Artikel-Schlagworte: „Bildung“

Leben mit Millionen Bomben in Laos / Journalistischer Wettbewerb für Jugendliche

Montag, 26. April 2010

Vor einigen Wochen erreichte uns wieder einmal eine schreckliche Nachricht aus Laos: Fünf Kinder wurden beim Spielen mit einem Blindgänger getötet, ein weiterer Junge schwer verletzt. Das ist trauriger Alltag in dem südostasiatischen Land, das im Vietnamkrieg vor 40 Jahren mit der unglaublichen Zahl von 260 Millionen Munitionen aus Streubomben angegriffen wurde. Von diesen liegt heute noch ein großer Teil hoch explosiv auf Feldern und Wiesen. Über ein Drittel der Opfer dieser Blindgänger sind Kinder und Jugendliche. Die Menschen haben lernen müssen, mit der tödlichen Gefahr zu leben. Kaum einer redet heute in der Welt noch davon. Durch die USA, die die Bomben abgeworfen haben, wurden die Reste nicht beseitigt. Nur einige humanitäre Räumungstrupps arbeiten im Land, auch die von Handicap International.

In diesem Jahr soll das vergessene Unrecht wieder in die Öffentlichkeit gebracht werden. Der 2008 abgeschlossene internationale Vertrag über das Verbot von Streubomben tritt im August in Kraft – und die erste große Konferenz der Vertragsstaaten findet im November in Laos statt. Die Tageszeitung taz und Handicap International haben dazu einen journalistischen Wettbewerb für Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren ausgeschrieben: Wie sieht die tägliche Bedrohung der Menschen in Laos durch Streubomben aus? Wer tut etwas dagegen? Was wird aus den Opfern? Erster Preis: Eine Reise nach Laos! Als weitere Preise bietet die taz ein Praktikum in ihrer Berliner Redaktion und die Teilnahme an einem Workshop der taz-Akademie, bei dem vier Sonderseiten der taz produziert werden.

Also – ein attraktives Angebot für alle Jugendliche, die gerne recherchieren und schreiben!

Mehr Informationen auf unseren Seiten www.jugend.handicap-international.de und www.streubomben.de

Quelle: Offenes-Presseportal

Startschuss 2010: “Entdecke die Vielfalt!”

Montag, 26. April 2010

DBU-Schüler- und Jugendwettbewerb: bis Dezember bewerben – Für Teilnahme am Ökumenischen Kirchentag 23.4. Stichtag

“Entdecke die Vielfalt!”: Unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen startet der Schüler- und Jugendwettbewerb der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in eine neue Runde. “Wir rufen Kinder und Jugendliche auf, sich mit der Vielfalt des Lebens auf der Erde zu beschäftigen und für den Erhalt von Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume einzusetzen”, erklärt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Bis zum 15. Dezember können sich Neun- bis Zwölf-Jährige und 13- bis 16-Jährige in drei Kategorien (“Natur erforschen”, “Global handeln” und “Kreativ kommunizieren”) online unter www.entdecke-die-vielfalt.de bewerben. Zu gewinnen sind Geld-, Sach- und Sonderpreise im Wert von rund 20.000 Euro, außerdem ein Sonderpreis des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH). Und wer bis zum 23. April einen Projektvorschlag online einreicht, hat die Chance, am 2. Ökumenischen Kirchentag im Mai in München teilzunehmen.

Die Artenvielfalt und zahlreiche Lebensräume sind weltweit gefährdet. Laut Weltnaturschutzunion sind ein Drittel der von ihr untersuchten 48.000 Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Der World Wide Fund For Nature (WWF) geht davon aus, dass sich die Aussterberate durch menschliche Einflüsse – zum Beispiel durch Klimawandel, Raubbau an der Natur oder Übernutzung einzelner Arten – 1.000 Mal schneller vollzieht als es natürlicher Weise geschieht. “Es ist Zeit zu handeln”, findet Brickwedde. Und jeder könne etwas für den Erhalt der biologischen Vielfalt tun. “Auch 2010 – in dem von der Generalversammlung der Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Jahr der Biodiversität – suchen wir deshalb Aktionen und Projekte, in denen das Wettbewerbsthema aus unterschiedlichen Perspektiven bearbeitet wird.”

Zur Auswahl stehen drei Themenkategorien in den Altersgruppen “Neun- bis Zwölfjährige” und “13- bis 16-Jährige”: Jugendliche, die sich allein, als Gruppe oder mit der ganzen Schulklasse beteiligen, können selbst entscheiden, ob sie sich in der Kategorie “Natur erforschen”, “Global handeln” oder “Kreativ kommunizieren” bewerben. “Vielfältige Herangehensweisen sind uns sehr willkommen”, so der DBU-Generalsekretär. Dazu zählten Abenteurer, die ihre Ärmel hochkrempelten, sich einen Spaten nähmen und eine Grünfläche in ihrer Umgebung zu einem kleinen Paradies für Tier- und Pflanzenarten verwandelten. Willkommen seien ebenso jene Projekte, die sich zum Beispiel mit der Überfischung der Meere beschäftigen oder solche, die mit einem Blick “über den Tellerrand hinaus” nach Möglichkeiten suchen, von Deutschland aus die Vielfalt in den Regenwäldern Südamerikas zu schützen. “Und kreative Köpfe gestalten vielleicht ein Video über ein für sie wichtiges Thema aus dem bunten Topf der Artenvielfalt.”

Zudem sind die Jugendlichen eingeladen, Expertenrat hinzuzuziehen. Die DBU stellt auf der Wettbewerbshomepage ein Netzwerk mit mehr als 80 weiteren Unterstützer-Organisationen zur Verfügung. “In der Bewertung gibt es dafür sogar noch Pluspunkte”, weiß Brickwedde.

2008 und 2009 haben bislang bereits über 2.600 Kinder und Jugendliche am DBU-Schüler- und Jugendwettbewerb teilgenommen. Neuer Kooperationspartner des diesjährigen Wettbewerbs ist das DJH. Einzelne Jugendherbergen böten Programme an, die als Wettbewerbsbeiträge eingereicht werden könnten. Brickwedde: “Alle Teilnehmer, die ihren Beitrag gemeinsam mit einer Jugendherberge anfertigen, haben die Chance auf einen Sonderpreis: eine Vielfalt-Entdecker-Reise in eine DJH-Einrichtung innerhalb Deutschlands.” Informationen zu den kooperierenden Jugendherbergen gibt es unter www.entdecke-die-vielfalt.de.

“Und damit spannende Wettbewerbsideen in die Öffentlichkeit getragen werden, rufen wir unsere Teilnehmer auf, ihre Projekte bereits in der Aktionsphase bekannt zu machen: etwa in der Schüler- oder Lokalzeitung – und für Ausgewählte sogar im Rahmen unserer Sonderaktionen.” Zusätzlicher Anreiz: Wer schnell sei und bereits bis zum 23. April eine überzeugende Aktion oder Projektskizze unter www.entdecke-die-vielfalt.de präsentiere, könne sie vielleicht beim 2. Ökumenischer Kirchentag vom 12. bis 16. Mai in München am DBU-Informationsstand vorstellen.

Quelle: Offenes-Presseportal

Atmosphäre schnuppern an der ArtEZ Academy of Art & Design Enschede

Mittwoch, 14. April 2010

Beim diesjährigen Tag der offenen Tür am 09. April 2010 stellt die ArtEZ Academy auf dem Campusgelände der Universität Twente (Hallenweg 5) von 10.00-16.00 Uhr Studiengänge rund um Kunst und Design vor.

Die renommierte ArtEZ Academy bietet die Studiengänge Fine Art (Malerei, Zeichnen, Bildhauerei, Film & Video, Fotografie und New Media Art) und Art & Cross Media Design (Video, Interactive Design, Urban Architecture, Graphic Design und Photographic Design) an. Der Studiengang ‚Fine Art‘ wird als sowohl Vollzeitstudium (vier Jahre) als auch als fünfjähriges Teilzeitstudium angeboten. Für Schüler, die ihre Wahl noch nicht getroffen haben oder sich optimal auf die Zulassungsprüfung vorbereiten wollen, bietet die ArtEZ diverse Orientierungskurse und Vorprogramme an.

Informationen, Ausstellungen, Vorlesungen
Der Tag der offenen Tür hält ein reichhaltiges Programm für interessierte Schülerinnen und Schüler bereit. Diverse Ausstellungen und offene Vorlesungen werden angeboten. Zum Beispiel bei einer Grundlagenvorlesung zur Kunsttheorie gewinnen Besucher einen Eindruck vom Studienalltag an der ArtEZ.

Stündlich finden geführte Rundgänge durch die Hochschule und ihre Ateliers statt. Außerdem gibt es Informationsrunden über das Studieren an der Kunstakademie und spezifische Informationen über das Einführungsjahr und die Zulassungsprüfungen. Selbstverständlich ist im Rahmen des Programmes ausreichend Gelegenheit, Fragen an Studenten und Dozenten der Hochschule zu richten. Eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht notwendig. Nähere Informationen finden sich auf www.artez.nl.

Die nächsten Zulassungsprüfungen finden am 17. und 18. Mai 2010 statt.

Quelle: Offenes-Presseportal

Mehr Chancengleichheit durch Bildungsnetzwerke

Sonntag, 11. April 2010

Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, sieht dringenden Bedarf für Bildungsnetzwerke, um Kinder erfolgreich zu fördern.

„Die Bildungsarmut ist zu groß in Deutschland. 20 Prozent der Fünfzehnjährigen gehören heute zur so genannten PISA-Risikogruppe. Sie haben kaum die Chance, ihre Schullaufbahn mit einem erfolgreichen Abschluss zu beenden und einen Weg in den Arbeitsmarkt zu finden“, sagt die Bundesbildungsministerin Annette Schavan in ihrer Eröffnungsrede zur Bildungsmesse didacta. Die Ministerin will 1 Milliarde Euro für mehr Bildungsgerechtigkeit einsetzen.

Der gerechte Zugang zu Bildungschancen ist aber nur dann möglich, wenn jedes Kind dort abgeholt wird, wo es steht. Qualifizierte Förderung muss im Schulprogramm fest verankert sein und Teilleistungsstörungen wie Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) und Dyskalkulie (Rechenstörung) anerkannt und angemessen berücksichtigt werden. „Momentan zeigt sich in unserem Schulsystem noch ein ganz anderes Bild“, so Dr. Christiane Löwe vom BVL-Vorstand. „Wenn ich allein die Situation in Baden-Württemberg betrachte, dann enden Nachteilsausgleiche mit Beginn der 7. Klasse und werden nicht bei Prüfungen in den Abschlussklassen gewährt. Damit wird die Diskriminierung doch auf die Spitze getrieben“, beklagt Dr. Löwe.

Die Förderung der betroffenen Kinder, sofern sie überhaupt erfolgt, endet meistens mit Ablauf der Grundschulzeit. Kinder, die eine Legasthenie oder Dyskalkulie haben, benötigen viel länger eine qualifizierte Förderung oder in schweren Fällen eine Lerntherapie. Meistens sind die Pädagogen in ihrer Ausbildung für diesen spezifischen Förderbedarf nicht qualifiziert worden. „Als Allgemeinmedizinerin habe ich bei Bedarf Fachärzte eingebunden. Schule muss sich zukünftig ebenfalls weiter öffnen und Bildungsnetzwerke mit gut qualifizierten Therapeuten suchen. Nur so kann es gelingen, jedem Kind gerecht zu werden“, so Dr. Löwe. Trotz guter Begabung der Kinder mit Teilleistungsstörungen erreichen viele keinen begabungsgerechten Schulabschluss. Bildungsnetzwerke, wo mit vereinter Fachkompetenz die Bedürfnisse des Kindes in den Mittelpunkt gestellt werden und begabungsgerecht gefördert wird, sind die Zukunft in unserem Bildungssystem. Der BVL setzt sich seit 2005 für die Qualifizierung von Therapeuten ein. Die Einbindung von qualifizierten Legasthenie- und Dyskalkulietherapeuten in die schulische Förderung ist ein wegweisender Schritt für mehr Chancengleichheit und muss fest im Bildungsbudget eingeplant werden.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: PR4YOU

Freier Eintritt nach Verbot!

Dienstag, 6. April 2010

bildung1Gunther von Hagens lädt Schüler des Hermann-Böse-Gymnasiums in KÖRPERWELTEN ein

Sie ist anschaulicher und faszinierender als jedes Biologiebuch! Doch weil sich eine einzelne Schulleiterin an der einmaligen Anatomie-Ausstellung KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache stört, müssen rund 1.000 Schüler auf den lehrreichen Besuch verzichten. Jedoch nicht, wenn es nach Gunther von Hagens geht! Denn der Plastinator persönlich lädt die Schülerinnen und Schüler des Hermann-Böse-Gymnasiums bis zum 11. April in das nur 500 Meter entfernte Postamt 5 am Hauptbahnhof ein. Lehrer haben ohnehin freien Eintritt in die Ausstellung.

Dr. Gunther von Hagens verspricht: “Alle Schüler des Hermann-Böse-Gymnasiums sind herzlich in den KÖRPERWELTEN willkommen. Sie müssen an der Tageskasse nur ihren Schülerausweis vorzeigen und dürfen dann kostenlos alles über herzgesundes Leben im Hier und Jetzt erfahren. Eine Zensur-Schulleiterin braucht kein Mensch und Schüler, die selbstständig denken lernen sollen, schon gar nicht. Mit meiner Entscheidung zum freien Eintritt der Schüler möchte ich als ehemaliger politischer Häftling der DDR ein Zeichen setzen.
Denn wenn wir diese Art von Willkürzensur auf Schulniveau sprachlos tolerieren und sie so selbstverständlicher Teil des Alltags wird, dann brauchen wir nicht mehr die Zensur in der ehemaligen DDR zu beklagen, dann ist die Freie und Hansestadt Bremen auf dem Weg zum sozialistischen Stadtstaat. Dies im 20. Jahr nach dem Untergang der DDR-Diktatur zu erleben, empfinde ich als Armutszeugnis der bundesdeutschen Demokratie.

Das Grundgesetz der Bundesrepublik schützt nach Artikel 5, Absatz 3 die Freiheit der Wissenschaft. Dass dazu die Freiheit der Wissensvermittlung gehört, ist den Bremer Politikern nicht einsichtig. Denn man vernehme, dass die Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper die Entscheidung der Schulleitung als nicht zu kritisieren kommentiert. So sorgen die Stadtoberen in Bremen dafür, dass sich das politische System immer mehr vom Bürger entfernt. Politiker, die ihre Bürger zensieren, verspielen Glaubwürdigkeit.

Putzigerweise wird an der Universität Bremen ein Projekt Forschungsstelle Osteuropa gefördert. Dessen langjähriger Leiter, Professor Wolfgang Eichwede, sagt zur Zensur: ‘Ein politisches System, das zensiert, schafft durch die Unterdrückung einer offenen, direkten Kontroverse ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit. Das System erscheint nicht so, wie es ist, sondern so, wie es nach dem Willen der Mächtigen sein soll.’ Es ist wohl an der Zeit, in dieses Forschungsprojekt Osteuropa nunmehr auch die Freie und Hansestadt Bremen einzubeziehen.”

Die stellvertretende Schulleiterin des Hermann-Böse-Gymnasiums, Sabine Ott, hatte ihren Schülern und Lehrern untersagt, die KÖRPERWELTEN – Eine Herzenssache zu besuchen, die noch bis zum 25. Mai in Bremen gastieren. Als einzige Schule in der Freien Hansestadt, wie eine Anfrage der Grünen beim Bremer Senat ergeben hatte. Gegenüber der BILD-Zeitung schimpfte die Pädagogin, man wolle so einem “perversen Schwachsinn keine Genehmigung erteilen”. Außerdem könne sie sich nicht vorstellen, dass Eltern wollen, dass ihre Kinder so menschliche Anatomie lernen. Dafür gebe es bessere Unterrichtsmaterialien.

Um die lernbegierigen 10- bis 19-Jährigen vom genauen Gegenteil zu überzeugen, steht das KÖRPERWELTEN Team vor Ort für alle fachlichen oder auch moralischen Fragen gerne Rede und Antwort. In Begleitung eines Erziehungsberechtigten haben auch Kinder unter 12 Jahren Zutritt in die Ausstellung. Beim spannenden Rundgang zwischen mehr als 200 Präparaten erfährt jeder Besucher die tief bewegende Begegnung mit dem Leben und der eigenen Vergänglichkeit. “Daher sollte man bereits Kindern und Jugendlichen beibringen auf ihre Gesundheit zu achten, indem sie etwa auf Alkohol und Nikotin verzichten. Dieser wertvolle Erkenntnisprozess wird ihnen durch das pädagogisch wenig sinnvolle Verbot der Ausstellung vorenthalten”, mahnt Gunther von Hagens.

Quelle: Offenes Presseportal

Folk auf BURG FÜRSTENECK – neun parallele Workshops bei der Folkwerkstatt

Mittwoch, 17. März 2010

bildung1Jan Budweis bei der Fürstenecker Folkwerkstatt

Akademie BURG FÜRSTENECK erklingt an Fronleichnam mit traditioneller und moderner Folkmusik.

Zur 16. Fürstenecker Folkwerkstatt lädt die Akademie BURG FÜRSTENECK am Fronleichnam-Wochenende vom 3. bis 6. Juni 2010 nach Eiterfeld im hessischen Landkreis Fulda ein. Angesprochen sind mit den neun parallelen Workshops Musiker und Musikerinnen mit Freude an Folkmusik vom Anfänger bis zum weit Fortgeschrittenen. Angeboten werden Instrumentalkurse für Drehleier, Dudelsack und diatonisches Akkordeon in verschiedenen Niveaus sowie Ensemblekurse für alle Instrumente. Während der Kurstage werden Unterkunft in komfortablen Zimmern und Vollverpflegung auf der Burg gestellt. Dies ist in den Kursgebühren bereits enthalten.

Der Ensemble-Workshop von Andreas Uhlmann befasst sich mit Arrangement und Improvisation. Alle Instrumente sind erwünscht, egal ob Melodie-, Begleit-, Bass- oder Rhythmusinstrumente. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden im Kurs dann eine ausdruckstarke Musik, die auch ein paar neue Klangfarben einschließen kann. Ausgangspunkte sind das eu-ropäische Folkrepertoire und besonders gerne auch eigenen Kompositionen.

Zum Tanz aufspielen, das ist einer der großartigsten Aufgaben für Musiker/innen, und an dieser Aufgabe arbeitet der Workshop “Tanzmusikensemble” mit Johannes Mayr. Gute Tanzmusik, so sehr sie manchmal “nur” Hintergrundcharakter zu haben scheint, sollte im richtigen Tempo gespielt werden, unmittelbar “in die Beine gehen”, schwungvoll gespielt werden und abwechslungsreich sein. Anhand von traditionellen und neuen Tanzstücken von Frankreich bis Skandinavien soll es im Kurs vor allem um unverkrampften gemeinsamen Musizierspaß gehen. Jeder kann sich mit seinen Qualitäten und Talenten in den Ensembleklang einbringen, egal ob mit Akkordeon, Dudelsack, Drehleier, Harfe, Gitarre, Mandoline, Geige, Flöte, Bass, Tuba … Parallel arbeitet Christoph Pelgen mit den Dudelsäcken und Schalmeien. Und beide Workshops gemeinsam werden dann Abends und zum Abschluss die Tänzer in Schwung bringen.

Für die Drehleier, ein Instrument bei dem die Saiten mit einem Rad statt einem Bogen gestri-chen werden und eine Tastatur die Tonhöhe variiert, werden drei Workshops eingerichtet. Die Anfänger/innen unterrichtet Ulrike Fritsch. Sie erlernen in diesem Kurs leichte Melodien auf der Drehleier in Verbindung mit dem Rhythmisieren durch die “Schnarre”. Außerdem werden die Grundlagen der Handhabung, Einrichtung und auch sonst viel Wissenswertes rund um die Drehleier vermittelt. Für diesen Kurs können auch Instrumente ausgeliehen werden, wenn man erst mal “Schnuppern” will.

Fortgeschrittene Drehleierspieler kommen in diesem Jahr in den Genuss, von zwei Referenten, Konstanze Kulinsky und Till Uhlmann, intensiv betreut zu werden. Somit besteht die Möglichkeit, Kleingruppen (nach Bedarf, individuellen Fähigkeiten und Teilnehmerwünschen) zu bilden, deren Schwerpunkte im Melodiespiel, der Schnarrbegleitung oder in der Improvisation liegen können. Das Repertoire orientiert sich an traditionellen Stücken, wobei auch moderne Interpretationen erarbeitet werden können.

Einen Kurs für Spieler des diatonischen Akkordeons, die zumindest mit den Grundfertigkei-ten des Instruments vertraut sind, bietet Oliver Stoffregen an. Auch für diesen Kurs können Instrumente ausgeliehen werden. Neben der Festigung der Grundlagen werden Techniken zur Bearbeitung einfachster Stücke vermittelt: Melodieverzierungen, Balgarbeit und Begleitmöglichkeiten mit den Bässen.

Für fortgeschrittene Akkordeonspieler bieten Jan Budweis und Johannes Uhlmann Workshops auf unterschiedlichem Niveau an. Einfache Tanzmelodien sind oft kurz und leben durch ständige Wiederholungen. An Hand von Stücken aus dem Repertoire der europäischen Folkmusik werden erweiterte Variation und Spielmöglichkeiten auf dem diatonischen Akkordeons ausgelotet. Auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse und Probleme wird natür-lich individuell eingegangen.

Spontane Konzerte und Sessions, gemeinsames Tanzen oder Singen, Klönen am offenen Kamin, ein Basar mit allem, was rund um die Musik den Besitzer wechseln soll usw. lassen über das Workshop-Programm hinaus spannende Tage (und Nächte) auf BURG FÜRSTENECK erwarten.

Quelle: fair-NEWS.de

Auf der Bildungsmesse wird Müll zu Geld

Sonntag, 14. März 2010

bildung1SAMMEL MIT! lohnt sich für Vereine, Schulen und Kindergärten.

Das Recyclingprojekt „Sammel Mit!“ und sein Partner Erhard Sport präsentieren auf der didacta 2010 charmante Fundraising-Idee für Schulen und Kindergärten.

Eine charmante und Umwelt schonende Spendenaktion für Kindergärten, Schulen und Universitäten präsentiert die bundesweite Fundraising-Initiative „Sammel Mit“ auf der diesjährigen Bildungsmesse didacta. Anlässlich Europas größter Fachmesse für den gesamten Bildungsbereich zeigt „Sammel Mit!“ Lehrkräften und Messebesuchern in der Zeit vom 16. bis 20. März in Köln einen simplen Weg auf, aus verbrauchten Patronen und Kartuschen aus Druckern, Kopierern und Faxgeräten zusätzliches Geld für neue Unterrichtsmaterialien oder Projekte zu machen. Seit 2008 beteiligen sich über 3.500 Einrichtungen in Deutschland an der Sammelaktion und generierten seither einen Sammelerlös in Höhe von 75.000 Euro.

Unter dem Dach der Aktion „Sammel Mit!“ tragen Kindergärten und Schulen sowie Universitäten oder Vereine leere Druckerpatronen und Tonerkartuschen zusammen. Die Sammelaktion gewährleistet die Ressourcen schonende Wiederbefüllung oder umweltfreundliche Entsorgung des wertvollen Leerguts und zahlt den teilnehmenden Sammelstellen im Gegenzug eine Prämie aus. Je nach Patrone reicht die Vergütung von wenigen Cent bis zu 13 Euro. Damit greift „Sammel Mit!“ ein weit verbreitetes Problem auf: Schließlich landen immer noch fast 90 Prozent der in Deutschland anfallenden leeren Druckerpatronen und Tonerkartuschen im Abfall. Ein riesiger Müllberg, der jedes Jahr wächst.

Mit Erhard Sport International engagiert sich seit Jahresanfang auch einer der führenden Hersteller und Lieferanten der Sportgeräte-Industrie für den umweltschonenden Recyclinggedanken von verbrauchten Druckermodulen. „Mit Hilfe unserer Unterstützung für ‚Sammel Mit!’ möchten wir die Themen Bewegung, Sport und Gesundheit noch stärker in Schulen, Vereinen und Unternehmen in den Fokus rücken“, begründet Geschäftsführer Jochen Köppl das Engagement des renommierten Sportgeräteausstatters. „Analog zum Sport gilt es, die Einrichtungen in Deutschland zu einer Gemeinschaft wie ‚Sammel Mit’ zusammenzuführen und sich geschlossen und engagiert für unsere Umwelt einzusetzen“, so Köppl weiter. Zudem belohnt das Unternehmen den vorbildlichen Einsatz der über 3.500 Sammelstellen für eine saubere Umwelt und ein aktives Miteinander mit zahlreichen Gewinnspielen und Verlosungen in 2010 mit Preisen im Gesamtwert von über 10.000 Euro. Darüber hinaus winken den Besuchern des „Sammel Mit!“ Messestands in Köln von Ballpaketen bis zu Warengutscheinen im Wert von 25 bis 50 Euro attraktive Gewinne aus dem Hause Erhard Sport. Auf der Bildungsmesse präsentieren sich „Sammel Mit!“ und Erhard Sport International in Halle 07.1, Stand C060/D061.

Bildunterschrift: Mit Hilfe von „Sammel Mit!“ vermieden 2009 über 3.500 Schulen, Kindergärten und Vereine rund 20 Tonnen Büroabfälle. Im Gegenzug zahlte die Sammelaktion den teilnehmenden Einrichtungen über 75.000 Euro Sammelerlöse

Quelle: fair-NEWS.de

Neuer Bachelorstudiengang Musical an der FH Osnabrück

Mittwoch, 3. März 2010

bildung1Am Institut für Musik der Fachhochschule Osnabrück kann man jetzt ein achtsemestriges, vokalpädagogisches Studium im Musical absolvieren.
Dieser – in Deutschland – einmalige Studiengang Vokalpädagogik Musical bildet Musical Darsteller sowohl künstlerisch als auch pädagogisch aus, womit den Absolventen eine breite Palette an Beschäftigungsmöglichkeiten gegeben wird.

Die künstlerische Ausbildung
Mit dem künstlerischen Schwerpunkt des Institutes für Musik der Fachhochschule Osnabrück in den Bereichen der “Contemporary performing arts”, ist das IfM Vorreiter in der bundesdeutschen Hochschullandschaft und ergänzt sein musikpädagogisches Ausbildungsangebot um einen zeitgemäßen und den aktuellen Berufsanforderungen entsprechenden Studiengang.

Um der Vielfalt an potenziellen Aufgabengebieten des Musicaldarstellers gewachsen zu sein, müssen Musicaldarsteller eine anspruchsvolle und hochprofessionelle Allroundausbildung absolvieren – diese Universalausbildung ist das Ziel der Fachhochschule Osnabrück.

In einem vierjährigen Vollzeitstudium lehren über 30 Dozenten und Professoren eine enorme Bandbreite an Fächern. Ausbildungsziel ist ein Musicaldarsteller, der sich auf der Basis einer soliden künstlerischen und pädagogischen Qualifikation am Arbeitsmarkt behaupten kann. In gezielter Ausrichtung auf die zukünftige Berufssituation wird das Studienprogramm hierzu vielseitige und umfassende Kompetenzen vermitteln. Neben aller grundlegenden Fähigkeiten des Musicaldarstellers wird besonderer Wert auf die Zusammenarbeit mit Theatern und Eventagenturen gelegt.

Die pädagogische Ausbildung
Einen Ausbildungsschwerpunkt im Studienprofil Musical stellt die Ausbildung sowohl vokalpädagogischer wie auch allgemein musikpädagogischer Kompetenzen dar. Dazu gehört die umfassende Eigenreflexion didaktischen Handelns sowie die Entwicklung methodischer Fähigkeiten für die pädagogische Arbeit in verschiedenen Aufgabenfeldern. Stets der Praxis verpflichtet bietet der Studiengang im Rahmen methodisch-didaktischer Seminare die Übertragung der in der Theorie gewonnenen Erkenntnisse.

In Unterrichtspraktika, die i.d.R. in der im Haus ansässigen Musik – und Kunstschule stattfinden, werden Videos von Lehrproben der Studierenden angefertigt und anschließend im Seminar diskutiert und ausgewertet.

Durch die genaue Beobachtung gesellschaftlicher Entwicklungen wird den Absolventen eine differenzierte, arbeitsmarktorientierte pädagogische Ausbildung geboten, welche den Anforderungen im Berufsleben Rechnung trägt.

Die Produktionen
In Zusammenarbeit mit den Theatern in Osnabrück, Bielefeld und Tecklenburg wird den Studenten bereits während der Ausbildung die Möglichkeit gegeben, Praxiserfahrungen im professionellen Umfeld zu erlernen. Hinzu kommt, dass jeder Studiengang mit einer Produktion unter professionellen Bedingungen in den Räumen des Theaters Osnabrück abschließt.

Das Institut für Musik der FH Osnabrück geht neue Wege angesichts der veränderten Rahmenbedingungen für Musiker/innen und Musiklehrer/innen im 21. Jahrhundert.
Wir bieten unseren Studierenden durch ein besonders praxisbezogenes und vernetztes Studium eine vielseitige und umfassende Ausbildung und ermöglichen durch eigene frühzeitige und vielfältige Unterrichtspraxis eine optimale Vorbereitung für den späteren Beruf.

In enger Kooperation mit einer der größten Musik- und Kunstschulen Niedersachsen (in einem Hause!) und vielen weiteren Partnern im schulischen-, kulturellen- und Hochschulbereich ermöglichen wir Einblicke und Erfahrungen in den Alltag einer Musikschule, aber auch in weitere mögliche Berufsfelder.

Zurzeit bieten wir den Bachelorstudiengang Musikerziehung in sieben Studienprofilen an.
* Elementare Musikpädagogik – EMP
* Instrumentalpädagogik Klassik
* Instrumental/Vokalpädagogik Jazz
* Instrumental/Vokalpädagogik Popularmusik
* Musiktheorie/Gehörbildung sowie Komposition und Musiktheorie/Gehörbildung
* Vokalpädagogik
* Vokalpädagogik Musical

Quelle: Offenes-Presseportal

Bessere Bildungschancen durch Behindertenrechtskonvention der UN

Samstag, 27. Februar 2010

Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, fordert den schnellen Abbau von Barrieren für Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie.

Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie werden bis heute an der vollen und uneingeschränkten Entfaltung ihrer Begabung gehindert und erreichen in Folge dessen meist keinen begabungsgerechten Schulabschluss. Die Bundesländer haben bisher nur ansatzweise Regelungen für einen Nachteilsausgleich geschaffen, um die Beeinträchtigungen, die mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie einhergehen, zu kompensieren. Insbesondere für SchülerInnen mit einer Dyskalkulie fehlen die notwendigen schulrechtlichen Regelungen. „Wir erfahren täglich, welche Barrieren sich für die von einer Legasthenie und Dyskalkulie betroffenen Menschen auftun. In Schule, Ausbildung, Beruf und Gesellschaft werden sie massiv diskriminiert, weil sie an ihren Beeinträchtigungen und nicht an ihren Stärken gemessen werden“, kritisiert Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL.

Das Bildungsministerium muss seiner Verpflichtung aus der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) nachkommen, ein inklusives Bildungssystem für alle Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten. Unabhängig von unterschiedlichen theoretischen Definitionsansätzen erfasst die Konvention auch Menschen mit Lernbehinderungen, zu denen die Legasthenie und Dyskalkulie zählt. Das Recht auf Bildung dient nach Artikel 24 Absatz 1 BRK dazu, die menschlichen Möglichkeiten sowie das Bewusstsein der Würde und das Selbstwertgefühl des Menschen voll zur Entfaltung zu bringen. Es soll die Achtung vor den Menschenrechten, den Grundfreiheiten und der menschlichen Vielfalt stärken. Menschen mit Behinderungen sollen ihre Persönlichkeit, ihre Begabungen und ihre Kreativität sowie ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten voll zur Entfaltung bringen können und dürfen daran nicht gehindert, noch deswegen diskriminiert werden.

In Deutschland sind die Bundesländer für die Umsetzung des Rechts auf Bildung verantwortlich. Sie sind nach der BRK verpflichtet, das Recht auf Bildung für Menschen mit Behinderungen zügig und mit aller Kraft anzustreben. Den ersten Bericht über die Umsetzungserfolge muss Deutschland dem UN-Fachausschuss bereits 2011 vorlegen. Der BVL, der sich für die Rechte von 8 Millionen Menschen mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie in Deutschland einsetzt, sieht es als erforderlich an, dass die Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen aktiv in die Gestaltung eingebunden werden, um eine zielgerichtete und zügige Umsetzung der BRK zu gewährleisten. „Der BVL kann bereits fertige Konzepte vorlegen, denn wir arbeiten seit mehr als 35 Jahren daran, eine Chancengleichheit für die betroffenen Menschen zu erreichen“, so die Bundesvorsitzende des BVL.

Weitere Informationen zum Thema und zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. sind im Internet unter www.bvl-legasthenie.de abrufbar.

Quelle: www.pr4you.de

Open Campus Day für Studienanfänger an der Internationalen Fachhochschule

Dienstag, 16. Februar 2010

Die Internationale Fachhochschule Bad Honnef · Bonn veranstaltet auch in diesem Frühjahr an ihren Studienstandorten in Bad Honnef und Bad Reichenhall wieder einen Open Campus Day, bei dem sich Interessenten, künftige Erstsemester, Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern jeweils einen Tag lang kostenfrei über die Hochschule und ihr Studienangebot informieren können.

Auf dem Campus in Bad Honnef, wo die Hochschule seit dem Jahr 2000 ihren Hauptsitz hat, findet der Open Campus Day am Samstag, 20. März, von 10.00 bis 16.00 Uhr statt. Dozenten, Studenten und Mitarbeiter der Fachhochschule präsentieren in Vorträgen, Vorlesungen, Praktika- und Projektberichten sowie in Einzelgesprächen das Studienangebot in den Fachbereichen Hotel-, Tourismus- und Eventmanagement, Luftverkehrsmanagement sowie Internationales Management.

Über diese Fächer hinaus bietet die Fachhochschule in Bad Honnef seit September 2009 den Studiengang Wirtschaftsprüfung und Steuern an. Kooperationspartner sind die Kanzleien Ernst & Young sowie Rödl & Partner, die an diesem Tag vor Ort über die Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten informieren. Beide Partner stehen auch für Fragen zu ihren Stipendiatenprogrammen zur Verfügung.

Die Studienberatung der Fachhochschule informiert ebenfalls über Stipendien und Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium an der Fachhochschule. Zusätzlich werden in einem Vortrag zum Thema “Der Bologna-Prozess: das neue Bachelor- und Master-Studium” Ziele und Inhalte der Studienreform sowie die Vor- und Nachteile für künftige Studenten dargestellt.

Bei Führungen über den Campus auf dem historischen St. Anno Gelände wird auch der 150 Quadratmeter große Weinberg zu sehen sein, der im Herbst 2008 angelegt wurde und der beispielhaft die Verbindung von theoretischer und praktischer Ausbildung im Bereich Hotelmanagement demonstriert.

Bereits am 13. März findet in dem neuen Seminargebäude am Standort Bad Reichenhall ebenfalls ein Open Campus Day statt, bei dem ab 10.30 Uhr das dortige Studienangebot in den Fächern Hotelmanagement, Tourismusmanagement und Internationales Management vorgestellt wird.

Anmeldung und weitere Informationen zum Open Campus Day im Internet unter www.fh-bad-honnef.de/opencampus.

Quelle: Offenes-Presseportal