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Haiti: CARE verteilt Hilfsgüter zusammen mit Pfadfindern in Leogane

Donnerstag, 21. Januar 2010

14.000 Menschen mit Wasser und Hygiene-Paketen erreicht

Bonn/Port-au-Prince, 21. Januar 2010. „Auch in den Regionen außerhalb der Hauptstadt kommt die Hilfe an“, so Dr. Anton Markmiller, Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg. „Wir haben 14.000 Menschen mit Wasserreinigungsmitteln, sauberem Trinkwasser, Hygiene-Artikeln und Wasserkanistern erreicht, nicht nur in Port-au-Prince sondern auch in den Städten Petionville und Leogane.“ Leogane sei eine der am stärksten betroffenen Städte. Vor allem Frauen stünden im Fokus der Verteilungen, da sie am stärksten betroffen seien.

„Die CARE-Verteilungen laufen friedlich und geordnet ab“ so Markmiller. „CARE arbeitet seit mehr als 50 Jahren in Haiti und ist fest in der Bevölkerung verankert. So führen wir gemeinsam mit den Pfadfindern und dem Bürgermeister in Leogane die Verteilungen durch.“ Die Pfadfinder und Stadtverwaltung von Leogane seien dabei auf CARE zugekommen und hätten aktiv an der Planung und Durchführung der Verteilung teilgenommen. „Nur durch diese Zusammenarbeit von CARE und der lokalen Bevölkerung können wir sichere Nothilfe leisten“, erklärt Markmiller, der in den achtziger Jahren selbst Bundesvorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) war. Die Pfadfinder in Leogane hätten vor allem die verwundeten und älteren Menschen dabei unterstützt, zur Verteilstelle zu kommen und die Hilfsgüter nach Hause zu tragen.

Mit Tanklastwagen und fünf installierten faltbaren Wassertanks versorgt CARE 8.500 Menschen täglich mit frischem Wasser. Die CARE-Mitarbeiter haben 1.500 klappbare Wasserkanister und 1.200 Hygiene-Pakete mit Zahnbürste, Zahnpasta, Seife, Shampoo, Waschmittel, Handtüchern, Toilettenpapier und Hygienetüchern verteilt. Weitere 5.000 Matratzen werden bis Ende der Woche ausgegeben. „Wir haben ein starkes Team vor Ort, darunter drei Logistiker,  die die schnelle und effektive Verladung und Verteilung unserer Hilfsgüter sicherstellen“, so Markmiller.

Das starke Nachbeben, das gestern Haiti erschütterte, haben alle Kollegen in Port-au-Prince sicher überstanden. „Ich mache mir jedoch große Sorgen um die Menschen in Haiti, die völlig unter Schock stehen“, so Markmiller. „Die Menschen haben Angst, sie sind in Panik. Man kann nur erahnen, was sie derzeit durchmachen müssen“, so Markmiller.

CARE ist Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland Hilft (ADH), dem Zusammenschluss renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam schnelle und effektive Hilfe zu leisten. CARE ruft im Verbund mit ADH zu Spenden auf das gemeinsame Spendenkonto auf:

Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Onlinespenden: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de

Quelle: CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

HerzensKinder e.V. – Verein zur Heilung herzkranker Kinder in Marokko

Mittwoch, 20. Januar 2010

Berlins Ex-Bürgermeister Schütz übernimmt Vorsitz des Vereins

Bereits seit einigen Jahren betreut Dr. Behzad Nashat die Ärmsten der Armen in kleinen Dörfern in Marokko und in von Erdbeben heimgesuchten Gebieten. Während seiner zahlreichen Aufenthalte in Marokko entwickelte Nashat mit der Herzklinik „Les Bonnes Ouvres Du Coeur“ in Casablanca eine deutsch-marokkanische Kooperation, um bedürftige Kinder mit Herzerkrankungen medizinisch versorgen zu können. Auf Nashats Initiative gründeten Prof. Dr. Felix Berger, Chefarzt der Kinderkardiologie am Deutschen Herzzentrum und der Charité, sowie der Kinderherzchirurg Dr. Michael Hübler im November 2006 den Verein HerzensKinder e.V., deren Vorsitz der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Dr. Klaus Schütz, übernommen hat.

Mit der Initiative des Vereins wird erreicht, dass fachlich hoch qualifizierte deutsche Ärzte ihr Wissen und Können an regionale Chirurgen der Herzklinik Casablanca weitergeben können. Im Gegenzug operiert die Klinik unentgeltlich herzkranke Kinder, die aufgrund der finanziellen Situation ihrer Familien andernfalls keine Überlebenschance hätten. Vor allem fachlichen Erfahrungsaustausch zwischen deutschen Spezialisten und dem medizinischen Fachpersonal in Marokko als auch die Steigerung der Professionalität vor Ort hat sich der Verein zum Ziel gesetzt. Mit den Mitteln, die dem Verein aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zufließen, werden vor allem die logistischen Kosten für die Reisen der Ärzte als auch der Transport von Kindern nach Deutschland finanziert. Dies ist notwendig, da derzeit die erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen für die kostenfreie Unterstützung bei Operationen nicht gegeben sind. Ein weiteres Ziel ist die Verbesserung der fachlichen und technischen Voraussetzungen speziell zur Behandlung von Säuglingen mit angeborenen Herzfehlern.

Die ersten Maßnahmen vor Ort startete ein erfahrenes Ärzteteam im Juni 2008. Selbst ortsansässige Hoteliers waren von der Idee, dass deutsche Ärzte einen Beitrag zur Rettung marokkanischer Kinder leisten wollen, so begeistert, dass sie den Ärzten kostenlos Unterkunft und Verpflegung bereitstellten. Die Nachricht, dass ein deutsches Ärzteteam kostenlos helfen wolle, verbreitete sich damals bei den betroffenen Eltern sehr schnell. Anstelle der sonst üblichen vier bis fünf Patienten pro Tag drängten sich bereits am ersten Tag 21 Kinderpatienten in dem kleinen Behandlungsraum. Nach einer gründlichen Echokardiographie wurden sechs Kinder im Alter von einem bis 18 Jahren behandelt. Ende September 2009 wurden ebenfalls vier Kinder mit dem Team der Klinik „Les Bonnes Ouvres Du Coeur“ operiert. Bereits Ende Januar 2010 begibt sich Dr. Michael Hübler zusammen mit seiner Ehefrau Dr. Samira Hübler, ebenfalls Herzzentrum Berlin, sowie Dr. Behzad Nashat zu einer akut notwendigen Operation eines herzkranken Kindes in die marokkanische Klinik.

Dr. Bezhad Nashat trägt als Initiator der Gründung des Vereins HerzensKinder e.V. einen wichtigen Teil zum Erfolg des Projekts bei. Er schrieb die wundervolle Geschichte „Der kleine Vogel“, mit der sich der Leser auf die Spuren iranischer Sagen und Mythen begibt. Eine liebevolle Erzählung über Freundschaft und Miteinander. Die gesamten Überschüsse aus dem Verkauf seines Buches kommen dem Verein zugute. Nashat entstammt einer alten persischen Familie und lebt seit 40 Jahren in Berlin, wo er erfolgreich als Arzt und Therapeut tätig ist. „Es ist ein erfülltes Leben, wenn man durch sein Verhalten einen winzigen Teil vom eigenen, menschlichen Gedanken täglich in die Tat umsetzt. Mit dem Erwerb meines Buches hilft jeder, das Leid schwer kranker Kinder in Marokko zu lindern. Ich spende den Erlös von ganzem Herzen und voller Freude“, so der Autor.

Quelle: fair-NEWS.de

Haiti: CARE sorgt für Nahrung, Trinkwasser und Notunterkünfte

Freitag, 15. Januar 2010

Bonn/Port-au-Prince, 15. Januar 2010.
„ Neben der Seuchengefahr durch Verwesung sowie der katastrophalen medizinischen Versorgung bedrohen Hunger, mangelndes sauberes Trinkwasser und fehlende Notunterkünfte die Menschen in Haiti. Im Rahmen der Arbeitsteilung zwischen den Hilfswerken konzentriert sich CARE auf Nahrungsmittelhilfe sowie die Aufbereitung von Trinkwasser und den Bau von Notunterkünften“, so der Vorsitzende von CARE Deutschland-Luxemburg, Heribert Scharrenbroich zu den angelaufenen Aktivitäten in Haiti.

Erste Ladungen mit Wasseraufbereitungsmitteln seien von Panama unterwegs nach Port-au-Prince. Die Verteilung von Nahrungsmitteln werde gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm (WFP) in Angriff genommen. Auch die ersten internationalen CARE-Helfer seien in Port-au-Prince eingetroffen, Mitarbeiter aus ganz Haiti werden in der Erdbebenregion eingesetzt. „Die Erfahrungen unseres bereits vorhandenen, überwiegend einheimischen Personals ermöglicht CARE qualifizierte Hilfe in einer der größten Katastrophen“, so Scharrenbroich.

„Das Erdbeben war ein schwerer Schlag für das Land, aber auch für unsere Kollegen, von denen viele ihre Familienangehörigen verloren haben. Neben der Versorgung mit Wasser und Nahrung geht es jetzt auch darum, den Menschen psychosoziale Hilfe zukommen zu lassen und ihnen langfristig zu helfen, ihre Häuser und ein neues Leben aufzubauen“, erklärt Scharrenbroich.

CARE arbeitet seit 1954 in Haiti und organisierte schon früher Nothilfemaßnahmen. Vor dem Erdbeben arbeitete CARE bereits mit 130 Mitarbeitern in Haiti, insbesondere in den Bereichen HIV/AIDS, Gesundheit von Müttern und Kindern, Nahrungsmittelsicherheit sowie Wasser und sanitäre Anlagen.

CARE ist Mitglied im Bündnis Aktion Deutschland Hilft (ADH), dem Zusammenschluss renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam schnelle und effektive Hilfe zu leisten. CARE ruft im Verbund mit ADH zu Spenden auf das gemeinsame Spendenkonto auf:

Spendenkonto: 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft: BLZ 370 205 00

Quelle: CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Gesundheitscamps auf dem Dach der Welt

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Medizinische Behandlung für über 12.000 Menschen in Not.

Die Gesundheitsversorgung in Schwellen- und Entwicklungsländern ist meist unzureichend. Am höchsten ist die Not auf dem Dach der Welt – in Nepal. In vielen Regionen gibt es keinerlei Gesundheitsversorgun und die Lebenserwartung liegt bei unter 40 Jahren. Es ist die einzige Region weltweit in der Frauen jünger als Männer sterben. Die deutsch-schweizerische Hilfsorganisation Govinda baut deshalb ein Gesundheitscamp an einem der entlegendsten Orte der Erde auf. Im westnepalesischen Himalaja kümmert sich ein weiteres Mal ein 21-köpfiges internationales Team aus Ärzten und Pflegern um mehr als 1.200 Bedürftige.

In weiten Teilen Nepals sind Hunger und Mangelernährung alltäglich. Über 5 Monate im Jahr wird das Land durch Nahrungsmittellieferungen des World Food Programme versorgt. Im vergangen Jahr sind die Lebensmittelpreise im Land wegen der Finanzkrise um über 50% gestiegen. Der aktuelle UN-Report stuft Nepal daher als eines der 20 am
härtesten betroffenen Länder ein.
Infrastruktur mit Straßen, Strom und fließendem Wasser ist kaum vorhanden, ein flächendeckendes Gesundheitssystem fehlt gänzlich. In den abgelegenen Gebieten des Himalaya gibt es keinerlei medizinische Hilfe. Hier hilft Govinda.

Das jährliche Gesundheitscamp der Hilfsorganisation deckt in erster Linie die zahnärztliche und gynäkologische Versorgung ab. Die teilnehmenden Zahnärzte behandeln vorrangig Karies, entfernen zerstörte Zähne und tragen schützenden Fluoridlack auf. Bei gesundheitserzieherischen Maßnahmen erklären sie den Einwohnern die Grundlagen
der Zahnpflege.
Die Gynäkologen behandeln die Leiden hunderter Frauen. So führen die Fachärzte in den meisten Fällen Gewebeuntersuchungen durch, therapieren Infektionen und Gebärmuttererkrankungen.
Diese meist risikofreien Eingriffe können die Betroffenen von andauernden Schmerzen befreien ihre Lebensqualität über Jahre extrem steigern.
Teil des Ärzteteams sind der Zahnarzt Matthias Grawehr aus der Schweiz und die Gynäkologin Sara Breitenmoser. „Patienten kommen aus entlegenen Tälern und nehmen
teilweise Fußwege von bis zu 48 Stunden und Passquerungen in über 4.000 Meter Höhe auf sich“, berichtet Grawehr. „Das westnepalesische Karnali ist im Hinblick auf Hygiene und Sanitäranlagen die rückständigste Region der Welt“, erläutert Grawehr weiter.

„Die Mütter- und Säuglingssterblichkeit ist extrem hoch und im einzigen Krankenhaus der Region arbeitet praktisch kein Fachpersonal. Der Arzt muss jeden komplizierteren
Fall per Flug nach Südnepal abgeben. Die meisten Menschen können den 40 USD teuren Transport jedoch nicht bezahlen. Ausgebildetes Personal wird außerdem zunehmend in Industrienationen wie England, Australien und Kanada abgeworben. Das verschäft das Problem weiter“, erklärt Sara Breitmoser.
Mehr als 1.200 Kinder und Erwachsene nahmen allein dieses Jahr beim Gesundheitscamp in der Region Mughu an Behandlungen und Präventionsmassnahmen teil. Finanzielle
Unterstützung zur Umsetzung des Camps erhielt Govinda durch den Rotary Club Aalen Heidenheim und die Kinderhilfe Nepal e.V. Mitterfels.

Quelle: fair-NEWS.de

Georg Kraus Stiftung gründet Botschafterkreis

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Die Georg Kraus Stiftung (GKS) gründet bundesweit einen ehrenamtlichen Botschafterkreis. Damit will die Hagener Organisation ihre internationale Entwicklungszusammenarbeit gezielt ausbauen. Jeder Botschafter leitet eine Regionalgruppe, die aktiv Hilfsprojekte in der Dritten Welt unterstützt.

Die Georg Kraus Stiftung fördert rund 25 lokale Projekte in Afrika, Asien und Südamerika. Sie geben vor allem Kindern, Jugendlichen und Frauen in der Dritten Welt eine Zukunftsperspektive. Ziel ist die unbürokratische „Hilfe zur Selbsthilfe“. Ein Mitglied des GKS-Kuratoriums ist Rupert Neudeck, Gründer der Cap Anamur.

Rund 300.000 Euro aus Spenden und Eigenmitteln fließen jährlich in die Projektarbeit – alle Spenden kommen zu 100 Prozent den Hilfsprojekten zugute. Der Botschafterkreis soll aktiv mithelfen, die Situation in Drittweltländern weiter zu verbessern. „Dazu benötigen wir ein internationales Netzwerk, das wir mit der Stiftung ständig ausbauen. In dieses Netzwerk werden wir den Botschafterkreis mit einbeziehen“, so der GKS-Vorsitzende Hans-Georg Kraus.

Botschafterkreise gibt es bereits in Berlin, Hagen, Köln und Nürnberg. Im Dezember und Januar finden Gründungsveranstaltungen in Mannheim und Hamburg statt. Stuttgart, Frankfurt und München sind in Planung. Als Botschafter wünscht sich die Stiftung aktive Menschen, „die über den eigenen Tellerrand schauen und Hoffnungsträger für Unterprivilegierte in der Dritten Welt sein möchten.“ Ihre Aufgabe ist es, ehrenamtlich arbeitende Regionalgruppen zu bilden, die sich für neue Projekte engagieren. „Die ausgewählten Botschafter werden Gelegenheit haben, sich auf Projektreisen vor Ort ein Bild über die aktuelle Situation zu machen“, so Hans-Georg Kraus. Wer in den regionalen Botschafterkreisen mitarbeiten möchte, kann sich direkt an die Georg Kraus Stiftung wenden: Telefon 02331 904 750, mail@georg-kraus-stiftung.de

Quelle: fair-NEWS.de

Das Gesicht des Klimawandels

Montag, 7. Dezember 2009
Malediven, Sakis Papandopoulis

Malediven, Sakis Papandopoulis

Bereits heute sind Millionen Menschen vom Klimawandel betroffen. Der weitaus größte Teil von ihnen lebt in Entwicklungsländern.

CARE International hilft Millionen Menschen in den Entwicklungsländern, eine bessere Zukunft aufzubauen. Doch die Kraft, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen, wird von den negativen Folgen des Klimawandels bedroht. Obwohl sie am wenigsten zur globalen Erwärmung beitragen, so sind die ärmsten Menschen am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen.

CAREs Ziel ist es, den nötigen politischen Willen für ein faires, ambitioniertes und verbindliches Abkommen zu mobilisieren. Ein Abkommen, dass arme und ausgegrenzte Menschen ins Zentrum der Antwort auf den Klimawandel setzt. Es sollte eine Verpflichtung zur massiven Reduzierung von CO2-Emissionen sowie intensives Engagement für Anpassung und REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation) beinhalten. Es muss zudem die Bedürfnisse und die Rechte besonders Bedürftiger adressieren und deren aktive und wirkungsvolle Teilnahme auf allen Ebenen der Entscheidungsprozesse gewährleisten.

CARE ist eine der größten internationalen Hilfsorganisationen mit über 60 Jahren Erfahrung im Kampf gegen Armut und Benachteiligung. CARE arbeitet mit mehr als 14.000 meist lokalen Mitarbeitern in 72 Ländern und verbessert Gesundheitsdienste, Bildungseinrichtungen und Nahrungssicherheit, schafft Zugang zu sauberem Wasser, sanitären Anlagen sowie wirtschaftlichen Möglichkeiten und hilft den Menschen, sich an den Klimawandel anzupassen. CAREs Armuts- und Nothilfeprojekte unterstützen derzeit rund 55 Millionen Menschen weltweit.

CARE fordert, dass das Abkommen folgende Punkte enthalten muss:
Adäquate und vorhersehbare finanzielle Mittel für Anpassungsmaßnahmen müssen zur Verfügung gestellt werden. Zudem muss sichergestellt sein, dass diese Mittel die bedürftigsten Menschen erreichen. Dies verlangt:

- Ein globales „Adaptation Action Framework“ welches die Unterstützung für Entwicklungsländer massiv erhöht, so dass sich deren Einwohner an den Klimawandel anpassen und sich gegen die Folgen schützen können.

- Priorität setzen auf besonders bedürftige Gruppen, basierend auf ihrer Verwundbarkeit sowie Klimarisiko-Untersuchungen. Dabei sollten auch lokale Akteure integriert werden.

- Transparente, partizipative und gender-sensible Entscheidungsprozesse bei Entwurf, Durchführung und Auswertung von Anpassungsmaßnahmen. Dies bedeutet auch die aktive Teilnahme bedürftiger Gruppen.

- Mechanismen, die gemeindebasierte Anpassung unterstützen.

Nationale Regierungen müssen zudem:
- Betroffene Menschen bei Planung, Durchführung und Auswertung von REDDMaßnahmen (Reduction of Emissions from Deforestation and Forest Degradation) integrieren, um sicherzustellen, dass diese Ansätze auch die Realitäten auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene widerspiegeln. Dies beinhaltet eine Verpflichtung zur vollen und effektiven Teilnahme der Zivilgesellschaft und die freie und informierte Zustimmung der lokalen und indigenen Gemeinden.

- Beobachtung, Berichterstattung und Überprüfung der Initiativen, die Kriterien für REDD nutzen und welche nicht allein Reduzierungen der CO2-Emissionen sondern auch institutionelle Reformen, breite Konsultierungsprozesse und soziale Auswirkungen beinhalten.

Weiterhin muss das Abkommen enthalten:
- Tiefgehende und legal verbindliche Reduzierung der Emissionen der Industrieländer auf einen Standard, der mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen übereinstimmt. Dies sollte überwiegend durch einheimische CO2-Einsparungen erreicht werden.

- Adäquate und berechenbare finanzielle Mittel von den Industrieländern für Entwicklungsländer, damit diese ein CO2 sparendes Wachstum erreichen und sich an die Folgen des Klimawandels anpassen können.

- Eine umfassende technologische Zusammenarbeit die nachhaltige Entwicklung fördert, Armut bekämpft und Zugang zu nachhaltigen Energiedienstleistungen für alle sichert.

Quelle: CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Die 2.0-Spenden-Aktion von 2aid.org: paket4aid – simsen und tweeten für sauberes Trinkwasser

Mittwoch, 25. November 2009

hilfsorganisationen1Mit Hilfe der mobilen Kommunikationstechnologie und dem Sozialen Netzwerk twitter startet die Charity 2.0 Organisation 2aid.org eine 32-tägige Kampagne, um Spenden für ihr aktuelles Projekt in Uganda zu sammeln. Auf jeden Spender warten ein Dankeschön sowie die Chance auf ein exklusives Gewinnpaket.

Düsseldorf 16. November 2009 – Mit einer ungewöhnlichen Aktion möchte die Non-Profit-Organisation 2aid.org Spenden für den Bau eines Brunnens in Uganda und damit den Zugang zu sauberem Trinkwasser für 4000 Menschen ermöglichen. Jeder, der die Aktion unterstützen möchte, kann dies ganz einfach per Sms oder über das soziale Netzwerk twitter erreichen. Zudem bietet die Aktion zwei Besonderheiten: zum einen erhält jeder Spender einen Adventskalender im Wert von 4,99 Euro, der freundlicherweise von “one224″, dem Adventskalenderportal im Netz, zur Verfügung gestellt wird. Zum anderen verlost 2aid.org unter allen Spendern, die an der #paket4aid – Aktion teilnehmen, ein Gewinnpaket das einen Gesamtwert von mehreren hundert Euro hat.

“Vom ipod shuffle bis zum maßgeschneiderten Hemd, vom Feinschmeckergutschein bis zum exklusiven Portraitfoto eines Top-Fotografen: in dem Paket befinden sich viele tolle Sachen. So eine Aktion hat es von einer Non-Profit-Organisaton in dieser Form meines Wissens noch nicht gegeben. Ich bin sehr gespannt und überzeugt davon, dass sie ein voller Erfolg werden wird”, erklärt die Initiatorin Anna Vikky.

Der geplante Bau des Brunnens in Uganda ist Teil des aktuelles Projektthema von 2aid.org: Wasser. „Mehr als 1 Milliarde Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das ist jeder sechste von uns. Die Konsequenz ist, dass Menschen verunreinigtes Wasser trinken müssen, und das führt häufig zu Krankheiten wie z.B. Cholera oder Kinderlähmung oder gar zum Tod. Und das müssen wir ändern. Dafür engagiert sich 2aid.org“, so Anna Vikky.

Anna Vikky, Studentin der Zahnmedizin, gründete die Organisation im Juli 2009. Das Ziel der Organisation ist die effiziente und nachhaltige Hilfe im Kampf gegen extreme Armut – und dazu nutzt 2aid.org intensiv das Potenzial des Social Web, weltweit Mitglieder, Kontakte und Kooperationen zu finden. So auch mit paket4aid – simsen und tweeten für sauberes Trinkwasser in Uganda.

paket4aid – eine innovative Möglichkeit Gutes zu tun. Alle Informationen zu der Aktion sowie über die Organisation können unter www.2aid.org/paket4aid abgerufen werden.

2aid.org e.V. mit Sitz in Düsseldorf ist eine Non-Profit-Organisaton, die auf Initiative von der Studentin Anna Vikky im Juli 2009 gegründet wurde. Ziel ist die effiziente und nachhaltige Hilfe im Kampf gegen globale Armut. Nach Medienaussagen ist 2aid.org wohl eine der ersten Plattformen im deutschsprachigen Raum, die ihre Unterstützer über soziale Netzwerke wie twitter, youtube, studivz oder facebook direkt durch das Online-Volunteering mit einbezieht. Kurz: 2aid.org ist eine Charity 2.0 -Organisation.

Aktuelles Projektthema ist „Wasser“. Denn mehr als 1 Milliarde Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Das ist jeder sechste von uns. Mit nur 5 Euro können wir einem Menschen im Entwicklungsland, sauberes Trinkwasser für 20 Jahre ermöglichen.

Quelle: Offenes-Presseportal

Neuer Greenpeace-Chef ruft Regierungen zu Klimaschutz auf

Montag, 16. November 2009

hilfsorganisationen7Afrikanischer Menschenrechtsaktivist Kumi Naidoo löst Gerd Leipold ab.

Der neue Geschäftsführer von Greenpeace International, der südafrikanische Menschenrechtsaktivist Dr. Kumi Naidoo, hat in Johannesburg alle Staats- und Regierungschefs aufgefordert, im Dezember zum UN-Klimagipfel nach Kopenhagen zu reisen. Dort sollen sie sich auf ein faires, ehrgeiziges und verbindliches Abkommen für den Klimaschutz einigen. Dr. Kumi Naidoo löst nach neun Jahren Gerd Leipold als obersten Greenpeace Aktivisten ab.

“Der Weltklimagipfel bietet die einzigartige Chance, mit einem ambitionierten Abkommen aller Länder das Klima-Chaos noch zu verhindern”, sagt Kumi Naidoo. “Die Staats- und Regierungschefs müssen den Mut aufbringen zu tun, was richtig und angemessen und nicht was bequem ist. Sie müssen den Erwartungen ihrer Wähler gerecht werden und sich gegen den Klimawandel stemmen. Sie müssen die Bedrohungen für hunderttausende potentielle Klimaflüchtlinge, künftige Hungersnöte und ein nie da gewesenes Artensterben abwenden. Denn dies alles wird Folge einer ungebremsten Erderwärmung sein.”

Kumi Naidoo beteiligte sich bereits mit 15 Jahren am erfolgreichen Kampf gegen die Apartheid in Südafrika und führte Studentenproteste gegen das herrschende Bildungssystem an. Haft und Verfolgung durch die Polizeibehörden zwangen ihn ins Exil, wo er als Rhodes-Stipendiat an der Oxford Universität seinen Doktor in politischen Wissenschaften machte.

Zurück in Südafrika kämpfte Naidoo zehn Jahre lang mit der internationalen Organisation “CIVICUS – World Alliance for Citizen Participation” für mehr Bürgerrechte. Er war Mitbegründer von “Global Call to Action Against Poverty” (GCAP), einer Bewegung, die seit 2005 zu einer Koalition von Aktivisten gegen Armut aus über 100 Ländern gewachsen ist. Diese üben öffentlichen Druck auf führende Politiker aus, ihre Versprechen in Sachen Entwicklungshilfe, Handelsbeziehungen, Schuldenerlass, Klimawandel und Gleichberechtigung von Mann und Frau zu erfüllen. Derzeit fungiert Kumi Naidoo als Vorsitzender der “Global Campaign for Climate Action” (GCCA), der auch Greenpeace angehört.

“Die Anstrengungen gegen Umweltzerstörung haben viel mit dem Kampf gegen Armut zu tun”, sagt Naidoo. “Wenn die Ausbeutung der Natur nicht gestoppt wird, werden auch die Menschen immer ärmer und die Regionen können sich nicht nachhaltig entwickeln. Greenpeace arbeitet auf vielen Ebenen gegen die Vernichtung der natürlichen Ressourcen unseres Planeten. Es ist dieser Mix aus Pragmatismus und Idealismus, der die Dinge wirklich bewegen kann.”

Quelle: fair-NEWS.de

Weihnachten im SOS-Kinderdorf: Kinder weltweit feiern das Fest der Liebe

Dienstag, 10. November 2009

SOS-Patenschaften ermöglichen verlassenen Kindern schöne Festtage in einer neuen Familie

Plätzchen, Lichterketten, Wunschzettel und leuchtende Kinderaugen – für viele Menschen ist Weihnachten das beliebteste aller Familienfeste. Natürlich wird auch in den weltweit 500 SOS-Kinderdörfern Weihnachten gefeiert – dabei sind die Festtagsrituale so unterschiedlich und vielfältig wie die kleinen Bewohner der SOS-Kinderdörfer.

Ein Puppenwagen steht in diesem Jahr ganz oben auf der Weihnachtswunschliste der 7-jährigen Eidi aus einem SOS-Kinderdorf in Estland. Sie und vier weitere kleine Bewohner aus den SOS-Kinderdörfern in Zimbabwe, Bolivien und dem Libanon haben stellvertretend für die über 78.000 Kinder in den SOS-Kinderdörfern weltweit ihre Weihnachtswünsche verraten und erzählt, wie das Fest in ihren SOS-Familien gefeiert wird.

Eines haben alle Kinder gemeinsam: Sie lieben Weihnachtslieder und die typischen Gerichte, die in vielen Ländern traditionell an Weihnachten auf den Tisch kommen. Ob klassischer Truthahn oder Reis mit Bananen: Das Festessen ist für die kleinen Bewohner und ihre Familien etwas ganz Besonderes. Auch die Weihnachtsdekoration spielt in den SOS-Kinderdörfern bereits Wochen vor dem Fest eine große Rolle. Bunte Blumen, Girlanden und Weihnachtssterne schmücken die Zimmer und bringen Festtagsstimmung ins Haus.

„Das Weihnachtsfest ist für viele Menschen der Inbegriff für Familie, Liebe und Geborgenheit. Genau das wollen wir in den SOS-Kinderdörfern vermitteln. Dank der großartigen Unterstützung unserer SOS-Paten können verlassene Kinder langfristig in einer SOS-Familie aufwachsen – inmitten der liebevollen, sicheren Umgebung eines SOS-Kinderdorfes “, sagt Dr. Wilfried Vyslozil, SOS-Kinderdörfer Geschäftsführer weltweit.

Dr. Kay Vorwerk, Vorstand des SOS-Kinderdorf e. V. bekräftigt die Bedeutung der Patenschaften: „Gerade jetzt ist es wichtig, den notleidenden Kindern ein sicheres Zuhause und Geborgenheit zu geben. Und für alle, die den Kindern genau das schenken wollen: SOS-Patenschaften sind auch eine wunderbare Geschenkidee zu Weihnachten.“

Wer die SOS-Kinderdörfer als Pate mit einem monatlichen Beitrag von 31 Euro unterstützt, kann selbst mitverfolgen, was die Hilfe bewirkt und sicher sein, dass das Geld auch da Verwendung findet, wo es gebraucht wird. Die Unterstützung kommt direkt dem Patenkind und seinem Kinderdorf sowie dessen Zusatzeinrichtungen wie SOS-Schulen und SOS Berufsausbildungszentren zugute. Paten erhalten Berichte und Fotos von ihrem Patenkind und erleben so mit, wie es sich entwickelt.

Weltweit betreuen die SOS-Kinderdörfer über 78.000 Kinder in 132 Ländern und geben ihnen ein liebevolles Zuhause. Eine Patenschaft kann für ein Kind oder ein ganzes Dorf abgeschlossen werden. Mit einem Euro am Tag geben Paten den Kindern in SOS-Kinderdörfern Essen und Kleidung, Schulausbildung und medizinische Hilfe. Und das Wichtigste: Die Kinder wachsen dort behütet zusammen in einer richtigen Familie mit ihrer SOS-Mutter und Geschwistern in einem Haus innerhalb einer Dorfgemeinschaft auf.

Für die nachprüfbare und satzungsgemäße Verwendung der Spenden haben die SOS-Kinderdörfer das DZI-Spendensiegel erhalten.

Die SOS-Kinderdörfer sind ein privates, internationales, politisch unabhängiges und überkonfessionelles Sozialwerk für Kinder in Not. Das erste SOS-Kinderdorf entstand 1949 durch Hermann Gmeiner im österreichischen Imst. Heute gibt es fast 500 SOS-Kinderdörfer weltweit. Mehr als 78.000 Kinder und Jugendliche finden hier ein neues, liebevolles Zuhause und eine neue Perspektive für ihr Leben. Die Philosophie der SOS-Kinderdörfer beruht auf vier Prinzipien: Mutter, Geschwister, Haus, Dorf. Eine Idee, die seit sechs Jahrzehnten weltweit funktioniert. In 132 Ländern weltweit sind die SOS-Kinderdörfer aktiv und geben verlassenen Kindern das Fundament für eine sichere Zukunft. Ein wichtiger Bestandteil dabei sind die SOS-Patenschaften, die durch ihren Beitrag ein Kind in seiner SOS-Familie unterstützen und ihm so ein liebevolles Aufwachsen ermöglichen.

Quelle: Offenes-Presseportal

Himalaya Hilfe Freiburg e.V. startet neues Bauprojekt in Nepal

Montag, 9. November 2009

hilfsorganisationen6Nach längerer Vorbereitungszeit startete jetzt das neueste Projekt, einen Kindergarten mit integrierter Grundschule im Kinderdorf Bhakunde zu bauen. Dort werden 42 Kinder in vier neuen Räumen geräumigen Platz finden.

Mit Hilfe von Freunden aus aller Welt gelang es 2006 dem Himalaya Hilfe Freiburg e.V. in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation “Friend of society” aus Nepal die Belbhangjang Primary School mit heute 5 Schulklassen mit Aus- und Umbaumaßnahmen zu unterstützen. Nach längerer Vorbereitungszeit startete jetzt das neueste Projekt, einen Kindergarten mit integrierter Grundschule im Kinderdorf Bhakunde zu bauen. Dort werden 42 Kinder in vier neuen Räumen geräumigen Platz finden. Außerdem sind ein Spieltherapie- und ein Berufsberatungsraum vorgesehen.

Dieses neue Bauprojekt nimmt die Himalaya Hilfe Freiburg e.V. gemeinsam mit dem Freundeskreis Nepalhilfe e.V., und dessen Partner vor Ort in Nepal “Forum for the Welfare of Himalayan Children (FWHC)”, in Angriff.

Das Kinderdorf, das 6 km nördlich von Pokhara liegt, ist unter deutscher Leitung. Der Gründer und Leiter, Alexander Schmidt, Vorsitzender des Freundeskreises Nepalhilfe, gibt dort seit 2001 fast 100 Kindern die Chance auf ein besseres Leben.

Die Kinder, die alle das Schicksal geprägt von traumatischen Erlebnissen und bitterer Armut verbindet, erhalten eine Schul -und Berufsausbildung und werden medizinisch betreut. Sie werden im Alter zwischen 5 und 7 Jahren im Kinderdorf aufgenommen. Bis zum 3. Schuljahr gehen sie vormittags und abends in den Kindergarten, wo sie von zwei Lehrerinnen betreut und unterrichtet werden. Anschließend besuchen sie dann die Shanti Secondary School außerhalb des Kinderdorfes. Mit dem Bau des neuen Kindergartens wurde bereits begonnen, so dass der neue Kindergarten noch vor Weihnachten bezugsfertig ist.

Die Finanzierung der Projekte des Himalaya Hilfe Freiburg e.V. erfolgt in erster Linie durch die Verkaufserlöse eines jährlichen Kalenders, der mit unterschiedlichen Themen das Leben der Menschen in den Himalaya-Regionen, oder die Schönheit der höchsten Berge der Erde näher bringt. Der Kalender kann unter www.himalaya-hilfe.de bezogen werden.

Der aktuelle Kalender “Himalaya 2010″ erzählt mit Wort und Bild von der Annapurna- Expedition des Schweizers Ueli Steck (33). Er gilt als einer der besten Extrembergsteiger und Freeclimber der Welt. Der Redakteur Michael Wulzinger (44) und der Fotograf Robert Bösch begleiteten Stecks Expedition und dokumentieren diese wort- und bildgewaltig im neuen Kalender “Himalaya 2010″.

Der Schweizer Ueli Steck (33) gilt als einer der besten Extrembergsteiger und Freeclimber der Welt. Seinen Ruf hat er sich mit spektakulären Touren erworben. So kletterte er im Sommer 2004 den Excalibur, einen 350 Meter hohen, fast lotrechten Felspfeiler in den Schweizer Wendenstöcken, im Free-Solo-Stil, ohne Sicherung durch Seil und Haken. Im gleichen Jahr überwand er in nur 25 Stunden die Nordwände des Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau. Im April 2007 bricht Steck auf zu einer Expedition an der Annapurna (8091 Meter) im Himalaja. Sein Ziel: die fast 2500 Meter steil in die Höhe ragende Südwand solo und im Alpinstil (ohne Fixseile, ohne künstlichen Sauerstoff, ohne voreingerichtete Höhenlager) zu bezwingen – eine der wenigen Pionierleistungen, die auf einem der 14 Achttausender noch zu vollbringen sind.

Michael Wulzinger (44), von 1996 bis 1997 Redakteur bei der „Badischen Zeitung“ in Freiburg und seither beim „Spiegel“ in Hamburg tätig, hat Stecks Expedition für das Nachrichten-Magazin begleitet.

Robert Bösch, Fotograf, Bergführer und Diplomfotograf, ist seit mehr als 20 Jahren ausschließlich als freischaffender Berufsfotograf tätig. Neben Aufträgen aus Industrie und Werbung arbeitet er für Magazine und Zeitschriften wie den „Spiegel“, „Stern“, „Geo“, „National Geographic Adventure“. Bösch hat zahlreiche Bildbände veröffentlicht, seine Bilder wurden in verschiedenen Galerien, Museen und Ausstellungen gezeigt. Als Bergsteiger und Kletterer kennt Bösch Extremtouren in vielen Gebirgen der Welt. Seine Reisen und Expeditionen führten ihn auf alle Kontinente. 2001 bestieg er für einen Auftrag als Fotograf und Kameramann den Mount Everest. In den letzten Jahren dokumentierte er viele Extremtouren von Ueli Steck.

Quelle: fair-NEWS.de