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JUBi – Die Jugendbildungsmesse: Auftakt der Tour 2010/2011 in Sachsen

Freitag, 13. August 2010

Von Dresden aus die Welt erkunden

Wer von einem Auslandsaufenthalt träumt und beginnt, seinen Weg in die Ferne zu planen, stellt nicht selten überfordert fest: Es gibt eine Vielzahl verschiedener Angebote für den Weg ins Ausland. Eine erste Orientierung fällt daher schwer.

In bundesweit 21 Städten können sich Fernwehinfizierte aller Schulformen auf den Jugendbildungsmessen „JUBi“ über unterschiedliche Wege ins Ausland informieren. Über 80 Austauschorganisationen, Veranstalter und Agenturen informieren auf der Messereihe über alle Facetten von Auslandsaufenthalten und stellen ihre Programme und Stipendienangebote vor. Auch der unabhängige Bildungsberatungsdienst weltweiser, der die Informationsmessen in ganz Deutschland organisiert, ist mit seinem Beraterteam vor Ort.

Zum Auftakt findet die „JUBi“ am Samstag, den 21. August 2010, im St. Benno-Gymnasium (Pillnitzer Straße 39 – 01069 Dresden – Buslinie 82 – Straßenbahnlinie 13) in der Zeit von 10 bis 16 Uhr bereits zum achten Mal in Sachsen statt.

Die „JUBi“ ist eine der deutschlandweit größten Spezial-Messen zum Thema „Bildung im Ausland“, so dass man die Chance nutzen sollte, von dem „geballten Sachverstand“ in seiner Nähe zu profitieren. In Dresden informieren 28 Aussteller aus dem gesamten Bundesgebiet über Programme wie Schüleraustausch, High-School-Aufenthalte, Sprachreisen, Au-Pair, Work & Travel und internationale Freiwilligendienste.

Vor dem Hintergrund des großen Erfolges der Jugendbildungsmessen in den letzten Jahren erwarten die Veranstalter auch dieses Mal wieder rund 700 Besucher. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13, ihre Eltern und Lehrer.
Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen der „JUBi“ schreiben zehn deutsche Austauschorganisationen und der unabhängige Bildungsberatungsdienst weltweiser zahlreiche WELTBÜRGER-Stipendien im Gesamtwert von fast 80.000 Euro aus. Ziel ist es, Jugendliche auf ihrem ganz individuellen Weg zum Weltbürger zu fördern.

Infos, Ausstellerliste und Stipendieninformationen unter www.weltweiser.de.

Quelle: Offenes Presseportal

Bundesweite LISA-Bildungskampagne: Ampelsignale zeigen Förderbedarf

Dienstag, 3. August 2010

Der Lernserver der Universität Münster bietet zusammen mit dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) allen deutschen Schulen die kostenlose Analyse der Rechtschreibkompetenz ihrer Schüler an. Ampelsignale zeigen den individuellen Förderbedarf auf.

„Neue Klassen, neue Schüler, neue Lehrer: Alle Schulen stehen zu Beginn des Schuljahres vor der Herausforderung, ihre Förderbemühungen neu zu justieren. Jedes Förderkonzept ist aber immer nur so gut wie die Bestandsaufnahme des konkreten Unterstützungsbedarfs“, so Prof. Dr. Friedrich Schönweiss, Professor für Bildung und Neue Medien und Leiter des Lernserver-Projektes an der Uni Münster.

Gemeinsam mit dem BVL wurde in dem Modellprojekt „LISA“ (Lerneinheiten individuell an Schüler anpassen) erprobt, wie ein Screening der Rechtschreibkompetenzen und die individuelle schulische Förderung erfolgen kann. Pädagogen sollten jegliche Unterstützung erhalten, um schnell erkennen und fundiert beurteilen zu können, welches Kind welche Förderung braucht. „Wir haben zusätzlich zum LISA-Projekt bundesweit über 200.000 Kinder mit der Münsteraner Rechtschreibanalyse (MRA) getestet. Diese gewaltige Datenmenge und die neu geschaffenen technischen Voraussetzungen geben uns jetzt die Möglichkeit, allen Lehrern Deutschlands kostenlos ein Instrument zur Verfügung zu stellen, mit dem sie sich rasch einen Überblick über die notwendige Rechtschreibförderung im neuen Schuljahr verschaffen können“, so Prof. Schönweiss.

Neben dem ausdifferenzierten Klassenprofil und einem Förderplan erhält der Lehrer für jedes Kind den Prozentrang sowie die in Form einer Ampel auf den Punkt gebrachte Förderempfehlung. Schaltet diese Ampel auf ROT, besteht akuter Handlungsbedarf, und es sollten gezielte Maßnahmen in Absprache mit den Eltern eingeleitet werden, damit das Kind den Anschluss nicht verliert.

„Als Elternverband sehen wir in der LISA-Bildungskampagne eine große Chance für ein gerechteres und effektiveres Bildungssystem. Je früher Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten erkannt werden, umso gezielter können Schule und Eltern an einem Strang ziehen, um den Kindern einen begabungsgerechten Abschluss zu ermöglichen“, sagt Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL. „Mit dem LISA-Projekt* konnten wir zeigen, auf welche neue, erfolgreiche Weise sich Schulen den täglichen Herausforderungen bei der individuellen Förderung stellen können“, so Sczygiel.

Mit der neuen, bundesweiten LISA-Bildungskampagne sind alle Grundschulen und weiterführenden Schulen Deutschlands eingeladen, dieses kostenlose Angebot zum neuen Schuljahr zu nutzen, das vom Lernserver-Team der Universität Münster und dem Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie getragen wird.

Und so sieht die bundesweite LISA-Bildungskampagne aus:

a)    Zu Beginn des neuen Schuljahrs können sämtliche Schüler von Grund- und weiterführenden Schulen (bis zur Klasse 6) diagnostiziert werden. Die Testung erfolgt im Klassenverband, für die Eingabe der Ergebnisse werden je Kind 5-8 Minuten benötigt.

b)    Jeder Lehrer erhält für seine Klasse einen Überblick über seine Schüler (computergestütztes Klassenleistungsprofil).

c)    Mit Hilfe der Lernserver-Normierung (verdeutlicht durch ein Ampelsystem) wird auf einen Blick ersichtlich, welche Kinder welches Maß an Förderbedarf haben.

d)    Ein Förderplan zeigt die für die jeweilige Klasse notwendigen Förderschwerpunkte.

e)    Nach einem halben Jahr oder am Ende des Schuljahres erfolgt die Nachtestung zur Messung des Fördererfolgs.

Die Anmeldung erfolgt ab dem 26. August 2010 unter http://www.lisa.lernserver.de. Weitere Informationen zur praktischen Umsetzung der LISA-Bildungskampagne sind unter http://www.lernserver.de oder http://www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

* (Der aktuelle LISA-Bericht kann auf den Seiten des BVL und des Lernservers abgerufen werden.)

Quelle: PR4YOU

Zweiter Prüfungstermin bietet neue Chancen

Sonntag, 6. Juni 2010

Musik studieren an der FH in Osnabrück

Mit einem zweiten Prüfungstermin vom 1. bis 3. September bietet die Fachhochschule in Osnabrück jetzt noch die Möglichkeit für ein Musikstudium zum Wintersemester 2010. Junge Musiker, die den Schwerpunkt ihrer künftigen Tätigkeit im künstlerisch-pädagogischen Bereich sehen, aber wegen der anstehenden Abiturprüfungen nur wenig Möglichkeiten hatten, sich auf die notwendigen Eignungsprüfungen an den Musikhochschulen vorzubereiten oder durch die geringen Kapazitäten an anderen Musikhochschulen keine Chance auf einen Studienplatz hatten, können sich noch bis zum 15. August am Institut für Musik der Fachhochschule Osnabrück bewerben.

Möglich ist das durch den Ausbauplan des Bundes und der Länder „Hochschulpakt 2020“, in dem sich auch das zweitgrößte Institut für Musik in Niedersachsen derzeit befindet.

Mit insgesamt sieben verschiedenen Studienprofilen – Popularmusik, Jazz, Klassik, Vokalpädagogik, Musiktheorie und Komposition, Elementare Musikpädagogik und neuerdings auch Musical – bietet das Institut für Musik ein breit gefächertes Studienangebot für Instrumentalisten und Sänger und nimmt dadurch in der deutschen Bildungslandschaft eine Ausnahmeposition ein . Die Ausbildung zum Musikpädagogen und Berufsmusiker beinhaltet neben dem individuellen Instrumental- und Gesangsunterricht weiterführende Kurse in Fachdidaktik und Pädagogik sowie Musiktechnologie, Bühnenperformance und Musikmanagement.
www.ifm.fh-osnabrueck.de

Quelle: fair-NEWS.de

Jugend forscht – Auftakt zum 45. Bundeswettbewerb

Freitag, 14. Mai 2010

Deutschlands beste Nachwuchsforscher präsentieren ihre Projekte vom 13. bis 16. Mai 2010 in der Messe Essen / BMBF erhöht Jugend forscht Etat

Start frei für den Bundeswettbewerb von Jugend forscht in Essen: Vom heutigen Donnerstag bis Sonntag, 16. Mai, treten die besten Jungforscherinnen und Jungforscher der 45. Runde in den wissenschaftlichen Wettstreit. 179 Jugendliche mit insgesamt 107 Projekten haben sich für das Finale von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb qualifiziert. Im Namen der beiden Veranstalter begrüßten heute Dr. Jörg F. Maas, Geschäftsführer der Stiftung Jugend forscht e. V., und Ralph Labonte, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der ThyssenKrupp AG, alle Teilnehmer, Juroren und Gäste zum Finalauftakt in der Messe Essen. “ThyssenKrupp und Jugend forscht – das ist langjährige, gelebte Tradition. Nach 1987 und 1992 richten wir den Bundeswettbewerb bereits zum dritten Mal aus. Für unser Unternehmen ist es wichtig, gerade junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern”, sagte Labonte.

Anlässlich des Starts des diesjährigen Bundeswettbewerbs sagte Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung und zugleich Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V., in Berlin: “Gerade in Zeiten der Krise ist es wichtig, nachhaltig in Bildung und Forschung zu investieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat daher die Mittel für Jugend forscht in diesem Jahr um rund 15 Prozent erhöht. Der Wettbewerb ist ohne Zweifel eines der wirkungsvollsten Instrumente der Nachwuchsförderung in Deutschland. In den kommenden drei Jahren werden wir zusätzliche Gelder zur Verfügung stellen, um gezielt neue Betreuer für die Forscher, Erfinder und Ingenieure von morgen zu gewinnen. Für die Zukunft Deutschlands als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort ist es von entscheidender Bedeutung, noch weitaus mehr junge Talente als bisher zu finden und sie gezielt zu fördern.”

Beim Finale präsentieren die jungen Forscher und Erfinder ihre Projekte in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik. Zu den Finalisten gehört Stefanie Tuchtenhagen (15) aus Bremerhaven. In Geo- und Raumwissenschaften präsentiert die Schülerin eine Forschungsarbeit zu einem aktuellen Thema. Anhand eines Eisbohrkerns untersuchte sie die Auswirkungen des Klimawandels auf die Antarktische Halbinsel. Für den Bundeswettbewerb hat sich auch Robert Schaller aus Oberkotzau in Bayern im Fach Technik qualifiziert. Er optimierte das Satellitennavigationssystem GPS. Durch die zusätzliche Messung von Beschleunigung, Drehrichtung und Lage im Erdmagnetfeld kann der 19-Jährige den jeweiligen Standort sehr viel genauer bestimmen.

Am Samstag, 15. Mai, findet um 18.30 Uhr die Sonderpreisverleihung in der Jahrhunderthalle Bochum statt. Vertreter von Ministerien, Stiftungen und akademischen Gesellschaften überreichen hochwertige Geld- und Sachpreise – darunter attraktive Forschungsreisen in die USA und nach China sowie zur Nobelpreisverleihung in Stockholm. Höhepunkt des 45. Bundesfinales ist die Bekanntgabe der Bundessieger am Sonntag, 16. Mai, um 10.00 Uhr vor über 1000 geladenen Gästen. In Anwesenheit von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan und weiteren Ehrengästen werden Sieger und Platzierte in einer Feierstunde in der Philharmonie Essen ausgezeichnet.

Quelle: Offenes-Presseportal

Alanus Hochschule erhält Promotionsrecht

Donnerstag, 13. Mai 2010

Erste nichtstaatliche Kunsthochschule mit institutioneller Akkreditierung

Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn ist seit heute vom Wissenschaftsrat akkreditiert. Sie ist damit die erste nichtstaatliche Kunsthochschule Deutschlands, der der Wissenschaftsrat sein Gütesiegel verleiht. Zusätzlich zur zehnjährigen Akkreditierung erhält die Hochschule das eigenständige Promotionsrecht für den Fachbereich Bildungswissenschaft und darf damit künftig Doktortitel verleihen. Die Alanus Hochschule bekommt damit die höchstmögliche Auszeichnung für Qualität in Lehre und Forschung, die der vom Bundespräsidenten berufene Wissenschaftsrat aussprechen kann.

Der Wissenschaftsrat würdigte besonders die inhaltliche Ausrichtung der Hochschule: “Insgesamt ist es der Alanus Hochschule gelungen, in der Verbindung von Kunst und Bildungswissenschaft ein eigenes Profil zu entwickeln. Die Besonderheiten des Hochschulkonzepts sind eine Quelle für interdisziplinäre Fragestellungen und viele internationale künstlerische Entwicklungsvorhaben”, heißt es in der Stellungnahme. Ausdrücklich lobte er die bisherigen Forschungsleistungen im Fachbereich Bildungswissenschaft, der “ein spezifisches Forschungsprofil in der Befassung mit reformpädagogischen Ansätzen” entwickelt habe.

“Die Entscheidung des Wissenschaftsrats ist eine tolle Anerkennung für die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen der Alanus Hochschule”, sagte der nordrhein-westfälische Innovationsminister Andreas Pinkwart. Die Hochschule verdiene das “Top-Prädikat für 10 Jahre institutionell akkreditiert”. Besonders freute er sich, dass es die Hochschule geschafft habe, den Wissenschaftsrat von ihren hohen wissenschaftlichen Standards zu überzeugen, so dass sie nunmehr als zweite private Hochschule in NRW das Promotionsrecht erhalte.

Rektor Marcelo da Veiga freut sich über die durch die Akkreditierung zum Ausdruck gebrachte Würdigung. Für die Professoren, Mitarbeiter und Studenten sowie die fördernden Stifter sei dies eine wunderbare Bestätigung ihrer Arbeit. “Die Alanus Hochschule hat mit ihrem profilierten Auftreten einen bildungspolitischen Akzent gesetzt”, so der Rektor und Impulsgeber für die Neuausrichtung des Hochschulprofils. Er dankt auch den Unterstützern der Hochschule, der Software AG Stiftung und der GLS Treuhand, dass sie “an die Vision der Hochschule glauben, die die Kunst ins Spannungsfeld von Wissenschaft und Gesellschaft setzt, und junge Menschen dafür qualifiziert, die Gesellschaft verantwortungsbewusst mitzugestalten”. Die Akkreditierung ermutige die Hochschule, den Kurs ihrer intensiven und konsequenten Arbeit fortzusetzen.

Die Alanus Hochschule zeichnet sich durch eine einzigartige Kombination künstlerischer und wissenschaftlicher Fächer aus und vertritt einen interdisziplinären Ansatz. Derzeit werden folgende Studiengänge angeboten: Bildende Kunst, Architektur, Eurythmie, Schauspiel, Lehramt Kunst, Betriebswirtschaftslehre, Kunsttherapie, Pädagogik und Heilpädagogik. Zum nächsten Semester sollen noch ein Bachelorstudiengang Kindheitspädagogik und ein Master in Architektur hinzu kommen.

Quelle: Offenes-Presseportal

Ab Mittwoch, 5. Mai startet die Traumvogel-Ausstellung in der Grundschule Emstek

Montag, 3. Mai 2010

Dienstag und Mittwoch Gedichte-Workshops für die Schüler der zweiten Klassen

Grundschule Emstek, Geest-Verlag Vechta und Ellen Mäder-Gutz, Lehrende im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Vechta, laden zur Eröffnung der Ausstellung ‘Traumvogel – Kunst und Lyrik’ am Mittwoch, den 5. Mai um 18.00 Uhr in die Grundschule Emstek, Clemens -August – Str. 17, 49685 Emstek herzlich ein.

Die Ausstellung ‚Der Traumvogel’ ist als ein besonderes Projekt entstanden. Auf der Basis von Kindergedichten von AutorInnen des Geest-Verlages, Simak Büchel , Ursula Fricke, Birgit Kattelmann, Artur Nickel, Georg Paal, Erich Pfefferlen und Bettina Thierig, erstellten Studenten des Studiengangs Soziale Arbeit an der Hochschule Vechta unter Leitung von Ellen Mäder Gutz mit einfachsten Techniken Bilder zu den Gedichten. Bilder und Gedichte gehen nun als Wanderausstellung durch verschiedene Grundschulen, dienen als Vorlage, um Kinder sowohl für Gedichte aber auch für grafische Arbeit zu begeistern.

Daher führt der Leiter des Geest-Verlages am Dienstag, 4. Mai und Mittwoch 5. Mai mit Schülern der 2. Klassen der GS Emstek auch einen Gedichte-Workshop durch. Animiert durch die Bilder der Ausstellung werden die Kinder eigene Gedichte verfassen, die sie am Premierenabend vorstellen werden.

Unmittelbar nach den Sommerferien wird die Ausstellung übrigens in die Grundschule Langförden wandern. Weitere Ausstellungstermine können von Grundschulen in der Stadt und im Landkreis Vechta im Geest-Verlag (04447/856580) angefragt werden.

Das Programm zur Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, 5 Mai in der Grundschule Emstek (Eingangs- und Pausenhalle):

Begrüßung zur Ausstellung – Schulleiterin Marlies Scheele
Einführung in die Ausstellung – Ellen Mäder-Gutz, Lehrende im Studiengang Soziale Arbeit der Hochschule Vechta
Die zweiten Klassen der Grundschule Emstek präsentieren Gedichte, Geschichten und Bilder zur Ausstellung
Programmmoderation: Alfred Büngen, Verlagsleiter Geest-Verlag

Die Ausstellung und das dazu in Kürze erscheinende Buch ‘Der Traumvogel’ sind mit freundlicher Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft der Genossenschaftsbanken im Kreis Vechta, der Universitätsgesellschaft e.V., der Firma Weiss – Juwelen – Uhren – Optik – aus Vechta, Firma Unkraut aus Vechta, www.naturschallwandler.de und der Volksbank Vechta eG möglich geworden.

Quelle: Offenes-Presseportal

Welttag des Buches: Bücherbrücke ermöglicht 100.000 Kindern Zugang zu Bildung

Dienstag, 27. April 2010

Einladung zur Tag der offenen Brücke am Welttag des Buches

Mit Büchern Brücken bauen: Das ist das Motto eines globalen Projektes unter Federführung der Bücherbrücke. Am 23. April 2010, um 16:00 Uhr, fällt der Startschuss: An der Franconian International School in Erlangen werden Container mit englischen Büchern verladen – mit dem Ziel Mongolei. Drei weitere Bildungszentren für rund 100.000 Kinder entstehen dort in diesem Jahr – die einzige Chance dieser Kinder auf Bildung.

Die Bücherbrücke setzt sich für den Zugang zu Bildung in den ärmsten Regionen der Welt ein. Nach einen erfolgreichen Pilotprojekt im letzten Jahr werden bis 2014 mehr als 3 Millionen Kinder von der Vision eines weltweiten Bildungsgleichgewichts profitieren. Die Zusammenarbeit mit der Franconian International School (FIS) in Erlangen führt nun zur Auszeichnung durch Kanzlerin Angela Merkel.

Im vergangenen Jahr hat die Bücherbrücke erfolgreich ein Pilotprojekt in der Mongolei umgesetzt. In diesem Sommer entstehen drei weitere Bildungszentren, die neben dem Verleih von Kinder- und Jugendbüchern auch die Qualität von Bildung durch Lehrerschulungen verbessern. 100.000 Kinder erhalten dadurch einen Zugang zu Bildung. Bei der Finanzierung geht die Bücherbrücke mit dem Social Business-Gedanken von Prof. Muhammad Yunus neue Wege: durch ergänzende Kursangebote für lokale Unternehmen tragen sich die Zentren binnen kürzester Zeit selbst.

Am 23. April – Welttag des Buches – werden 45.000 Bücher in Containern feierlich auf ihre Reise in die ferne Mongolei geschickt. Über 300 Schülerinnen und Schüler der Franconian International School (FIS) in Erlangen haben dabei bei der Sammlung und Sortierung tatkräftig mitgewirkt. Grund genug für die Schule neben Kuehne + Nagel und der Klett Gruppe die Patenschaft für ein Bildungszentrum zu übernehmen. Die Verladung der Bücher wird ab 16 Uhr mit einer Musicalafführung und mongolischem Kulturmarkt feierlich umrahmt.

Für die nächsten Jahre hat sich die Bücherbrücke hohe Ziele gesteckt: auch die Mutterorganisation soll sich mit Brückendienstleistungen für Unternehmen langfristig selbst tragen. Spenden können damit bereits heute zu 97% in lokale Projekte weitergereicht werden. Das Modell überzeugt: Als soziale Investoren konnte die Bücherbrücke bislang namhafte Unternehmen wie die Klett Gruppe, Stiftungen und Privatpersonen begeistern. Bei der weiteren Expansion arbeitet die Bücherbrücke eng mit der Weltpfadfinderorganisation (WOSM) und dem Logistikkonzern Kuehne + Nagel zusammen.

Quelle: fair-NEWS.de

Gehörlose in Kabul lernen bei Shelter Now bald auch am Computer

Dienstag, 27. April 2010

Zentrum bietet Schulbildung und berufliches Training – Selbstwertgefühl steigt

In dem durch das internationale christliche Hilfswerk Shelter Now betriebenen Gehörlosenzentrum in Kabul starten demnächst Computerkurse. Gehörlose, die in Afghanistan bislang meist ignoriert und von ihren Familien versteckt wurden, erhalten in dem Zentrum seit fünf Jahren Schulunterricht und berufliches Training. Mit zehn Computern will Shelter Now das neue Kursangebot starten. “Wenn wir die Gehörlosen zu einer beruflichen Tätigkeit befähigen, können sie helfen, ihre Familien zu versorgen”, sagt der deutsche Shelter Now-Direktor Udo Stolte.

Das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler steige schon nach wenigen Monaten Unterricht erkennbar an, so Stolte. Derzeit erhalten im “Sedeqat”-Zentrum 28 Gehörlose – 12 weibliche und 16 männliche – schulische und berufliche Bildung. Morgens wird Schulunterricht in zwei Klassen gegeben. Neben Lesen und Schreiben in der Landessprache Dari stehen Mathematik, Grammatik, Geschichte, Erdkunde und die afghanische Gebärdensprache auf dem Stundenplan. Dabei orientieren sich die Lehrkräfte an einem vom der afghanischen Regierung anerkannten Lehrplan für den Gehörlosen-Unterricht.

An den Nachmittagen erwerben die älteren Schülerinnen und Schüler berufliche Fertigkeiten. Die Männer üben beispielsweise Gärtnern, Fotografieren oder stellen Grußkarten her. Frauen trainieren Backen, Nähen oder das Frisörhandwerk. Das Lehrpersonal vermittelt den Gehörlosen auch die nötigen Kenntnisse, sich nach der Ausbildung als Kleinunternehmer selbständig zu machen.

“Mich beeindruckt die Würde, die diese Menschen – besonders die Frauen – ausstrahlen”, hebt Shelter Now-Direktor Udo Stolte hervor. “Die Lehrerinnen und Lehrer vermitteln ihnen: Sie sind wegen ihres Handicaps nicht weniger wert als jeder andere Mensch.” Für viele Gehörlose in Afghanistan sei dies eine neue Erfahrung. Der Erfolg des “Sedeqat”-Gehörlosenzentrums in Kabul hat sich herum gesprochen. Shelter Now liegt eine dringende Anfrage aus Zentralafghanistan vor, dort eine Einrichtung nach demselben Muster aufzubauen.

Shelter Now ist ein internationales Hilfswerk mit Koordinierungsbüro in Deutschland. Seit 1983 ist es in Pakistan unter dem Namen “Shelter Now International Pakistan” und seit 1988 in Afghanistan als “Shelter Now International Afghanistan” tätig. Der Name der Organisation in Deutschland lautet “Shelter Now Germany e.V.”. Shelter Now finanziert seine Hilfsaktionen zu einem großen Teil aus privaten Spenden. Die effiziente und projektbezogene Verwendung der Mittel wird Shelter Now durch das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) mit dem Spendensiegel bescheinigt.

Spendenkonto: Kontonummer 2523058, Norddeutsche Landesbank, BLZ 250 500 00

Quelle: Offenes-Presseportal

Leben mit Millionen Bomben in Laos / Journalistischer Wettbewerb für Jugendliche

Montag, 26. April 2010

Vor einigen Wochen erreichte uns wieder einmal eine schreckliche Nachricht aus Laos: Fünf Kinder wurden beim Spielen mit einem Blindgänger getötet, ein weiterer Junge schwer verletzt. Das ist trauriger Alltag in dem südostasiatischen Land, das im Vietnamkrieg vor 40 Jahren mit der unglaublichen Zahl von 260 Millionen Munitionen aus Streubomben angegriffen wurde. Von diesen liegt heute noch ein großer Teil hoch explosiv auf Feldern und Wiesen. Über ein Drittel der Opfer dieser Blindgänger sind Kinder und Jugendliche. Die Menschen haben lernen müssen, mit der tödlichen Gefahr zu leben. Kaum einer redet heute in der Welt noch davon. Durch die USA, die die Bomben abgeworfen haben, wurden die Reste nicht beseitigt. Nur einige humanitäre Räumungstrupps arbeiten im Land, auch die von Handicap International.

In diesem Jahr soll das vergessene Unrecht wieder in die Öffentlichkeit gebracht werden. Der 2008 abgeschlossene internationale Vertrag über das Verbot von Streubomben tritt im August in Kraft – und die erste große Konferenz der Vertragsstaaten findet im November in Laos statt. Die Tageszeitung taz und Handicap International haben dazu einen journalistischen Wettbewerb für Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren ausgeschrieben: Wie sieht die tägliche Bedrohung der Menschen in Laos durch Streubomben aus? Wer tut etwas dagegen? Was wird aus den Opfern? Erster Preis: Eine Reise nach Laos! Als weitere Preise bietet die taz ein Praktikum in ihrer Berliner Redaktion und die Teilnahme an einem Workshop der taz-Akademie, bei dem vier Sonderseiten der taz produziert werden.

Also – ein attraktives Angebot für alle Jugendliche, die gerne recherchieren und schreiben!

Mehr Informationen auf unseren Seiten www.jugend.handicap-international.de und www.streubomben.de

Quelle: Offenes-Presseportal

Startschuss 2010: “Entdecke die Vielfalt!”

Montag, 26. April 2010

DBU-Schüler- und Jugendwettbewerb: bis Dezember bewerben – Für Teilnahme am Ökumenischen Kirchentag 23.4. Stichtag

“Entdecke die Vielfalt!”: Unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen startet der Schüler- und Jugendwettbewerb der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in eine neue Runde. “Wir rufen Kinder und Jugendliche auf, sich mit der Vielfalt des Lebens auf der Erde zu beschäftigen und für den Erhalt von Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume einzusetzen”, erklärt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Bis zum 15. Dezember können sich Neun- bis Zwölf-Jährige und 13- bis 16-Jährige in drei Kategorien (“Natur erforschen”, “Global handeln” und “Kreativ kommunizieren”) online unter www.entdecke-die-vielfalt.de bewerben. Zu gewinnen sind Geld-, Sach- und Sonderpreise im Wert von rund 20.000 Euro, außerdem ein Sonderpreis des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH). Und wer bis zum 23. April einen Projektvorschlag online einreicht, hat die Chance, am 2. Ökumenischen Kirchentag im Mai in München teilzunehmen.

Die Artenvielfalt und zahlreiche Lebensräume sind weltweit gefährdet. Laut Weltnaturschutzunion sind ein Drittel der von ihr untersuchten 48.000 Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Der World Wide Fund For Nature (WWF) geht davon aus, dass sich die Aussterberate durch menschliche Einflüsse – zum Beispiel durch Klimawandel, Raubbau an der Natur oder Übernutzung einzelner Arten – 1.000 Mal schneller vollzieht als es natürlicher Weise geschieht. “Es ist Zeit zu handeln”, findet Brickwedde. Und jeder könne etwas für den Erhalt der biologischen Vielfalt tun. “Auch 2010 – in dem von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahr der Biodiversität – suchen wir deshalb Aktionen und Projekte, in denen das Wettbewerbsthema aus unterschiedlichen Perspektiven bearbeitet wird.”

Zur Auswahl stehen drei Themenkategorien in den Altersgruppen “Neun- bis Zwölfjährige” und “13- bis 16-Jährige”: Jugendliche, die sich allein, als Gruppe oder mit der ganzen Schulklasse beteiligen, können selbst entscheiden, ob sie sich in der Kategorie “Natur erforschen”, “Global handeln” oder “Kreativ kommunizieren” bewerben. “Vielfältige Herangehensweisen sind uns sehr willkommen”, so der DBU-Generalsekretär. Dazu zählten Abenteurer, die ihre Ärmel hochkrempelten, sich einen Spaten nähmen und eine Grünfläche in ihrer Umgebung zu einem kleinen Paradies für Tier- und Pflanzenarten verwandelten. Willkommen seien ebenso jene Projekte, die sich zum Beispiel mit der Überfischung der Meere beschäftigen oder solche, die mit einem Blick “über den Tellerrand hinaus” nach Möglichkeiten suchen, von Deutschland aus die Vielfalt in den Regenwäldern Südamerikas zu schützen. “Und kreative Köpfe gestalten vielleicht ein Video über ein für sie wichtiges Thema aus dem bunten Topf der Artenvielfalt.”

Zudem sind die Jugendlichen eingeladen, Expertenrat hinzuzuziehen. Die DBU stellt auf der Wettbewerbshomepage ein Netzwerk mit mehr als 80 weiteren Unterstützer-Organisationen zur Verfügung. “In der Bewertung gibt es dafür sogar noch Pluspunkte”, weiß Brickwedde.

2008 und 2009 haben bislang bereits über 2.600 Kinder und Jugendliche am DBU-Schüler- und Jugendwettbewerb teilgenommen. Neuer Kooperationspartner des diesjährigen Wettbewerbs ist das DJH. Einzelne Jugendherbergen böten Programme an, die als Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden könnten. Brickwedde: “Alle Teilnehmer, die ihren Beitrag gemeinsam mit einer Jugendherberge anfertigen, haben die Chance auf einen Sonderpreis: eine Vielfalt-Entdecker-Reise in eine DJH-Einrichtung innerhalb Deutschlands.” Informationen zu den kooperierenden Jugendherbergen gibt es unter www.entdecke-die-vielfalt.de.

“Und damit spannende Wettbewerbsideen in die Öffentlichkeit getragen werden, rufen wir unsere Teilnehmer auf, ihre Projekte bereits in der Aktionsphase bekannt zu machen: etwa in der Schüler- oder Lokalzeitung – und für Ausgewählte sogar im Rahmen unserer Sonderaktionen.” Zusätzlicher Anreiz: Wer schnell sei und bereits bis zum 23. April eine überzeugende Aktion oder Projektskizze unter www.entdecke-die-vielfalt.de präsentiere, könne sie vielleicht beim 2. Ökumenischer Kirchentag vom 12. bis 16. Mai in München am DBU-Informationsstand vorstellen.

Quelle: Offenes-Presseportal