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	<title>playandhelp.org Blog &#187; Tierschutz</title>
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		<title>Alle 11 Sekunden stirbt ein Tier im Labor / Wieder neuer Rekord bei Versuchstierzahlen in Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 12:59:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Versuchstiere]]></category>

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		<description><![CDATA[Erneut ist der „Verbrauch“ von Versuchstieren in Deutschland angestiegen, auf insgesamt 2.856.316 Tiere im Jahr 2010. Das sind 2,5 Prozent mehr als 2009. Die aktuelle Statistik hat das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft soeben veröffentlicht. Der Deutsche Tierschutzbund fordert von der Bundesregierung, dass bei der anstehenden Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie alle Möglichkeiten genutzt werden, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erneut ist der „Verbrauch“ von Versuchstieren in Deutschland angestiegen, auf insgesamt 2.856.316 Tiere im Jahr 2010. Das sind 2,5 Prozent mehr als 2009. Die aktuelle Statistik hat das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft soeben veröffentlicht. Der Deutsche Tierschutzbund fordert von der Bundesregierung, dass bei der anstehenden Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie alle Möglichkeiten genutzt werden, um Tierversuche endlich wirksam einzuschränken.</p>
<p>Geradezu inflationär ist der Anstieg bei Versuchen an den nächsten Verwandten des Menschen, den Affen. Hier liegt er bei über 20 Prozent: 2.789 Affen, damit fast 500 mehr als im Vorjahr, wurden 2010 verbraucht. Diese hochsensiblen Tiere sterben meist in Giftigkeitsprüfungen oder für den reinen Erkenntnisgewinn in der sogenannten Grundlagenforschung. Selbst für Ausbildungszwecke müssen sie herhalten. 2010 wurden 153 Affen im Bereich der Lehre benutzt. Wie schon in den Vorjahren ist auch der Anstieg in der Gentechnik wieder enorm, diesmal um 19 Prozent. Hier wurden 115.000 mehr Mäuse, Ratten, Kaninchen, Schweine und Fische als 2009 gentechnisch verändert und in Versuchen eingesetzt.</p>
<p>„Die weiter steigende Zahl an Tierversuchen ist das Fazit jahrelangen Aussitzens und ein politischer Skandal. Den vielen Lippenbekenntnissen aus der Politik, Tierversuche eindämmen zu wollen, sind bisher keine Taten gefolgt. Immer wenn es darauf ankommt, knicken unsere Entscheidungsträger vor der mächtigen Forschungs- und Wissenschaftslobby ein und sehen dieser Aufwärtsspirale der Tierqual weiter tatenlos zu“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die Statistiken.</p>
<p>Bei der nationalen Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie, die im November 2012 abgeschlossen sein muss, müssten alle Spielräume genutzt werden, um das maximal Mögliche für den Tierschutz zu erreichen. „Wir wollen ein eigenes Gesetz für den Umgang mit Labortieren, zumindest solange es Tierversuche noch gibt. Außerdem können in Deutschland wenigstens Versuche an Menschenaffen und solche an sonstigen Affenarten sowie anderen Wirbeltieren, die zu schweren Leiden führen, ganz verboten werden. Das lässt die EU-Richtlinie ausdrücklich zu“, so Schröder.</p>
<p>„Auch die Genehmigungsverfahren können jetzt verschärft werden, sodass zum Beispiel auch Versuche für Produktprüfungen einer kritischen Kontrolle unterzogen werden müssen“, erläutert Schröder auch mit Blick auf das seit 2002 im Grundgesetz verankerte Staatsziel Tierschutz. Zurzeit werden solche Versuche den Behörden lediglich gemeldet.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tierschutzbund.de" target="_blank">Deutscher Tierschutzbund e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.playandhelp.org"><img class="alignleft size-full wp-image-2731" title="fairplay-blog550" src="http://blog.playandhelp.org/wp-content/uploads/fairplay-blog550117.jpg" alt="" width="550" height="186" /></a></p>
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		<title>Gehegetausch bei den Eisbären: Berlin bereitet zweifelhafte Zuchtversuche vor</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 15:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuell wurde der 24-jährige Eisbär „Troll“ vom Berliner Tierpark in den Zoo Berlin umgesiedelt. Dort wird er sich wie zuvor Knut ein Gehege mit den dort lebenden drei Eisbärinnen teilen müssen, welche nun für eine ungewisse Zeit in ihren winzigen Innenboxen ohne Auslauf verbleiben. Im Tierpark wurde damit Platz für ein neues Eisbärmännchen geschaffen. Erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuell wurde der 24-jährige Eisbär „Troll“ vom Berliner Tierpark in den Zoo Berlin umgesiedelt. Dort wird er sich wie zuvor Knut ein Gehege mit den dort lebenden drei Eisbärinnen teilen müssen, welche nun für eine ungewisse Zeit in ihren winzigen Innenboxen ohne Auslauf verbleiben. Im Tierpark wurde damit Platz für ein neues Eisbärmännchen geschaffen. Erst vor kurzem war eine zweijährige russische Eisbärin dorthin importiert worden. Der Deutsche Tierschutzbund und der Tierschutzverein für Berlin und Umgebung kritisieren diese Praxis und weisen erneut auf die grundsätzliche Haltungsproblematik hin: limitierte Zuchtmöglichkeiten, hohe Jungtiersterblichkeit und erhebliche Verhaltensstörungen bedingt durch die unnatürlichen Lebensbedingungen.</p>
<p>„Ein neuer Knut um wirklich jeden Preis – das scheint weiter das Ziel in Berlin zu sein“, kritisiert Thomas Schröder, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Tierschutzbundes. „Offenbar hat man keine Lehren aus den gescheiterten Zuchtversuchen gezogen. In Kürze werden wir sowohl im Zoo als auch im Tierpark dieselben Probleme zu sehen bekommen – erneut zu Lasten der Tiere“, so Schröder weiter. Aus Sicht der Tierschützer war schon im letzten Jahr fahrlässig gehandelt worden, als man Knut mit den drei Eisbärinnen in einem Gehege zusammenbrachte. Die Vergesellschaftung der Weibchen mit „Troll“ werde sicherlich nicht stressfreier als damals ablaufen. Das Gehege sei viel zu klein, als dass sich die Tiere bei Bedarf aus dem Weg gehen könnten.</p>
<p>Die Leitung des Zoos und des Tierparks Berlin hatte bereits direkt nach dem Tod vom Zuschauermagneten Knut angekündigt, weiter züchten zu wollen. Mit dem Transfer von „Troll“ wurde nun der Platz geschaffen, um ein neues Männchen zu importieren. Ein Hinterfragen der Zuchtpraktiken und Haltungsbedingungen fand dagegen nicht statt. Dabei können die Haltungsbedingungen im Zoo den Tieren nicht einmal im Ansatz ein artgemäßes Leben ermöglichen. Reviergrößen von tausenden Quadratkilometern in der freien Wildbahn, verglichen wenigen hundert Quadratmetern und kaum Abwechslung im Zoo führen oftmals zu Langeweile und Verhaltensstörungen, so genannten Stereotypien. Fast alle Eisbären in deutschen Zoos zeigten diese Auffälligkeiten, teilte der Verband in Bonn mit.</p>
<p>Erst am Wochenende war der Zoo Berlin in die Negativkritik geraten, weil Fehler im Management der Löwenanlage die Ursache dafür waren, dass zwei Jungtiere von einem älteren Männchen totgebissen wurden.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tierschutzbund.de" target="_blank">Deutscher Tierschutzbund e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.playandhelp.org"><img class="alignleft size-full wp-image-2712" title="fairplay-blog550" src="http://blog.playandhelp.org/wp-content/uploads/fairplay-blog550112.jpg" alt="" width="550" height="186" /></a></p>
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		<title>Artenschutz in Kirgisien für weitere zehn Jahre gesichert</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 12:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[NABU und Staatspräsidentin Otonbajewa initiieren internationales Schneeleopardenforum Der NABU und die kirgisische Regierung haben in dieser Woche einen gemeinsamen Vertrag insbesondere zum Schutz des stark bedrohten Schneeleoparden unterzeichnet und damit die internationale Zusammenarbeit vorangebracht. So konnten NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt und der kirgisische Umweltminister Bijmyrsa Toktoraliev den Fortgang laufender Projekte wie die Anti-Wilderer-Einheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NABU und Staatspräsidentin Otonbajewa initiieren internationales Schneeleopardenforum</strong></p>
<p>Der NABU und die kirgisische Regierung haben in dieser Woche einen gemeinsamen Vertrag insbesondere zum Schutz des stark bedrohten Schneeleoparden unterzeichnet und damit die internationale Zusammenarbeit vorangebracht. So konnten NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt und der kirgisische Umweltminister Bijmyrsa Toktoraliev den Fortgang laufender Projekte wie die Anti-Wilderer-Einheit „Gruppa Bars“ zum Schutz von Schneeleoparden, das Rehabilitationszentrum „Schneeleopard“ und das Monitoring seltener Tierarten im Projektgebiet für weitere zehn Jahre sicherstellen.</p>
<p>Ein weiterer Höhepunkt der deutsch-kirgisischen Zusammenarbeit im Bereich des Naturschutzes lieferte das ebenfalls in dieser Woche stattgefundene Treffen der NABU-Spitze mit der kirgisischen Präsidentin Otunbajewa. Dabei ging es vor allem um die gemeinsame Vorbereitung eines internationalen Forums zum Schneeleopardenschutz, das im kommenden Jahr stattfinden soll und das der NABU initiierte. „Wir hoffen, mit dem erstmals so hochrangig geplanten Forum eine Reihe internationaler Projekte zum Schneeleopardenschutz anstoßen und damit einen weiteren Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten zu können“, so die NABU-Vertreter nach dem Treffen mit der Präsidentin. Diese begrüßt die Initiative des NABU für eine gemeinsame Schneeleopardenkonferenz mit Vertretern aller verantwortlichen Staaten. Zum Verbreitungsgebiet der Großkatze gehören Zentralasien, der Himalaya, China und Russland.</p>
<p>Der NABU betreibt seit über zehn Jahren Projekte zum Schutz der seltenen Großkatze in Kirgisien und konnte bereits einen Rückgang der Wilderei erzielen. Das parallel durchgeführte Monitoring zeigt, dass die Zahl der Schneeleoparden seit 2004 wieder ansteigt. Derzeit rechnet man mit 350 Tieren, im Jahr 2001 gab es 250 Schneeleoparden in Kirgisien. Schneeleoparden sind die am stärksten bedrohten Großkatzen der Erde. Wegen ihres schönen Fells, ihrer Knochen und auch als lebende Tiere für Zirkusse werden sie gnadenlos verfolgt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nabu.de/" target="_blank">Naturschutzbund Deutschland                                   e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.playandhelp.org"><img class="alignleft size-full wp-image-2677" title="fairplay-blog550" src="http://blog.playandhelp.org/wp-content/uploads/fairplay-blog550105.jpg" alt="" width="550" height="186" /></a></p>
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		<title>Fleischlobby kämpft für tierschutzwidrige Doppelstocktransporte</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 10:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Bayerischen Agrarhandelstag am vergangenen Samstag (9.4.) kämpften die Vertreter der Fleischindustrie im Rahmen einer Podiumsdiskussion vehement für Tiertransporte in Doppelstock-LKWs. Diese stehen in der Kritik, weil damit für die zu transportierenden Tiere noch mehr Tierschutzprobleme verbunden sind, als es bei Tiertransporten ohnehin der Fall ist. Der Deutsche Tierschutzbund fordert ein konsequentes Verbot nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Bayerischen Agrarhandelstag am vergangenen Samstag (9.4.) kämpften die Vertreter der Fleischindustrie im Rahmen einer Podiumsdiskussion vehement für Tiertransporte in Doppelstock-LKWs. Diese stehen in der Kritik, weil damit für die zu transportierenden Tiere noch mehr Tierschutzprobleme verbunden sind, als es bei Tiertransporten ohnehin der Fall ist. Der Deutsche Tierschutzbund fordert ein konsequentes Verbot nach dem Vorbild von Holland und Dänemark.</p>
<p>LKWs dürfen in Deutschland laut Straßenverkehrsordnung nicht höher als vier Meter sein. Legt man eine Widerristhöhe (Übergang vom Hals zum Rücken) beim Rind von 1,40 m zugrunde, bleiben den Tieren noch 10 cm Platz, nicht genug, um den Kopf zu heben. Häufig sind die Tiere aber auch größer.</p>
<p>„Es ist grundsätzlich nicht möglich, Rinder in einem solchen LKW auf zwei Etagen tierschutzkonform zu transportieren. Profitgier ist der Grund für diese Zustände und Profitgier ist der Grund für die aktuelle Aufregung um ein Verbot. Das zeigt auch die direkte Forderung nach Bestandsschutz“, kritisiert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Das Argument, ein Verbot in Deutschland gefährde den vorhandenen EU-Standard, verdeckt die wahren Gründe kaum mehr als ein Feigenblatt. Erstens gibt es in der gültigen EU-Transport-Verordnung keine konkreten Angaben zur Deckenhöhe. Zweitens existieren in Holland und Dänemark bereits entsprechende Verbote. In Schweden werden solche LKWs nicht zugelassen“, so Apel weiter.</p>
<p>Die mit den Doppelstocktransporten einhergehenden Tierschutz-probleme sind zahlreich: Die natürliche Körperposition kann nicht eingenommen werden, der Kopf kann nicht gehoben werden. Dadurch treten Schmerzen, Erschöpfung und Muskelermüdung ein. Widerrist, Rücken oder Kopf stoßen an die Decke oder scheuern daran, es kommt zu schmerzhaften Verletzungen. Die Luftzirkulation ist unzureichend, die Temperatur steigt und der Durst nimmt zu. „Auf diese Art und Weise dürfen die Tiere dann unfassbare 29 Stunden durch die Gegend gekarrt werden. Das ist skandalös“, kritisiert Apel. Auch das Dach kann nicht, wie manchmal behauptet wird, ausgefahren werden, denn dann wird die zulässige Maximalhöhe des LKWs überschritten.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tierschutzbund.de" target="_blank">Deutscher Tierschutzbund e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.playandhelp.org"><img class="alignleft size-full wp-image-2631" title="fairplay-blog550" src="http://blog.playandhelp.org/wp-content/uploads/fairplay-blog55098.jpg" alt="" width="550" height="186" /></a></p>
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		<title>Klonen: Kompromiss in Europa gescheitert &#8211; Tierquälerei hat freie Fahrt</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 08:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Klonfleisch bleibt in Europa weiterhin erlaubt. Kein Importverbot, kein Klonverbot, keine Kennzeichnungspflicht. Enttäuscht reagiert der Deutsche Tierschutzbund darauf, dass sich die EU-Institutionen nicht auf Restriktionen beim Umgang mit Fleisch und Milch von Klontier-Nachkommen geeinigt haben. Das tierquälerische Klonen geht damit weiter. Für die Verbraucher bedeutet das Scheitern, dass sie Lebensmittel von Nachfahren geklonter Tiere essen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klonfleisch bleibt in Europa weiterhin erlaubt. Kein Importverbot, kein Klonverbot, keine Kennzeichnungspflicht. Enttäuscht reagiert der Deutsche Tierschutzbund darauf, dass sich die EU-Institutionen nicht auf Restriktionen beim Umgang mit Fleisch und Milch von Klontier-Nachkommen geeinigt haben. Das tierquälerische Klonen geht damit weiter. Für die Verbraucher bedeutet das Scheitern, dass sie Lebensmittel von Nachfahren geklonter Tiere essen sollen, ohne davon zu erfahren.</p>
<p>&#8220;Die Klontechnik ist mit sehr viel Tierquälerei verbunden. Das bestätigen sogar die wissenschaftlichen Ausschüsse der EU. Die langfristigen Folgen für die Tiere, auch in den Folgegenerationen, sind kaum untersucht. Einen Wirtschaftszweig auf dieser Basis etablieren zu wollen, ist unethisch und widerspricht dem EU-Recht“, erklärt Brigitte Rusche, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes und Leiterin der Akademie für Tierschutz in Neubiberg. „Nur wenn wir auch die Vermarktung der Nachkommen verhindern, entfällt der Anreiz, Klontiere im Labor zu erzeugen und sie als Stammväter und Stammmütter neuer Tiergenerationen einzusetzen“, so Rusche.</p>
<p>Unterhändler von Ministerrat, Parlament und Kommission hatten bis in die frühen Morgenstunden einen letzten, vergeblichen Versuch unternommen, sich auf einen Kompromiss zur Vermarktung von Klontierprodukten zu einigen. „Von der Bundesregierung, die für das gestrige Scheitern mitverantwortlich ist, erwarten wir eine Kurskorrektur. Bundesministerin Aigner muss sofort ein neues Verfahren starten, um Tiere und Verbraucher doch noch vor der Klontechnik zu schützen. Auch der Handel ist nun gefragt, auf die Vermarktung von Klonprodukten zu verzichten“, so Rusche abschließend.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tierschutzbund.de" target="_blank">Deutscher Tierschutzbund e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.playandhelp.org"><img class="alignleft size-full wp-image-2615" title="fairplay-blog550" src="http://blog.playandhelp.org/wp-content/uploads/fairplay-blog55096.jpg" alt="" width="550" height="186" /></a></p>
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		<title>Auf Besuch bei Terraristika in Hamm verzichten</title>
		<link>http://blog.playandhelp.org/index.php/2011/03/12/auf-besuch-bei-terraristika-in-hamm-verzichten/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 13:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Samstag (12.3.) startet die laut Veranstalter weltweit größte Reptilienbörse „Terraristika&#8221; in Hamm. Der Deutsche Tierschutzbund deckte dort in den vergangenen Jahren immer wieder grobe Missstände auf. Auch diesmal befürchtet der Verband wieder zahllose Verstöße gegen die Tierbörsen-Leitlinien des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Denn der Profit stand dort immer über dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Samstag (12.3.) startet die laut Veranstalter weltweit größte Reptilienbörse „Terraristika&#8221; in Hamm. Der Deutsche Tierschutzbund deckte dort in den vergangenen Jahren immer wieder grobe Missstände auf. Auch diesmal befürchtet der Verband wieder zahllose Verstöße gegen die Tierbörsen-Leitlinien des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Denn der Profit stand dort immer über dem Tierschutz. Durch Mengenrabatte und Schnäppchen-Preise wurden oftmals Besucher zu Spontankäufen verleitet. Der Deutsche Tierschutzbund rät davon ab, die Börse zu besuchen.</p>
<p>Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes: „Tierfreunden raten wir dringend, grundsätzlich keine Tierbörsen zu besuchen, um diese Form des Handels nicht zu unterstützen.“ Auch politisch ist die Forderung des Tierschutzbundes eindeutig: „Wir fordern ein Verbot für derartige Tiermärkte, zumindest muss aber eine bundesweit gültige Verordnung her. Veterinärbehörden könnten dann bei Regelverstößen besser eingreifen“, so Apel. „Die aktuellen Tierbörsen-Leitlinien haben sich in der Praxis nicht bewährt. Die Tierqualbörse in Hamm müsste konsequenterweise untersagt werden, solange der Tierschutz auf der Börse nicht gewährleistet ist&#8221;, so Apel weiter.</p>
<p>In Deutschland finden jährlich tausende Reptilien-, Fisch-, Vogel- und Kleintierbörsen statt. Der Deutsche Tierschutzbund beobachtet seit Jahren entsprechende Veranstaltungen. Zuletzt veröffentlichte der Verband gemeinsam mit Pro Wildlife eine Dokumentation über die Missstände auf Tierbörsen in 2010. Die Tierschützer beobachten immer wieder die gleichen Probleme: Viele Wildfänge und artgeschützte Tiere stehen zum Verkauf. Die Behältnisse, meist kleine Plastikboxen, in denen Tiere aufbewahrt werden, sind absolut unzureichend. Auch eine artgerechte Versorgung findet selten statt. Verkäufer vermittelten kaum Sachkenntnisse und veräußern selbst gefährliche Tiere – wie die zu traurigem Ruhm gelangte Monokelkobra 2010 &#8211; an Laien.</p>
<p>Die Terraristika wird von gewerblichen Händlern aus der ganzen Welt dominiert, von denen viele mit großen Tierzahlen von Börse zu Börse tingeln, wobei die Tiere oft wochenlang nicht aus den kleinen Boxen herauskommen.</p>
<p>Die Dokumentation zu den Missständen auf Tierbörsen 2010 steht zum Download bereit unter http://www.tierschutzbund.de/tierboersen.html</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tierschutzbund.de" target="_blank">Deutscher Tierschutzbund e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.playandhelp.org"><img class="alignleft size-full wp-image-2591" title="fairplay-blog550" src="http://blog.playandhelp.org/wp-content/uploads/fairplay-blog55092.jpg" alt="" width="550" height="186" /></a></p>
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		<title>Werden Hundewelpen in Duisburger Tiermarkt verramscht?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 13:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der „Tier-Supermarkt“ Zoo Zajac in Duisburg plant ab Mitte dieses Jahres den Verkauf von Hundewelpen. Aus Tierschutzsicht ist dieses Ansinnen abzulehnen. Die Tiere können in einem Zoogeschäft nicht artgerecht untergebracht werden. Mit einem solchen Handel gehen oft Lockangebote einher, die auf spontane Entscheidungen bei den Kunden zielen. Beratung, und Sachkunde sind dabei meist nicht gegeben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der „Tier-Supermarkt“ Zoo Zajac in Duisburg plant ab Mitte dieses Jahres den Verkauf von Hundewelpen. Aus Tierschutzsicht ist dieses Ansinnen abzulehnen. Die Tiere können in einem Zoogeschäft nicht artgerecht untergebracht werden. Mit einem solchen Handel gehen oft Lockangebote einher, die auf spontane Entscheidungen bei den Kunden zielen. Beratung, und Sachkunde sind dabei meist nicht gegeben. Ohne sorgfältige Vorüberlegungen landen viele Hunde aus solchen Spontankäufen später in Tierheimen, weil sie doch nicht in die Lebensplanung passen. Häufig haben solche Welpen ernstzunehmende Verhaltens- und Gesundheitsprobleme, die den unerfahrenen Tierhalter langfristig überfordern. Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an die Bevölkerung, solche Tiere nicht zu kaufen.</p>
<p>„Hundewelpen sind keine Angebots-Verkaufsware. In dieser Form lässt sich eine sachkundige Beratung, quasi an der Kasse, nicht gewährleisten. Bisher galt die gemeinschaftliche Einsicht, dass Hunde und auch Katzen nicht in Zooläden verkauft werden. Dass Zajac diesen Konsens nun aus Profitgründen aufkündigt, darf nicht hingenommen werden. Das gilt auch für den Katzenverkauf, den Zajac bereits betreibt. Wir befürchten zudem, dass dieser Verkauf die Tierzahlen in den Tierheimen ansteigen lässt, weil Spontankäufe regelmäßig ohne ausreichende Beratung stattfinden und diese Tiere schneller durch die Familien abgeschoben werden“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.</p>
<p>Die Herkunft der Hundewelpen bereitet dem Deutschen Tierschutzbund Sorgen. Wolfgang Apel dazu: „Wir befürchten, dass Hundewelpen, die im Zoohandel angeboten werden, überwiegend aus Massenzuchten stammen. Für verantwortungsvolle Züchter sollte eine Abgabe ans Zoofachgeschäft nie in Frage kommen“. Bereits seit Sommer 2008 bietet Zajac, das nach eigenen Angaben größte Zoofachgeschäft der Welt ist, Katzenwelpen an. Bereits damals hat der Deutsche Tierschutzbund die Firma aufgefordert, diesen Geschäftszweig aufzugeben.</p>
<p>Katzen und Hunde können in einem Geschäft nicht verhaltensgerecht – so wie es das Gesetz vorsieht – untergebracht werden. Bei der Präsentation sind die Tiere starkem Dauerstress ausgesetzt. Den sozialen und zeitlichen Ansprüchen der Tiere kann nicht Rechnung getragen werden. Die Übernahme von Jungtieren in den Zoofachhandel geht für die Tiere zudem mit einer belastenden Veränderung der Haltungsbedingungen einher. Die Eingewöhnung in die Haltung bei der neuen endgültigen Bezugsperson sollte grundsätzlich – ohne einen Übergang über Dritte – erfolgen.</p>
<p>Ein Tipp hat der Deutsche Tierschutzbund: Wer sich für einen Hund als treuen Gesellen interessiert, sollte sich in den Tierheimen informieren und beraten lassen und dann entscheiden. Dort warten neben Hunden auch Katzen und andere Tiere auf eine zweite Chance.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tierschutzbund.de" target="_blank">Deutscher Tierschutzbund e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.playandhelp.org"><img class="alignleft size-full wp-image-2585" title="fairplay-blog550" src="http://blog.playandhelp.org/wp-content/uploads/fairplay-blog55090.jpg" alt="" width="550" height="186" /></a></p>
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		<title>Anzeige gegen KaDeWe – Tierschützer fordern grundsätzliches Verbot der Fisch-Hälterung</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 13:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband, der Tierschutzverein Berlin, fordern ein Verbot der Lebendhaltung von Fischen und Krustentieren im Handel und der Gastronomie. Diese sogenannte Hälterung, die Aufbewahrung von lebenden Fischen und Krustentieren ohne Fütterung zur Qualitätssteigerung des Fischfleisches, ist für Tierschützer Quälerei und damit ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Gegen das Berliner KADEWE haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband, der Tierschutzverein Berlin, fordern ein Verbot der Lebendhaltung von Fischen und Krustentieren im Handel und der Gastronomie. Diese sogenannte Hälterung, die Aufbewahrung von lebenden Fischen und Krustentieren ohne Fütterung zur Qualitätssteigerung des Fischfleisches, ist für Tierschützer Quälerei und damit ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Gegen das Berliner KADEWE haben die beiden Verbände Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt. In den letzten Jahren wurde mehrfach wissenschaftlich nachgewiesen, dass Fische schmerz-, stress- und leidensfähige Tiere sind und höhere kognitive Eigenschaften aufweisen, als bisher angenommen.</p>
<p>Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Vorsitzender des Tierschutzvereins Berlin dazu: „Es gibt im Zeitalter geschlossener Kühlketten keinen vernünftigen Grund, warum die Tiere nicht direkt nach dem Entnehmen aus dem Meer, See oder Zuchtbecken sachkundig betäubt und getötet werden sollen.“</p>
<p>Alle Transportwege sowie die Hälterung ohne Fütterung in kleinen Becken, in denen die Fische dem Besucherverkehr ausgesetzt sind, bedeuten zusätzliches unnötiges Leiden für die Tiere. Hinzu kommt zum Schluss eine Tötung der Tiere unter meist hektischen Bedingungen. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse muss dringend die diesbezügliche Gesetzgebung überarbeitet werden. So hat in Österreich beispielsweise der dortige Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass das Anbieten von lebenden Hummern unter den praxisüblichen Umständen in einer Supermarktkette einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt. Die Verbände kritisieren ebenfalls die Haltung von Hummer mit zusammengebundenen Scheren in nackten Becken.</p>
<p><strong>Strafanzeige gegen das KaDeWe in Berlin</strong></p>
<p>Der Deutsche Tierschutzbund hat gegen das KaDeWe Strafanzeige gestellt. In dem „Luxuskaufhaus“ scheiterte der Versuch, einen Karpfen sachgemäß zu töten, woraufhin er bei Bewusstsein in die Kühltheke verfrachtet wurde und somit minutenlangem Leiden und Schmerzen ausgesetzt war. „Das ist sicher kein Einzelfall. Fische vor den Augen der Kunden auf die Theke zu schlagen ist systematische Tierqual, dem gehen wir in jedem uns bekannten Fall konsequent nach. Wenn der Gesetzgeber nicht reagiert, dann müssen wir den Handel zwingen, sich zu bewegen“, so Apel.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tierschutzbund.de">Deutscher Tierschutzbund e.V.</a></p>
<p><a title="p" href="http://www.playandhelp.org" target="_self"><img class="alignleft size-full wp-image-2376" title="fairplay-blog550" src="http://blog.playandhelp.org/wp-content/uploads/fairplay-blog5502.jpg" alt="" width="550" height="186" /></a></p>
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		<title>Tierbabys in Zoos: Heute Besuchermagnet, morgen tot</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 13:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Scharfe Kritik an Zoodirektoren, die Tiertötungen als Managementmethode nutzen wollen Die ersten warmen Tage locken bald wieder mehr Besucher in die Zoos. Natürlich auch wegen der vielen Jungtiere, die es dort zu sehen gibt. Doch viele Zoos züchten nahezu unkontrolliert, obwohl sie nicht ausreichend Platz für den Tiernachwuchs besitzen und nicht klar ist, was später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Scharfe Kritik an Zoodirektoren, die Tiertötungen als Managementmethode nutzen wollen</strong></p>
<p>Die ersten warmen Tage locken bald wieder mehr Besucher in die Zoos. Natürlich auch wegen der vielen Jungtiere, die es dort zu sehen gibt. Doch viele Zoos züchten nahezu unkontrolliert, obwohl sie nicht ausreichend Platz für den Tiernachwuchs besitzen und nicht klar ist, was später mit den Tieren passiert. Diese &#8220;überzähligen&#8221; Tiere werden, wenn sie aus der Rolle des Publikumsmagneten herausgewachsen sind, oft unter dubiosen Umständen verkauft oder häufig sogar getötet. Solches Vorgehen, das immer mehr Zoodirektoren als zulässige Methode des Zoomanagements fordern, stellt einen klaren Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar. Die aktuelle WDR-Dokumentation „Geboren, um zu sterben“ belegt diese gängige Praxis in Zoos und Tierparks, die der Deutsche Tierschutzbund schon seit Jahren kritisiert.</p>
<p>Für Zoos ist der Tiernachwuchs für den Kassenumsatz ganz klar wesentlich förderlicher als erwachsene Tiere. Doch nach wenigen Monaten ist kein Platz mehr für die einstigen Besuchermagneten: Sie werden entweder eingeschläfert und verfüttert oder an dubiose Tierhändler bzw. Zirkusse abgegeben. „Zoos waren und sind keine Arche Noah. Es geht dem Zoo-Management immer vorrangig darum, die zahlenden Besucher zu befriedigen. Und Jungtiere sind dazu natürlich bestens geeignet – zumindest solange sie klein und niedlich sind. Was danach mit ihnen geschieht, bleibt häufig im Verborgenen“, kritisiert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Schon der nahezu unregulierte, weltweite Handel von Tieren ist ethisch nicht zu vertreten. Eine Tötung von Tieren ohne vernünftigen Grund aber ist in Deutschland klar verboten“, stellt Apel fest.</p>
<p>Auch in der aktuellen Rechtsliteratur würden die von den Zoos angeführten Argumente (z. B. Arterhaltung) für die Tötung gesunder Jungtiere als nicht ausreichend im Sinne des Tierschutzgesetzes erachtet. Das erst kürzlich im Dezember 2010 bestätigte Urteil zur Tigertötung in Magdeburg hat dies ebenfalls belegt.</p>
<p>Der Deutsche Tierschutzbund fordert strengere Richtlinien für das Management von Zootieren. So sind für jede Tierart entsprechende Methoden der Populationskontrolle spezifisch zu prüfen und ggf. umzusetzen. Dies kann je nach Tierart beispielsweise über Kontrazeption oder die zeitweilige Separierung der Geschlechtspartner geschehen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tierschutzbund.de">Deutscher Tierschutzbund e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.playandhelp.org"><img class="alignleft size-full wp-image-2379" title="fairplay-blog550" src="http://blog.playandhelp.org/wp-content/uploads/fairplay-blog5503.jpg" alt="" width="550" height="186" /></a></p>
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		<title>Niedersächsischer Tierschutzplan – Nun müssen eilig Taten folgen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 17:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern kündigte der niedersächsische Landwirtschaftsminister, Gert Lindemann, einen Tierschutzplan für die Nutztierhaltung an. Geplant sind unter anderem ein Ausstieg aus bisher üblichen Manipulationen an Tieren, wie z. B. das Schnabelkürzen bei Geflügel, das Kupieren der Schwänze bei Ferkeln, die betäubungslose Ferkelkastration sowie ein Verbot der Kleingruppenhaltung bei Legehennen. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Niedersachsen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern kündigte der niedersächsische Landwirtschaftsminister, Gert Lindemann, einen Tierschutzplan für die Nutztierhaltung an. Geplant sind unter anderem ein Ausstieg aus bisher üblichen Manipulationen an Tieren, wie z. B. das Schnabelkürzen bei Geflügel, das Kupieren der Schwänze bei Ferkeln, die betäubungslose Ferkelkastration sowie ein Verbot der Kleingruppenhaltung bei Legehennen. Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Niedersachsen unterstützen die Pläne, fordern aber eine zügige Umsetzung. Die vom Minister erwähnte EU-weite Harmonisierung darf nicht als Bremserargument herhalten.</p>
<p>„Wir begrüßen, dass nun auch in Niedersachsen, der Hochburg der industriellen Tierhaltung, die Zeichen der Zeit erkannt wurden, und die dringendsten Probleme der Intensivtierhaltung angepackt werden sollen. Die Probleme mahnen wir schon lange an. Auf keinen Fall darf es dazu kommen, sich auf eventuelle EU-weit einheitliche Regelungen mit langen Übergangsfristen zurückzuziehen“, erklärt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Für eine konstruktive Begleitung des Prozesses stehen wir bereit. Klar muss aber sein, den Worten müssen rasch Taten folgen“, ergänzt Apel.</p>
<p>Die Zeit drängt besonders bei dem Thema Legehennen-Kleingruppenhaltung. Denn hier steht im März die finale Entscheidung um ein Verbot im Bundesrat an. „Wir erwarten, dass Niedersachsen nach den gestrigen Verlautbarungen Wort hält und ein umgehendes Verbot unterstützt“, fordert Wolfgang Apel und wird dabei unterstützt von Vera Steder, Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen. Der Deutsche Tierschutzbund kämpft bereits seit Jahrzehnten gemeinsam mit seinem Landesverband für die Verbesserungen in der Haltung und im Umgang mit den Tieren.</p>
<p>Zu den weiteren Plänen des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums gehören die Verbesserung der Haltungsbedingungen für Nutztiere sowie eine stärkere Ausrichtung der Zucht auf mehr Gesamtvitalität der Tiere. Bisher setzt man in der Tierzucht z. B. auf wenige auf Hochleistung gezüchtete Linien, die zuchtbedingt unter enormen Leiden dahinvegetieren. Bei den Legehennen gipfelt die Hochleistungszucht darin, dass jährlich in Deutschland 40 Millionen männliche Eintagsküken als unbrauchbar getötet werden. Die gestern bekannt gewordenen Vorkommnisse rund um die Cuxhavener Lohmann Tierzucht beweisen, dass Manipulationen an Tieren an der Tagesordnung sind und das Leben und Wohlergehen des Einzeltieres derzeit nicht die geringste Rolle spielt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.tierschutzbund.de">Deutscher Tierschutzbund e.V.</a></p>
<p><a href="http://www.playandhelp.org"><img class="alignleft size-full wp-image-2382" title="fairplay-blog550" src="http://blog.playandhelp.org/wp-content/uploads/fairplay-blog5504.jpg" alt="" width="550" height="186" /></a></p>
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