vom GeoBio-Center der Ludwig-Maximilians-Universität in München könnten allein durch die Torfbrände in Russland zwischen 30 und 100 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid entstanden sein. Das entspricht in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tennhardt: Eiskappe der Arktis könnte schneller schmelzen</strong></p>
<p>Nach den verheerenden Bränden in Russland macht der NABU auf die alarmierenden Folgen für das Weltklima aufmerksam. Nach Schätzungen von Prof. Florian Siegert vom GeoBio-Center der Ludwig-Maximilians-Universität in München könnten allein durch die Torfbrände in Russland zwischen 30 und 100 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid entstanden sein. Das entspricht in etwa vier bis zwölf Prozent der CO2-Jahresemission Deutschlands.  Diese erste Auswertung basiert auf zunächst gering aufgelösten Satellitendaten. Um das gesamte Ausmaß der Katastrophe detailliert zu erfassen bedarf es dringend weiterer Forschung. Thomas Tennhardt, NABU-Vizepräsident und Leiter des Fachbereichs Internationales: „Die Torfbrände hatten nicht nur schlimme Auswirkungen für die Menschen und Tiere in der Region. Die Gefahr für das Klima wird durch die freigesetzten Rußpartikel noch verstärkt. Sie halten sich sehr lang in der Atmosphäre und können bis zur Arktis getragen werden, wo sie die Eisschmelze weiter beschleunigen.“</p>
<p>Wochenlang brannten im Umland von Moskau nicht nur Wälder, sondern auch Torfmoore. Die dadurch entstandene extreme Feinstaubbelastung kostete vermutlich Tausende von Menschen das Leben. Der dichte Qualm aus brennenden Mooren enthält große Mengen des äußerst gefährlichen Kohlenstoffmonoxids und klimaschädliches Kohlendioxid. Die daraus resultierende Schadstoffbelastung ist um ein Vielfaches höher als die aus brennenden Wäldern.  Die russischen Torfmoore wurden seit den dreißiger Jahren flächendeckend für eine wirtschaftliche Nutzung trockengelegt. Um das Entstehen von Torfbränden künftig zu verhindern und die Funktionstüchtigkeit dieser Ökosysteme zu sichern, müssen die ehemaligen Torfmoore wieder vernässt werden.</p>
<p>Aus NABU-Sicht ist es daher notwendig, in den betroffenen Regionen in Russland ein Konzept zur Wiederherstellung der Moore zu starten. Dies schließt nicht zwangsläufig eine weitere Nutzung aus. Felix Grützmacher, NABU-Referent für Moorschutz: „In Deutschland zeigen solche Projekte bereits vielversprechende Ergebnisse. Bei der wirtschaftlichen Nutzung von zum Beispiel Schilf als Brenn- oder Baustoff kann der Boden nass bleiben und die Gefahr von Feuern ist gebannt. Dies wäre nicht nur ein Beitrag für den Klimaschutz, sondern hätte positive Effekte für viele Tier- und Pflanzenarten.“</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nabu.de/">NABU – Naturschutzbund Deutschland                                   e.V.<br />
</a></p>
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		<title>NABU fordert Festhalten an Brennelementesteuer</title>
		<link>http://blog.playandhelp.org/index.php/2010/08/27/nabu-fordert-festhalten-an-brennelementesteuer/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 06:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Tschimpke: Bundesregierung darf nicht vor Atomkonzernen einknicken
Der NABU hat die Bundesregierung davor gewarnt, sich von der millionenschweren Anzeigenkampagne der Atomlobby beeinflussen zu lassen.
„Wenn die Koalition jetzt die Steuer auf nukleare Brennelemente streicht und die Atomlaufzeiten verlängert, macht sie den Diener vor den Konzernen. Die Marketingmillionen von RWE, Vattenfall und Co. dürfen nicht mehr Einfluss haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tschimpke: Bundesregierung darf nicht vor Atomkonzernen einknicken</strong></p>
<p>Der NABU hat die Bundesregierung davor gewarnt, sich von der millionenschweren Anzeigenkampagne der Atomlobby beeinflussen zu lassen.<br />
„Wenn die Koalition jetzt die Steuer auf nukleare Brennelemente streicht und die Atomlaufzeiten verlängert, macht sie den Diener vor den Konzernen. Die Marketingmillionen von RWE, Vattenfall und Co. dürfen nicht mehr Einfluss haben als die Überzeugungen der Bevölkerungsmehrheit“, forderte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Am Wochenende hatten zahlreiche Wirtschaftsbosse die Bundesregierung in Zeitungsanzeigen aufgefordert, auf die geplante Brennelementesteuer zu verzichten und die Laufzeiten der Atomkraftwerke (AKW) deutlich zu verlängern.</p>
<p>Die Energiekonzerne müssen nach Auffassung des NABU stärker an den Kosten der Atommüllentsorgung beteiligt werden &#8211; auch ohne Verlängerung der AKW-Laufzeiten. Dazu sei die von Umweltminister Röttgen angedachte Steuer auf atomare Brennelemente geeignet. Die Konzerne bevorzugen dagegen einen Vertrag mit freiwilligen Zahlungen in einen Fonds.<br />
„Einfache Bürger können ihre Steuerpflicht auch nicht durch freiwillige Überweisungen umgehen. Durch einen solchen Vertrag macht sich die Bundesregierung abhängig von den Almosen der Konzerne“, so Tschimpke. Schließlich würden die Wirtschaftsmilliarden nur dann fließen, wenn die Atomreaktoren ungestört weiter liefen. Dadurch sei zu befürchten, dass der Staat bei der Atomaufsicht beide Augen zudrücke, um dringend benötigte Einnahmen zu sichern.</p>
<p>Gegen die Lobbymacht der Konzerne setzt der NABU auf die besseren Argumente und die Stimme der Bevölkerung. Daher unterstützt der Umwelt- und Naturschutzverband die bundesweite Anti-Atom-Demonstration am 18. September in Berlin. „Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, den Lobbyinteressen der Atomindustrie entgegenzutreten. Am 18. September demonstrieren wir für eine Wende hin zu Energiesparen, Energieeffizienz und naturverträglichen erneuerbaren Energien“, erklärte NABU-Energieexperte Elmar Große Ruse. Längere Atomlaufzeiten seien Gift für diese Energiewende. Denn unflexible Atomkraftwerke ließen sich mit dem wechselnden Stromangebot aus Wind und Sonne nicht vereinbaren.<br />
Außerdem sei weiterhin völlig ungeklärt, wie der bei der Risikotechnologie entstehende Atommüll sicher entsorgt werden könne.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nabu.de/">NABU – Naturschutzbund Deutschland                                   e.V.</a></p>
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		<title>NABU startet „Tour der Hilfe“ zum Schutz von Elbe und Havel</title>
		<link>http://blog.playandhelp.org/index.php/2010/08/23/nabu-startet-%e2%80%9etour-der-hilfe%e2%80%9c-zum-schutz-von-elbe-und-havel/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 07:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte Aktionen Initiativen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsam Radeln für die Havel
Der NABU startet anlässlich seines 111-jährigen Jubiläums vom 25. bis 27. August 2010 die „NABU-Tour der Hilfe“. Die rund 400 Kilometer lange Radtour führt von der Nordsee entlang der Elbe bis zur Havel und wirbt für den Schutz unserer heimischen Flüsse.
NABU-Mitarbeiter und ehrenamtlich Aktive treten zusammen mit Hobby-Radrennfahrer Klaus Nattermann in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gemeinsam Radeln für die Havel</strong></p>
<p>Der NABU startet anlässlich seines 111-jährigen Jubiläums vom 25. bis 27. August 2010 die „NABU-Tour der Hilfe“. Die rund 400 Kilometer lange Radtour führt von der Nordsee entlang der Elbe bis zur Havel und wirbt für den Schutz unserer heimischen Flüsse.</p>
<p>NABU-Mitarbeiter und ehrenamtlich Aktive treten zusammen mit Hobby-Radrennfahrer Klaus Nattermann in die Pedale, um viele Unterstützer und Spenden für das NABU- Jubiläumsprojekt zur Renaturierung der Unteren Havel zu gewinnen. Auf 100 Flusskilometern soll die Untere Havel wieder naturnah gestaltet werden. Mehr als 1.000 heimische und vom Aussterben bedrohte Arten leben in dem größten und bedeutsamsten Feuchtgebiet im Binnenland Mitteleuropas.</p>
<p>Während der Tour wird es zwei größere Etappen-Stopps entlang der Strecke in Hamburg und im niedersächsischen Gartow geben. Zielort ist Rathenow in Brandenburg. NABU-Präsident Olaf Tschimpke wird das NABU-Team jeweils empfangen und in Hamburg mitradeln. Interessierte können sich an diesen Punkten über das Havel-Projekt informieren, für das Fluss-Projekt spenden und sich an der Verlosung eines NABU-Jubiläumsrades beteiligen. Das exklusive limitierte Trekking-Fahrrad wurde von Fahrradexperten in Zusammenarbeit mit dem hessischen Radhersteller CeCona entwickelt und hergestellt. Ferner gibt es beim Glücksrad Preise wie Vogelbestimmungsbücher oder Artenschutz-Kartenspiele zu gewinnen.</p>
<p>Natur- und Sportbegeisterte können sich der „Tour der Hilfe“ auf der 18 Kilometer langen Teilstrecke zwischen Hamburg-Wedel und Hamburg-Innenstadt mit dem eigenen Fahrrad anschließen. Gemeinsam mit NABU-Präsident Olaf Tschimpke und Aktiven des NABU Hamburg startet die Tour hier am Schulauer Fährhaus am 25. August um 16 Uhr. Ziel ist um 17 Uhr die St. Katharinenkirche. Auf dem Vorplatz sorgt dann die Marching Band „Bunte Hunde“ für Unterhaltung.</p>
<p>Am Freitag, den 27. August, erreichen die Radler den Endpunkt der Tour in Rathenow. Die Abschlussveranstaltung findet im Optikpark direkt an einem Havelaltarm statt. Hier können die Besucher den Fortschritt der Renaturierung begutachten und sich mit eigenen Augen von der Einzigartigkeit des Feuchtgebietes überzeugen.</p>
<p>Klaus Nattermann ist passionierter Radfahrer und Marketingleiter der Firma CecCona. Er veranstaltete seine erste „Tour der Hilfe“ im Jahr 2005 für bedürftige Kinder. Seitdem radelt er jährlich für einen gemeinnützigen Zweck. In diesem Jahr sollen nun reichlich Spenden für die Havel „eingefahren“ werden.</p>
<p>Zur Info: Postkarten für die Teilnahme an der Fahrrad-Verlosung liegen bei den Stopps während der Tour aus und können per Post an den NABU gesandt oder vor Ort abgegeben werden. Der Einsendeschluss ist der 10. September 2010.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nabu.de/">NABU – Naturschutzbund Deutschland                                   e.V.<br />
</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pakistans Jahrhundertflut &#8211; eine Katastrophe unvergleichbaren Ausmaßes</title>
		<link>http://blog.playandhelp.org/index.php/2010/08/19/pakistans-jahrhundertflut-eine-katastrophe-unvergleichbaren-ausmases/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 08:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsorganisationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Land unter &#8211; Jahrhundertflut in Pakistan &#8211; Über 14 Millionen Menschen betroffen! PAI &#8211; Katastrophenhilfe im Einsatz!
Immer verheerender erscheint die Lage nach der Flut in Pakistan. Die WHO spricht von einer „Katastrophe historischen Ausmaßes“. Die UN schätzt die Zahl der Betroffenen höher ein als beim Tsunami in Asien vor fünf Jahren (2 Millionen) und bereitet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Land unter &#8211; Jahrhundertflut in Pakistan &#8211; Über 14 Millionen Menschen betroffen! PAI &#8211; Katastrophenhilfe im Einsatz!</strong></p>
<p>Immer verheerender erscheint die Lage nach der Flut in Pakistan. Die WHO spricht von einer „Katastrophe historischen Ausmaßes“. Die UN schätzt die Zahl der Betroffenen höher ein als beim Tsunami in Asien vor fünf Jahren (2 Millionen) und bereitet sich auf ihren größten Hilfseinsatz vor. Dagegen spenden die deutschen Bürger bisher nur zaghaft &#8211; Pakistans Image könnte schuld daran sein.</p>
<p>Über 14 Millionen Menschen sind von der Flut betroffen. Bis zu diesem Zeitpunkt forderte die Flut mindestens 1600 Tote. Ganze Dörfer und Landstriche wurden verwüstet. Oft wurden Häuser vor den Augen der Bewohner von Wasser und Schlamm zerstört und weggerissen. Viele Betroffene haben ihren ganzen Besitz verloren, haben keine Unterkunft und kein sauberes Wasser mehr. Pakistans beste Anbaufläche liegt unter einer teilweise einen Meter hohen Schlammschicht. Gesamte Ernten und Lebensmittelgeschäfte wurden zerstört und die Menschen stehen ohne notwendige Lebensmittelversorgung da. Zusätzlich besteht akute Gesundheitsgefährdung durch Cholera und andere Krankheiten, die die Flut mit sich bringt.</p>
<p>Partner Aid International führt bereits seit längerer Zeit Entwicklungshilfeprojekte in betroffenen und angrenzenden Provinzen durch. Nach Beginn der Flut wurde eine Erhebung zur Notlage durchgeführt und 19.000,- Euro wurden aus dem PAI-Notfallfond bereit gestellt. Die Mitarbeiter von PAI richten ihren Einsatz auf den schwer getroffene Bezirk Nissata in Charssada im Nordwesten von Pakistan. Sie konzentrieren sich auf lebensrettenden Maßnahmen für die Betroffenen und Vertriebenen, indem sie Unterkünfte, sauberes Wasser, Sanitäranlagen und Grundnahrungsmittel bereitstellen. Die ersten Hilfslieferungen konnten diese Woche an Bedürftige ausgegeben werden. Ein Großteil der Bedürfnisse ist jedoch weiterhin nicht abgedeckt, die Menschen warten verzweifelt auf Hilfe und Unterstützung.</p>
<p><strong>PAIs Ziele in Charssada:</strong><br />
- 3000 Haushalte sollen Trinkwasser bekommen, hierzu werden Wasserspeicher (Tonnen) verteilt, die in der ersten Phase (~2,5 Monate) mit Tanklastern regelmäßig gefüllt werden<br />
- 34 Brunnen werden wiedererrichtet und mit Handpumpen ausgestattet<br />
- 34 Toilettenanlagen werden in zentralen öffentlichen Orten wiederaufgebaut<br />
- 100 Gesundheitsberater werden geschult und in die Familien geschickt zur Beratung in Gesundheits- und Hygiene-Fragen<br />
- Die 3000 Haushalte bekommen außerdem Tabletten zur Trinkwasseraufbereitung, Hygienebeutel mit den nötigsten Drogerieartikeln, Notunterkünfte, Sets mit den nötigsten Haushaltsgegenständen und Lebensmittelrationen.</p>
<p>Enge Kontakte in den betroffenen Provinzen ermöglichen PAI &#8211; neben der Etablierung der Nothilfe in Charssada &#8211; weiter Hilfseinsätze in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa sowie in Baluchistan und Sindh zu planen.</p>
<p>Partner Aid International wird alle Maßnahmen in Kooperation mit fähigen lokalen Partnern durchführen. Darüber hinaus, bemüht sich PAI die Nothilfe auf Basis der internationalen Sphere Standards www.sphereproject.org durchzuführen. PAI wird die Arbeit so ausführen dass sie der langfristigen Rehabilitation und Entwicklung in den Einsatzgebieten dienen wird. PAI wird zum passenden Zeitpunkt Rehabilitationsmaßnahmen und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit in der Region fördern.</p>
<p>Spendenkonto: Partner Aid International, Taunussparkasse, Konto: 1002 333, BLZ: 5125 0000, Stichwort: Fluthilfe &#8211; Pakistan</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.fair-news.de/news/116699/">fair-NEWS.de</a></p>
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		<item>
		<title>Ausgesetzte Tiere im Sommer</title>
		<link>http://blog.playandhelp.org/index.php/2010/08/16/ausgesetzte-tiere-im-sommer/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 14:54:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Nordrhein-Westfalen: Fünf Katzen im Pappkarton an einer Autobahnraststätte ausgesetzt. Niedersachsen: Jack-Russel-Terrier, Dackel und zwei Kaninchen einfach ihrem Schicksal überlassen. Bayern: Zwei Meerschweinchen im Karton in einem Wald ausgesetzt. Schlagzeilen der letzten Wochen. Und diese Urlaubs-Opfer hatten noch Glück: Sie wurden gefunden und in die Obhut der dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime gegeben. Erneut haben die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nordrhein-Westfalen: Fünf Katzen im Pappkarton an einer Autobahnraststätte ausgesetzt. Niedersachsen: Jack-Russel-Terrier, Dackel und zwei Kaninchen einfach ihrem Schicksal überlassen. Bayern: Zwei Meerschweinchen im Karton in einem Wald ausgesetzt. Schlagzeilen der letzten Wochen. Und diese Urlaubs-Opfer hatten noch Glück: Sie wurden gefunden und in die Obhut der dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime gegeben. Erneut haben die Tierheime in der Urlaubszeit traurige Hochkonjunktur.</p>
<p>„Es gibt nach wie vor viele verantwortungslose Tierhalter, die einfach ihr Tier aussetzen“, kritisiert Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes. „Das ist nicht nur gewissenlos, diese Halter können auch mit einer Strafe von bis zu 25.000 Euro belegt werden“, so Schröder weiter. Das hohe Tieraufkommen belastet die Tierheime in den Ferienmonaten zusätzlich. Obwohl diese sich meist ohnehin an ihrer Belastungsgrenze befinden, wie eine aktuelle Studie des Deutschen Tierschutzbundes belegt. Diese weist neben den steigenden Belegungszahlen, der schwieriger werdenden Vermittlung und der höheren Verweildauer auch die saisonalen Schwankungen bei der Tieraufnahme nach. So bestätigen 76 Prozent der Tierheime das Ansteigen der Tieraufnahme in den Sommermonaten, besonders trifft dieser Aspekt auf Hunde und Katzen zu.</p>
<p><strong>Der Deutsche Tierschutzbund bietet Hilfe</strong><br />
Noch bis zum 17. September läuft die Urlaubsaktion „Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier“ des Deutschen Tierschutzbundes. Seit über zehn Jahren wird darüber nun schon für viele Tiere frühzeitig eine ehrenamtliche Betreuung sichergestellt. Diese Aktion wird während der gesamten Ferienzeit angeboten. Unter der Urlaubshotline 0228-60496-27 können Tierhalter Tipps für die Tierbetreuung, aber auch für die Reise mit dem Tier erfragen. Darüber hinaus rät der Deutsche Tierschutzbund „tierische Familienmitglieder“ kennzeichnen und anschließend direkt kostenlos beim Deutschen Haustierregister® eintragen zu lassen, um so für mehr Sicherheit zu sorgen. Unter www.registrier-dein-tier.de können Tierfreunde mehr zum Thema Kennzeichnung und Registrierung erfahren.</p>
<p>Tipps zur Beurteilung einer Tierpension sowie weitere Informationen rund um das Thema Tier und Urlaub finden Sie auch hier: http://www.tierschutzbund.de/urlaubs-hilfe_tiere.html</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tierschutzbund.de">Deutscher Tierschutzbund e.V.</a></p>
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		<title>JUBi – Die Jugendbildungsmesse: Auftakt der Tour 2010/2011 in Sachsen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 06:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dresden aus die Welt erkunden
Wer von einem Auslandsaufenthalt träumt und beginnt, seinen Weg in die Ferne zu planen, stellt nicht selten überfordert fest: Es gibt eine Vielzahl verschiedener Angebote für den Weg ins Ausland. Eine erste Orientierung fällt daher schwer.
In bundesweit 21 Städten können sich Fernwehinfizierte aller Schulformen auf den Jugendbildungsmessen „JUBi“ über unterschiedliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Dresden aus die Welt erkunden</strong></p>
<p>Wer von einem Auslandsaufenthalt träumt und beginnt, seinen Weg in die Ferne zu planen, stellt nicht selten überfordert fest: Es gibt eine Vielzahl verschiedener Angebote für den Weg ins Ausland. Eine erste Orientierung fällt daher schwer.</p>
<p>In bundesweit 21 Städten können sich Fernwehinfizierte aller Schulformen auf den Jugendbildungsmessen „JUBi“ über unterschiedliche Wege ins Ausland informieren. Über 80 Austauschorganisationen, Veranstalter und Agenturen informieren auf der Messereihe über alle Facetten von Auslandsaufenthalten und stellen ihre Programme und Stipendienangebote vor. Auch der unabhängige Bildungsberatungsdienst weltweiser, der die Informationsmessen in ganz Deutschland organisiert, ist mit seinem Beraterteam vor Ort.</p>
<p>Zum Auftakt findet die „JUBi“ am Samstag, den 21. August 2010, im St. Benno-Gymnasium (Pillnitzer Straße 39 – 01069 Dresden – Buslinie 82 – Straßenbahnlinie 13) in der Zeit von 10 bis 16 Uhr bereits zum achten Mal in Sachsen statt.</p>
<p>Die „JUBi“ ist eine der deutschlandweit größten Spezial-Messen zum Thema „Bildung im Ausland“, so dass man die Chance nutzen sollte, von dem „geballten Sachverstand“ in seiner Nähe zu profitieren. In Dresden informieren 28 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet über Programme wie Schüleraustausch, High-School-Aufenthalte, Sprachreisen, Au-Pair, Work &amp; Travel und internationale Freiwilligendienste.</p>
<p>Vor dem Hintergrund des großen Erfolges der Jugendbildungsmessen in den letzten Jahren erwarten die Veranstalter auch dieses Mal wieder rund 700 Besucher. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13, ihre Eltern und Lehrer.<br />
Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Im Rahmen der „JUBi“ schreiben zehn deutsche Austauschorganisationen und der unabhängige Bildungsberatungsdienst weltweiser zahlreiche WELTBÜRGER-Stipendien im Gesamtwert von fast 80.000 Euro aus. Ziel ist es, Jugendliche auf ihrem ganz individuellen Weg zum Weltbürger zu fördern.</p>
<p>Infos, Ausstellerliste und Stipendieninformationen unter www.weltweiser.de.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.offenes-presseportal.de">Offenes Presseportal</a></p>
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		<title>NABU-Jahresbilanz 2009 &#8211; Stabile Verbandsentwicklung trotz Wirtschaftskrise</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 06:53:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsorganisationen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tschimpke: Energiepolitik wird zur Messlatte für Schwarz-Gelb
Der NABU konnte auch im Krisenjahr 2009 auf breite Unterstützung in der Bevölkerung bauen. Die Verbandsentwicklung blieb trotz Wirtschaftskrise stabil. Die Mitgliederzahl hat sogar leicht auf 426.000 zugenommen (2008: 419.000). Hinzu kommen noch über 40.000 Förderer, die den NABU dauerhaft unterstützen. Die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Erbschaften konnten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tschimpke: Energiepolitik wird zur Messlatte für Schwarz-Gelb</strong></p>
<p>Der NABU konnte auch im Krisenjahr 2009 auf breite Unterstützung in der Bevölkerung bauen. Die Verbandsentwicklung blieb trotz Wirtschaftskrise stabil. Die Mitgliederzahl hat sogar leicht auf 426.000 zugenommen (2008: 419.000). Hinzu kommen noch über 40.000 Förderer, die den NABU dauerhaft unterstützen. Die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Erbschaften konnten weiter gesteigert werden und bilden mit einem Anteil von 79 Prozent das Fundament der Naturschutzarbeit. Den größten Anteil der Einnahmen von insgesamt 20,9 Millionen Euro machten mit 13,5 Millionen Euro (2008: 13,3 Millionen<br />
Euro) die Mitgliedsbeiträge aus.</p>
<p>„Die Erschütterungen auf den Finanzmärkten weltweit haben viele Menschen getroffen oder verunsichert. Ich freue mich, dass wir auch in Krisenzeiten viel Zuspruch genießen. Inzwischen blicken wir auf eine 111-jährige Verbandsgeschichte. Jeder 200. Deutsche ist ein NABU-Mitglied. Das motiviert &#8211; wir werden uns auch weiterhin mit aller Kraft für die Belange des Natur- und Umweltschutzes einsetzen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts 2009 in Berlin.</p>
<p>Der schwarz-gelben Bundesregierung attestierte der NABU-Präsident eine schwache Öko-Bilanz. Tschimpke: „In Planung sind immer noch unsinnige Straßenbauprojekte und der Schienenverkehr wird weiter benachteiligt. Auf EU-Ebene blockiert Agrarministerin Aigner den ökologischen Umbau der Agrarsubventionen, und auch die Aufweichung der sogenannten Eingriffsregelung im Naturschutzrecht ist zu beklagen.“ Positiv zu bewerten sei die Sicherung von naturschutzfachlich bedeutsamen Flächen als „Nationales Naturerbe“ und der Wille, ein Bundesprogramm für den Erhalt der biologischen Vielfalt einzurichten.</p>
<p>Die Bewährungsprobe der Großen Koalition stehe im Herbst mit der Vorstellung des Energiekonzeptes an. „Die Energiepolitik wird zur Messlatte für Schwarz-Gelb. Das Ziel muss sein: weg von Atom und Kohle hin zu erneuerbaren Energien. Sollte das Konzept nur dazu dienen, eine Laufzeitverlängerung für die deutschen Atomkraftwerke zu rechtfertigen, wird die Bundesregierung an ihren eigenen, im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Ansprüchen scheitern“, so Tschimpke. Das Konzept müsse ermitteln, bis wann und unter welchen Voraussetzungen erneuerbare Energien im Strom-, Wärme- und Verkehrsbereich Öl, Kohle, Gas und Uran ersetzen können. Das alles verbunden mit klaren Vorgaben zur Einsparung von Energie, um Ressourcen und Ökosysteme zu schonen.</p>
<p>Tschimpke: „Der aktuelle Streit in der Union um längere Betriebszeiten für Atommeiler lässt tief blicken. Forderungen nach einer Laufzeitverlängerung für Reaktoren bis zu 14 Jahren führen ein zukunftsfähiges Energiekonzept bereits im Vorfeld ad absurdum.<br />
Atomenergie ist eine überflüssige Risikotechnologie. Bei dem bereits jetzt absehbaren Ausbau der erneuerbaren Energien brauchen wir ab 2020 keine Atomenergie mehr.“</p>
<p>Unter dem Motto „Fast weg“ startete der NABU im vergangenen Jahr eine bundesweite Kampagne gegen das Artensterben. Im Zentrum standen bedrohte Arten wie Weißstorch, Laubfrosch, Kabeljau und Wolf sowie die „Naturschutzmacher“: die vielen ehrenamtlich Aktiven in den rund 2.000 NABU-Orts- und Kreisgruppen, die sich vor Ort für den Artenschutz engagieren. Die Kampagne ist in diesem Sommer fortgesetzt worden.</p>
<p>Ein wichtiger Schwerpunkt der Verbandsarbeit war und ist der Klimaschutz. Der UN-Klimagipfel in Kopenhagen Ende 2009 endete mit großer Ernüchterung. „Konkrete Verpflichtungen zur Reduktion des Treibhausgasausstoßes wollten vor allem die Industrienationen nicht eingehen. Der Klimagipfel in Kopenhagen scheiterte auch an der uneinheitlichen Haltung der EU, die die Bundesregierung mit zu verantworten hat“, so Tschimpke. Für einen weltweit wirksamen Klimaschutz sei eine Verringerung der Treibhausgase in den Industriestaaten um 40 Prozent bis 2020 und um 95 Prozent bis 2050 erforderlich. Die internationalen Klimaverhandlungen müssten letztendlich in einen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag münden, wenn sie tatsächlich erfolgreich sein wollen.</p>
<p>Von der bevorstehenden Weltnaturschutzkonferenz im japanischen Nagoya (18.-29.10.) erwartet der NABU klare Signale im Kampf gegen das Artensterben. „In Nagoya müssen die Regierungen der Welt eine ambitionierte Strategie zur Rettung der biologischen Vielfalt und von Ökosystemen beschließen. Bis 2020 muss die Trendwende erreicht und ein Großteil der Arten und Lebensräume auf dem Weg der Erholung sein“, betonte der NABU-Präsident. Das weltweite Netz von Schutzgebieten müsse auf die Weltmeere ausgedehnt werden und ausreichend finanziert werden.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund wies Tschimpke auf den großen wirtschaftlichen Wert intakter Ökosysteme hin. Laut der UN-Studie „The Economics of Ecosystems and Biodiversity“ (TEEB) verursachen Unternehmen in Natur und Umwelt Schäden von etwa 2,2 Billionen (= 2.200 Milliarden) US-Dollar im Jahr. „Die Gratis-Dienstleistungen der Natur müssen sich endlich als Faktor in ökonomische Bilanzen wiederfinden. Die Erde darf nicht länger ein frei verfügbares Rohstofflager für die Konzerne dieser Welt sein“, so Tschimpke.</p>
<p>Die NABU-Aktiven leisten bundesweit pro Jahr 3,3 Millionen ehrenamtliche Arbeitsstunden. Der NABU förderte 2009 die Arbeit seiner<br />
Orts- und Kreisgruppen mit 7,3 Millionen Euro. Der Anteil der allgemeinen Verwaltungsausgaben konnte von sechs auf fünf Prozent der Gesamtausgaben gesenkt werden.</p>
<p>NABU-Jahresbericht im Internet zu finden unter www.NABU.de/Jahresbericht</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nabu.de/">NABU – Naturschutzbund Deutschland                                   e.V.<br />
</a></p>
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		<title>Stimmrechtssausschluss in der Mitgliederversammlung</title>
		<link>http://blog.playandhelp.org/index.php/2010/08/10/stimmrechtssausschluss-in-der-mitgliederversammlung/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 08:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos für Vereine]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mitglied kann aus verschiedenen Gründen vom Stimmrecht ausgeschlossen werden. Der Ausschluss muss aber immer eine rechtliche Grundlage haben &#8211; entweder in der Satzung oder in einem Gesetz.
Stimmrechtsausschluss für bestimmte Mitgliedergruppen
Die Satzung kann das Stimmrecht für bestimmte Mitgliedergruppen ausschließen. Üblich ist das etwa bei Minderjährigen, um die Beteiligung der Eltern zu vermeiden.
Häufig haben aber auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mitglied kann aus verschiedenen Gründen vom Stimmrecht ausgeschlossen werden. Der Ausschluss muss aber immer eine rechtliche Grundlage haben &#8211; entweder in der Satzung oder in einem Gesetz.</p>
<p><strong>Stimmrechtsausschluss für bestimmte Mitgliedergruppen</strong><br />
Die Satzung kann das Stimmrecht für bestimmte Mitgliedergruppen ausschließen. Üblich ist das etwa bei Minderjährigen, um die Beteiligung der Eltern zu vermeiden.</p>
<p>Häufig haben aber auch Mitglieder mit einem bestimmten Status (z. B. Fördermitglieder) kein Stimmrecht. Der Stimmrechtsausschluss muss aber in jedem Fall per Satzung geregelt werden. Nur Kinder unter 7 Jahren (nicht Geschäftsfähige) haben grundsätzlich kein Stimmrecht.<br />
Denkbar ist auch ein Stimmrechtsausschluss für Neumitglieder &#8211; etwa in der Form, dass das Stimmrecht erst nach mehrjähriger Mitgliedschaft erworben wird.</p>
<p>Nicht ausgeschlossen werden kann aber das Recht zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung. Auch Mitglieder ohne Stimmrecht dürfen anwesend sein.</p>
<p><strong>Stimmrechtsausschluss als Vereinsstrafe</strong><br />
Die Satzung kann vorsehen, dass ein Stimmrechtsausschluss als Strafe in einem vereinsinternen Strafverfahren verhängt werden kann oder sich automatisch bei bestimmten &#8220;Vergehen&#8221; (z. B. Beitragsrückständen) ergibt.</p>
<p><strong>Stimmrechtsausschluss nach BGB</strong><br />
Das BGB sieht in § 34 vor, dass ein Mitglied nicht stimmberechtigt ist, wenn die Beschlussfassung die Vornahme eines Rechtsgeschäftes mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreits zwischen ihm und den Verein betrifft.</p>
<p>Bei den Rechtsgeschäften handelt es sich sowohl um einseitige als auch um zweiseitige. Ein einseitiges Rechtsgeschäft ist beispielsweise die Kündigung eines Vertrages. Ein zweiseitiges Rechtsgeschäft ist der Abschluss eines Vertrages (z. B. Anstellungs- oder Honorarvertrag). Auch eine Rechtshandlung wie eine Mahnung fällt darunter. Das gilt auch für die Entlastung des Vorstands. Die betroffenen Vorstandsmitglieder dürfen deswegen nicht mit abstimmen.</p>
<p>Ebenfalls in diesen Bereich fällt § 181 BGB, der sogenannte &#8220;In-Sich-Geschäfte&#8221; verbietet. Da der Vorstand den Verein nach außen vertritt, kann sich die Situation ergeben, dass er auf der einen Seite den Verein vertritt und auf der anderen Seite sich selbst oder seine Firma als Vertragspartner des Vereins. Das ist grundsätzlich nicht möglich, ohne dass sich der Vorstand gesondert durch die Mitgliederversammlung &#8211; oder die Satzung &#8211; ermächtigen lässt.</p>
<p>Beschlüsse, die lediglich sich auf die Stellung des Mitgliedes im Verein auswirken (Wahlen, Vereinsstrafen) haben aber keine Auswirkungen auf das Stimmrecht. Wenn sich z. B. ein Mitglied zur Wahl stellt, kann er auch mit abstimmen. Auch ein Vorstand, der abgewählt werden soll, hat bei dieser Abstimmung ein Stimmrecht.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.vereinsknowhow.de">www.vereinsknowhow.de<br />
</a></p>
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