Artikel-Schlagworte: „Projekte Aktionen Initiativen“

Stottern: Plakate für mehr Selbstbewusstsein

Samstag, 26. September 2009

Anlässlich des Welttages des Stotterns im Jahre 2008 hat die Bundesvereinigung der Stotterer-Selbsthilfen zu einer bundesweiten Plakat-Aktion aufgerufen. Der Berliner Landesverband suchte sich als Zielgruppe die Jugend der Hauptstadt aus. Noch immer ist Stottern ein vermeintlicher gesellschaftlicher Makel, den viele Betroffene zu verbergen versuchen. Mit der Plakat-Aktion soll auch ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden, damit auch sie sich trauen, sich zu äußern.

In Deutschland gibt es etwa 800.000 Stotternde. Viele von ihnen sind in Selbsthilfegruppen organisiert. Die Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe fasst sie zusammen und hat anlässlich des Welttages des Stotterns eine Plakat-Aktion ins Leben gerufen, die auf das Problem aufmerksam machen und eine Lobby für die Betroffenen schaffen soll. Denn noch immer gilt Stottern als „Fehler“ und viele Betroffene trauen sich wörtlich nicht, „den Mund aufzumachen“, weil sie Angst haben, ausgelacht zu werden.

Weg aus der sozialen Isolation für Stotternde

Der Landesverband Stotterer-Selbsthilfe Berlin spricht mit seinem Plakat ausdrücklich Jugendliche an. „Ich stottere – na und?“ lautet das Motto der Poster. Damit beschreibt es eines der wichtigen Ziele aller Stotterer-Selbsthilfegruppen: die Stärkung des Selbstbewusstseins. Die Betroffenen lernen, ihre sprachlichen Schwierigkeiten zu akzeptieren und ihre Ängste vor dem Sprechen abzubauen. Das verbessert ihre Kommunikationsfähigkeiten und stellt den Weg aus der sozialen Isolation dar, die viele aus Angst vor dem Sprechen für sich wählen.

In den Selbsthilfeeinrichtungen, die es sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene gibt, finden Eltern von stotternden Kindern ebenso wie Lehrer und Erzieher Hinweise zum Umgang mit dem Handicap „Stottern“. Betroffene selbst finden hier Kontakte zu Logopäden, einen Ort zum Erfahrungsaustausch und die Erkenntnis: „Ich bin nicht allein“.

Quelle: pressemitteilung.ws

Mit Muggeln bezahlen / BIGGE ENERGIE sponsert „Miteinander für eine Welt“

Donnerstag, 24. September 2009

Die Muggelkirmes steht in einer langen Tradition. Für BIGGE ENERGIE ein klarer Fall, dieses einzigartige Fest in Olpe, das am Sonntag, den 20. September, mit dem 100. Kirchweihfest der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus gefeiert wird, als Sponsor zu unterstützen.

Unter dem Motto „Miteinander für eine Welt“ startet um 14.00 Uhr das fünfstündige Programm mit rund 100 Buden, Spielen und zwei Bühnen. Auf der BIGGE ENERGIE-Bühne präsentieren sich zahlreiche Highlights, darunter Akrobaten, Tänzerinnen, Clowns und Musiker. Bereits am Abend zuvor wird auf dem Marktplatz mit einem großen Open-Air-Konzert das Gefühl der Seventies versprüht – mit Glamourrock u.a. von the Rubettes, Sweet und der Sauerländer Kultband Breitsaite. Der Name Muggelkirmes leitet sich übrigens von der Währung Muggel ab. Muggeln sind wie Bargeld und werden an allen Ständen als Zahlungsmittel angenommen. Der Erlös der Kirmes fließt in kirchliche Entwicklungsprojekte in Brasilien, Indien und Afrika.

Einen besonderen Akzent zur Muggelkirmes setzt in diesem Jahr die Aktion „Schutzengel“. Während der Kirmes werden die Besucher und Besucherinnen gebeten, einen Hand- oder Fingerabdruck auf einem Plakat zu hinterlassen. Ziel ist es, insgesamt 10.000 Menschen zu finden, die sich diesem Projekt anschliessen. Die farbigen Abdrücke auf je einem kleinen Plakat werden an einer langen Wäscheleine quer über den gesamten Festplatz gespannt. Das ergibt dann, so hoffen die Veranstalter, eine Kette von zwei Kilometern. Mit der Aktion „Schutzengel“ werden Projekte für Mädchen im Alter von acht bis sechzehn Jahren gefördert, die bereits im Kindesalter aufgrund von Zwangsprostitution an Aids erkrankt sind.
Spaß und Unterhaltung und das alles für einen guten Zweck. Ein Besuch lohnt sich also!

Quelle: Offenes-Presseportal

Tanzgruppen des TSV Großenkneten helfen Kinderhospiz

Sonntag, 20. September 2009

aktionen2„Spende deine Zeit“ für das Kinderhospiz Löwenherz. Unter diesem Motto richteten die Tanz- und Turngruppen des TSV Großenkneten am 13.09.2009 ihre Spendenshow aus.  Es wurde ein tolles Programm aus Turn- und Tanzelementen auf die Beine gestellt. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, und das nicht nur, weil es viel Zwischenbeifall und Lob der Zuschauer gab. Über den Cafeteria-Verkauf und zusätzliche Spenden auch aus den Reihen des TSV konnten ca. 650 Euro Hilfsgelder gesammelt werden. Diese kommen dem Kinderhospiz „Löwenherz“ zugute. Dort können bis zu acht unheilbar kranke Kinder bis zu vier Wochen im Jahr wohnen. Durch die professionelle Betreuung erhalten auch die Eltern und Geschwister, für die ebenfalls Zimmer zur Verfügung stehen, Unterstützung und Entlastung. Das Hospiz schließt die Lücke zwischen stationärer Versorgung und häusliche Pflege.

aktionen3Aufgenommen werden Kinder mit tödlich verlaufenden Krankheiten, bei denen eine Heilung nach dem heutigen Stand der Medizin ausgeschlossen ist. Die Eltern können die Versorgung ganz oder teilweise an die Mitarbeiter des Kinderhospizes abgeben und so mehr Zeit ihrem Kind oder den Geschwistern widmen. Sie können die Pflege ihres Kindes aber auch selbst übernehmen oder das Löwenherz-Team unterstützen. Die Eltern werden so vom Druck der täglichen Verpflichtungen entlastet und finden so die Möglichkeit, auch mal wieder etwas mit dem Partner zu unternehmen.

Der TSV Großenkneten hat mit seiner Spendenshow einen tollen Beitrag zugunsten des Kinderhospiz “Löwenherz” geleistet. Für alle Beteiligten war es viel Arbeit, aber sie würden es immer wieder machen, um Kindern in schwierigen Lebenszeiten zu helfen.

Hier geht’s zur Löwenherz Website.

Stephan Eisel spendet insgesamt 5.000 EURO

Freitag, 18. September 2009

Der Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel hat jetzt seine CD “Politik & Musik” vorgestellt, die er als Dankeschön an Bürger verteilen will, die mit einer Spende einen gemeinnützigen Zweck unterstützen: „Zu meinen vier Klavierabenden sind insgesamt über 500 Besucher gekommen. Wir konnten damit mehr als 5.000 EUR an Spenden für die Palliativinitiative am Malteser-Krankenhaus, das Bonner Spendenparlament, die Offene Tür in der Dürenstraße und den Beueler Hospizverein sammeln.”

Die CD ist der Live-Mitschnitt eines Klavierabends, den Stephan Eisel gemeinsam mit der Bonner Kabarettistin Anka Zink im Kammermusiksaal des Beethovenhauses gestaltete. Eisel spielt am Piano Jazz, Boogie, Ragtime und Pop und präsentiert u. a. eine “Sinfonia Politica”, den “Wahlkampf-Rag”, einen “Nachrücker-Blues”, die “Koalitionssonate” und “Bonner Stimmen für Angie”. Außerdem weist er musikalisch nach, dass Ludwig van Beethoven die wichtigsten rheinischen Karnevalslieder selbst komponiert hat.

Wie Eisel sagte, entstand die Idee zu einer CD wegen des großen Zuspruchs zu den Konzerten: “Jeder der mir bei meinen Terminen vor Ort eine Spendenquittung für einen gemeinnützigen Zweck zeigt oder an mein Wahlkreisbüro am Markt 10-12 schickt, erhält die CD als Dankeschön.”

Quelle: Offenes-Presseportal

Nina Hagen gibt ihre Hand gegen Kinderarmut

Mittwoch, 16. September 2009

ninaUnter der Schirmherrschaft der Ausnahmekünstlerin Nina Hagen ruft der Verein “Gegen Kinderarmut e.V.” am 19. September 2009 ab 18 Uhr die Öffentlichkeit zu einer aktionsgeladenen Kundgebung vor dem Berliner Reichstag. Mit einer spektakulären Umspannung des Reichstagsgebäudes, einem variations-reichen Bühnenprogramm und bundesweit
gesammelten Handabdrücken sollen Bundesregierung und Abgeordnete nachdrücklich aufgefordert werden das Thema “Kinderarmut in Deutschland” nunmehr konkret anzugehen.

“Kinderarmut in einem reichen Land wie Deutschland verletzt nicht nur das Recht der betroffenen Kinder auf einen ihrer Entwicklung angepassten Lebensstandard. Auch ihre Chancen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und ihre Möglichkeiten zur Entfaltung sind nachhaltig eingeschränkt. Die Bekämpfung von Kinderarmut muss daher politisch oberste Priorität erhalten.”, so Gabi Mohr, Gründerin und Präsidentin von Gegen Kinderarmut e.V. Unterstützung findet Mohr  – neben vielen Kindern natürlich – bei zahlreichen Prominenten aus Kultur, Bildung und Politik. Als Gastredner werden u.a.erwartet:

- Nina Hagen
- Dr. med. Ulrich Fegeler, Bundespressesprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e. V.
- Dr. Wilfried Kratzsch, Stiftung Deutsches Forum Kinderzukunft
- Diana Golze, Mitglied der Kinderkommission: “Wir sprechen uns für eine Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz aus. Manche sagen, Kinder seien Menschen und somit wären ihre Rechte im Grundgesetz bereits geregelt. Doch Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sondern eine eigenständige Bevölkerungsgruppe mit eigenen Bedürfnissen.”
- Claudia Seidensticker, K.R.A.S.S. und Schirmherrin “Painting Hands”
- Vertreter von Ver.di

“painting hands”
Im Rahmen der von Gegen Kinderarmut e.V. initiierten bundesweiten Aktion “Painting Hands” haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Künstler, Sportler, Wissenschaftler und Politiker ihre Hände gegen Kinderarmut abdrucken lassen. Zahlreiche Firmen, Schulen, Kitas und Vereine haben zudem ihre Bereitschaft zur Teilnahme erklärt. Jede in bunten Farben gedruckte Hand steht dabei symbolisch für eines der 2,5 Mio. unter der Existenzgrenze in Deutschland lebenden Kinder. “Painting Hands” fordert auf, nicht wegzuschauen, sondern aktiv und auf allen Ebenen gegen Kinderarmut in Deutschland vorzugehen.

Die gesammelten Handabdrucke werden vorm Reichstag an Politiker übergeben.

Quelle: Offenes-Presseportal

Rock(Musik) gegen Kinderarmut zum Weltkindertag

Dienstag, 15. September 2009

16 Konzerte in 16 Bundesländern

Der Verein B 16 gegen Kinderarmut e.V. lädt am 19. September zur selben Zeit an 16 verschiedenen Orten zum Rock gegen Kinderarmut ein.

Deutschlandweit und lautstark wollen sich die Organisatoren mit Rockmusik Gehör verschaffen. Es soll ein Ruck gegen Kinderarmut entstehen. „Wer einmal hinschaut, kann nicht wegschauen“ steht für die Vision, dass Kinderarmut in Deutschland bald schon der Vergangenheit angehört und Chancengleichheit kein leeres Versprechen mehr ist.

Um dieses Ziel zu erreichen haben die ehrenamtlichen Gründer von B 16 viele Förderer, Sponsoren und Botschafter gewonnen. Aber für einen Ruck gegen Kinderarmut sollen es noch mehr werden. Inzwischen lebt in Deutschland jedes 3. Kind von Sozialhilfe. B 16 hat zum Ziel, dass alle Kinder, unabhängig der sozialen Herkunft, die gleichen Chancen haben. Kein Kind soll mitten in Deutschland sich seiner Herkunft schämen müssen, eine regelmäßige warme Mahlzeit am Tag soll zum Alltag aller gehören.
Dafür steht Rock gegen Kinderarmut. Ab sofort kann jeder mit einer spendino- SMS helfen. Der Weg ist einfach: eine SMS mit ROCK an 8 11 90 unterstützt die Aktion mit 4 EURO (zzgl. der SMS Versandkosten, davon gehen 3,83 EURO direkt an B 16 gegen Kinderarmut e.V.).

Die Künstler und Musiker verzichten auf ihre Gage. Begleitet werden die Konzerte von Beratungsangeboten und verschiedenen Themenparks.

Quelle: Offenes-Presseportal

Kinder- und Jugendcircus AZEBU gastiert im Bethanien Havelgarten

Dienstag, 15. September 2009

aktionen1Der Kinder- und Jugendcircus AZEBU (Abenteuer, Zauberei, Erlebnis, Begeisterung,Unterhaltung) ist deutschlandweit einmalig. Die jungen Artisten sind asthmakrank, leiden unter starker Neurodermitis, Allergien oder anderen chronischen Erkrankungen.

Trotzdem speien sie Feuer wie die Profis, üben waghalsige Jonglagen ein oder drehen atemberaubende Touren auf ihrem Einrad. Der Circus Azebu gehört zum Asthmazentrum des Christlichen JugenddorfwerkDeutschlands e. V. in Berchtesgaden. Hier leben Kinder und Jugendliche, die schon im Kleinkindalter schwere Asthmaanfälle oder lebensbedrohliche Allergieschocks erlebt haben oder sich mit Hautekzemen quälen. Ärzte, Physio- und Sporttherapeuten arbeiten mit ihnen daran, ihre Gesundheit zu stabiliseren.

Sozialpädagogen und Psychologen betreuen die Kinder und Jugendlichen in ihrer Freizeit. Auch das wohl dosierte Training für den Circus Azebu gehört dazu. Es stärkt die jungen Artisten körperlich und hilft, Selbstvertrauen und Mut zu entwickeln. Ihren Patientenstatus haben sie dadurch längst ver-gessen. Wer als Asthmakranker eine zwei Meter hohe Feuerflamme spucken kann, der hat keine Angst mehr vor Atemnot.

Auf Vermittlung des Vereins Lebensherbst e. V. gibt der Circus AZEBU nun ein Gastspiel im Bethanien Havelgarten. Die Kinder und Jugendlichen wollen die pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Kunststücken begeistert und den Senioren ein unvergesslichen Nachmittag bereiten.

Bethanien Diakonie gemeinnützige GmbH
Andreas Wolff
wolff@bethanien-diakonie.de
Paulsenstraße 5-6 12163 Berlin

Quelle: Offenes-Presseportal

Benefiz-Konzert zugunsten der Honduras-Hilfe

Dienstag, 25. August 2009

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Manches kommt nie aus der Mode. Zum Beispiel Rock-Klassiker wie „Sweet Home Alabama” oder „All Right Now” und viele andere. Oder schmale Lederkrawatten. Eine davon hatte Joachim Decker zur Feier des Abends extra aus dem Schrank gekramt. Sem „Kulturstrick” schien zwar mit den Jahren leicht geschrumpft, weil er es nicht mehr ganz bis zur Gürtellinie des stattlichen Gastsängers jener Samstagnacht schaffte. Aber weder „Dejo” noch die mit Altrockern gespickte Spitzenband „LookBack” hatten etwas verlernt. Sie brachten die Scheune auf Gut Altona mit 150 Oldie-Fans zum Beben.
Joachim Decker, Mitorganisator des von der „Wildeshauser Zeitung” präsentierten Benefiz-Konzertes zu Gunsten der Honduras-Hilfe sagte anschließend: „Wahnsinn, ich glaub, ich hab mich sogar auf der Bühne bewegt …”
Stimmt! Die Lockerheit des Publikums und der volle Körpereinsatz der Band sprangen auch auf den „Special Guest” über. Mit „Honkey Tonk Woman” von den Rolling Stones eröffneten sie ihren Auftritt. Sänger und Gitarrist Franz kleine Holthaus hüpfte wie ein Gummiball über die Bühne. „Franz ist eben in einem knackigen Alter – mal knackt’s bei ihm hier, mal da”, kommentierte Bassist Achim Bütow.

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Moderator Martin Siemer schilderte den guten Zweck: „Die Einnahmen dieses Abends kommen der Honduras-Hilfe zugute, die bedürftigen Frauen Kleinkredite ermöglicht, mit denen sie sich eine Existenz aufbauen“. Nach erfolgreicher Verwirklichung ihrer Geschäftsidee zahlen sie das Darlehen wieder zurück, was anderen wiederum weitere Wege aus der Armut ermöglicht. Auch die Verkaufserlöse der CD mit 16 von „LookBack” eingespielten Oldies fließen voll ins Projekt ein.

Dass die kompletten Erlöse der CD nach Honduras fließen, ist Gerhard Mäurer und dessen Ehefrau Rosa-Maria zu verdanken. Beide engagieren sich ehrenamtlich in der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB), die das Projekt in Honduras betreut. Bislang konnte auf diesem Wege 200 Frauen geholfen werden. Sie haben sich in einer Art Genossenschaft zusammengeschlossen. Schon ein Betrag von 80 Euro ermöglicht es einer Frau, einen Marktstand zu eröffnen.

Spenden können auf das Konto „Förderverein der KAB e.V. Münster“, Kto-Nr. 18293208, BLZ 40060265, Stichwort „Honduras“, eingezahlt werden.

playandhelp-Musiker bei Benefiz-Konzert in der Schweiz

Samstag, 22. August 2009

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Am 04.08.09 gab es ein Benefiz-Konzert in Chemien de la Marjolaine zwischen Coppet und Nyon am Ufer des Genfer Sees. Geladen hatte die Gründerin und Präsidentin des Vereins „Friends of India“, Pam Walsh.

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Für musikalischen Genuss sorgten die Väter des Tropical Funk in einer Neuformation der legendären „James con Hielo Band“. Pianist und Percussionist Kristian Vogelberg, Mitbegründer von playandhelp.org und gemeinsam mit dem schweizer Flötisten Michel Baumann Ende der 70er Jahre auch Gründer der „James von Hielo Band“ konnten von der alten Besetzung noch Denis Favrichon (Bass / Percussion) aus Frankreich gewinnen.

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Weitere Musiker waren der in der Schweiz lebende Percussionist Dominique Dume sowie der international konzertierende Violinist und Schüler von Yehudi Menuhin, David Schmitt.

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Einige Wochen zuvor hatte Michel Baumann, Vizepräsident der schweizer Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) im Rahmen des größten Musikereignisses des Landes, auf dem Paléo-Festival Nyon, 11.000 Schweizer Franken gesammelt. Die Spendensumme wurde aufgeteilt zwischen „Friends of India“ und “Ecoles de la Terre”.

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“Friends of India” wird mit dem Geld eine Schule bauen. Der Verein wurde 2001 von Pamela Walsh gegründet und engagiert sich im Kampf gegen Armut in Indien. Durch die Förderung der Grundbildung für unterversorgte Kinder und Investitionen in die berufliche Ausbildung von Frauen in Tamil Nadu, wird den Menschen dort eine neue Perspektive gegeben.

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Kristian mit Pam

Sontjes Vermächtnis

Mittwoch, 10. Juni 2009

Die dreizehnjährige Sontje aus Bremen / Stuhr ist am 06.06.2009 im Kreise ihrer Familie gestorben. Leider konnte ihr niemand lebensrettend helfen. Dennoch wird das Engagement der Unterstützer und Spender nicht umsonst gewesen sein. Es gibt viele Menschen, die wie  Sontje auf einen Stammzellenspender warten, weil sie an Leukämie erkrankt sind. An diese Menschen hat Sontje gedacht, als sie vor ein paar Tagen erneut sagte: “Selbst wenn für mich kein Spender gefunden wird, so möchte ich doch gerne ein anderes Kind retten.”

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Die Typisierungsaktion am Samstag, den 13.06.2009 im “Zuhause für Kinder” in der Matthäus-Gemeinde in Bremen findet gerade deshalb trotzdem statt. Sie ist Sontjes Vermächtnis und letzter Wunsch. Jede Typisierung kostet ca. 50 Euro. Wer etwas Geld an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei stiften will, überweist bitte auf das

DKMS Spendenkonto

Oldenburgische Landesbank
KontoNr.: 244 9999 800
BLZ : 280 200 50
Kennwort: SONTJE